Der Versandhaus-Blog von Barbara Bergmann

Studie: Walbusch ist bester Onlineshop

23.09.16 von Redaktion Versandhausberater

Das Solinger Familienunternehmen Walbusch kommt in puncto Service-Qualität beim Kunden sehr gut an. Top-Angebot, gute Beratung, schnelle Lieferung l– so ihre Bewertung. Und damit landet Walbusch auf Platz 1 in der Kategorie "Fashion Women & Men mit Filialnetz". Die hierfür zugrunde liegende Studie hat das Deutsche Institut für Service-Qualität im April und Mai 2016 durchgeführt und über 34.000 Online-Nutzer befragt.

Folgende Kriterien mussten die Befragten beurteilen:

  • Preis-Leistungsverhältnis,
  • Angebot, Kundenservice,
  • Internetauftritt,
  • Versand und Rücksendung sowie
  • Bestell- und Zahlungsbedingungen

In jedem der genannten Aspekte erzielte der Walbusch-Onlineshop gute Noten, als herausragend stuften die Konsumenten gar das Angebot ein.

Sehr zur Freude der Walbusch-Geschäftsführung, die das Votum zugleich als Ansporn versteht, "auch zukünftig bei Weiterentwicklungen im Shop die Anwenderfreundlichkeit in den Mittelpunkt zu stellen", so Bert Henschel, Geschäftsführer Einkauf/Vertrieb.

Hintergrund: Walbusch bietet den kompletten Service eines Multichannel-Anbieters: Neben der Auswahl aus dem monatlich erscheinenden Katalog können Kunden auch über den Onlineshop bestellen oder eines der Fachgeschäfte vor Ort besuchen. Bundesweit gibt es über 40 Walbusch-Fachgeschäfte.

Mehr zu Walbusch lesen Sie hier.

Modell: Otto Group gründet Holding für digitale Serviceunternehmen

23.09.16 von Redaktion Versandhausberater

Mit der Gründung der Otto Group Digital Solutions (OGDS) sorgt die international agierende Handels- und Dienstleistungsgruppe dafür, stets vorne dabei zu sein, wenn es um wichtige innovative Entwcklungen geht – und die sind ja bekanntlich im modernen digital geprägten Handel überlebenswichtig.

Das Ziel ist klar umrissen: Neue und attraktive Geschäftsmodelle im handelsnahen Dienstleistungsbereich identifizieren, aufbauen und im Markt etablieren. Unter dem Dach der Holding OGDS werden nach Angaben der Hanseaten ab sofort wesentliche digitale Serviceunternehmen der Otto Group verantwortet.

Das Portfolio der OGDS umfasst im ersten Schritt als Mehrheitsbeteiligungen die Firmen Otto Group Media (Data Driven Advertising), RatePAY (E-Payment), Shopping24 Internet Group (Anbieter von Shoppingportalen und Produktsuchmaschinen), Risk Ident (Betrugsprävention) sowie Collect.AI (Automatisiertes Forderungsmanagement) und Liquid Labs (Company Building).

Hinzu kommen die Minderheitsbeteiligungen an Blue Yonder (Plattform-Anbieter für Predictive Applications), Ifeelgoods (Rewards-Plattform) sowie Picalike (Ähnlichkeitssuche). In den kommenden Jahren sollen neue Firmen dazukommen. Otto Group

Die Geschäftsführung der neuen Holding werden Paul Jozefak, (siehe Foto links unten) CEO bei Liquid Labs, und Dr. Björn Schäfers, (siehe Foto rechts) CEO der Shopping24 Internet Group, als zusätzliche Aufgabe zu ihrer bisherigen Funktion übernehmen. 

Zur Gründung der OGDS Dr. Rainer Hillebrand, Konzern-Vorstand Konzernstrategie, E-Commerce, Business Intelligence und Otto Groupstellvertretender Vorstandsvorsitzender:

"Mit dem Portfolio bringen wir Handelskunden einen enormen Schub an Technologiekompetenz und Innovationskraft aus der Otto Group – gerade im Rahmen der Digitalisierung. Wir nutzen Synergien, um unser Angebot im Bereich digitaler Services noch attraktiver zu gestalten."

Die unter dem Dach der OGDS versammelten Firmen behalten nach Angaben des Konzerens ihre operative Eigenständigkeit und treten weiterhin aktiv in den jeweiligen Märkten auf.

B2B-Crosschannel-Studie: Geschäftskunden haben spezifische Anforderungen

22.09.16 von Redaktion Versandhausberater

Elektronische Kataloge, aus denen direkt in einem Onlineshop bestellt werden kann, sind bei Geschäftskunden besonders gefragt. 78 Prozent der für die "ECC-Crosschannel-Studie B2B 2016" von ECC Köln und SAP Hybris befragten Geschäftskunden hat den Service bereits einmal genutzt. Auf diese Weise können Anbieter offenbar eine adäquate Alternative für Kataloge in physischer Form bieten.

Ebenfalls hoch in der Gunst der Geschäftskunden: Das Angebot individueller Preise und Rabatte bei allen Beschaffungen – unabhängig vom gewählten Vertriebskanal (3,78 von 5 Punkten). Auch ein zentrales kanalübergreifendes Kundenkonto, das alle Rechnungen und Belege in elektronischer Form zur Verfügung stellt (im Durchschnitt 3,60 Punkte) und eine Übersicht über alle Beschaffungen aus verschiedenen Vertriebskanälen bietet (3,44 Punkte), ist aus Geschäftskundensicht wünschenswert.

Zum Ergebnis der Studie Dr. Eva Stüber, Leiterin Research & Consulting am IFH Köln: "Wie im B2C-Bereich geht es auch im Kontakt mit Geschäftskunden um Convenience. Anbieter, die es ihren Kunden so einfach wie möglich machen, Bestellungen kanalunabhängig zu kombinieren und zu organisieren, bieten aus B2B-Kundensicht einen eindeutigen Mehrwert. Darüber hinaus können Crosschannel-Services vielfach als Tor zu einer digitalen Kundenbeziehung fungieren. Kundenfokus und Serviceorientierung sind auch im digitalen Zeitalter das Gebot der Stunde zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit." 

Geschäftsmodell: Otto unterstützt "mieten statt kaufen"

21.09.16 von Redaktion Versandhausberater

Otto hat gut lachen. Die Zahlen der Einzelgesellschaft stimmen – 5 Prozent mehr Wachstum im ersten Geschäftshalbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum, zudem klettert die Zahl der Neukunden um ganze 22 Prozent. Da lässt sich leichter über neue Geschäftsmodelle nachdenken. Herausgekommen ist dabei eine separate Plattform: Otto now – hier können Kunden nicht nur Multimedia Produkte  und Haushaltselektronik kaufen, sie können die begeherten Artikel auch langfristig mieten.

Von der Plattform sollen all diejenigen profitieren, die Dinge nicht mehr für eine lange Zeit benötigen. "Wir glauben, dass Konsumenten zukünftig auch physische Produkte auf Zeit mieten möchten und dies genauso einfach und sorgenfrei sein sollte, wie Musik zu streamen oder Car Sharing zu nutzen", erläutert Marc Opelt, Bereichsvorstand Vertrieb die neue Geschäftsidee. Genau diese Beobachtungen hätten zu der Überzeugung geführt, dass der richtige Moment gekommen ist, um die Bereitschaft der Konsumenten für Mietangebote zu testen. "Unser Ziel ist es, unseren Kunden nah zu sein, ihre Wünsche zu verstehen und bestmöglich zu erfüllen", so Opelt.

Getreu dem agilen Projektvorgehen wird das Team seine Ergebnisse in einem frühen Stadium live im Markt testen, sodass Otto Now bereits in einigen Wochen online zu sehen sein wird. In einem ersten Schritt werden dann Produkte aus den Bereichen Multimedia (z.B. Smartphones, Notebooks, Beamer, Spielekonsolen, Drohnen), Haushaltselektronik (z.B. Geschirrspüler) und Sport (z.B. Laufbänder, E-Bikes) zur Miete angeboten. Darüber hinaus wird Otto nach eigenen Angagen zu jedem Produkt einen Rundum-Service inklusive Aufbau, Wartung und kostenloser Reparatur anbieten. Die Mindestmietdauer bei allen Produkten beträgt drei Monate.

Ströer kauft Vitalsana und entlässt 100 Journalisten

20.09.16 von Redaktion Versandhausberater

Die Kölner Ströer-Gruppe beginnt nach Ihrer Einkaufstour jetzt das Reich neuzuordnen. Das heißt für 100 Journalisten in Darmstadt, dass sie sich bald eine neue Stelle suchen können. Denn der Medienriese will in Berlin einen zentralen, hochmodernen Newsroom mit 1.000 Quadratmetern bauen. Die T-Online-Redaktion in Darmstadt muss also gehen.

Hauptfokus liegt dabei auf Effizienz und multimediale Arbeitsweise. Dementsprechend wandern die Nischenportale giga.de, kino.de und erdbeerlounge.de sowie das Newsportal T-online.de an die Spree. Den Umzug betrifft aber bei allen nur die Redaktion, Produktmanagement, Technik und Vermarktung bleiben im Rhein-Main-Gebiet.

Die Ströer-Gruppe betreibt mittlerweile tausende Webseiten im deutschsprachigen Raum. Vor etwas mehr als einem Jahr hatte die Gruppe erst t-Online und dann den Vermarkter Interactive Media für rund 300 Mio. € von der Deutschen Telekom gekauft. Im August 2016 hatte Ströer den Foodboxen-Versender Foodist gekauft.

Heute wurde bekannt, dass die Gruppe die Online-Apotheke Vitalsana für 4,5 Mio. € gekauft hat. Vitalsana dürfte den meisten noch ein Begriff sein, da die Online-Apotheke nach der Schlecker-Insolvenz von den Mitarbeitern übernommen wurde. Die 2007 gegründete Versandapotheke erwirtschaftet einen Umsatz von rund 30 Mio. €. Der größte Teil dieses Umsatzes wird wie bei den meisten Versandapotheken durch OTC-Produkte erzielt.

Die Strategie der Kölner Gruppe ist klar. Denn Startups und Online-Webseiten bieten dem Vermarkter Raum, der effektiv genutzt werden kann. "Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren zur Erreichung einer attraktiven Marge ist daher der direkte Zugang zu den richtigen Medienangeboten mit hoher Reichweite in den Kernzielgruppen", betont Ströer-COO Christian Schmalzl selbst. Die Startups werden also von der Vermarktermacht der Kölner stark profitieren können. Denn die wenigsten können sich von Anfang an TV-Kampagnen und OOH-Flächen fürs Branding leisten. Dementsprechend werden wir von den Investitionen der Ströer-Gruppe wohl noch einiges hören und sehen. 

Weiterlesen: Shop Apotheke will noch in 2016 an die Börse

E-Commerce-Markt: In Deutschland setzt sich die Konzentration fort

20.09.16 von Redaktion Versandhausberater

Die Studie "E-Commerce-Markt Deutschland 2016" von EHI und Statista belegt, dass das Gros des deutschen Onlineumsatzes in 2015 von den drei Riesen Amazon.de (7,8 Mrd. Euro), Otto.de (2,3 Mrd. Euro) und Zalando.de (1,0 Mrd. Euro) erzielt wurde.  Gemeinsam kommen sie auf über 11 Mrd. Euro Umsatz – das ist annähernd so viel wie die Shops auf den Rängen 4 bis 100 zusammen. Eine Entwicklung, die in den vergangenen Jahren weiter zugenommen hat.

Laut der Studie hat der deutsche E-Commerce-Umsatz in 2015 um gut 13 Prozent zugelegt. Die deutschen Top 100 E-Commerce-Händler erwirtschafteten im vergangenen Jahr einen Umsatz – mit physischen Gütern – von 24,4 Mrd. Euro (2014: 21,6 Mrd. Euro).



Dennoch war 2015 reichlich Bewegung im Online-Markt. So konnten sich einige etablierte Shops im Ranking nach vorne entwickeln, beispielsweise Mediamarkt.de (stieg mit einem Umsatz von 218,9 Mio. Euro von Platz 30 auf 18) und Saturn.de (stieg mit einem Umsatz von 143,6 Mio. Euro von Rang 51 auf Rang 33). Auch Shootingstars haben sich vorne im Ranking platziert. Die Otto Group stellt einen der Aufsteiger unter den umsatzstärksten Onlineshops in Deutschland: Aboutyou.de katapultiert sich gut eineinhalb Jahre nach Start auf Platz 70 mit einem Jahresumsatz von fast 70 Mio. Euro. Mit Hellofresh.de hat es auch ein Händler aus der Lebensmittel-Branche unter die Top 100 geschafft. Der Lieferdienst erzielt mit einem Umsatz von 84,5 Mio. Euro Rang 63, muss sich in seinem Bereich allerdings noch von Hawesko.de geschlagen geben – der Weinlieferant landet mit 91,5 Mio. Euro Umsatz auf Rang 57

Die meisten Online-Händler bestehtenauch in diesem Jahr aus Generalisten und Fashion-Onlineshops: 29 Shops bieten ihren Kunden ein Online-Kaufhaus ohne speziellen Produktfokus, 20 Shops verkaufen hauptsächlich Bekleidung, Textilien und Schuhe. Mit 12 Anbietern ist der Bereich Computer, Unterhaltungselektronik und Telekommunikation am drittstärksten vertreten.

 

 

Zusammenarbeit: Weltbild und Weinvorteil.de sind Partner

20.09.16 von Redaktion Versandhausberater

Für Weltbild-Geschäftsführer Sikko Böhm ist ein guter Wein "die perfekte Ergänzung zum Buch". Grund genug für den Online-Buchhändler mit dem 2002 gegründeten Weinportal Weinvorteil.de eine Kooperation einzugehen. Denn: "Durch das neue Angebot gewinnen wir zusätzliche Attraktivität bei alten und neuen  Zielgruppen", so die Kalkulation des Weltbildverlags.

Und so funktioniert's: Weinfreunde und Weinkenner finden unter https://www.weltbild.de/themenwelten/partner-angebote/wein exklusiv für Weltbild-Kunden erstellte Angebots-Pakete von ausgesuchten Spitzenweinen. Versand und Kundenservice erfolgen über den Partner Weinvorteil. Weltbild Kunden haben eine Einhundert-Prozent-Probiergarantie. Entspricht ein Wein nicht den Erwartungen, aus welch einem Grund auch immer, wird der Wein wieder abgeholt und der Kunde erhält sein Geld zurück.

Hintergrund: Das Portal Weinvorteil.de ist eine Tochtergesellschaft der in den Niederlanden gegründeten Wijnvoordeel International B.V. (1999), die sich speziell auf das Angebot an Privatkunden konzentriert. In den Niederlanden und Belgien ist die Muttergesellschaft klarer Marktführer, in Deutschland eine der Top-10 Anbieter; mit insgesamt einem Jahresumsatz von mehr als 65 Millionen Euro zählt die Gruppe zu den größten Wein-Versendern in den Niederlanden, Belgien, Deutschland und Österreich.

Akquisition: TAKKT beteiligt sich an Berliner Start-up

19.09.16 von Redaktion Versandhausberater

Der B2B-Spezialversender TAKKT AG beteiligt sich nach eigenen Angaben mit einer Minderheitsbeteiligung von 30 Prozent an dem Berliner Start-up printmate GmbH. Es ist das erste Investment der Anfang des Jahres gegründeten Beteiligungsgesellschaft, mit der junge, innovative Unternehmen mit Fokus auf B2B-Handel gefördert werden sollen.

Zu den Beweggründen des Investments der TAKKT-Vorstandsvorsitzende Felix Zimmermann (siehe Foto): "Neben der Finanzierung des Wachstums bringen wir uns aktiv mit unserem Know-how und unserer internationalen Erfahrung ein. Gleichzeitig erhalten wir Zugang zu innovativen Geschäftsmodellen, neuen Produkten und visionären Gründern." Bisher hatte die Akquisitionsstrategie des B2B-Versenders auf etablierte und bereits profitable Unternehmen abgezielt.

printmate ist ein im März 2015 gegründetes Start-up, das sich auf den digitalen Druck von professionellen Versandverpackungen im kundenindividuellen Design spezialisiert hat. Hauptzielgruppe sind kleinere Firmen im Onlinehandel und Agenturen, die printmate schon ab einer Auflage von 100 Stück zu attraktiven Preisen beliefern kann.

Für den Gründer und CEO Julian Jost kommt das Investment gerade richtig: "Nach einem Jahr am Markt werden wir jetzt weiter Gas geben. Wir haben für uns doch etwas überraschend bereits viele Kunden aus dem Ausland und wollen jetzt die Internationalisierung unseres Shops vorantreiben. Gleichzeitig arbeiten wir an weiteren Produkten und entwickeln weiter Techniken in Richtung Personalisierung. Ich bin erfreut, dabei vom international erfahrenen Team der TAKKT-Gruppe Unterstützung - auch bei Know-how und Skalierung – zu bekommen."

Die Investmentsumme bewegt sich im mittleren sechsstelligen Bereich.

(Foto: TAKKT AG)

Hinweis: Fehlerhafte Wahlkarten in Österreich sind keine Kuverts

19.09.16 von Redaktion Versandhausberater

Dass die österreichische Präsidentenwahl aufgrund fehlerhafter Wahlkarten verschoben werden muss, hat so manchen Zeitgenossen amüsiert. Den Verband der deutschen Briefumschlag-Industrie e.V (VDBF) hat die Diskussion darum hingegen eher besorgt. Denn es sei falsch, wenn in der Presse von fehlerhaften Briefumschlägen als Ursache für die Wahlverschiebung gesprochen werde, so teilt der Verband mit. Bei den monierten Wahlkarten handle es sich keineswegs um Briefumschläge, sondern vielmehr um Endlosformulare, die nur optisch einem Briefkuvert ähneln, stellt der VDBF in einer Presseerklärung klar.

Damit will der Verband Kunden besänftigen, die von den mangelhaft klebenden Wahlkarten in unserem Nachbarland gehört haben und befürchten, dass evtl. auch die in ihrem Haus eingesetzten Briefumschläge von den Klebeproblemen betroffen sein könnten. Die deutschen Briefumschlaghersteller erklären: Für Kuverts mit Haftklebeverschluss gibt es weiterhin eine Klebegarantie von fünf Jahren. Wären solche Briefkuverts mit Haftklebeverschluss in Österreich verwendet worden, wäre das Wahlkarten-Problem durchaus vermeidbar gewesen, so der Verband.

Bilanz: Ikea wächst stabil und bleibt auf Multichannel-Kurs

19.09.16 von Redaktion Versandhausberater

Der Versender des Jahres 2014, der schwedische Möbelkonzern Ikea, hat im Geschäftsjahr 2016 (Stichtag: 31. August 2016) den weltweit erzielten Umsatz um 7,1 Prozent auf 34,2 Milliarden Euro gesteigert, teilt das Unternehmen mit. Allerdings lagen die Zuwächse damit unter dernen des Vorjahres, als der Konzern noch ein Wachstum von 11,2 Prozent verzeichnen konnte.

Treiber des Wachstums im abgelaufenen Geschäftsjahr war der besondere Fokus auf das Segment Küche: "Das war sehr erfolgreich und kam bei den Kunden gut an," betont Präsident und Konzernchef Peter Agnefjäll. Das Möbelhaus hat in 2016 auch das Filialnetz erweitert und eröffnete 12 neue Einrichtungshäuser. Zugleich forcierten die Schweden ihre Anstrengungen die On- und Offline-Kanäle miteinander zu verknüpfen, um so für den Kunden bedürfnisgerechte Einkaufsbedingungen etwa durch zusätzliche Bestell- und Abholstationen zu schaffen. Dies wird auch weiterhin ein wichtiger Schwerpunkt der Ikea-Strategie bleiben: "Im kommenden Jahr werden wir uns noch stärker dafür einsetzen, Besuchern auf allen Kanälen ein tolles Ikea-Erlebnis zu bieten", bestätigt Agnefjäl.

Der deutsche Markt rangiert weiterhin an erster Stelle und konnte erneut mit einem Rekordwachstum glänzen, auf Platz zwei folgt die USA. Besonders dynamisch wächst der Markt in China, ebenso die Märktte in Australien, Kanada und Polen. Zugleich planen die Schweden, in Indien und Serbien die ersten Einrichtungshäuser im kommenden Jahr zu eröffnen.

Für Dezember hat der Konzern detailliertere Informationen zum Geschäftsjahr 2016 angekündigt.

Näheres zur Jahresbilanz 2015 lesen Sie hier.

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