Apps mit einem Baukasten selbst erstellen?

Es ist noch gar nicht lange her, als die ersten Systeme auf den Markt kamen mit denen kostenlose Blogs und Websiten ohne Programmierkenntnisse erstellt werden konnten. Natürlich veränderte dies das Internet, denn viele Internet-Nutzer waren jetzt nicht mehr nur "passiv" unterwegs, sondern konnten auch aktiv das Internet mitgestalten. Exakt diese Entwicklung lässt sich jetzt auch bei den Apps für Smartphones und Tablets feststellen. Um eine solche App zu erstellen, benötigte man vor einigen Jahren noch sehr spezielle Programmierkenntnisse, aber dank einiger App-Baukästen ist es mittlerweile möglich mit nur wenigen Klicks auf dem Rechner eine App selbst zu erstellen. Dabei lassen sich mit einigen Apps-Baukästen professionelle Ergebnisse erzielen. Das macht Spaß und bietet vor allem für Unternehmen viele Möglichkeiten.

Doch die meisten Angebote sind nicht kostenlos. Die Preise schwanken zwischen 5 und 200 Euro pro Monat. Die Preisgestaltung hängt dabei meistens von den Faktoren: Komplexität der App, Hosting und Werbung ab. Dabei werden meistens drei unterschiedliche Pakete von den App-Baukästen angeboten, die von Basic bis Professional reichen. Dementsprechend ist es wichtig, dass Sie für sich den richtigen App-Baukästen ganz nach Ihren individuellen Anforderungen auswählen

Der Versandhausberater hat sich mit diesen mobile Apps genauer beschäftigt und für Sie zusammen gestellt worauf Sie unbedingt achten und was Sie vorher wissen sollten.

Braucht jedes Unternehmen eine App?

Bevor Sie sich mit einem App-Baukasten auseinandersetzen, sollten Sie genau definieren, wofür Sie die App benötigen.Auf die Frage, ob Ihr Unternehmen eine App benötigt, können letztendlich nur Sie selbst die entsprechende Antwort geben. Aber in absehbarer Zeit wird wohl kein Unternehmen mehr um eine mobile Präsenz herumkommen. Denn mit dem Siegeszug von Mobile Computing wird die klassische Website zunehmend abgelöst. Aktuelle Marktforschungen bestätigen diese Tendenz. Denn die Nutzungsstruktur der Menschen hat sich bereits jetzt verändert. Digitale Interaktion, Information und Entertainment findet mehrheitlich auf dem iPad, Android-Tablet, iPhone und Smartphone statt. Der Verkauf der Tablet-Computer steigt stetig an.

Mit diesem Wissen ist schnell klar, dass Unternehmen, die den Dialog mit Ihren Kunden weiter fördern möchten, früher oder später mit einer eigenen App im App-Store vertreten sein müssen. Dabei biten sich App-Baukästen an, die eine plattformübergreifnede Erstellung von Apps ermöglichen. Einer der Hauptvorteilen, die für die Verwendung von einem App-Baukasten sprechen, gehören die niedrigen Realisierungskosten, eine intutive Bedienung, schnelle Entwicklungszeiten und die Plattformunabhängigkeit.

Natürlich gibt es nicht nur Vorteile von diesen App-Lösungen, so muss der Nutzer sich besonders bei Fragen nach der Funktionalität und dem Design auf Kompromisse einlassen. Denn die App-Baukästen werden immer so gestaltet, dass Sie für eine breite Masse konzipiert werden. Dementsprechend arbeiten die meisten Baukästen mit zahlreichen generischen Modulen, die sich zwar anpassen, aber nicht grundlegend ändern lassen.Zu den absoluten Standrads gehören die Integration von den sozialen Netzwerken und Diensten wie YouTube, Instagramm und Flickr. Aber auch RSS-Feeds, Kontaktformulare, Video- und Aufio-Streams sowie HTML-Formate sind Basics, die die grundlage für eine gute App bilden. Kommen weitere Integrationsmöglichkeiten wie z.B. CMS-Systeme, Analytics-Systeme oder spezielle Widgets wie PDF-Viewer, Wetter, Mailing etc. dazu, rundet dies die App ab.


Zur technischen Seite von den App-Baukästen sollte man wissen, dass diese Apps in der Regel auf einer HTML5-Basis realisaiert werden und in native Komponenten der jeweiligen Betriebssysteme integriert werden. Dabei spricht man von einem hybriden Ansatz. Denn mit den Web-Standards sind Flexibilität und Einfachheit und mit einer nativen App Usability und die Präsenz im App-Store verbunden.

Welche App-Baukästen gibt es?

Das Recherche-Team des Versandhausberaters hat sich mit den einzelnen Anbietern und deren Baukästen auseinander gesetzt und diese im Praxistest auf Herz und Nieren geprüft.

Erfahren Sie alles zu den App-Baukästen mit grafischer Benutzeroberfläche wie:

AppYourself, AppTITAN, AppConfector, AppOlution, AppMachine, Eezzy, Appmaker, AppConfector, Chays, TakeyourApp, Smapone uvm. 

Neben einer Einzelanalyse, Marktüberblick und Testbericht haben wir Ihnen zur Orientierung bei der Vielfalt des Angebots und den unterschiedlichen Kriterien eine ausführliche und bewertete App-Baukasten-Übersicht angelegt. Diese ist exklusiv für Versandhausberater-Leser!

 

 

Top App-Baukästen weltweit

Natürlich gibt es internationale Standards an denen sich die deutschen Anbieter messen lassen müssen. Allen voran ist der Top-Anbieter "Mobile Roadie" aus den USA zu nennen, aber auch Shouthem, Apps Builder und App Machine.

Mobile Roadie:

Das 2009 in den USA gegründete Startup ist den meisten App-Bauästen weit voraus. Bekanntheit hat "Mobile Roadie" besonders durch einige Celebrity-Apps für Madonne, Christiano Ronaldo und Adele gewonnen.

Folgende Schritte sind bei "Mobile Roadie" zur Erstelung der eigenen App notwendig:

1. Der App-Name und die passende Kategorie müssen ausgewählt werden

2. Das Design muss aus einer Auswahl von vorhandenen Templates ausgewählt werden, weitere Layout-Anpassungen können danach gemacht werden. Dabei können die Themplates verschiednen Themen durch Farbe, Schriftarten, Logo, Grafiken oder die Navigation individuell angepasst werden.

3. Danach geht es um den Content der in die App eingepflegt werden muss oder über populäre Dienste wie Facebook, Twitter, Flickr, Instagram oder per RSS-Feed automatisiert eingespielt wird.

"Mobile Roadie Connect" ist die Previewer-App, die es ermöglicht während des gesamten Entsehungsprozesses die Fortschritte im Live-Test zu überprüfen. FÜr die VErwaltung der eigenen App steht im App-Baukasten ein CMS zur Verfügung, das es ermöglicht einzelne App-Sektionen zu definieren , Content und Layout zu verändern. Zudem können die Nutzer über das CMS die eigene App in die App-Stores von Apple und Google einreichen.

 Mobile Roadie, App-Baukasten, USA

 Quelle: mobileroadie.com

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