Herzlich Willkommen im Blog des Versandhausberaters

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

herzlich willkommen im Blog des Versandhausberaters. Hier finden Sie täglich, ja fast stündlich die aktuellen Nachrichten: Personalien, Bilanzen und Unternehmensverkäufen über Logistik, Marketing bis hin zu Recht. Kurz: Alles, was aktuell an News durch die Branche geht. 

Ihre, Barbara Bergmann 

P.S. Sie möchten mehr über die Hintergründe erfahren? Dann testen Sie jetzt ganze 30 Tage den Versandhausberater kostenlos!

Top-Sponsor

Mit freundlicher Unterstützung von:

 

Der Versandhaus-Blog von Barbara Bergmann

Bilanz: Monoqi legt beim Umsatz kräftig zu

28.03.17 von Redaktion Versandhausberater

Die Online-Destination für handverlesenes Design, Monoqi, hat im Geschäftsjahr den Bestellumsatz auf 31 Mio. Euro (Vorjahr: 23 Mio.) steigern können – ein Plus von 35 Prozent. Die Neukundenzahl wuchs 2016 weiter, aber auch die Bestandskunden hätten laut Unternehemsangaben einen wesentlichen Beitrag zu diesem Wachstum geleisetet. Zum Jahresende waren rund 2,7 Mio. Nutzer registriert (Vorjahr: 1,8 Mio.). Der Nettoumsatz stieg auf 23,2 Mio. Euro (Vorjahr: 17,2 Mio.) an. Gleichzeitig sei mit dem Erreichen von Break-Even vor Marketing ein großer Schritt in Richtung Profitabilität realisiert, teilt das Berliner Unternehmen mit.



Monoqi hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr auch die Unternehmensstrategie und die Neuorganisation des operativen Geschäfts in den Mittelpunkt gestellt. Dazu zählten neben dem Umbau des Managements und der Mitarbeiterstrukturen auch die Optimierung der IT-Prozesse und der Website für die mobile Nutzung. Im Zuge dessen entschieden sich die Berliner, das Business-to-Business Geschäft auf unbestimmte Zeit auszusetzen, um das ertrags- und wachstumsstarke Endkundengeschäft im Hinblick auf die gesetzten Profitabilitätsziele zu optimieren. Die Geschäftsführung wurde nach dem Ausscheiden des Mitgründers Felix Schlegel aus dem Unternehmen um Manfred Ritter erweitert, der als ehemaliger Manufactum-Geschäftsführer den weiteren Ausbau des Geschäfts seit November 2016 mitgestaltet.

Simon Fabich, Gründer und Geschäftsführer von Monoqi erklärt: "Wir haben im vierten Quartal 2016 Profitabilität vor Marketing erreicht und sind damit in der Position, strategisch zwischen Wachstum und Break-Even entscheiden zu können." Finanzgeschäftsführer Wolfgang Jünger ergänzt: "Wir befinden uns in der besten Cash-Situation seit Gründung des Unternehmens und sind zum Betrieb unseres Geschäft nicht mehr auf Cash-Zufluss von außen angewiesen."

Trotz des erreichbaren Break-Even legt das Unternehmen die Priorität für dieses Jahr auf weiteres Wachstum im Kerngeschäft und kündigt eine neue Finanzierungsrunde in zweistelliger Millionenhöhe an. Entsprechende Vereinbarungen mit neuen Investoren seien bereits getroffen, teilt Monoqi mit. Ziel sei es, die Expansion des Geschäfts in neue Märkte im europäischen und außereuropäischen Raum voranzutreiben. Bereits im vergangenen Jahr erwirtschafteten die Berliner  42 Prozent des Umsatzes im Ausland. Neben Deutschland betreibt Monoqi auch Onlineshops in Großbritannien, der Schweiz, Österreich, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden. Der größte Umsatzanteil im Ausland entfällt auf die Schweiz gefolgt von Großbritannien.

Während 2015 noch rund 400.000 Produkte aus dem vielfältigen Sortiment verkauft wurden, waren es 2016 mehr als 500.000 Design-Artikel. Zu den beliebtesten Produktkategorien zählten Möbel, Leuchten und Wohnaccessoires.

Derzeit arbeiten in Berlin 100 Mitarbeiter am weiteren Wachstumskurs des Unternehmens.

Bilanz: Otto profitiert von Möbeln und Einrichtungssortimenten

26.03.17 von Redaktion Versandhausberater

Die Otto Einzelgesellschaft  hat im Geschäftsjahr 2016/17 (Stichtag: 28. Februar 2017) einen Gesamtumsatz von 2,722 Mrd. Euro erzielt – sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Das Unternehmen wächst damit zum siebten Mal in Folge, mit erneut positivem Ergebnis.

"Wir haben unseren Wachstumskurs konsequent fortgesetzt – und zwar überplanmäßig und profitabel", freut sich Bereichsvorstand Marc Opelt, (siehe Foto rechts, Copyright Otto) der erstmals in seiner neuen Funktion als Otto-Sprecher und Gastgeber der jährlichen Wirtschaftspressekonferenz den Abschluss des Geschäftsjahres 2016/17 präsentierte.

Maßgeblich zum Erfolg beigetragen haben nach Auskunft der Hanseaten die knapp 1,9 Millionen Neukunden, die das Untnernehmen für sich gewinnen konnte. Insgesamt zählt Otto somit heute rund 6,1 Millionen aktive Kunden in 12 Monaten. Sie sorgten für ein erneut zweistelliges Wachstum im Sortimentsbereich Multimedia und dafür, dass der Hamburger Onlinehändler  seine Spitzenposition im Onlinemöbelhandel in Deutschland weiter ausbauen konnte: Der Gesamtumsatz im Bereich Möbel und Einrichten stieg im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015/16 um 10 Prozent auf über 911 Millionen Euro.

Erfolgreich verlief auch das Pilotprojekt "Otto Now", das alternativ die Möglichkeit bietet, ausgewählte Produkte auf Zeit zu mieten. Der Markttest setzt auf dem Trend der Sharing Economy auf und bescherte dem jungen Projektteam überwältigendes Feedback: Innerhalb von nur drei Wochen war das großzügig angelegte Testbudget nahezu aufgebraucht – insbesondere Fernseher, Kaffeevollautomaten und Laufbänder wurden besonders gern ausgeliehen. "Unser Ziel ist es, guten Ideen schnell eine Chance zu geben und sie pragmatisch im Markt zu testen. Auf Basis der Ergebnisse prüfen wir jetzt, inwiefern ein dauerhaftes Geschäftsmodell daraus werden kann", erklärt Opelt.

Auch im neuen Geschäftsjahr 2017/18 will das Hamburger Unternehmen erhebliche Budgets in die Weiterentwicklung des digitalen Mindsets der Organisation investieren, um die Wachstumskurve fortzuschreiben und den Kundenstamm nochmals spürbar zu erweitern. 2Wir werden die Chancen des Marktes konsequent und noch schneller als bislang nutzen. Wir werden unsere Sortimente weiter ausbauen und weiter am perfekten Shoppingerlebnis arbeiten. Dafür werden wir erneut rund 300 Stellen besetzen und suchen dafür laufend qualifizierte Kollegen, die den weiteren Wandel von Otto mitgestalten möchten – ganz besonders in den Bereichen IT, E-Commerce und Business Intelligence", so Opelt in seinem Ausblick auf die kommenden Monate.

Letzte Meile: Gravis setzt Same Day Delivery Kurs weiter fort

24.03.17 von Redaktion Versandhausberater

Es startete vor einem Jahr als Test in der Hauptstadt, heute ist es in 29 von 43 Gravis Stores (siehe Foto, Gravis) verfügbar – Same Day Delivery. Anlässlich des ersten Jahrestages dieses Services, steht die  taggleiche Lieferung dank des Partners Liefery nun zusätzlich in Bonn, Frankfurt, Heidelberg, Neuss und Nürnberg den Kunden zur Verfügung. Darüber hinaus können Kunden ihre im Gravis Store gekaufte Ware ab sofort per Sofortlieferung nach Hause schicken lassen, teilt der Apple-Händler in einer Presseerklärung mit.

Kunden dürfen sich auch über einen Preisvorteil zum ersten Geburtstag des Services freuen. Die Versandkosten für die Sofortlieferung werden – sowohl online als auch im Store – gesenkt. Vom 24. März bis 15. April 2017 kostet der Same-Day-Delivery-Service nur 4,99 Euro statt 9,99 Euro.

"Wir freuen uns sehr, dass wir die bisher erfolgreiche Partnerschaft mit Liefery ausbauen und somit noch mehr Gravis Kunden den Komfort einer Sofortlieferung ermöglichen können", sagt Jan Sperlich, Geschäftsführer bei Gravis. „Mit Hilfe von Liefery ist es uns gelungen, dass wir bereits ein Jahr nach Start der Pilotphase einen Großteil unserer Stores anbinden konnten."

"Die Ausweitung des Services auf weitere Städte zeugt von einem wachsenden Interesse der Verbraucher nach flexiblen Services für die letzte Meile, um Sendungen schnell und pünktlich in Empfang zu nehmen", Nils Fischer, Mitgründer und Geschäftsführer von Liefery.

Und so funktioniert die Sofortlieferung: Kunden, deren Postleitzahl im Lieferbereich eines eingebundenen Gravis Stores liegt, können ihren Wunschartikel noch am selben Tag liefern lassen, wenn dieser im Store als verfügbar angezeigt wird. Anhand der Lieferadresse und der Verfügbarkeit im Store wird automatisch angezeigt, ob eine Sofortlieferung möglich ist. Nach erfolgter Bestellung und Zahlung holt der Liefery-Kurier die Ware in der Filiale ab und liefert sie an den Kunden aus – zu einem vorher fest vereinbarten Termin.

Personalie: Dr. Hentschel scheidet bei Walbusch aus

23.03.17 von Redaktion Versandhausberater

Dr. Hentschel, WalbuschDr. Bert Henschel (siehe Bild links), langjähriger Geschäftsführer für Einkauf und Vertrieb, scheidet beim Hemden- und Männermodespezialisten Walbusch aus. Sobald ein Nachfolger gefunden ist, jedoch spätestens zum Jahresende 2017, löst sich damit eine dann 20 Jahre andauernde Verbindung.

Die Trennung geschehe „in freundschaftlichem Einvernehmen und in höchstem gegenseitigen Respekt“, heißt es aus Solingen. Die Liste der gemeinsamen Erfolge sei lang, allerdings habe es zuletzt auch Meinungsverschiedenheiten gegeben. Man sei sich zwar über die grundsätzliche Zukunftsausrichtung des Unternehmens einig, über den Weg dorthin gäbe es hingegen abweichende Auffassungen.

Christian Busch, Vorsitzender der Walbusch-Geschäftsführung, sagte, das Unternehmen bedaure den Weggang und dankte Hentschel für sein enormes Engagement für Walbusch. Hentschel habe maßgeblich zur guten Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen zwei Jahrzehnten beigetragen. In seine Zeit fielen wesentliche Schritte im Zuge des Umbaus vom Katalogversender zum Multichannel-Händler, insbesondere der Aufbau des Ecommerce-Geschäfts und die Eröffnung von über 40 Filialen. Auch der Neuaufbau der Tochtergesellschaften Klepper, Avena und Mey & Edlich sowie die Vertikalisierung des Walbusch-Einkaufs sei mit Hentschels Namen verbunden. Unter dem Strich habe sich der Umsatz seit Hentschels Eintritt mehr als verdoppelt.

Hentschel hat eigenen Angaben zufolge noch kein neues Engagement angenommen. Es gäbe zwar eine Vielzahl von Anknüpfungspunkten und Ideen, doch eine Entscheidung stehe erst dann an, wenn seine Aufgabe bei Walbusch abgeschlossen sei.

Walbusch blickt auf ein stabiles Geschäftsjahr 2016 zurück mit einem 3-prozentigen Umsatzwachstum in der Gruppe auf 305 Mio. Für das Jahr 2017 peilt man einen Zuwachs auf über 326 Mio. Euro an. 

Bilanz: Takkt AG übertrifft die eigenen Prognosen

22.03.17 von Redaktion Versandhausberater

Der B2B-Spezialversandhändler Takkt AG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück: "Wir haben mit einem organischen Umsatzwachstum von 5,2 Prozent unsere Prognose für 2016 leicht übertroffen", freut sich der Vorstandsvorsitzende der Takkt AG, Felix Zimmermann.  Der Konzernumsatz stieg im Berichtsjahr 2016 um 5,8 Prozent auf 1.125,0 (1.063,8) Millionen Euro. Dabei wirkte sich positiv aus, dass die Unternehmenserwerbe Post-Up Stand und BiGDUG erstmals für das gesamte Jahr zum Konzernumsatz beitrugen. Aus Portfolioeffekten resultierte ein positiver Einfluss in Höhe von 1,2 Prozentpunkten auf den Umsatz. Aus Währungseffekten resultierte hingegen ein negativer Einfluss in Höhe von 0,6 Prozentpunkten.


Im Berichtsjahr stieg das EBITDA auf 171,3 (157,3) Millionen Euro. Dies liegt vor allem in der erfreulichen organischen Umsatzentwicklung der Geschäftsbereiche begründet. Zudem sind sowohl im Berichtsjahr als auch im Vorjahr Einmalerträge zu berücksichtigen. Die EBITDA-Marge lag 2016 mit 15,2 (14,8) Prozent leicht oberhalb des Zielkorridors von 12 bis 15 Prozent. Bereinigt um Einmalerträge blieb die EBITDA-Marge konstant bei 14,5 (14,5) Prozent.

Der Umsatz im Geschäftsbereich Takkt EUROPE erhöhte sich um 4,6 Prozent auf 563,3 (538,3) Millionen Euro. Organisch stieg der Umsatz um 3,5 Prozent. Dabei konnten beide Sparten eine organische Umsatzsteigerung im niedrigen einstelligen Prozentbereich verzeichnen. Die EBITDA-Marge des Geschäftsbereichs lag mit 19,0 (18,3) Prozent erneut deutlich über dem Konzerndurchschnitt, war 2016 jedoch auch durch Einmalerträge positiv beeinflusst. Die bereinigte Marge lag bei 18,2 (18,3) Prozent.

Mit 562,0 (525,8) Millionen Euro lag der Umsatz von Takkt America 6,9 Prozent über dem Vorjahr. Der organische Umsatzanstieg betrug 7,0 Prozent. Die Specialties Group erzielte ein organisches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich, die Office Equipment Group im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Die EBITDA-Marge des Geschäftsbereichs stieg auf 13,7 (13,1) Prozent, auch aufgrund von Einmalerträgen. Die bereinigte Marge lag bei 13,0 (12,5) Prozent.

Takkt will die Chancen der Digitalisierung aktiv nutzen und hat hierzu 2016 eine Digitale Agenda erarbeitet und eine Vision 2020 formuliert. Diese zielt auf eine Verdoppelung des E-Commerce, eine nachhaltige Veränderung der Organisation, Investitionen in Mitarbeiter und neue Technologien sowie die mittelfristige Erhöhung des organischen Umsatzwachstums ab.

Für 2017 rechnet der Konzern mit einer positiven Entwicklung des Geschäftsverlaufs. Für die Eurozone wird mit einem leicht geringeren, für die USA mit einem höheren Wachstumstempo des BIP im Vergleich zum Vorjahr gerechnet. Unter dieser Annahme erwartet Takkt ein organisches Umsatzwachstum zwischen zwei und fünf Prozent. Die EBITDA-Marge wird für 2017 aufgrund der Aufwendungen für die Umsetzung der Digitalen Agenda in der Mitte des Zielkorridors von 12 bis 15 Prozent erwartet.

Portfolio: Walz-Gruppe verkauft Mirabeau

21.03.17 von Redaktion Versandhausberater

Der Spezialversender Walz-Gruppe aus Bad Waldsee trennt sich von seinem auf Landhausmöbel und Accessoires für Zuhause fokussierten Onlineshop Mirabeau. Wie schwaebische.de berichtet, hat das Handelsunternehmen die Möbel-Sparte an die Loberon GmbH verkauft. Das E-Commerce-Unternehmen hat Möbel und Wohnaccessoires im Angebot. Im Zuge dieser Portfolio-Bereinigung werde auch das stationäre Mirabeau-Geschäft in der Ravensburger Innenstadt aufgegeben und durch ein baby-walz-Geschäft ersetzt, heißt es in dem Zeitungsbericht weiter.

Künftig wird sich die Walz-Gruppe wieder verstärkt auf ihre drei Kernmarken "baby-walz", "walzvital" und "Die moderne Hausfrau" konzentrieren. Hintergrund für die Trennung von Mirabeau ist offenbar die Erkenntnis, dass die Möbel-Sparte nicht zur eigenen Portfolio passte und insgesamt auch nur einen geringen Anteil am Gesamtumsatz des Unternehmens erwirtschaften konnte. 

Erst im Januar hat das Versandhaus zwei neue Geschäftsführer mit der Führung des Managements betraut, hier unser Bericht.

Im Mai 2015 hat der Traditionsversender einen neuen Investor gefunden, mehr dazu lesen Sie hier.

Übernahme: Douglas übernimmt Bodybell und wächst im E-Commerce kräftig

21.03.17 von Redaktion Versandhausberater

Eigenen Angaben zufolge hat die Parfümeriekette Douglas im Geschäftsjahr 2015/2016 im E-Commerce den Umsatz deutlich steigern können. Ein Plus um 24,3 Prozent von 261 Mio. Euro auf 325 Mio. Euro steht zu Buche. Eine gute Basis für weiteres Wachstum. So wird Douglas sein Geschäft in Spanien deutlich ausbauen.

Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung erklärt, wurde mit einer Gruppe von Finanzinvestoren um H.I.G. Bayside Capital, der Kredittochter von H.I.G. Capital („H.I.G.“), eine Vereinbarung zur Übernahme von Grupo Bodybell unterzeichnet. Mit über 200 Filialen, zwei Onlineshops und einer etablierten Logistikplattform ist die in Madrid ansässige Grupo Bodybell eine der führenden Parfümerieketten Spaniens.

Vorbehaltlich der kartellrechtlichen Freigabe würde das zusammengeschlossene Unternehmen unmittelbar zu einem führenden Anbieter im spanischen selektiven Beautymarkt aufsteigen. "Mit der Stärkung unserer Marktposition in Spanien, kommen wir unserem Ziel einen entscheidenden Schritt näher, in jedem unserer Märkte die Nummer 1 oder eine starke Nummer 2 zu werden", sagt Isabelle Parize, CEO von Douglas. "Die Transaktion verspricht großes Potenzial: Bodybell hat 43 Jahre Erfahrung im spanischen Markt – sowohl mit Artikeln für den Massenmarkt als auch bei selektiven Beautyprodukten. Douglas wiederum bringt viel internationale Erfahrung mit, unter anderem bei der Einführung erfolgreicher Eigenmarken und bei innovativen Omnichannel-Lösungen."

Douglas wird sich darauf konzentrieren, das Einkaufserlebnis für die Kunden zu steigern, so der klare Fokus. Dazu werde das Unternehmen bewährte Konzepte aus anderen europäischen Ländern auf den spanischen Markt übertragen, heißt es in der Mitteilung. Darüber hinaus werde Douglas die Verzahnung der Onlineshops mit den stationären Geschäften vorantreiben, um spanischen Kunden innovative Omnichannel-Einkaufserlebnisse zu ermöglichen.

Die erste Parfümerie in Spanien eröffnete Douglas im November 1995. Aktuell zählt die Tochtergesellschaft vor Ort 57 Filialen mit rund 400 Mitarbeitern.

 

 

Fachforum des Versandhausberaters auf der Tradeworld: Ihr erfolgsentscheidender Vorteil auf der letzten Meile

20.03.17 von Redaktion Versandhausberater

Wunsch und Realität liegen in der eCommerce-Logistik manchmal sehr weit voneinander entfernt. Das sich mittlerweile 32% der Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland laut des Digitalverbands Bitkom vorstellen können, Pakete künftig per Roboter zugestellt zu bekommen, zeigt eine deutliche Tendenz für die letzte Meile. Dementsprechend war auch das Thema des Tradeworld-Forums, das der Versandhausberater am Mittwoch, den 15.3. ganz unter das Motto letzte Meile gestellt, stark besucht.

Ob Drohnen, Listenfahrräder, Paketstationen, City-Lager oder Roboter die letzte Meile hat einen enormen technischen Sprung gemacht. Durch den anhaltenden Online-Boom (+10,8%) wird der Druck auf die letzte Meile enorm erhöht. Denn das Wachstum im Online- und Versandhandel soll bis 2030 weitergehen und dann die Paketzustellungen auf 400 Millionen deutschlandweit ansteigen, so die Zukunftsstudie "Logistik auf der letzten Meile" von ZF und dem Fraunhofer IML. Mit smarten Zustelllösungen und technischen Neuerungen reagiert die Branche. 

Lokale Distributionszentren, Netzwerke von City-Lagern bieten bereits jetzt die Möglichkeit der tagesgleichen oder die Lieferung innerhalb vom Kunden ausgewählter Wunsch-Zeitfenster. Aber es eröffnet sich mit diesem Kundenbedürfnissen immer weiter die Schere zwischen Bedürfnis und Kosten für den Versender. 

Beim Fachforum des Versandhausberaters stellten Prof. Dr. Bogdanski von der Technischen Hochschule Nürnberg, Bernd Kratz Geschäftsführer der EMA Consulting GmbH und Gesellschafter des IDIH, Denis Niezgoda vom DHL-Innovation-Center und Michael Löhr Geschäftsführer der Tiramizoo GmbH gemeinsam mit der Chefredakteurin des Versandhausberaters, Barbara Bergmann die Herausforderungen, die neuesten technischen Sprünge und die Chancen auf der letzten Meile vor. 

Die entsprechenden Inhalte der Präsentationen werden den Lesern des Versandhausberaters in der nächsten Ausgabe inkl. der Kontaktmöglichkeit zu den Referenten zur Verfügung gestellt. 

Wenn Sie noch kein Leser sind, können Sie dies ganz leicht und risikolos hier ändern. 

Fachforum - Die letzte Meile

Michael Löhr, Denis Niezgoda, Bernd Kratz, Prof. Dr. Bogdanski, Barbara Bergmann (von links nach rechts), Quelle: Der Versandhausberater

 

 

Finanzen: bonprix steigert Umsatz um 6 Prozent auf über 1,5 Milliarden Euro

20.03.17 von Redaktion Versandhausberater

Der 1986 gegründete, internationale Modeanbieter bonprix weist in seinem Abschluss zum 28. Februar ein Wachstum von rund 6 % gegenüber dem Vorjahr aus. Damit steigert bonprix nach vorläufigen Berechnungen den Umsatz von 1.432 Mio. € auf 1.512 Mio. € (IFRS). Die ausländische Märkte wie die USA, Brasilien, Österreich und die Niederlande erzielen  hohe Zuwächse, aber auch der deutsche Markt legt mit 6% Umsatzplus deutlich zu. Die Ergebnisentwicklung ist weiter positiv: Die Rendite (EBT) liegt überplanmäßig wie im Vorjahr bei über 5%. Mit den 6% Wachstum im Kernmarkt Deutschland übertrifft bonprix das starke Umsatzplus aus dem Vorjahr (2015/2016: 5 Prozent) und erreicht ein Umsatzvolumen von mittlerweile knapp 700 Mio. €. Wachstumsmotor war insbesondere die groß angelegte Jubiläumskampagne „Celebrate & Smile“ im Mai 2016 anlässlich des 30-jährigen Geburtstags der Modemarke.

Dr. Kai HeckDamit wächst bonprix mittlerweile im achten Jahr in Folge profitabel. „Wir sind mit der Geschäftsentwicklung äußerst zufrieden. Das deutliche Wachstum bei einer konstant starken Rendite ist für uns Bestätigung, dass wir mit unserem internationalen Geschäftsmodell sehr gut aufgestellt sind. Der hervorragende Geschäftsabschluss in Deutschland liegt über unseren Erwartungen, darüber freuen wir uns besonders“, kommentiert Dr. Kai Heck, Geschäftsführer bei bonprix für die Bereiche Finanzen, IT und Services (Bild: links), die vorläufigen Geschäftszahlen.

E-Commere-Umsatz wächst um 20%

Seinen E-Commerce-Umsatz steigert bonprix in Deutschland sogar um etwa 20% im Vergleich zum Vorjahr und wächst online damit deutlichstärker als der Markt.

„In einem anspruchsvollen und hochkompetitiven Marktumfeld ist es uns im Jubiläumsjahr gelungen, bonprix erfolgreich als attraktive und sympathische Modemarke zu positionieren und unsere Position als einer der umsatzstärksten deutschen Online-Shops für Mode weiter auszubauen“, so Heck. „Dies wiegt für uns umso positiver vor dem Hintergrund eines sich insgesamt rückläufig entwickelnden Textilmarktes in Deutschland.“

Mehr als 50% des Gesamtumsatzes kommt aus dem Ausland 

Auf den westeuropäischen Märkten erreichte bonprix im zurückliegenden Geschäftsjahr ein deutliches Plus. Ein nahezu zweistelliges Umsatzwachstum konnte das Unternehmen beispielsweise in Österreich, den Niederlanden und Schweden verzeichnen. In Osteuropa haben mit Tschechien mit hoch einstelligem sowie Rumänien und Ungarn mit jeweils zweistelligem Umsatzwachstum mehrere Märkte auf sehr gutem Niveau abgeschlossen. Die amerikanische Fashion- und Bademodenmarke VENUS konnte weiter ausgebaut werden. Bei einem Umsatzanstieg von 11% auf fast 300 Mio. Euro liegt das USA-Geschäft klar im Plan.

Eine erfreuliche Entwicklung verzeichnet bonprix in Brasilien: Drei Jahre nach dem Markteinstieg in Südamerika hat das Unternehmen den Umsatz im brasilianischen Markt im Vorjahresvergleich mehr als verdoppelt und liegt damit bereits im zweistelligen Millionenbereich – mit sehr hohem Potential für weiteres starkes und schnelles Wachstum.

Erfolgsfaktor Erlebnisshopping

Einer der Erfolgsfaktoren im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Entwicklung einer bonprix- eigenen Marketing Data Plattform. Durch den intelligenten Einsatz von BI-Technologien werden alle Marketing-Kanäle datengetrieben optimiert und so deutliche Fortschritte bei der Individualisierung von Angeboten erzielt. Auch die Bereiche Performance und Usability wurden kontinuierlich weiterentwickelt. Im Ergebnis zählt bonprix heute zu den schnellsten mobilen Webshops am Markt. „Über drei Millionen Besucher weltweit kommen täglich in unsere Online-Shops“, so Kai Heck. „Wir konzentrieren uns auf den Ausbau digitaler Technologien, um aus großen Datenmengen relevante personalisierte Angebote für den Konsumenten zu kreieren – und das immer mehr auch in Echtzeit. Damit schaffen wir ein inspirierendes Shoppingerlebnis und eine starke Kundenbindung.“

Jüngster Zuwachs der digitalen Kanäle und damit weiterer Kontaktpunkt für die bonprix Kundin ist die App für iOS und Android, die im April vergangenen Jahres auf dem deutschen Markt gelauncht wurde. Mittlerweile ist die bonprix App in elf Ländern verfügbar und wurde bis dato über 1,5 Mio. Mal heruntergeladen. In Deutschland generiert der Modeanbieter bereits über 25% seines gesamten Mobile-Umsatzes darüber. Insgesamt liegt der Traffic-Anteil über die mobilen Devices Smartphone und Tablet bei bonprix in Deutschland bei 60%, der Umsatzanteil am E-Commerce bei über 45%.

Sortimentsseitig wurde die intensive Vermarktung besonders trendaktueller Kollektionen weiter vorangetrieben. Mit Erfolg: Im zweistellig wachsenden Bereich der DOB entwickelte sich beispielsweise die feminine bonprix Marke „Bodyflirt“ mit einem Umsatzplus von rund 25% besonders positiv. Die stärkere modische Ausrichtung zeigt sich auch in der neuen Markenkampagne von bonprix, die im Februar unter dem Motto „Fühl dein Wow“ gestartet ist: Erstmalig werden neben dem Image-Spot auch über das Jahr hinweg mehrere kürzere Produktspots mit klarem Fashion-Fokus gezeigt.

Wie wird 2017 / 2018?

Zuversichtlich blickt Kai Heck auf das angelaufene neue Geschäftsjahr: „Auch wenn die Komplexität im internationalen Online-Modehandel weiter zunimmt und die Entwicklung des Dollars die gesamte Textilbranche belastet, bleiben wir optimistisch und ambitioniert zugleich. Unsere Zielsetzung ist auch zukünftig nachhaltig profitables Wachstum. Dafür arbeitet ein fantastisches Team mit ganzer Leidenschaft und wir werden weiter in Manpower, Infrastruktur und technologische Innovationen investieren, um die Potentiale im internationalen Digital Commerce auch unter erschwerten Bedingungen erfolgreich auszuschöpfen.“

Was hat sich personell bei dem Versender getan?

Seit Anfang 2017 leitet ein neu zusammengestelltes Team die Geschäfte von bonprix: Neben den langjährigen Geschäftsführern Dr. Kai Heck (verantwortlich für Finanzen, IT und Services) und Rien Jansen (Einkauf, Marketing und Retail) komplettieren Markus Fuchshofen (Vertrieb Deutschland und Frankreich-Gruppe, Onlinevermarktung, Marke und Business Development) und Dr. Richard Gottwald (Vertrieb Ausland, Digital Marketing & Technology, Personal und Unternehmenskommunikation) das Topmanagement des Modeanbieters. 

Geschäftsführung Bonprix 
Das Geschäftsführungs-Team von bonprix: Dr. Kai Heck, Rien Jansen, Markus Fuchshofen und Dr. Richard Gottwald (von links nach rechts), Quelle: bonprix

Strategie: Kommen und gehen bei den Spezialshops von Otto

19.03.17 von Redaktion Versandhausberater

Nicht alle Spezialshops haben das Zeug um ausreichend Marktanteile zu generieren. Während die Otto-Einzelgesellschaft für den 1. März 2017 mit plentyone.de (siehe Foto) noch den Launch eines neuen Shops ankündigte, der alles rund um Fitness, Running, Outdoor und Bike anbietet, wurde der Spezialshop für Teppiche, teppstore.de, erst unlängst geschlossen. Auch die Ableger des Matratzenshops schlafwelt.de in Österreich und der Schweiz, sind nicht mehr als eigenständige Onlineshops am Markt vertreten. Surft der Kunde auf die beiden Webseiten, landet er auf dem neuen Otto-Shop Ideas for Home.

"Shops, die wirtschaftlich nicht zum Fliegen kommen, stellen wir konsequent wieder ein", erläutert Dr. Nicolai Johannsen, Direktor Customer & Sales Otto.  „Das entspricht unserem gelebten Unternehmertum.“ Derzeit hat Otto sieben Spezialshops in seinem Portfolio und arbeitet bereits jetzt an einem achten Shop, der in naher Zukunft online gehen wird, wie die Hanseaten mitteilen. Denn unterm Strich wertet der Online-Händler die Spezialshop-Strategie als Erfolg. Die Strategie dahinter, neue Zielgruppen zu erschließen und Zusatzumsätze zu schaffen sei aufgeganden: Im Kalenderjahr 2016 hätten die Shops 166 Millionen Euro Umsatz, über 30 Prozent mehr als im Vorjahr erwirtschaftet.

Für die Hanseaten sind die Spezialshops auch ein Beleg für die eigene Angebotskompetenz. "So erreichen wir Kunden auf dem kürzesten Weg mit den für sie relevanten Artikeln. Die hohe Geschwindigkeit und Flexibilität der schlanken Onlineshops sowie das Ausschöpfen aller Synergien mit dem Kerngeschäft sehen wir als Schlüssel zum Erfolg“, erläutert Michael Heller, Bereichsvorstand Categories und stellvertretender Otto-Sprecher.

Treffer 1 bis 10 von 1332

Sponsoren

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

 

 

 

 

Ihnen ist unser Blog nicht genug?

Kein Problem, denn der Versandhausberater kann viel mehr als die üblichen Blogs:

Unser Expertenteam...

  • fragt explizit nach, analysiert kritisch und liefert die genauen Hintergründe
  • erstellt selbst Testkriterien um Versandqualität und -zeit zu überprüfen
  • besucht Versender, Lieferanten und andere Dienstleister der Branche direkt vor Ort um immer hautnah am Puls der Sache zu sein
  • testet Laufzeiten von Katalogen, Waren und Retouren on- & offline 
  • erstellt das Ranking mit den Top 100 der Branche 
  • kennt geheime Branchen- & Insider-Tipps

Ihr Vorteil: 

  • kein gewöhnliches Oberflächenwissen, sondern konkretes Hintergrundwissen mit dem entscheidenden Mehr
  • mit Ihrer Erfahrung und dem Know-how des Versandhausberaters sind Sie dem Trend immer einen Schritt voraus und können entsprechend früher reagieren
  • Sie steuern den Geschäftserfolg gezielt und absolut optimiert durch die Insider-Infos des Versandhausberaters 
  • im Gespräch mit Kollegen und Ihrem Chef glänzen Sie mit dem Wissensvorsprung des Versandhausberaters

Sichern Sie sich jetzt das gesamte Wissensspektrum des Versandhausberaters und seien Sie Ihrer Konkurrenz einen ganzen Schritt voraus! Testen Sie jetzt den Versandhausberater kostenlos. Klicken Sie hier!

Versandhausberater E-Letter