Der Versandhaus-Blog von Barbara Bergmann

Digitale Marktplätze: Mehr als drei Viertel der Online-Händler nutzen sie

28.08.16 von Redaktion Versandhausberater

Der aktuelle Onlinehandel-Konjunkturindex von HDE und ECC, e-Kix, belegt: 78 Prozent der Online-Händler verkaufen ihre Ware auch über Online-Marktplätze. Ganze 22,5 Prozent der Online-Händler konzentrieren sich sogar ausschließlich auf diesen Kanal. „Auch für kleinere Online-Händler bieten Marktplätze die Chance, ihre Reichweite zu erhöhen und für die Kunden einfacher auffindbar zu werden. Die Plattformen sind für viele Unternehmen attraktiv“, stellt der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp die Vorteile heraus.

Der Umfrage zufolge planen weitere fünf Prozent der Online-Händler für die Zukunft eine Präsenz bei Marktplätzen, nur knapp 18 Prozent wollen dauerhaft keine Ware über eBay, Amazon und Co. verkaufen.

Gründe, die Plattformen zu meiden, sind bei den meisten befragten Online-Händlern hohe Gebühren und Provisionen sowie eine befürchtete drohende Abhängigkeit vom Online-Marktplatzbetreiber. „Das Für und Wider muss jeder Händler für sich selbst abwägen. Das muss in das Gesamtkonzept und zu den angebotenen Waren passen“, so Tromp weiter.

dmexco 2016: Drei Tipps für Ihren Messebesuch

26.08.16 von Redaktion Versandhausberater

In unserer Reihe zur Einstimmung auf die kommende dmexco 2016 in Köln am 14. und 15. September haben wir heute drei thematische Tipps für Ihren Messebesuch zusammengestellt:

1. Conversion Rate: Alle Onlineshops kämpfen um den wenigen Traffic, den es gibt. Nur die Webshops, die mehr aus dem Traffic herausholen, werden überleben. Das stellt die permanente Anforderung an Sie, dass ihr Shop stets eine hohe Conversion-Rate hat. Der wichtigste Hebel dazu ist Suche & Navigation. Daher unser Vorschlag: Nutzen Sie die Tipps und Tricks, die Matthias Heimbeck, CEO von Findologic, Ihnen hierzu mit auf den Weg geben kann.

Ort: Speakers Corner; Zeit: 14.9. um 16.30 Uhr

 

2. Individuelle Kundenansprache: Zielgruppengenaue Werbeansprache steht im Fokus der Werbung im Onlinebereich. Denn erst die gezielte, möglichst individuelle Ansprache der Kunden im Internet verspricht die bestmögliche Konversion und damit hohe Umsatzzahlen. Getrieben von den in der Branche kursierenden Mythen und Legenden bestehen für Firmen oft große Unsicherheiten, was tatsächlich in diesem Bereich erlaubt ist und wo die rechtlichen Grenzen liegen. Der Vortrag von Kathrin Schürmann nimmt es mit diesen Legenden auf und erklärt mit vielen Beispielen aus der Praxis, wie Unternehmen individuelle Kundenansprache und insbesondere ein rechtssicheres Newsletter-Marketing etablieren können, was technisch möglich ist und wo die Grenzen des rechtlich Zulässigen liegen.

Ort: Speakers Corner; Zeit: 14.9. um 18 Uhr

 

3. Mobile-Commerce: Die digitale Reise des Handels setzt sich fort: Vom klassischen Desktop-Shop über die mobile Optimierung hin zur App. Viele fühlen sich das überfordert – kein Wunder. Schließlich ist die Thematik komplex: Smartphone vs. Tablet, iOS vs. Android und Eigenentwicklung vs. Outsourcing. Aber die Vergangenheit hat an Beispielen wie Kodak oder Neckermann gezeigt, dass Unternehmen, die die digitale Revolution verschlafen, verlieren. Mobile first! Daran kommt heute kein Händler mehr vorbei, denn die Hälfte aller Kunden shoppt mobil. Andrea Anderheggen, früherer SOFORT-Gründer und heutiger CEO des Shopping App-Anbieters Shopgate, ist nach zwei Jahren im Silicon Valley zurück in Deutschland und zeigt, was wir von erfolgreichen US-Unternehmen lernen können.

Ort: Speakers Corner; Zeit: 15.9. um 10 Uhr

Neuer Ausbildungsberuf: Grünes Licht für "E-Commerce Kaufleute"

25.08.16 von Redaktion Versandhausberater

Lange wurde er vorbereitet, jetzt ist der Durchbruch gelungen: Ein neuer Ausbildungsberuf im E-Commerce wird voraussichtlich ab dem Berufsschuljahr 2018/19 den Auszubildenden zur Verfügung stehen. Die entscheidenden Weichen hierfür hat gestern das Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen des gemeinsamen Antragsgesprächs von Arbeitgebern und Gewerkschaften gestellt. Es entschied das geregelte Verfahren für die Ausarbeitung und Einführung des neuen Berufsbildes "E-Commerce-Kaufleute" einzuleiten. Zuvor hatten die führenden Verbände des Einzelhandels, des Versand- und Onlinehandels, des Groß- und Außenhandels sowie des Tourismus die Eckwerte der Ausbildung zu E-Commerce-Kaufleuten gemeinsam definiert (der Versandhausberater berichtete).

Martin Groß-Albenhausen, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer des E-Commerce-Verbandes bevh, der bereits seit 2012 die Einführung des neuen Berufs gefordert hat, weist auf die besondere Bedeutung dieses Ausbildungsberufs hin: "E-Commerce ist nicht einfach eine Ergänzung des Einzelhandels oder eine besondere Form, Reisen zu buchen oder Waren im In- und Ausland für den Wiederverkauf zu ordern. Das Internet als Kommunikations- und Transaktionsmedium ermöglicht völlig neue Geschäftsmodelle im Handel, löst die Grenzen der tradierten Handelsstufen auf und verlangt daher andere Kompetenzen."

Der weitere Fahrplan sieht vor, dass in den kommenden 12 Monaten Sachverständige von Arbeitgebern und Gewerkschaften im Bundesinsitut für Berufsbildung (BIBB) die Ausbildungsverordnung formulieren werden. Parallel dazu sollen die Berufsschullehrer qualifiziert werden. Ebenso die Berufsberater, die die Berufsanfänger künftig über das neue Angebot informieren müssen. 

Finanzen: Windeln.de legt im ersten Halbjahr kräftig zu

24.08.16 von Redaktion Versandhausberater

Der Online-­Händler für Baby-­ und Kleinkinderprodukte in Europa, windeln.de, hat im ersten Halbjahr den Umsatz um satte 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 101,6 Mio. Euro gesteigert (H 1/2015: 75,0 Mio. Euro). Der Umsatz der fortgeführten Aktivitäten (ohne das Segment Shopping Clubs) kletterte ebenfalls um 35 Prozent auf 91,9 Mio. Euro.

Besonders im europäischen Ausland konnte der Online-Händler in diesem Zeitraum kräftige Zuwächse verbuchen. Das Segment International Shops, das feedo, bebitus, pannolini und windeln.ch umfasst, stand im ersten Halbjahr mit 26,0 Mio. Euro bereits für rund ein Viertel aller Umsätze. Dazu Alexander Brand, Mitgründer und Vorstandsmitglied von windeln.de: "Wir bewegen uns in Ost- und Südeuropa in einem attraktiven Markt mit weiterhin sehr guten Wachstumsaussichten. Unser im Juli kommuniziertes Maßnahmenprogramm unterstützt unsere Strategie des nachhaltigen Unternehmenswachstum und Profitabilitätssteigerung. Unsere Auslandsgesellschaften spielen dabei eine wichtige Rolle."

Der Deutsche Shop, über den auch das China-Geschäft abgewickelt wird, verzeichnete im ersten Halbjahr einen Umsatz von 66,0 Mio. Euro – ein leichtes Plus von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Während das Geschäft in Deutschland leicht zulegte, führte die Verunsicherung der chinesischen Kunden über geänderte Importregeln im zweiten Quartal zu rückläufigen Umsätzen. Im Halbjahresvergleich bewegte sich der Umsatz in China nahezu auf Vorjahresniveau. Dies entspricht den im Mai bereits kommunizierten Erwartungen. Die neuen Importregeln wurden im Juni teilweise wieder ausgesetzt. Um zukünftig aber auch die lokale Nachfrage in China zu bedienen, hat der Online-Händler Anfang August einen eigenen windeln.de Shop auf der Plattform Tmall von Alibaba eröffnet.

Aufgrund der internationalen Expansion, des niedrigeren China-Geschäfts sowie der Beeinträchtigung durch die ERP-Umstellung betrug das bereinigte EBIT -15,6 Mio. Euro (Vorjahr: -4,0 Mio. Euro); ohne die Shopping Clubs ergab sich ein bereinigtes EBIT von -12,7 Mio. Euro. Die bereinigte EBIT-Marge lag im ersten Halbjahr bei -15,3 Prozent (Vorjahr – 5,3 Prozent) bzw. -13,8 Prozent für die fortgeführten Aktivitäten.

Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen wie bereits Ende Juli angekündigt, mit einem Wachstum der fortgeführten Aktivitäten von rund 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf ca. 200 Mio. Euro.

Wie das Geschäft des Online-Händlers im ersten Quartal 2016 verlief, lesen Sie hier.

 

 

Personalie: Veränderungen in der Führungsspitze der 21sportsgroup

23.08.16 von Redaktion Versandhausberater

Fünf Jahre nach Gründung der 21sportsgroup wechselt Gründer und CEO Jörg Mayer (Foto, 1.v.l.), auf eigenen Wunsch, als Vorsitzender in den Beirat des Mannheimer Sporthandelsunternehmens und übernimmt damit die Leitung des Kontrollgremiums. Die Geschäftsführer Michael Burk (Foto 3.v.l.) und Dr. Henner Schwarz (Foto 2.v.l.) übernehmen daher erweiterte Aufgaben, wie der Sportfachhändler in einer Presseerklärung miteilt.

Michael Burk wurde vom Beirat zum neuen CEO berufen, Dr. Henner Schwarz verantwortet als CFO und COO die Finanzen und das operative Geschäft der Gruppe. Beide sind sowohl Geschäftsführer der 21sportsgroup GmbH als auch der Tochtergesellschaften Planet Sports GmbH und VR bike GmbH und werden von einem Team aus Direktoren unterstützt. 

CTO Frank Zwirner ist Mitglied der Geschäftsleitung der Gruppe und wurde zum Geschäftsführer der Tochter mysportgroup GmbH berufen.

Zwirner verantwortet damit neben  den Geschäftssystemen und den Geschäftsprozessen der gesamten Unternehmensgruppe auch das operative Geschäft des Onlinemarktplatz Vaola.

Jörg Mayer bleibt als Vorsitzender des Beirats und größter Gesellschafter dem Unternehmen eng verbunden, teilt der Sportfachhändler weiter mit.

Mehr zur 21sportsgroup lesen Sie hier.

Personalie: Dieter Berninghaus wechselt zur Signa-Gruppe

23.08.16 von Redaktion Versandhausberater

Der bisherige Migros-Manager Dieter Berninghaus, steigt zum 1. September 2016 bei der österreichsichen Signa-Holding ein, dessen Chef Gründer René Benko ist, dem Eigner der Karstadt-Warenhauskette. Wie das Manager-Magazin berichtet wird er dort als Chairman des Executive Boards der Signa-Gruppe und Chairman von Signa Retail tätig werden. Damit gehört der Handelsexperte zur Führungsquadriga des Konzerns, dem des weiteren CEO Christoph Stadlhuber, Finanzvorstand Wolfram Keil (Vorsitzender des Karstadt-Konrollgremiums) und Frank Tölle (Geschäftsführer Signa Funds) angehören.

Der 51-Jährige Berninghaus wird dem Bericht zufolge in seiner Position neben CEO Christoph Stadlhuber und Inhaber René Benko die strategische Weiterentwicklung von Signa vorantreiben. Er übernimmt die Verantwortung für Karstadt, die KaDeWe Group, Outfitter und Dress for less.

Finanzen: Zooplus korrigiert seine Prognose nach oben

21.08.16 von Redaktion Versandhausberater

Der Online-Händler für Heimtierprodukte, Zooplus AG, konnte seinen Wachstumskurs im ersten Halbjahr 2016 erfolgreich fortsetzen und seine Marktposition weiter festigen. So stieg der Umsatz nach Konzernangaben im  Vorjahresvergleich  um  29 Prozent  auf  428,4  Mio.  Euro (H1  2015:  333,0  Mio.  Euro).  Das  Ergebnis  vor  Steuern  (EBT)  konnte  in  einem  nach wie vor  wettbewerbsintensiven  Marktumfeld  von  3,6  Mio.  Euro im  Vorjahreszeitraum  auf  5,1  Mio.  Euro im  ersten  Halbjahr  2016  gesteigert  werden.

Wie der Vorstandsvorsitzende Cornelius Patt bestätigt, hat die Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr die Erwartungen des Konzerns übertroffen. Daher sieht sich der Vorstand dazu veranlasst, die Prognose der Umsatzerlöse von mindestens 875 Mio. Euro auf mindestens 900 Mio. Euro für das Gesamtjahr 2016 anzuheben. Beim EBT bleibt es hingegen bei der ursprüngliche  Prognose  von 14 bis 18 Mio. Euro.

Als Gründe für den positiven Geschäftsverlauf nennt das Unternehmen im Kern drei Aspekte: Das  Wachstum  des  Futtersegments,  die sehr loyale Kundenbasis sowie der Anstieg des Neukundengeschäfts.

Der Online-Händler kündigt an, künftig seine Logistikinfrastruktur  weiter  auszubauen.  In 
einem  nächsten  Schritt  ist  neben  dem  Ausbau  der  Kapazitäten  in  den  bestehenden  Logistikcentern  die  Inbetriebnahme  eines  fünften  Logistikcenters  in  Antwerpen  im  vierten 
Quartal 2016 vorgesehen. Dieses Logistikcenter werde wie die bestehenden Logistikcenter mit
dem  Partner,  Katoen   Natie   Gruppe, betrieben, bestätigt der Konzern.   

Alle Einzelheiten zum Ergebnis der Zooplus AG im ersten Quartal 2016 lesen Sie hier.

Personalie: Ulf Cronenberg kehrt zur Popken Fashion Group zurück

19.08.16 von Redaktion Versandhausberater

Zum 1. Oktober kehrt Ulf Cronenberg als Geschäftsführer zur Popken Fashion Group zurück. Der 51-Jährige übernimmt die Verantwortung für Marketing und Vertrieb der Marken Ulla Popken, Gina Laura, Studio Untold und JP1880. Der ehemalige Geschäftsführer Hans-Joachim Schöffel war laut dem Unternehmen auf eigenen Wunsch ausgeschieden.  

Von 2012 bis März 2016 war Cronenberg für die Creatrade-Versandgruppe tätig. Unterschiedliche Auffassung über die Zukunft des Unternehmens hatten Anfang des Jahres zum Ausscheiden geführt. Vor 2012 war Cronenberg u.a. für Neckermann als Geschäftsführer im Ressort Marketing tätig.

Cronenberg kennt sich bei Ulla Popken gut aus, denn er war bereits von 2003 bis 2009 für Ulla Popken tätig. So war er ab 2003 bis 2005 Leiter des Versandhandels und von 2005 bis zum Ausstieg Geschäftsführer für die Ressorts Marketing und Vertrieb. Der 51-Jährige kehrt also zu alten Tätigkeitsgebieten zurück. 


Risikokapital: Investitionsvolumen bricht ein, aber mehr frisches Kapital für Start-ups

19.08.16 von Redaktion Versandhausberater

Im ersten Halbjahr 2016 haben immer mehr Start-ups in Deutschland deutlich weniger Geld durch Finanzierungsrunden eingenommen als im Vorjahreszeitraum. Der Gesamtwert ist von knapp zwei Milliarden Euro auf 957 Millionen Euro um über die Hälfte eingebrochen. Gleichzeitig ist die Zahl der Finanzierungsrunden deutlich nach oben gegangen: Sie stieg um 60 Prozent auf 249. Die ist ein Ergebnis des Start-up-Barometers der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young).

Das geringere Investitionsvolumen wirkt sich im internationalen Vergleich wie folgt aus: Deuschland fällt auf den dritten Platz zurück – Großbritannien mit einem Volumen von 2,2 Milliarden Euro und Schweden mit 1,0 Milliarden Euro haben sich auf die Plätze eins und zwei geschoben, wobei in Schweden vor allem die 900-Millionen-Euro-Finanzierung von Spotify zu Buche schlägt. Vor einem Jahr führte Deutschland noch deutlich die europaweite Rangliste an.

Auch die deutsche Hauptstadt lässt Federn und büßt ihren Titel als Europas Start-up-Hauptstadt ein. Berliner Start-ups konnten im ersten Halbjahr ein Investitionsvolumen von 520 Millionen Euro auf sich vereinen. London (1,3 Milliarden Euro), Stockholm (1,0 Milliarden Euro) und Paris (673 Millionen Euro) lassen die deutsche Kapitale deutlich hinter sich. Im ersten Halbjahr 2015 führte Berlin mit einem Investitionsvolumen von 1,5 Milliarden Euro noch deutlich vor London (1,0 Milliarden Euro). München hält sich mit 182 Millionen Euro auf Platz acht als einzige weitere deutsche Stadt in den Top Ten.

Peter Lennartz, Partner bei EY, räumt ein, dass die Entwicklung auf den ersten Blick bedenklich erscheint. Doch der zweite Blick stimmt zuversichtlich: "Immer mehr deutsche Start-ups erhalten frisches Kapital, es gibt immer mehr mittelgroße Finanzierungsrunden. Das zeigt, dass deutsche Jungunternehmen für Investoren so attraktiv sind wie nie zuvor. Zudem war ein großer Teil der Rekordzahlen aus dem vergangenen Jahr auf Einmaleffekte zurückzuführen – das hat den Blick auf den Risikokapitalmarkt leicht verfälscht", kommentiert Lennartz. Ohne die Effekte des Vorjahres habe sich das Investitionsvolumen im Jahr 2016 in Deutschland sogar erhöht. 

Shopping: eBay richtet verstärkt WLAN-Hotspots ein

18.08.16 von Redaktion Versandhausberater

Bisher fristet Deutschland ein regelrechtes Nischendasein, wenn es um öffentlichen Internetzugang geht. So kommen in Deutschland nach einer Erhebung von eco (Verband der Internetwirtschaft ) nicht einmal zwei freie Internet-Hotspots auf 10.000 Einwohner, während es in Frankreich mehr als fünf und in Großbritannien fast zehn sind. Das soll sich jetzt ändern. eBay will mit seinem neuem Programm eBay PLUS Käufern das Einkaufen auf dem Online-Marktplatz vereinfachen. Hierzu bringt eBay freies und kostenloses Internet in 22 deutsche Städte, wie der Online-Marktplatz mitteilt.

Zwölf Städte, in denen eBay PLUS das öffentliche Netz freischaltet, stehen bereits fest. Zehn weitere Städte werden bis Ende August über ein Social-Media-Nutzer-Voting festgelegt. Jens Beinecke, bei eBay verantwortlich für eBay PLUS: "In welcher Einkaufsstadt es weitere Zugänge geben soll, können die Deutschen selbst entscheiden."

Deutschland hinkt in puncto WLAN-Hotspots deshalb so deutlich hinterher, weil bisher die sogenannte Störerhaftung galt – Betreiber von WLAN-Hotspots konnten dadurch für Vergehen der Nutzer haftbar gemacht werden. Ende Juli hat der Gesetzgeber jedoch WLAN-Betreiber von einer derartigen Haftung ausgenommen und damit den Weg für öffentliches WLAN in Deutschland frei gemacht. Die Nachfrage nach freiem WLAN ist groß: Laut einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) wollen 62 Prozent der befragten Deutschen offene Hotspots nutzen.

Treffer 1 bis 10 von 1110

Ihnen ist unser Blog nicht genug?

Kein Problem, denn der Versandhausberater kann viel mehr als die üblichen Blogs:

Unser Expertenteam...

  • fragt explizit nach, analysiert kritisch und liefert die genauen Hintergründe
  • erstellt selbst Testkriterien um Versandqualität und -zeit zu überprüfen
  • besucht Versender, Lieferanten und andere Dienstleister der Branche direkt vor Ort um immer hautnah am Puls der Sache zu sein
  • testet Laufzeiten von Katalogen, Waren und Retouren on- & offline 
  • erstellt das Ranking mit den Top 100 der Branche 
  • kennt geheime Branchen- & Insider-Tipps

Ihr Vorteil: 

  • kein gewöhnliches Oberflächenwissen, sondern konkretes Hintergrundwissen mit dem entscheidenden Mehr
  • mit Ihrer Erfahrung und dem Know-how des Versandhausberaters sind Sie dem Trend immer einen Schritt voraus und können entsprechend früher reagieren
  • Sie steuern den Geschäftserfolg gezielt und absolut optimiert durch die Insider-Infos des Versandhausberaters 
  • im Gespräch mit Kollegen und Ihrem Chef glänzen Sie mit dem Wissensvorsprung des Versandhausberaters

Sichern Sie sich jetzt das gesamte Wissensspektrum des Versandhausberaters und seien Sie Ihrer Konkurrenz einen ganzen Schritt voraus! Testen Sie jetzt den Versandhausberater kostenlos. Klicken Sie hier!

Versandhausberater E-Letter

Veranstaltungen

Der „Versandhausberater“ bietet regelmäßig exklusive Praxis-Seminare rund um die Themen Kataloggestaltung, Onlineshop-Optimierung, Versandhandelsrecht und Social Media an.

Für Informationen zu den nächsten aktuellen Terminen und der Möglichkeit, unsere Referenten für eine Inhouse-Schulung zu buchen, wenden Sie sich bitte an Barbara Bergmann, .