Der Versandhaus-Blog von Michael Jansen

Logistik: Hermes nimmt ein neues Center in Berlin-Brandenburg in Betrieb

14.12.17 von Redaktion Versandhausberater

In Ketzin an der Havel (Brandenburg) hat Hermes Germany sein drittes von insgesamt neun neuen Logistik-Centern (LC) in Deutschland in Betrieb genommen. Das rund 10.000 Quadratmeter große Verteilzentrum wird künftig bis zu 250.000 Sendungen pro Tag verarbeiten – das entspricht etwa einer Verdreifachung der bisher möglichen Abwicklungsmenge im Großraum Berlin. 53 Millionen Euro wurden investiert, rund 250 Arbeitsplätze entstehen. Das LC Berlin-Brandenburg ist Teil eines 300 Millionen Euro schweren Investitionsprogramms, mit dem Hermes bis 2020 sein Logistiknetzwerk umfassend modernisiert. Zwei weitere neue LCs in Mainz und Bad Rappenau bei Heilbronn sind bereits im Regelbetrieb.

Für Matthias Plack, General Area Manager Berlin bei Hermes Germany, ist die Inbetriebnahme des LC Berlin-Brandenburg ein Meilenstein für die Region. „In und um Berlin sind die Sendungszahlen in den letzten Jahren deutlich nach oben geschnellt, der Bau eines neuen Verteilzentrums mit hoher Abwicklungsleistung war da unumgänglich. Mit dem neuen Standort sind wir ab sofort bestens aufgestellt, auch was die Übernahme weiterer Versandmengen in der Region betrifft. Händler aus Berlin und Brandenburg profitieren von schnelleren Umschlagzeiten, was sich natürlich wiederum positiv auf die Lieferzeit auswirkt.“ Vom neuen LC Berlin-Brandenburg aus organisiert Hermes künftig Großteile der Zustellung in der Hauptstadt, in Potsdam sowie in großen Teilen des Havellands.

 

 

Ab Mai 2018: Neue Datenschutz-Pflichten für Website-Betreiber

14.12.17 von Redaktion Versandhausberater

Bisher war das Telemediengesetz (TMG) die rechtliche Grundlage für das Betreiben von Websites. Das TMG wird nun durch das neue Europarecht verdrängt. Datenschutzbeauftragte müssen zudem weiterhin die ePrivacy-Richtlinie beachten – aber in einer neuen Fassung. Denn der offizielle Entwurf der EU-Kommission konkretisiert die Bestimmungen der DSGVO bezüglich digitaler Dienste. Die neuen ePrivacy-Regeln sollen wie die Datenschutz-Grundverordnung im Mai 2018 in Kraft treten. Deshalb erlässt sie die EU in Form einer Verordnung. Das bedeutet, dass sie unmittelbar gelten: anders als eine Richtlinie müssen sie nicht erst in nationales Recht übertragen werden.

Grundsätzlich verlangt die DSGVO, Datenbestände, Datenflüsse und Datenverarbeitungsprozesse im Unternehmen zu ermitteln, zu dokumentieren und anzupassen. Das muss dann natürlich auch für Webseiten gemacht werden – von der Internetseite des Ein-Mann-Betriebes bis hin zur Konzern-Website. Für jede Online-Präsenz braucht es künftig eine Datenschutzerklärung. Allerdings muss sie mehr als bislang „in klarer und einfacher Sprache“ formuliert sein.

 Zudem müssen in der Datenschutzerklärung viele Details angegeben werden:

– die Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten
– Informationen zum Interesse an der Datenverarbeitung
– ob eventuell die Absicht besteht, die Daten in Drittstaaten zu übertragen
– Informationen über Betroffenenrechte wie Berichtigung, Beschwerde oder Löschung.

Die Datenschutzerklärung wird also deutlich umfangreicher. Außerdem: Alle Informationen müssen „präzise, transparent, verständlich und in leicht zugänglicher Form“ zur Verfügung stehen, verlangt die DSGVO. Für viele Unternehmen wird es eine große Herausforderung sein, die richtigen Formulierungen zu finden.

„Am sichersten ist es, wenn Unternehmen sich von den ‚Betroffenen’ der Website die Einwilligung für ihre Verarbeitungsprozesse einholen“, sagt Melanie Braunschweig, Datenschutz-Expertin bei der TÜV NORD Akademie. Dabei sind ältere Zustimmungen nur dann gültig, wenn sie den neuen Anforderungen entsprechen: „Wenn Unternehmen die Einwilligung für die Datenverarbeitung besitzen, dürfen sie diese Informationen genau wie bisher nutzen – zum Beispiel, um Kunden die bestellte Ware zu schicken und eine Zahlung abzubuchen“, erklärt Braunschweig.

3. Amazon Sales Kongress am 24./25. Januar 2018 in Berlin mit separaten Programmen für Versandhändler (Seller) und Konsumgüterhersteller (Vendoren)

13.12.17 von Gesponsort

Der Kongress im Forum Adlershof ist mit insgesamt 29 Vorträgen die erste große Amazon Konferenz mit separaten Programmsträngen für Seller und Vendoren, die genau auf deren unterschiedliche Informationsbedürfnisse zugeschnitten sind! Hochkarätige Referenten – Berater, Dienstleister und erfolgreiche Unternehmen im Amazon-Geschäft – zeigen den Teilnehmern auf, wie sie ihren Umsatz auf Amazon spürbar steigern können.

Zu den Highlights für Seller gehören die Themen Lieferantenrecherche und -management in China, die Buy Box mit Dynamic Repricing gewinnen, Gegenmaßnahmen wenn der Seller Account gesperrt wurde, Erfolgsfaktoren im europaweiten und im US-amerikanischen Amazon-Geschäft sowie Erfolgsfaktoren für die Werbung mit „Gesponserte Produkte“. Darüber hinaus gibt es Praktiker-Tipps von  vier Handelsunternehmen, die sehr erfolgreich auf Amazon verkaufen – KW-Commerce, Geschenke24, Off Price und Ribelli.

Die komplette Programmübersicht sowie weiterführende Informationen zu den Referenten sind auf www.amazon-sales-kongress.de zu finden.

Der Kongress richtet sich branchenübergreifend an Führungskräfte von Versandhändlern und Konsumgüterherstellern mit Umsatzverantwortung, vor allem also an Leiter E-Commerce, Vertriebsleiter, Geschäftsführer und Unternehmer.

Veranstalter ist die Gesellschaft für Kongressmanagement GbR, Rullstorf.

Personalie: HSE24 mit neuem Marketingleiter

13.12.17 von Redaktion Versandhausberater

Zum 1. Januar 2018 übernimmt Peter Breiling (siehe Foto; Copyright HSE24) die Leitung Marketing beim Omnichannel-Retailer HSE24. In seiner Position verantwortet der Diplom-Betriebswirt künftig die Führung und Weiterentwicklung der Unternehmensmarke HSE24. Hauptaugenmerk soll dabei auf der Konzeption und Umsetzung integrierter Omnichannel-Kampagnen liegen. teilt das Unternehmen mit. Peter Breiling berichtet direkt an Bernd Meyer, Bereichsleiter Marketing & Creation und Mitglied der Geschäftsleitung bei HSE24.

Der 36-Jährige kommt von Meetic Central Europe, wo er als Head of Marketing den Markenauftritt von Dating-Portalen wie LoveScout24 und NEU.de in der Region DACH verantwortete. Davor war Peter Breiling für Amazon Instant Video tätig und steuerte die Markeneinführung des Video-on-Demand-Angebots in Deutschland. Seine Karriere startete der gebürtige Münchner bei der Payback GmbH.

Bernd Meyer zur Neubesetzung: „Peter Breiling ist ein ausgewiesener Marketing-Experte. Mit seiner umfassenden Erfahrung im Bereich Omnichannel wird er die Reichweite sowie Relevanz der Marke HSE24 auch außerhalb unserer eigenen Kanäle signifikant erhöhen und unser Markenprofil weiter schärfen."

Auszeichnung: allnatura ist erneut Wachstumschampion

10.12.17 von Redaktion Versandhausberater

Der Öko-Online-Fachhändler allnatura wurde vom Nachrichtenmagazin FOCUS in Kooperation mit STATISTA zum dritten Mal in Folge als "Wachstumschampion" ausgezeichnet. Der Spezialist mit mehr als 30 Jahren Erfahrung im Bereich "natürlich schlafen und wohnen" gehört damit zu den 500 am schnellsten wachsenden Unternehmen in Deutschland zwischen 2013 und 2016. Im Bereich "Einzelhandel (inklusive Versandhandel und E-Commerce)" belegt allnatura Platz 53. Dies teilt das Unternehmen aus Heubach (Baden-Württemberg) in einer Presseerklärung mit.

Felix Olle, Junior-Geschäftsführer des Online-Fachhändlers freut sich über die erneute Auszeichnung zum Wachstumschampion und darüber zu den Top Unternehmen Deutschlands zu zählen. "Die Bestätigung „Wachstumschampion“ zeigt, dass wir als ökologischer Online-Shop und Wegweiser zum gesunden Schlaf und optimalen Wohnklima die richtige Vision haben.“

 

Hintergrund: Berücksichtigt bei der Erhebung "Wachstumschampion 2018"  wurden sowohl Firmen im Privatbesitz als auch börsennotierte Unternehmen. Die Unternehmen müssen eigenständig sein, ihren Hauptsitz in Deutschland haben und im Jahr 2013 einen Umsatz von mindestens 100.000 Euro sowie im Jahr 2016 mindestens einen Umsatz von 1,8 Millionen Euro vorweisen.

Selektiver Vertrieb: EuGH erlaubt Verkaufsverbote von Luxusartikeln im Onlinehandel

08.12.17 von Redaktion Versandhausberater

Hersteller und Marken sollen auf Grund eines „Luxusimages“ den Wettbewerb durch ein selektives Vertriebssystem beschränken dürfen. Das teilte der Europäische Gerichtshof (EuGH), heute in seinem Urteil zum Verfahren C-230/16 Coty Germany/Parfümerie Akzente mit.

Der EuGH hatte in diesem Fall zu klären, ob das „Luxusimage“ einer Ware die Rechtfertigung für ein selektives Vertriebssystem sein könne und ob Hersteller Händlern den Verkauf ihrer Ware über Online-Marktplätze wie Amazon verbieten könnten. Das EuGH ist der Auffassung, dass es Herstellern und Marken erlaubt sein kann, alleine schon auf Grund eines „Luxusimages“ den Wettbewerb durch ein selektives Vertriebssystem zu beschränken. Damit ist ein Verkaufsverbot über Online-Marktplätze von Luxuswaren wie Parfümerieprodukte unter bestimmten Bedingungen kartellrechtlich zulässig. Dieses Urteil bezieht sich aber ausschließlich auf Luxusartikel.

Das Urteil kommentiert Oliver Prothmann, Präsident des Bundesverbandes Onlinehandel e.V.(BVOH) wie folgt: „Es gibt keine klare Definition von Luxus und damit ist einem möglichen Missbrauch Tür und Tor geöffnet. Denn was die Marke als Luxus definiert und was nicht – liegt in ihrem Ermessen. Klarheit in diesem Fall lässt der EuGH leider vermissen."

Um ein Vertriebsverbot auszusprechen, muss der Hersteller ein selektives Vertriebssystem installieren. Diese selektiven Vertriebssysteme sollen – wie bei dem System von Coty – den Vertrieb von Luxus- und Prestigewaren regulieren. Voraussetzung für ein solches Vertriebssystem ist unter anderem eine qualitative Vorgabe über die Darbietung der Luxusware im Internet. Laut EuGH sind die qualitativen Kriterien bindend für eine Vertriebseinschränkung.

„Mir sind keine qualitativen Vorgaben eines selektiven Vertriebssystems bekannt, die in einem Online-Shop umgesetzt werden können, aber auf einem Online-Marktplatz wie etwa Amazon oder eBay nicht", sagt Oliver Prothmann. In Deutschland werde bereits heute 50 Prozent des Onlinehandels über Marktplätze generiert. Das bedeute, dass der Verbraucher das Einkaufen über Marktplätze liebt. "Die Möglichkeit den Handel über das Internet einzuschränken, ignoriert die Entwicklung im Handel und schützt die Hersteller und Marken. Die Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die kleinen und mittelständischen Händlerinnen und Händler haben das Nachsehen“, kritisiert Prothmann.

Hintergrund: Geklagt hatte der Parfümerie-Hersteller Coty gegen einen seiner Händler, die Parfümeriekette Akzente, da dieser Produkte Cotys trotz entgegenstehender vertraglicher Vereinbarung über Amazon Marketplace verkauft. Vor über drei Jahren entschied das Landgericht Frankfurt am Main am 31. Juli 2014 (AZ: 2-3 O 128/13) in erster Instanz. Das Gericht stellte fest, dass die Regelung in den Vertriebsverträgen von Coty – nach denen pauschal jeglicher Internetvertrieb über Drittmarktplattformen wie Amazon verboten ist – eine Kernbeschränkung gemäß Art. 4 lit. c der Gruppenfreistellungsverordnung für vertikale Vereinbarungen (Vertikal-GVO) darstellen würde und demnach nicht durch diese freigestellt sei. Ferner konnte das Gericht keine Kriterien erkennen, wonach für die von Coty hergestellten Parfums und Kosmetika ein Vertrieb über Amazon zu verbieten sei. Gegen diese Entscheidung legte Coty beim OLG Frankfurt a. M. Berufung ein (11 U 96/14 (Kart)), welches das Verfahren am 19. April 2016 aussetzte und dem EuGH verschiedene Fragen zur Zulässigkeit von Marktplatzverboten zur Klärung vorlegte.

Multichannel: Landesfördermittel für Online City Wuppertal

07.12.17 von Redaktion Versandhausberater

Für die nächsten zwei Jahre stehen insgesamt rund 350.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung, um das  ursprüngliche Projekt des lokalen Online-Marktplatzes Online City Wuppertal weiterzuentwickeln.  Dies teilt die Wirtschaftsförderung Wuppertal in einer Presseerklärung mit.

50 Prozent der Summe kommen vom Land, die andere Hälfte kommt von den Projektpartnern, wie der Stadtsparkasse Wuppertal, dem Jobcenter Wuppertal, der IG Friedrich-Ebert-Straße, der Westdeutschen Zeitung sowie dem Händlerverein talMARK. Dass auch atalanda als Betreiber des lokalen Online-Marktplatzes hier, aber mittlerweile auch in vielen anderen Städten im deutschsprachigen Raum, mit im Boot ist, hat seinen Grund: „Wuppertal ist unser Leuchtturmprojekt, mit dem wir bekannt geworden sind, deshalb investieren wir hier“, sagt atalanda-Geschäftsführer Roman Heimbold.

"Die Verknüpfung von stationären und Online-Handel ist die Herausforderung der Zukunft", erklärt Wirtschaftsförderer Dr. Rolf Volmerig bei der Kick-off-Veranstaltung, die Ende November mit zahlreichen Händlern stattfand. Hier machten die Beteiligten deutlich, wie es weitergehen soll: Mehr Händler auf die Plattform, um die Attraktivität und Auswahl zu steigern – 100 Händler und Dienstleister mit einer Millionen Produkte sind das Ziel.

Sechs neue Händler konnten bereits an diesem Abend präsentiert werden. Vor allem ins Marketing soll nun kräftig investiert werden, wie eine derzeit laufende Plakataktion und Radiokampagne unter der Überschrift „Online City Wuppertal: Kauf doch, wie Du willst“ zeigen.

Für 2018 sind weitere Aktionen geplant, neben Präsentationen der Händlergemeinschaft bei der Stadtsparkasse sowie bei Open-Air-Veranstaltungen werden saison- und produktspezifische Aktionen, z.B. zum Valentinstag und Ostern konkretisiert. Um die lokalen Einzelhändler „multi-channel-fit“ zu machen, wird es bereits im Januar ein E-Commerce Kompaktseminar geben. Weitere Händler haben ihr Interesse bekundet.

Paketkasten-Nutzung: PakSafe führt Flatrate ein

06.12.17 von Redaktion Versandhausberater

Ziel der neuen PakSafe Flatrate ist es, "die Einstiegshürde in die Nutzung eines

Paketbriefkastens so niedrig wie möglich zu machen", bringt es Sebastian Seitz, Geschäftsführer der PakSafe GmbH & Co. KG, einer Tochter der Unternehmensgruppe Göde, auf den Punkt.

Im Rahmen der PakSafe Flatrate können Kunden laut Herstellerangaben sich einen Monat lang kostenlos von der Praktikabilität des mobilen Paketbriefkastens überzeugen und müssen danach monatlich nur 4,90 Euro berappen - günstiger als der Versand eines Pakets (aktuell 4,99 Euro für die kleinste Paketgröße bei DHL Paket). Die PakSafe Flatrate kann zudem jederzeit ohne weitere Verpflichtungen gekündigt werden, teilt das Start-up mit.

Keine aufwändige Montage: Der Paketbriefkasten wird schnell und einfach an der Eingangstür angebracht, und nur wenn ein Paket erwaret wird. Foto: PakSafe GmbH & Co KG

Wer dennoch ganz klassisch einen PakSafe kaufen möchte, der erhält den mobilen Paketbriefkasten nach wie vor auch zum einmaligen Kaufpreis von 99,90 Euro.

Anders als bei Paketkästen von DHL nimmt der Paketbriefkasten von PakSafe Pakete von allen Paketdiensten auf und bietet nach Angaben des Herstellers Onlineshoppern daher größtmögliche Flexibilität beim Einkauf im Web. Robuste und schnittfeste Materialien, hochwertiges Aluminium und ein Sicherheitsschloss sorgen dafür, dass Päckchen und Pakete im PakSafe sicher aufgehoben sind, bis sie vom Empfänger entnommen werden.

Top-Trends: Was den mittelständischen Onlinehändler wirklich bewegt

05.12.17 von Redaktion Versandhausberater

Anders als die Big Player wie Otto und Zalando beschäftigen den mittelständischen Onlinehändler weniger die innovativen Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Voice Commerce oder Virtual Reality, davon ist Shopmacher überzeugt. Für die breite Masse der mittelständischen Online-Händler seien diese superinnovativen Zukunftstrends eher Flops als Tops, weil sie schlicht noch an deren Realität, Anforderungen und Möglichkeiten vorbeigehen, argumentiert der Spezialist für Enterprise E-Commerce Plattformen,

Daher verfolgt Felix Gaksch, Chief Customer Officer von Shopmacher (siehe Foto; Copyright: Shopmacher), einen bodenständigeren Ansatz und orientiert an den "tatsächlichen und realistischen Herausforderungen" der mittelständischen Onlinehändler.

Aus Sicht von Shopmacher lauten die Top-Trends im E-Commerce für 2018 wie folgt:

1. Daten managen und Messen lernen

Eine Vielzahl von mittelständischen E-Commerce-Plattformen verfügt im Hintergrund auch heute noch nicht über Datenmodelle und Auswertungsmöglichkeiten. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, denn eine leistungsstarke Business Intelligence ist unabdingbare Voraussetzung zum Beispiel für die heute so wichtige Personalisierung und auch die fortlaufende Shopverbesserung. Wer misst, der weiß – wer nicht misst, der vermutet nur.

2. Rule of thumb: mobile optimization

Auch wenn es sich anhört wie ein alter Hut: Viele E-Commerce-Plattformen sind in Sachen mobile optimization noch lange nicht dort, wo sie angesichts der stetig wachsenden Bedeutung des mobile commerce eigentlich sein müssten. Und da geht es um weit mehr, als um einen zackigen Aufbau eines Shops auf einem mobilen Endgerät. Gemäß der ‚rule of thumb’ muss ein mobil optimierter Shop zum Beispiel reduzierte aber relevante Informationen auf Befehl des wischenden Daumens präzise und auf den Punkt präsentieren. Daran muss gearbeitet werden.

3. Content und inspirational commerce

Mit informativem und verführendem Content rund um das Produkt wird der anspruchsvolle Onlinekunde unserer Zeit bewusst und unbewusst in seinem Kaufwunsch bestärkt sowie ein Stück weit eben auch verführt. Mit Größe, Farbe und Preis aus dem Product Information Management ist es da nicht getan. Die Bereitschaft und auch das unterbewusste Verlangen, zum Beispiel einen hochwertigen und damit teuren Schuh zu kaufen, steigt beim Interessenten, wenn er erfährt, wie dieser aufwändig in der toskanischen Manufaktur produziert wurde. Diese Verführung müssen gute Plattformen bieten – dann klappt es auch mit der Konversion.

4. Konsequente Serviceorientierung

Betreiber von E-Commerce-Plattformen müssen für ihre Kunden serviceorientiert, konkret und individuell greif- und erlebbar sein. Das setzt zwingend das bereits erwähnte moderne  Datenmanagement voraus. Individuelle Kontaktaufnahmen für Terminabsprachen, Reparaturleistungen, Wunschliefertermine inklusive Same Day Delivery und vieles mehr sind heute unabdingbar und müssen noch viel mehr zum selbstverständlichen Standard werden, als sie es heute sind.

Bilanz: Ikea legt im Online-Geschäft kräftig zu

03.12.17 von Redaktion Versandhausberater

Der schwedische Möbelhändler IKEA hat im Geschäftsjahr 2017 (1. September 2016 bis 31. August 2017) in Deutschland insbesonders im Online-Geschäft ein deutliches Umsatzplus erzielen können - um 30,7 Prozent auf 304 Millionen Euro. Ein Beleg für die konsequente Umsetzung der Multichannel-Strategie, mit dem Ziel, den Kunden ein nahtloses Einkaufserlebnis zu bieten, das immer weniger zwischen online und offline unterscheidet. Schon 2014 wurde Ikea für sein Engagement um Multichannel-Lösungen mit dem Neo ausgezeichnet, dem Nachfolger des legendären Auszeichnung "Versender des Jahres".

Quelle: IKEA Deutschland GmbH & Co. KG/Inter IKEA Systems B.V. 2016

Insgesamt erwirtschaftete der Multichannel-Händler in Deutschland einen Umsatz von 4,867 Milliarden Euro - ein Plus von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, aber zugleich deutlich abgeschwächter als im Vorjahr (7,2 Prozent Zuwachs). Drei neue Einrichtungshäuser in Wuppertal (September 2016), Wetzlar (Mai 2017) und Magdeburg (August 2017) haben zum Ergebnis von 2017 beigetragen. Unterm Strich sind es nun 53 Einrichtungshäuser in Deutschland, mehr als in jedem anderen IKEA Land. Zum Ende des Geschäftsjahres arbeiteten nach Angaben der Schweden 18.299 Menschen bei IKEA Deutschland und damit 432 mehr als im Vorjahr. Durchschnittlich gaben die deutschen IKEA Kunden mit 92 Euro je Einkauf etwas mehr aus als im Vorjahr.

Seine Stärke sieht IKEA nach eigenen Angaben vor allem in der Kombination aus stationärem Einrichtungshaus und digitalen Einkaufskanälen. Dieses Zusammenspiel biete den Kunden sowohl Inspiration, Einkaufserlebnis als auch weitreichende Serviceangebote - gerade im Möbelhandel ein wichtiges Kaufargument, teilt der Möbelhändler mit.

An folgenden Stellschrauben hat der Multichannel-Händler im vergangenen Geschäftsjahr gedreht: 

  • Senkung der Preise
  • Alle Einrichtungshäuser verfügen inzwischen über Click&Collect,
  • Ausbau der Beratungskompetenz der Mitarbeiter bei der Küchenplanung
  • Virtuelle Zusatzmöglichkeiten zum IKEA Katalog.
  • Einführung der IKEA Kreditkarte gemeinsam mit der IKANO Bank und VISA

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