Der Versandhaus-Blog von Barbara Bergmann

Vertriebsformen: Vertikalisten überzeugen mit gutem Preis-Leistungsverhältnis

25.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Für die Studie "FASHION FUTURE – Wie Vertikalisten und Digital Champions den traditionellen Modehandel in die Zange nehmen" wurden rund 2.000 Fashion-Shopper gefragt, wie sie insgesamt 20 Shops unterschiedlicher Formate wahrnehmen. Das Ergebnis: Aus Kundensicht hat jede Vertriebsform - klassischer Händler, Onlinehändler, Hersteller oder Vertikalist - ihre Vor- und Nachteile.

Vertikalisten  (H&M, C&A und Adler), die sowohl Produktion als auch Vertrieb der Ware komplett selbst verantworten, werden in vielen Fällen von Kunden direkt angesteuert. So haben sich beispielsweise 80 Prozent der Adler-Kunden zuvor bei keinem anderen Anbieter informiert, sondern direkt dort gekauft. Bei C&A und H&M liegt der Anteil der Direktkäufer bei je 76 Prozent, Ernsting’s Family kommt auf 71 Prozent. Damit haben diese vier Vertikalisten die meisten Direktkäufer aller in der Studie untersuchten Anbieter unter ihren Kunden.

Aus Kundensicht gelten Vertikalisten für unterschiedliche Anlässe jedoch als eine gute Anlaufstelle. Wollen Fashion-Shopper stöbern oder sind auf der Suche nach einem konkreten Kleidungsstück, steuern je 31 Prozent der Befragten zuerst einen Vertikalisten an. Soll ein gesamtes Outfit gekauft werden, sind Vertikalisten erste Wahl für 30 Prozent der Befragten. Onlinehändler oder Hersteller sind aus Kundensicht dagegen eher Spezialisten für bestimmte Anlässe und keine Alleskönner.


Dazu Dr. Eva Stüber, Leiterin Research und Consulting am IFH Köln: "Traditionellen Händlern fehlt aus Kundensicht häufig ein klares Profil. Die großen Trends im Fashion-Handel – Digitalisierung und Vertikalisierung – eröffnen den Anbietern neue Möglichkeiten, um sich stärker im Bewusstsein der Kunden zu positionieren und um die Wertschöpfung zu verlängern. Hierzu zählt unter anderem eine gute Eigenmarkenstrategie, da Händler so ihr Profil schärfen und höhere Margen realisieren könnenk."

Wie die Vorzüge verschiedener Anbieter erfolgreich vereint werden können, zeigt der Onlinehändler Asos. Asos kann bei Fashion-Shoppern nicht nur mit den klassischen Stärken eines Onlinehändlers punkten (breites und tiefes Sortiment),  sondern auch iin puncto Aktualität der angebotenen Mode (Hersteller sind hier klassischerweise besonders stark). Auch den aus Kundensicht herausragenden Vorzug der Vertikalisten, das gute Preis-Leistungsverhältnis, kann Asos durch eine preisgünstige Eigenmarkenkollektion bedienen.

Bilanz: Windeln.de wächst kräftig, doch das China-Geschäft schwächelt

24.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Der Online-Händler für Baby- und Kleinkinderprodukte, windeln.de, hat den Umsatz im ersten Quartal 2016 um 46 Prozent auf 52,1 Mio. Euro gesteigert. Die bereinigte EBIT-Marge lag allerdings mit -14,8 Prozent unter dem Vorjahreswert  von -3,6 Prozent. Der Hauptgrund liegt im schwächelnden chinesischen Geschäft sowie in der gegenüber dem Vorjahr erstmaligen Konsoliderung von feedo, bebitus und dem italienischen Onlineshop pannolini.it. Hinzu kommen interne und externe Aufwendungen im Zusammenhang mit der Einführung eines neuen Warenwirtschaftssystems sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Umzug des Lagers von bebitus in Spanien, teilt der Online-Händler mit. 

Das Geschäft im europäischen Ausland (Internationale Shops), das im Vorjahr durch die Übernahmen von feedo und bebitus sowie dem Start von pannolini.it forciert wurde, machte im ersten Quartal mit 12,2 Mio. Euro einen Anteil von rund 21 Prozent vom Gesamtumsatz aus. Der deutsche Shop, über den auch das China-Geschäft abgewickelt wird, verzeichnete gegenüber dem Vergleichsquartal 2015 einen Zuwachs von 13 Prozent auf 34,8 Mio. Euro. Die Shopping Clubs (nakiki.de und nakiki.it) steigerten ihren Umsatz um 43 Prozent auf 5,1 Mio. Euro.

Trotz gutem Wachstum im ersten Quartal, hat windeln.de die Prognose für das Gesamtjahr 2016 korrigiert. Der Online-Händler rechnet mit einem Umsatzwachstum von rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einer bereinigten EBIT-Marge von -10 bis -12 Prozent. Die Rohertragsmarge wird bei mindestens 28 Prozent erwartet.

Hintergrund: Dass die Prognose korrigiert wurde, liegt insbesondere an den geringeren Umsatzerwartungen in China, nachdem die chinesische Regierung Anfang April die Importregeln und Zölle für Warenlieferungen nach China angepasst hat. Die Lieferungen von windeln.de nach China sind zwar bis auf eine moderate Zollerhöhung nicht direkt betroffen, jedoch halten sich die chinesischen Kunden im April und bisher im Mai aufgrund der Verunsicherung über die Ausgestaltung und Umsetzung der neuen Regelung bei Käufen im Ausland zurück

Styleberatung: Zalon mit eigenem Messenger im iTunes Store

20.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Nach der Beratung per Whatsapp geht der Curated Shopping Anbieter Zalon aus dem Hause Zalando noch einen Schritt weiter und führt einen Messenger im iTunes-Store ein. Damit forciert Zalando seine Bemühungen alle technologischen Möglichkeiten auszuschöpfen um einen noch besseren Kundenservice zu erreichen. 

Wer sich für seinen persönlichen Stylisten entschieden hat, kann mit ihm jederzeit über den Zalon Messenger Kontakt aufnehmen, heißt es in der näheren Beschreibung des Messengers. "Bestelle ein neues Outfit, erkundige dich nach neusten Modetrends oder schicke deinem Stylisten Feedback zu einer aktuellen Bestellung", so die Aufforderung. 

Mit dem persönlichen Styleberater liegen die Berliner im Trend. Die junge Zielgruppe der vor allem auch mobil shoppenden Kunden schätzen die spontane ad hoc-Beratung, in die sie gfs. auch schnell ihre Freunde mit einbeziehen können. 

 

 

Logistik: PaketButler startet in vier Metropolen

19.05.16 von Redaktion Versandhausberater

In Hamburg, München, Köln und Bonn ist der PaketButler ab sofort im Einsatz, weitere Metropolen und Regionen sollen im Laufe des Jahres folgen. Das wird Online-Besteller freuen, denn damit entfällt das langwierige und lästige Einsammeln von Paketen bei bei Nachbarn, Postfilialen und Paketshops. Zugleich können Retouren sowie eigene Pakete bequem auf den Weg gebracht werden. 

Beim PaketButler handelt es sich um eine platzsparende, faltbare Box, die je nach Bedarf vor die Wohnungstür gestellt und mit einem Sicherheitsgurt zwischen Tür und Türzange befestigt wird. Der Service kommt nur dann zum Einsatz, wenn Pakete empfangen oder versendet werden sollen. Hiezu informieren der Paketdiest oder die PaktButler-App, wann der Butler vor den Wohnungseingng gestellt werden soll. Der Paketbote öffnet die Box, hinterlegt das Paket und schließt den Deckel. Für Retouren vergibt das System eine Autorisierung, so dass nur berechtigte Personen die Rücksendung entnehmen können. Als Nachweis erhält der Nutzer eine Nachricht per Smartphone App.

Die Box kann über die Website paketbutler.com sowie über den Online-Marktplatz allyouneed.com bestellt werden. Die mobile Paketbox kostet einmalig 249 Euro incl. Versicherung oder kann zu einem Meitpreis von 7,99 Euro pro Monat über eine Laufzeit von 36 Monaten gemietet werden.

Den Marktstart hat eine repräsentative Studie "Bestellen im Internet" begünstigt, die von den PaketButler-Machern gemeinsam mit dem Händlerbund erstellt wurde. Das Ergebnis spricht eine eindeutige Sprache: 58 Prozent der digitalen Shopper finden beim Online-Bestellen reibungslose Zustellprozesse und einfache Rücksendemöglichkeiten wichtig. Doch fehlgeschlagene Zustellungen und komplizierte Retouren sind nicht nur ein Ärgernis für den Besteller, sie sind auch ein Risiko sowie Wachstumshemmer für den Onlinehandel: Jeder fünfte Online-Käufer, sogar jeder vierte der Intensivbesteller (fünf oder mehr Onlinebestellungen im Monat), würde mehr einkaufen, wenn dieses Problem gelöst wäre. Jeder Zweite würde mit einer Paket-Box-Lösung den lokalen Handel für Lieferungen nutzen.

Vermarkter des PaketButlers ist Dr. Reimer Hintzpeter und sein Unternehmen feldsechs. Er hat die Telekom als strategischen Partner auf seiner Seite und arbeitet mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN) und einer Reihe von Logistikern an verbindlichen Standards.

Internet der Dinge: Conrad Electronic steuert vernetzte Produkte über Web-Plattform

18.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Der Omnichannel-Händler Conrad Electronic macht seinem Namen als Innovationstreiber alle Ehre. Die zunehmende Anzahl vernetzter Produkte im Haushalt nimmt der Elektrofachhändler zum Anlass sich im "Internet der Dinge" klar zu positionieren. Und zwar mit der Entwicklung einer Internet-Plattform, die vernetzte Produkte über Herstellergrenzen hinweg miteinander verbindet. Die Geräte kommunizieren online miteinander und vervielfachen dadurch Ihre Einsatzmöglichkeiten, teilt das Unternehmen aus der Oberpfalz mit. 

 Innovation

 

Bisher war es so, dass die intelligenten Geräte eines Herstellers in der Regel unter sich blieben. Für die drahtlose Beleuchtung gibt es eine App, das Alarmsystem hat eine andere. Fitness-Waage, Wetterstation und Energie-Messgerät halten es genauso. Die Innovation des Elektrofachhändlers fungiert quasi als Übersetzer und fasst nun die Einstellungen aller verbundenen Produkte auf einem gemeinsamen Bildschirm zusammen.

Mit frei konfigurierbaren Dashboards kann der Nutzer seine Geräte direkt im Internet-Browser verwalten und überwachen – am Desktop-PC genauso wie auf dem Notebook oder Tablet. Für die Bedienung ist kein extra Software-Programm nötig, keine zusätzliche Funkbasis und auch kein anderes Zubehör.

Zum Start des öffentlichen Beta-Tests funktioniert die Plattform schon mit Produkten von Fitbit, Myfox, Netatmo, Osram, Withings und anderen namhaften Herstellern. Interessenten können sich ab sofort auf der Webseite conradconnect.de registrieren und den Dienst kostenlos ausprobieren

Personalie: Walz ernennt neuen Finanzgeschäftsführer

18.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Das Versandhaus Walz, vor allem bekannt durch seine Marken "baby-walz" und "Die moderne Hausfrau" hat die Geschäftsführung seit dem 01.05.2016 mit Christian Sailer als Geschäftsführer Finanzen (CFO) verstärkt. Zuletzt war Sailer CFO/Geschäftsführer der Werkstattkette A.T.U, wo er die finanzielle Neuausrichtung verantwortete und im Januar 2014 die bilanzielle Restrukturierung und Entschuldung der Unternehmensgruppe erfolgreich abschloss. Dies teilt das Unternehmen aus Bad Waldsee mit.

Zur Person: Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Regensburg begann Christian Sailer, Jahrgang 1972, seine berufliche Laufbahn im Controlling der Amberger Kaolinwerke in Hirschau in der Oberpfalz. Danach wechselte er als kaufmännischer Leiter zum Lebensmittelproduzenten Bahlsen. Im Jahr 2003 stieg der Diplom-Kaufmann bei der Werkstattkette A.T.U Auto-Teile-Unger ein, wo er zunächst das europaweite Konzern-Controlling leitete. 2008 übernahm Sailer die gesamte kaufmännische Leitung. Im Oktober 2009 wurde er zum CFO/Geschäftsführer Finanzen von A.T.U ernannt.

 

Personalie: Wechsel im Vorstand der Otto Group

17.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Die Otto Group verjüngt ihren Vorstand. Der 51-jährige Alexander Birken (siehe Foto links) wird künftig die Geschicke der Otto Group leiten. Bisher war er Konzernvorstand Multichannel mit Schwerpunkt Distanzhandel und verantwortete die strategische Weiterentwicklung der Einzelgesellschaft OTTO, der Baur-Gruppe, der Bonprix- Gruppe, der Otto Group Russia, der Schwab-Gruppe und der Witt-Gruppe und ist damit schon heute für rund die Hälfte des Konzernumsatzes von über 12 Milliarden Euro zuständig, wie die Hanseaten in einer Presseerklärung mitteilen.

"Alexander Birken ist mit seiner breiten, auch internationalen Erfahrung, seiner großen digitalen Kompetenz und seiner hohen persönlichen Integrität die ideale Besetzung, um unsere Unternehmensgruppe in eine weiterhin gute Zukunft zu führen", betont der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Michael Otto.

Zugleich scheidet der bisherige Vorstandsvorsitzende Hans-Otto Schrader  (siehe Foto rechts) Ende 2016 altersbedingt und auf eigenen Wunsch aus. Der 59-jährige kann auf eine 39-jährige Karriere in der Otto Group zurückblicken, davon 17 Jahre im Vorstand. Unter seiner neunjährigen Ägide als Vorstandsvorsitzender sei es ihm gelungen, die Otto Group in der digitalen Wettbewerbsarena deutlich weiter zu entwickeln, erklärt der Konzern.

Den Transformationsprozess der vergangenen Jahre habe der Vorstandsvorsitzende sozialpartnerschaftlich und werteorientiert gestaltet. In den kommenden Monaten werde Hans-Otto Schrader den eingeleiteten Turnaround der Gruppe weiter vorantreiben und seinen Nachfolger einarbeiten.

Die Nachfolge von Alexander Birken als Konzernvorstand Multichannel Distanzhandel wird mit Wirkung zum 1. Januar 2017 Dr. Marcus Ackermann, (Foto links unten) Vorsitzender der Geschäftsführung der Bonprix-Gruppe, antreten. Der 50-jährige promovierte Biologe und Unternehmensberater trat 1998 in die Interne Unternehmensberatung der Otto Group ein.

Wer neuer Geschäftsführungs- vorsitzender der Bonprix-Gruppe wird, entscheide sich bis zum Sommer dieses Jahres, teilt der Handels- und Dienstleistungskonzern weiter mit. Die Nachfolge von Alexander Birken als Sprecher der Einzelgesellschaft OTTO wird ab 1. Januar 2017 der OTTO-Bereichsvorstand Vertrieb, Marc Opelt, 53, übernehmen.

Last but not least wird Hanjo Schneider, 54, Konzernvorstand Services der Otto Group und Aufsichtsratsvorsitzender der Hermes Europe GmbH, auf Bitten des Aufsichtsrats der Otto Group seinen ursprünglich Ende dieses Jahres endenden Vertrag um ein weiteres Jahr bis zum 31.12.2017 zu verlängern.

Ausbau: Fressnapf entwickelt seinen Onlineshop weiter

16.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Der Spezialist für Heimtierbedarf, Fressnapf, hat seinen Onlineshop umfassend weiterentwickelt. So verfügt Fressnapf in seinem Onlineshop nun über bessere Möglichkeiten beim Cross- und Upselling, bei der Bindung von Bestandskunden und bei der Gewinnung von Neukunden. Als Partner und Dienstleister hat der Digital-Business-Spezialist Arithnea die technlsche Basis für die neuen Funktion im Webshop geschaffen.

So können die Besucher nun direkt in dem Onlineshop des Unternehmens PAYBACK-Punkte sammeln und einlösen. Zudem wurde ein verhaltensbasiertes Modell für die Produktempfehlungen des Onlineshops auf Basis der Adobe Marketing Cloud entwickelt.

Neben diesen beiden Großprojekten entwickelte der Digital-Business-Spezialist auch zahlreiche kleinere neue Features für den Onlineshop von Fressnapf und modernisiert derzeit die technologische Basis.

Strategie: Zalando übernimmt Tradebyte

13.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Der Online Fashion-Händler Zalando setzt seinen Weg fort mit Akquisitionen und Partnerschaften sein Tech Know-how zu steigern um das künftige Wachstum zu sichern. Hierzu haben die Berliner jetzt den Anbieter von E-Commerce-Spezialsoftware, Tradebyte, übernommen.

Dahinter steht die Absicht, die wachsenden Warenbestände der Partner (Ende des 1. Quartals 2016 waren es 150) noch besser digitalisieren und erfolgreich an verschiedene Handelskanäle anschließen zu können. Dazu Rubin Ritter, Mitglied des Vorstands: "Wir treiben derzeit eine Vielzahl von Entwicklungen voran, die auf unsere langfristige Plattformstrategie und unseren Wachstumsplan einzahlen."

Die Online-Plattform für Mode konnte dank seiner stetig erweiterten Kundenanzahl (18,4 Millionen) im ersten Quartal 2016 den Umsatz um 23,7 Prozent auf 796 Mio. Euro (Q1/2015: 643,6 Mio. Euro) steigern. Das bereinigte EBIT betrug 20 Mio. Euro, was einer Marge von 2,5 Prozent entspricht. Zalando bestätigt seine Prognose für das Gesamtjahr und erwartet ein Umsatzwachstum am oberen Ende des Zielkorridors von 20-25 Prozent sowie eine bereinigte EBIT-Marge von 3,0-4,5 Prozent.

 

 

Bilanz: Bechtle wächst im ersten Quartal zweistellig

13.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Der Online-Händler für Informationstechnologie, Bechtle AG, blickt auf ein erfolgreich verlaufenes erstes Quartal 2016 zurück. Laut Unternehmensangaben stieg der Umsatz im Auftaktquartal um 13,2 Prozent auf 704,9 Mio. Euro (Q1/2015: 622.45 Mio. Euro). Auch das EBT lag im ersten Quartal mit 26,9 Mio. Euro fast 20 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums (Q1/2015: 22.475 Mio Euro). Die EBT-Marge kletterte auf 3,8  Prozent (Q1/2015: 3,6 Prozent) - ein durhaus hohes Niveau für ein erstes Quartal.

Das IT-Systemhaus profitierte im ersten Quartal von seiner Kompetenz rund um zukunftsfähige IT-Architekturen. So waren es vor allem IT-Lösungen in den Bereichen Mobility, moderne Datacenter-Architekturen und IT-Security, die als Wachstumstreiber fungierten. "Unsere Kunden wünschen sich einen starken Partner, der sie in allen Technologiefeldern moderner IT-Lösungen verlässlich begleitet - das schätzen sie gerade an Bechtle", fasst Dr. Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG, das Erfolgsrezept des IT-Spezialisten zusammen.

Hohe Kompetenz gibt es nur durch entsprechendes Know-how der eigenen Mitarbeiter - seit eh und je ein wichtiger Pfeiler der Bechtle-Unternehmensphilosophie. So beschäftigten die Neckarsulmer zum Stichtiag 31.3.2016 insgesamt 7269 Mitarbeiter - ein Plus von 9 Prozent (598 Personen) im Vergleich zum Vorjahresstichtag. Den größten Mitarbeiterschub verbuchte das Segment IT-Systemhaus & Managed Servcies. Auch beim Nachwuchs gab es Zuwachs: allein 25 Auszubildende (plus 6,1 Prozent) mehr als im Vorjahresquartal entschieden sich dafür ihr Berufsleben bei Bechtle zu starten.

Kein Wunder, dass das IT-Systemhaus seine Jahresprognose bestätigen kann: "Das erste Quartal ist eine hervorragende Grundlage, um unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen. Wir gehen allerdings davon aus, dass sich die Ergebnisdynamik im Jahresverlauf der Umsatzentwicklung annähern wird", stellt Olemotz klar.

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