Der Versandhaus-Blog von Michael Jansen

Curated Shopping: HSE24 testet neuen Service

23.02.18 von Redaktion Versandhausberater

Kuratiertes Shoppen inklusive Style-Beratung: Anfang März 2018 launcht HSE24 einen neuen Service, der das Shopping-Erlebnis beim Omnichannel-Retailer noch persönlicher machen soll. Dabei können Kunden nach Angaben des Homeshopping-Anbieters anhand eines ausführlichen Fragebogens ihr individuelles Stil-Profil anlegen, auf Basis dessen professionelle Stylisten zwei unterschiedliche Outfits für sie zusammenstellen.

Egal ob Gala-Dinner oder Freizeit-Look – das Fashion-Sortiment von HSE24 bietet eine große Auswahl an aktuellen Trends, It-Pieces, Basic-Teilen, Klassikern und Accessoires, die zu jedem Stil passen, kündigt der Retailer sein neues Angebot werbewirksam an. Ansprechend verpackt und mit einer persönlichen Nachricht des Stylisten versehen, würden die Stylingboxen direkt aus dem Headquarter in Ismaning verschickt, so der Retailer weiter. Für die Shopping-Beratung fallen keine Extrakosten an. Ob sie alle Teile oder nur eine Auswahl behalten möchten, können sich die Kunden ganz regulär innerhalb von vier Wochen überlegen.

„Mit unserem neuen Curated Shopping Angebot wollen wir einen weiteren Mehrwert für unsere Kunden schaffen und ihnen ein noch persönlicheres Shoppingerlebnis bieten“, sagt Jörg Simon, Bereichsleiter Omnichannel, Planung & Sales und Mitglied der Geschäftsleitung bei HSE24. „Im ersten Schritt starten wir mit einem Testlauf, um herauszufinden, wie der Service ankommt. Da unsere Kunden aber die Beratungskompetenz von HSE24 sehr schätzen, können wir uns gut vorstellen, das Angebot weiter auszurollen und fest in unser Portfolio zu integrieren.“

Studie: Onlinehandel mit Möbeln hat großes Potenzial

23.02.18 von Redaktion Versandhausberater

Laut einer Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC) wird der Onlinehandel mit Möbeln (Haushaltswaren eingeschlossen) bis 2020 um jährlich 14 Prozent wachsen. Dem gegenüber wächst der Gesamtumsatz im deutschen Möbelhandel nur um 1,2 Prozent per anno. Im vergangenen Jahr lag der Gesamtumsatz im Möbelhandel bei 27,5 Mrd. Euro und der Onlineanteil bei 5,4 Mrd. Euro.

Die Umfrageergebnisse von PwC zeigen, dass im Vergleich zu anderen Konsumgütern wie Unterhaltungselektronik oder Kleidung und Schuhe der traditionelle stationäre Vertrieb gegenüber dem Vertrieb via online im Möbelhandel eine deutlich stärkere Rolle einnimmt (siehe Screenshot, Quelle: PwC). Die Gründe liegen laut der Studie insbesondere im Distributions-und Retouren-Prozess sowie der fehlenden Visualisierung und Erprobung der Produkte.

Unter Strich, so die Studie, hat der Onlinevertrieb in den vergangenen fünf Jahren deutlich an Bedeutung zugenommen, sowohl gemessen an den Online-Pure-Playern wie home24 oder Westwing, als auch am Beispiel von Ikea, als originärem Stationär-Händler.

Die Studie stellt fest, dass Ikea als Branchenführer im stationären Vertrieb unter Ein-beziehung des Online-Vertriebs auch zum Omnichannel-Vorreiter der Branche wird.

Einen starken Wettbewerbsvorteil im Online-Bereich genießen die Pureplayer wie Home24 oder Westwing, weil sie über schlanke Kostenstrukturen verfügen.

Die gesamte Studie zum download finden Sie hier.

Kundenzentrierung: Online Supermarkt als Genossenschaftsmodell

22.02.18 von Redaktion Versandhausberater

Der neue Online-Supermarkt, myEnso, der gerade mithilfe seiner Kunden entsteht, hat eine Genossenschaft gegründet. Im Rahmen des ersten Treffens von mehr als 100 der über 1.000 registrierten Kunden („Pioniere“) am 8. Februar in Bremen wurde die myEnso Teilhaber eG feierlich aus der Taufe gehoben. myEnso stellt als Plattform den Shop, die IT, die Logistik sowie das Basissortiment. Die Kunden bestimmen den Großteil des Sortiments, das Shop-Design und die Lieferbedingungen. Mit der Gründung einer Genossenschaft bindet das Unternehmen seine Pioniere nun auch als Miteigentümer ein. „Die maximale Konsequenz unserer Kundenzentrierung ist unser Beteiligungs- und Vorteilsprogramm, das in der Genossenschaft mündet“, sagt Norbert Hegmann, Gründer und CEO von myEnso.

myEnso gründete Anfang Februar beim ersten Pioniertreffen die myEnso Teilhaber eG für die Pioniere. Quelle: myEnso

Ein Geschäftsanteil an der neuen myEnso Teilhaber eG ist ist nach Angaben des Online-Marktplatzes für 100 Euro erhältlich. Um eine ausgewogene Stimmverteilung zu erreichen, kann jedes Genossenschaftsmitglied maximal 100 Geschäftsanteile erwerben. Voraussetzungen dafür sind ein Mindestalter von 16 Jahren und die Registrierung als Pionier bei myEnso. Künftig soll ein Mitglied der Genossenschaft als Geschäftsführer der myEnso FMCG GmbH bestellt werden und damit die Interessen der Mitglieder auf der höchsten Unternehmensebene vertreten. Alle Mitglieder können bei der jährlichen Generalversammlung ihre Stimme einbringen.

Im April wird der Online-Shop für die Bremer myEnso-Pioniere live gehen. Wie die Plattform berichtet, können diese aus einem Sortiment von zunächst rund 25.000 Supermarkt-Artikeln bestellen. Ab Mai werden Pioniere aus Hamburg und Hannover bei myEnso einkaufen können. Zum Jahreswechsel 2018/2019 soll der Online-Shop bundesweit verfügbar sein. Das Sortiment soll sukzessive auf 100.000 Artikel ausgebaut werden. Damit wäre myEnso der größte Online-Lebensmittelhändler in Deutschland. Fleisch, Gemüse, Milchprodukte, vegane, regionale oder exotische Artikel und auch Non-Food-Waren sollen im Online-Shop erhältlich sein.

Brückenschlag zwischen Shop und Kunde: Karstadt testet interaktives Schaufenster

21.02.18 von Redaktion Versandhausberater

Die Warenhauskette Karstadt testet in seiner fortschrittlichsten Filiale, dem „Experience Store“ in Düsseldorf das digitale Schaufenster (siehe Foto, Copyright: POSeidon), über das die Kunden rund um die Uhr per Touchbedienung einkaufen oder sich das Angebot des Warenhauses ansehen können. Die Ideenschmiede POSeidon Digital hat mit dieser besonderen Technoloogie das Erlebnisshopping der Zukunft im Visier. „Regal, Schaufenster und Online-Shop verschmelzen zu einem 24/7-Kauferlebnis für Kunden. Sehen, mögen, kaufen – mit unserem digitalen Schaufenster in Düsseldorf ab sofort rund um die Uhr“, sagt Karstadt-Projektleiter Carsten Maeskes.

Der mit modernster Technik gespickte „Experience Store“ bei Karstadt in der Düsseldorfer Schadowstraße stellt das unter Beweis: Mehrere hundert Kunden pro Tag lassen sich hier alleine am digitalen Schaufenster inspirieren, klicken sich durch das Warenangebot und gehen entweder anschließend in das Geschäft, oder übertragen einen Warenkorb per „Beam Basket“ auf das Smartphone. So kann der Shopper den Einkauf auf einem vertrauten Gerät abschließen. Neben dem kompletten Warenangebot werden auch Angebote für spezielle Anlässe auf dem digitalen Schaufenster präsentiert. Ob Weihnachts- oder Karnevalsshopping, die Kaufimpulse können beliebig gesetzt werden.

Das Vorzeigeprojekt in Düsseldorf zeige, dass Webshop und Filiale keine Konkurrenten sind, sondern vielmehr zwei Wege zum Kunden, so der Technologie-Dienstleister. „Wer sich gegen Online wehrt, macht dort eben null Umsatz. Die Fläche alleine wird aber in Zukunft nicht reichen. Nur wer beides als Weg ins Kundenherz anerkennt, kann auch auf beiden Kanälen Umsatz machen und den Kunden immer wieder animieren“, sagt Eric Jankowfsky von der Freiburger Ideenschmiede. Die Integration von Terminals, interaktiven Spiegeln in der Umkleidekabine oder das digitale Schaufenster fungieren als Brückenschläge zwischen Shop und Kunde. Neben dem Mehr an Service stehen den Händlern auch mehr Daten zur Verfügung. Welche Produkte werden gesucht, welche Varianten sind beliebt und sollten ausreichend auf Lager sein – der Mehrwert ist für Kunden wie Händler immens.

Mehr über die Cloud-basierte OmniChannel Lösung für den Fachhandel, Filialisten und Markenunternehmen auf der Internet World Expo in München – Halle A6, Stand C071.

Personalie: Rakuten mit neuen Köpfen im lokalen Management

20.02.18 von Redaktion Versandhausberater

Guido Schulz und Frank Hümmer  zeichneten bisher bereits für das operative Tagesgeschäft sowie die technische Weiterentwicklung des Marktplatzes in Deutschland verantwortlich, teilt Rakuten.de in einer Presseerklärung mit. Sie übernehmen in ihren neuen Rollen nun zusätzlich die strategische Führung für das E-Commerce Geschäft sowie für die Integration in das regionale Rakuten Ökosystem, die mit der Vorstellung von Club Rakuten im November ihren Anfang nahm.

Selbst wenn mit über 60 Prozent das Wachstum in Deutschland beachtlich gewesen sei, so liege "das wahre Potential in der Verknüpfung unserer Services,“ betont Arjen van de Vall, President Europe. Mit Guido Schulz und Frank Hümmer würden nun zwei erfahrene Rakuteaner das Steuer in Deutschland übernehmen.

Shinji Kimura wird sich nach Angaben des Marktplatzes künftig stärker globalen Aufgaben widmen, wofür ihn sein Weg in Rakutens US Hauptquartier in San Mateo führen wird. Kimura war mehrere Jahre Teil der deutschen Geschäftsführung und prägte den Erfolg der letzten Jahre maßgeblich mit.

Guido Schulz ist seit 2011 bei Rakuten tätig und verantwortet als COO unter anderem die Bereiche Finance & Accounting sowie Marketing und Business Development. Zuvor leitete er unter anderem das E-Commerce Consulting sowie das Sales und Service-Team. Er beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit den Themen Onlinehandel, Vertrieb und Logistik.

Frank Hümmer ist seit 2009 in verschiedenen leitenden Positionen bei Rakuten tätig und zeichnet in seiner Funktion als CPO unter anderem für die Produktentwicklung & IT sowie die Bereiche Legal und HR verantwortlich. Hümmer bringt mehr als 16 Jahre Erfahrung in den Bereichen Produktmanagement, Sales und E-Commerce mit.

Studie zu Retouren: Qualitätskontrolle treibt die Kosten

19.02.18 von Redaktion Versandhausberater

Im Durchschnitt können rund 70 Prozent der retournierten Artikel als A-Ware für den Kundenversand weiterverwendet werden. Dabei reicht die Spanne der wieder verkaufbaren Produkte von alle bis gar keine, was mit den großen Unterschieden in einzelnen Branchen zu erklären ist. Knapp über die Hälfte der Befragten (51 Prozent) kann 80 oder mehr Prozent der retournierten Artikel als A-Ware wiederverkaufen. Nur wenige Händler (9 Prozent) können gar keine oder nur vereinzelte Artikel wiederverkaufen.

Als Grund, retournierte Artikel nicht wieder in den Verkauf zu bringen, geben fast zwei Drittel (64 Prozent) an, die jeweiligen Artikel seien qualitativ so sehr beeinträchtigt, dass die Aufbereitung nicht möglich oder zu aufwendig wäre. Da manche Händler bei bestimmten Artikeln ganz auf die Neuvermarktung verzichten, bittet konsequenterweise fast ein Drittel (32 Prozent) der Händler seine Kunden teilweise sogar, einzelne Artikel gar nicht zurückzusenden. Denn eine Rücksendung von Artikeln, die ohnehin nicht aufbereitet und wiedervermarktet werden können, würde unnötige Kosten verursachen. Diese pragmatische Handhabung ist in sämtlichen untersuchten Produktsegmenten von rund 25 bis zu rund 33 Prozent vertreten.

Kostentreiber Nummer eins bei Retouren sind die aufwendige Prüfung, Sichtung und Qualitätskontrolle der Artikel. Kleidung beispielsweise muss auf Gebrauchsspuren untersucht werden, Elektrogeräte auf Funktionalität. An zweiter Stelle rangiert die Identifikation der Ware, wenn der Händler feststellen muss, ob die Artikel mit der Retourenanmeldung übereinstimmen. Außerdem entstehen nicht unerhebliche Porto- und Versandkosten, die 72 Prozent der Händler für ihre Kunden übernehmen.

Insgesamt ist die durchschnittliche Retourenquote zwar eher moderat, in einzelnen Branchen aber gravierend. Bei mehr als der Hälfte (57 Prozent) der befragten Händler liegt die Retourenquote bei 10 Prozent oder niedriger, bei 12 Prozent sogar bei null oder fast null. Die niedrigen Retourenquoten gibt es vorwiegend im Bereich Lebensmittel. 42 Prozent der befragten Onlinehändler weisen hingegen eine Retourenquote auf, die über 10 Prozent liegt. Eine Retourenquote von über 40 Prozent ist bei 19 Prozent der Befragten zu finden. Eine Retourenquote von über 50 Prozent müssen 6 Prozent der befragten Onlinehändler bewältigen. Händler mit höheren Retourenquoten von über 60 Prozent, über 50 Prozent und auch ein großer Anteil derjenigen mit Retourenquoten von über 40 Prozent kommen hauptsächlich aus dem Bereich Fashion und Accessoires.

Die Bedeutung schneller Lieferzeiten nimmt weiterhin deutlich zu. 61 Prozent der befragten Onlinehändler können ihre Kunden innerhalb von 24 Stunden oder schneller beliefern. 7 Prozent bieten als schnellstmögliche Variante eine Belieferung noch am Tag der Bestellung und 4 Prozent innerhalb von 1 bis 2 Stunden. Die Hälfte der Befragten kann innerhalb von 24 Stunden liefern. Der Anteil dieser hat sich im Vergleich zu den Vorjahren leicht erhöht. Ein Vergleich der aktuell schnellstmöglichen Lieferzeiten mit den für die nächsten 3 Jahre geplanten zeigt deutlich die Zuwächse. 40 Prozent der Befragten planen, in naher Zukunft noch am Tag der Bestellung zu liefern, und 9 Prozent innerhalb von 1 bis 2 Stunden.

Die Gründe, warum mehr als die Hälfte der befragten Händler auf Liefergeschwindigkeiten innerhalb von 24 Stunden oder schneller setzt, liegen vor allem darin, die Erwartungen und Wünsche der Kunden zu erfüllen und ihnen einen besonders guten Service zu bieten, damit sie zufrieden sind und wieder im Onlineshop kaufen. Um im Wettbewerb zu bestehen, streben manche der Onlinehändler gezielt eine Innovationsführerschaft an. Zusätzlich ist es für einige Befragte ein erklärtes Ziel, durch schnelle Lieferzeiten Retouren zu vermeiden.

Geschäftsjahr 2017: Takkt AG meldet leichtes organisches Wachstum

16.02.18 von Redaktion Versandhausberater

Wie der Konzern mitteilt, wurde im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2017 mit 1.116,1 Millionen Euro ein leicht geringerer Umsatz als 2016 (1.125,0 Mio. Euro) erwirtschaftet. Als Grund nennt das Unternehmen negative Wechselkurseffekte. Im Schlussquartal habe der Umsatz organisch mit minus 0,1 Prozent nahezu auf Vorjahresniveau gelegen und zeigte damit eine ähnliche Entwicklung wie in den ersten neun Monaten des Jahres. Damit entsprach der Umsatzverlauf für 2017 der unterjährig angepassten Prognose, teilt der B2B Versender weiter mit. Während sich die Nachfrage bei Takkt Europe gegenüber dem Vorjahr steigerte, führten bei Takkt America verschiedene einzelne Effekte (unsicheres Marktumfeld im Lebensmitteleinzelhandel, Auslaufen eines Rahmenabkommen mit einem größeren staatlichen Kunden und schwaches Projektgeschäft) zu einer rückläufigen Entwicklung.

Des weiteren teilt der Konzern mit: Die Rohertragsmarge lag mit 42,5 (42,6) Prozent in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Das EBITDA war mit 150,3 (171,3) Millionen Euro aufgrund positiver Einmalerträge im Vorjahr, erwartungsgemäß gestiegenen Kosten für die Umsetzung der Digitalen Agenda und der schwachen Umsatzentwicklung deutlich niedriger als im Vorjahr. Dennoch konnte der Spezialversender seine zu Jahresbeginn 2017 veröffentlichte Prognose mit Hinblick auf die EBITDA-Marge erreichen, die mit 13,5 (15,2) Prozent in der Mitte des langfristigen Zielkorridors von 12 bis 15 Prozent lag. Bereinigt um Einmalerträge im Vorjahr lag die Profitabilität bei 13,5 (14,5) Prozent.

"Wir haben bei der Umsetzung unserer Digitalen Agenda gute Fortschritte erzielt und konnten unser E-Commerce-Geschäft weiter ausbauen", so der Vorstandsvorsitzende Felix Zimmermann. Die Digitalisierungsaktivitäten werden auch 2018 weiter forciert, zudem hat sich der Spezialversender personell verstärkt: Zum 1. Februar 2018 hat Heiko Hegwein seine Arbeit als Mitglied des Vorstands der Takkt AG aufgenommen. Er wird für die Umsetzung der Digitalen Agenda in der Takkt-Gruppe sowie die Führung der newport Gruppe verantwortlich sein.

Für 2018 erwartet der B2B Versandhändler ein stärkeres Jahr als 2017. "In Europa erwarten wir für die kommenden Monate ein günstiges Marktumfeld für unsere Vertriebsmarken. In den USA ist das Bild weniger klar und in einzelnen Marktsegmenten sehen wir nach wie vor Unsicherheiten", sagt Finanzvorstand Claude Tomaszewski mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr. Neben organischem Wachstum will der Konzern weiterhin durch Akquisitionen wachsen. Ende Januar konnte mit OfficeFurnitureOnline ein führender britischer Online-Händler für Büromöbel erworben werden. Das Unternehmen wird Teil der Anfang Januar neu gebildeten newport Gruppe im Geschäftsbereich Takkt Europe.

Rekordwert: Unito-Gruppe überspringt die 400-Mio-Euro-Marke

15.02.18 von Redaktion Versandhausberater

Die Unito-Gruppe (mit ihren österreichischen Leitmarken OTTO, Universal und QUELLE) blickt nach eigenen Angaben mit einem Umsatz von 400 Millionen Euro per Stichtag 13. Februar 2018 auf das erfolgreichste Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte zurück. Damit werden dem Onlinehändler zufolge nicht nur die selbst gesteckten, langfristigen Ziele erfüllt, sondern auch jährliche Zuwachsraten erreicht, die klar über dem Marktniveau liegen.

Die Unternehmensgruppe wird den prognostizieren Umsatzkorridor mit einem deutlich zweistelligen Wachstum schon vor Ende des Geschäftsjahres 2017/18 klar erreichen, heißt es in einer Pressemitteilung. 

Für das kommende Geschäftsjahr 2019 wollen die Österreicher bereits mehr als eine halbe Milliarde Umsatz erwirtschaften Das von der Unternehmensgruppe bereits im Jahr 2013 (damaliger Umsatz: 312,2 Millionen Euro) definierte Langfrist-Umsatzziel von 550 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2020 wird aufgrund der anhaltenden Dynamik im Online-Markt, der längst erfolgten Positionierung des Unternehmens und seiner Marken im E-Commerce sowie der Wachstumschancen durch die Expansion in neue Märkte erneut bestätigt.

Diese seit Jahren konstante Zielsetzung basiert auf einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von rund 50 Millionen Euro, dies entspricht einer Steigerung von mehr als 10 Prozent per anno. „Wir sind bestens aufgestellt und erwarten starke Jahre. Unser jährliches Umsatzzuwachs ist höher als der Jahresumsatz vieler Stationärhändler“, betont Mag. Harald Gutschi, Geschäftsführer der Unito-Gruppe.

Mit mehr als 400 Millionen Euro Jahresumsatz ist der Online Player in die Premier League der Non-Food-Händler mit Sitz in Österreich aufgestiegen. „Unser langfristiges Ziel ist eine Top-5-Platzierung als Non-Food-Händler, die wir durch unseren starken Wachstumskurs erreichen wollen“, so Gutschi.

Um die Rolle als stärkster heimischer Online Player weiter auszubauen, will Unito in den nächsten Jahren vor allem in neueste Shopping-Technologien investieren, die mit einem massiven Artikelangebot von fünf Millionen Artikeln ein konkurrenzloses österreichisches Einkaufsvergnügen für die 3,5 Millionen Unito-Kunden bieten sollen.

Bilanz: Luxusschuhhändler budapester.com auf Erfolgskurs

14.02.18 von Redaktion Versandhausberater

Der Retailer für Designerschuhe, Taschen und Accessoires, budapester.com, blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück: zehn Millionen Euro Jahresumsatz, Internationalisierung des Shops für Großbritannien, die USA, Polen und die Schweiz sowie ein Investment im siebenstelligen Bereich brachten das Berliner Startup zwei Jahre nach dem Start auf Erfolgskurs. Für das kommende Jahr plant budapester.com einen Umsatz in Höhe von 25 Millionen Euro.

Nach Angaben des Berliner Unternehmens soll in diesem Jahr das Retail-Geschäft strategisch ausgebaut werden: Stationäre Luxus-Schuhhändler sollen ihr Sortiment ab sofort direkt im Shop der Berliner ASLuxury budapester.com GmbH anbieten und verkaufen. Dazu wird ein individueller Shop für jeweiligen Partner aufgesetzt und die Bestellung erfolgt direkt über den jeweiligen Händler. Eine Gebühr werde es für diesen Service nicht geben, die Kosten sollen über eine Umsatz-Provision gedeckt werden, teilt der Retailer mit. 

„Nicht jeder Händler hat die Zeit oder auch die Möglichkeit einen Onlineshop aufzusetzen und zu betreiben“, begründet Matthias Nebus, Mitgründer von budapester.com diese strategische Neuerung. „Wir versprechen uns davon eine Win-win-Situation für beide Seiten. Der Einzelhandel wird gestärkt, die Händler bekommen mehr Reichweite und Kunden und wir können unser Warenangebot deutlich vergrößern.“ Bis zu 15 neue Händler sollen dieses Jahr auf der Plattform online gehen.

Um den Markenaufbau der Plattform voranzutreiben, wird laut budapester.com in diesem Jahr erstmals eigene Produkte geben. Den Anfang macht eine eigene Uhr in limitierter Auflage. Zudem setzt das Berliner Unternehmen auf die Zusammenarbeit mit bekannten Persönlichkeiten aus Film und Fernsehen wie Ralf Moeller, Erdal Yildiz und Maren Gilzer aber auch auf Kooperationen mit Fashion Influencern. Auch ein führender Sternekoch konnte bereist für eine Zusammenarbeit gewonnen werden.

Hintergrund: Der Berliner Luxus-Schuhhändler ASLuxury Budapester.com GmbH mit stationären Läden in Berlin und Hamburg betreibt seit zwei Jahren einen gleichnamigen Onlineshop mit Designerprodukten aus den Segmenten Schuhe, Taschen und Accessoires. Das bekannte Unternehmen Budapester Schuhe wurde vor 25 Jahren von Geschäftsführer Andreas Schläwicke übernommen und zu einem Multibrand Store ausgebaut. Sowohl stationär, als auch online bietet das Unternehmen eine große, exklusive Auswahl an Designerprodukten aus über 120 internationalen Luxuslabels wie Gucci, Balenciaga, Jimmy Choo und Chloé bis hin zu Santoni, Crockett & Jones oder Heinrich Dinkelacker.

 

Neuer Lieferservice: Amazon bringt die Wettbewerber auf Trab

12.02.18 von Redaktion Versandhausberater

Der US-Onlineversandhändler Amazon bereitet nach einem Bericht des Wall Street Journal seinen eigenen Lieferservice „Shipping with Amazon“ (SWA) vor. Dieser soll zunächst testweise in Los Angeles die Amazon-Händler versorgen. Damit tritt Amazon in direkte Konkurrenz zu United Parcel Service Inc. and FedEx Corp.

Geplant ist die Pakete und Päckchen direkt bei den Händlern abzuholen und sie zum Enkdkunden zu transportieren. Somit dürfte gehörig Bewegung ins Liefergeschäft kommen. Nach erfolgreichem Verlauf in Los Angeles wird der Service im Laufe des Jahres in weiteren Städten angeboten. 

Es ist zwar kein Geheimnis, dass Amazon mehr und mehr danach strebt, sich unabhängiger von den etablierten Lieferdiensten zu machen, doch die konkrete Umsetzung lässt bei UPS & Co. vor allem die Befürchtungen wachsen, dass mit SWA die bestehende Preisstruktur arg ins Wanken geraten könnte, sprich klar unterboten wird.

 

 

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