Der Versandhaus-Blog von Barbara Bergmann

Erwartungen übertroffen: Dank Online-Handel boomt die Kurier-, Express- und Paketbranche

27.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Die deutsche Kurier-, Express- und Paketbranche (KEP) hat im Jahr 2015 in Deutschland mehr als 2,9 Milliarden KEP-Sendungen verschickt. Das waren 5,9 Prozent mehr als im Vorjahr, und mehr als noch zum Jahresende 2015 erwartet. Der Umsatz der KEP-Branche stieg im Jahr 2015 um 4,6 Prozent auf mehr als 17,4 Mrd. Euro. Dies geht aus der aktuellen KEP-Studie 2016 des Bundesverbandes Paket- und Expresslogistik hervor.

Darüber hinaus gilt die Branche mittlerweile als stetiger Jobmotor: "Bis 2020 erwarten wir einen Bedarf an zusätzlichen Neueinstellungen von rund 30.000 Personen. Diesen Personalbedarf zu decken, ist eine große Aufgabe – und eine riesige Chance. Nämlich für viele Menschen, die hierzulande eine Perspektive finden wollen", sagt Florian Gerster, Vorsitzender des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik.

Weitere Ergebnisse der Studien im Einzelnen:

  • Besonders deutlich zeigt sich das Marktwachstum bei den B2C-Sendungen. Sie nahmen im vergangenen Jahr um 10,1 Prozent zu — erneut ein deutliches Plus nach 7 Prozent Wachstum im Jahr 2014. Ein wichtiger Grund hierfür ist der weiter wachsende Online-Handel.
  • Im Jahr 2015 arbeiteten in der KEP-Branche rund 209.400 Menschen (+6.200 im Vergleich zum Vorjahr). Rechnet man die 116.800 Beschäftigten bei den Vorleistungsunternehmen hinzu, sind etwa 326.200 Beschäftigte von der KEP-Branche abhängig.
  • Bis 2020 erwartet der Verband ein weiteres Wachstum der KEP-Sendungen um 5,1 Prozent pro Jahr auf knapp 3,8 Mrd. Sendungen. Damit liegt die prognostizierte Entwicklung deutlich über dem bisherigen durchschnittlichen Wachstum von 3,8 Prozent p. a. im Zeitraum 2000 bis 2015. Zum einen deshalb, weil man davon ausgeht, dass der Online-Handel zunimmt und dass nationale B2B-Sendungen sowie internationale Sendungen mehr werden. Zum anderen spiegelt sich darin das prognostizierte Wirtschaftswachstum in Deutschland und die anziehende Konjunktur in europäischen Ländern.

 

 

Bilanz: Otto Group schafft den Turnaround

26.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Die Otto Group hat offenbar die Weichen richtig gestellt: Der international aktive Handels- und Dienstleistungskonzern hat im Geschäftsjahr 2015/16 (Stichtag 29. Februar) in relevanten Bereichen des Unternehemns einen Turnaround erzielen können, wie die Hanseaten in einer Presseerklärung mitteilen. Die vom Vorstandsvorsitzenden Hans-Otto Schrader (siehe Foto) angekündigten strategischen Initiativen wie die deutliche Stärkung der Kerngeschäfte, Investments in die digitale Transformation und neue Geschäftsmodelle, die Restrukturierung einiger Konzerngesellschaften oder die Straffung des Unternehmensportfolios seien konsequent umgesetzt, heißt es.

"Mit starken Kerngeschäften, fokussiertem Unternehmensportfolio und zielgerichteten Investitionen in Technologie, Mobile Commerce und neue Geschäftsmodelle wie Collins und Otto Group Media haben wir eine gute Basis für ein werthaltiges Wachstum in den kommenden Jahren gelegt“, betont der Vorstandschef.

Eine besondere Dynamik entwickelte erneut das Online-Geschäft der Otto Group. Weltweit legte der E-Commerce-Umsatz um 8,8 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro zu, in Deutschland konnten die Onlineumsätze um 12,3 Prozent oder 500 Millionen auf 4,6 Milliarden Euro gesteigert werden. Damit waren die Hanseaten etwas dynamischer als der deutsche E-Commerce-Markt (+11,9 Prozent, Quelle: bevh) und konnten Marktanteile hinzu gewinnen.

Insgesamt stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 5,4 Prozent auf 12,104 Milliarden Euro. Der maßgebliche Gewinn vor Steuern (EBT) konnte von 44 auf 187 Millionen Euro verbessert werden. Damit sei das Ziel erreicht, operativ wieder in die Gewinnzone zu kommen, erklärt der Handels- und Dienstleistungskonzern. Getrübt werde die Erfolgsbilanz lediglich durch die enttäuschende Umsatzentwicklung und die erneut hohen Verluste des Versenders 3Suisses. Die Handelsaktivitäten der französischen 3SI Group wurden zum Verkauf gestellt, was zu hohen außerordentlichen bilanziellen Belastungen führte.

Für das laufende Geschäftsjahr 2016/17 geht der Konzern dank einer anhaltenen Dynamik der Geschäfte von einem Umsatzwachtum um vier Prozent aus und ist zuversichtlich seine Ergebnissituation weiter verbessern zu können.

Vertriebsformen: Vertikalisten überzeugen mit gutem Preis-Leistungsverhältnis

25.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Für die Studie "FASHION FUTURE – Wie Vertikalisten und Digital Champions den traditionellen Modehandel in die Zange nehmen" wurden rund 2.000 Fashion-Shopper gefragt, wie sie insgesamt 20 Shops unterschiedlicher Formate wahrnehmen. Das Ergebnis: Aus Kundensicht hat jede Vertriebsform - klassischer Händler, Onlinehändler, Hersteller oder Vertikalist - ihre Vor- und Nachteile.

Vertikalisten  (H&M, C&A und Adler), die sowohl Produktion als auch Vertrieb der Ware komplett selbst verantworten, werden in vielen Fällen von Kunden direkt angesteuert. So haben sich beispielsweise 80 Prozent der Adler-Kunden zuvor bei keinem anderen Anbieter informiert, sondern direkt dort gekauft. Bei C&A und H&M liegt der Anteil der Direktkäufer bei je 76 Prozent, Ernsting’s Family kommt auf 71 Prozent. Damit haben diese vier Vertikalisten die meisten Direktkäufer aller in der Studie untersuchten Anbieter unter ihren Kunden.

Aus Kundensicht gelten Vertikalisten für unterschiedliche Anlässe jedoch als eine gute Anlaufstelle. Wollen Fashion-Shopper stöbern oder sind auf der Suche nach einem konkreten Kleidungsstück, steuern je 31 Prozent der Befragten zuerst einen Vertikalisten an. Soll ein gesamtes Outfit gekauft werden, sind Vertikalisten erste Wahl für 30 Prozent der Befragten. Onlinehändler oder Hersteller sind aus Kundensicht dagegen eher Spezialisten für bestimmte Anlässe und keine Alleskönner.


Dazu Dr. Eva Stüber, Leiterin Research und Consulting am IFH Köln: "Traditionellen Händlern fehlt aus Kundensicht häufig ein klares Profil. Die großen Trends im Fashion-Handel – Digitalisierung und Vertikalisierung – eröffnen den Anbietern neue Möglichkeiten, um sich stärker im Bewusstsein der Kunden zu positionieren und um die Wertschöpfung zu verlängern. Hierzu zählt unter anderem eine gute Eigenmarkenstrategie, da Händler so ihr Profil schärfen und höhere Margen realisieren könnenk."

Wie die Vorzüge verschiedener Anbieter erfolgreich vereint werden können, zeigt der Onlinehändler Asos. Asos kann bei Fashion-Shoppern nicht nur mit den klassischen Stärken eines Onlinehändlers punkten (breites und tiefes Sortiment),  sondern auch iin puncto Aktualität der angebotenen Mode (Hersteller sind hier klassischerweise besonders stark). Auch den aus Kundensicht herausragenden Vorzug der Vertikalisten, das gute Preis-Leistungsverhältnis, kann Asos durch eine preisgünstige Eigenmarkenkollektion bedienen.

Bilanz: Windeln.de wächst kräftig, doch das China-Geschäft schwächelt

24.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Der Online-Händler für Baby- und Kleinkinderprodukte, windeln.de, hat den Umsatz im ersten Quartal 2016 um 46 Prozent auf 52,1 Mio. Euro gesteigert. Die bereinigte EBIT-Marge lag allerdings mit -14,8 Prozent unter dem Vorjahreswert  von -3,6 Prozent. Der Hauptgrund liegt im schwächelnden chinesischen Geschäft sowie in der gegenüber dem Vorjahr erstmaligen Konsoliderung von feedo, bebitus und dem italienischen Onlineshop pannolini.it. Hinzu kommen interne und externe Aufwendungen im Zusammenhang mit der Einführung eines neuen Warenwirtschaftssystems sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Umzug des Lagers von bebitus in Spanien, teilt der Online-Händler mit. 

Das Geschäft im europäischen Ausland (Internationale Shops), das im Vorjahr durch die Übernahmen von feedo und bebitus sowie dem Start von pannolini.it forciert wurde, machte im ersten Quartal mit 12,2 Mio. Euro einen Anteil von rund 21 Prozent vom Gesamtumsatz aus. Der deutsche Shop, über den auch das China-Geschäft abgewickelt wird, verzeichnete gegenüber dem Vergleichsquartal 2015 einen Zuwachs von 13 Prozent auf 34,8 Mio. Euro. Die Shopping Clubs (nakiki.de und nakiki.it) steigerten ihren Umsatz um 43 Prozent auf 5,1 Mio. Euro.

Trotz gutem Wachstum im ersten Quartal, hat windeln.de die Prognose für das Gesamtjahr 2016 korrigiert. Der Online-Händler rechnet mit einem Umsatzwachstum von rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einer bereinigten EBIT-Marge von -10 bis -12 Prozent. Die Rohertragsmarge wird bei mindestens 28 Prozent erwartet.

Hintergrund: Dass die Prognose korrigiert wurde, liegt insbesondere an den geringeren Umsatzerwartungen in China, nachdem die chinesische Regierung Anfang April die Importregeln und Zölle für Warenlieferungen nach China angepasst hat. Die Lieferungen von windeln.de nach China sind zwar bis auf eine moderate Zollerhöhung nicht direkt betroffen, jedoch halten sich die chinesischen Kunden im April und bisher im Mai aufgrund der Verunsicherung über die Ausgestaltung und Umsetzung der neuen Regelung bei Käufen im Ausland zurück

Styleberatung: Zalon mit eigenem Messenger im iTunes Store

20.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Nach der Beratung per Whatsapp geht der Curated Shopping Anbieter Zalon aus dem Hause Zalando noch einen Schritt weiter und führt einen Messenger im iTunes-Store ein. Damit forciert Zalando seine Bemühungen alle technologischen Möglichkeiten auszuschöpfen um einen noch besseren Kundenservice zu erreichen. 

Wer sich für seinen persönlichen Stylisten entschieden hat, kann mit ihm jederzeit über den Zalon Messenger Kontakt aufnehmen, heißt es in der näheren Beschreibung des Messengers. "Bestelle ein neues Outfit, erkundige dich nach neusten Modetrends oder schicke deinem Stylisten Feedback zu einer aktuellen Bestellung", so die Aufforderung. 

Mit dem persönlichen Styleberater liegen die Berliner im Trend. Die junge Zielgruppe der vor allem auch mobil shoppenden Kunden schätzen die spontane ad hoc-Beratung, in die sie gfs. auch schnell ihre Freunde mit einbeziehen können. 

 

 

Logistik: PaketButler startet in vier Metropolen

19.05.16 von Redaktion Versandhausberater

In Hamburg, München, Köln und Bonn ist der PaketButler ab sofort im Einsatz, weitere Metropolen und Regionen sollen im Laufe des Jahres folgen. Das wird Online-Besteller freuen, denn damit entfällt das langwierige und lästige Einsammeln von Paketen bei bei Nachbarn, Postfilialen und Paketshops. Zugleich können Retouren sowie eigene Pakete bequem auf den Weg gebracht werden. 

Beim PaketButler handelt es sich um eine platzsparende, faltbare Box, die je nach Bedarf vor die Wohnungstür gestellt und mit einem Sicherheitsgurt zwischen Tür und Türzange befestigt wird. Der Service kommt nur dann zum Einsatz, wenn Pakete empfangen oder versendet werden sollen. Hiezu informieren der Paketdiest oder die PaktButler-App, wann der Butler vor den Wohnungseingng gestellt werden soll. Der Paketbote öffnet die Box, hinterlegt das Paket und schließt den Deckel. Für Retouren vergibt das System eine Autorisierung, so dass nur berechtigte Personen die Rücksendung entnehmen können. Als Nachweis erhält der Nutzer eine Nachricht per Smartphone App.

Die Box kann über die Website paketbutler.com sowie über den Online-Marktplatz allyouneed.com bestellt werden. Die mobile Paketbox kostet einmalig 249 Euro incl. Versicherung oder kann zu einem Meitpreis von 7,99 Euro pro Monat über eine Laufzeit von 36 Monaten gemietet werden.

Den Marktstart hat eine repräsentative Studie "Bestellen im Internet" begünstigt, die von den PaketButler-Machern gemeinsam mit dem Händlerbund erstellt wurde. Das Ergebnis spricht eine eindeutige Sprache: 58 Prozent der digitalen Shopper finden beim Online-Bestellen reibungslose Zustellprozesse und einfache Rücksendemöglichkeiten wichtig. Doch fehlgeschlagene Zustellungen und komplizierte Retouren sind nicht nur ein Ärgernis für den Besteller, sie sind auch ein Risiko sowie Wachstumshemmer für den Onlinehandel: Jeder fünfte Online-Käufer, sogar jeder vierte der Intensivbesteller (fünf oder mehr Onlinebestellungen im Monat), würde mehr einkaufen, wenn dieses Problem gelöst wäre. Jeder Zweite würde mit einer Paket-Box-Lösung den lokalen Handel für Lieferungen nutzen.

Vermarkter des PaketButlers ist Dr. Reimer Hintzpeter und sein Unternehmen feldsechs. Er hat die Telekom als strategischen Partner auf seiner Seite und arbeitet mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN) und einer Reihe von Logistikern an verbindlichen Standards.

Internet der Dinge: Conrad Electronic steuert vernetzte Produkte über Web-Plattform

18.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Der Omnichannel-Händler Conrad Electronic macht seinem Namen als Innovationstreiber alle Ehre. Die zunehmende Anzahl vernetzter Produkte im Haushalt nimmt der Elektrofachhändler zum Anlass sich im "Internet der Dinge" klar zu positionieren. Und zwar mit der Entwicklung einer Internet-Plattform, die vernetzte Produkte über Herstellergrenzen hinweg miteinander verbindet. Die Geräte kommunizieren online miteinander und vervielfachen dadurch Ihre Einsatzmöglichkeiten, teilt das Unternehmen aus der Oberpfalz mit. 

 Innovation

 

Bisher war es so, dass die intelligenten Geräte eines Herstellers in der Regel unter sich blieben. Für die drahtlose Beleuchtung gibt es eine App, das Alarmsystem hat eine andere. Fitness-Waage, Wetterstation und Energie-Messgerät halten es genauso. Die Innovation des Elektrofachhändlers fungiert quasi als Übersetzer und fasst nun die Einstellungen aller verbundenen Produkte auf einem gemeinsamen Bildschirm zusammen.

Mit frei konfigurierbaren Dashboards kann der Nutzer seine Geräte direkt im Internet-Browser verwalten und überwachen – am Desktop-PC genauso wie auf dem Notebook oder Tablet. Für die Bedienung ist kein extra Software-Programm nötig, keine zusätzliche Funkbasis und auch kein anderes Zubehör.

Zum Start des öffentlichen Beta-Tests funktioniert die Plattform schon mit Produkten von Fitbit, Myfox, Netatmo, Osram, Withings und anderen namhaften Herstellern. Interessenten können sich ab sofort auf der Webseite conradconnect.de registrieren und den Dienst kostenlos ausprobieren

Personalie: Walz ernennt neuen Finanzgeschäftsführer

18.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Das Versandhaus Walz, vor allem bekannt durch seine Marken "baby-walz" und "Die moderne Hausfrau" hat die Geschäftsführung seit dem 01.05.2016 mit Christian Sailer als Geschäftsführer Finanzen (CFO) verstärkt. Zuletzt war Sailer CFO/Geschäftsführer der Werkstattkette A.T.U, wo er die finanzielle Neuausrichtung verantwortete und im Januar 2014 die bilanzielle Restrukturierung und Entschuldung der Unternehmensgruppe erfolgreich abschloss. Dies teilt das Unternehmen aus Bad Waldsee mit.

Zur Person: Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Regensburg begann Christian Sailer, Jahrgang 1972, seine berufliche Laufbahn im Controlling der Amberger Kaolinwerke in Hirschau in der Oberpfalz. Danach wechselte er als kaufmännischer Leiter zum Lebensmittelproduzenten Bahlsen. Im Jahr 2003 stieg der Diplom-Kaufmann bei der Werkstattkette A.T.U Auto-Teile-Unger ein, wo er zunächst das europaweite Konzern-Controlling leitete. 2008 übernahm Sailer die gesamte kaufmännische Leitung. Im Oktober 2009 wurde er zum CFO/Geschäftsführer Finanzen von A.T.U ernannt.

 

Personalie: Wechsel im Vorstand der Otto Group

17.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Die Otto Group verjüngt ihren Vorstand. Der 51-jährige Alexander Birken (siehe Foto links) wird künftig die Geschicke der Otto Group leiten. Bisher war er Konzernvorstand Multichannel mit Schwerpunkt Distanzhandel und verantwortete die strategische Weiterentwicklung der Einzelgesellschaft OTTO, der Baur-Gruppe, der Bonprix- Gruppe, der Otto Group Russia, der Schwab-Gruppe und der Witt-Gruppe und ist damit schon heute für rund die Hälfte des Konzernumsatzes von über 12 Milliarden Euro zuständig, wie die Hanseaten in einer Presseerklärung mitteilen.

"Alexander Birken ist mit seiner breiten, auch internationalen Erfahrung, seiner großen digitalen Kompetenz und seiner hohen persönlichen Integrität die ideale Besetzung, um unsere Unternehmensgruppe in eine weiterhin gute Zukunft zu führen", betont der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Michael Otto.

Zugleich scheidet der bisherige Vorstandsvorsitzende Hans-Otto Schrader  (siehe Foto rechts) Ende 2016 altersbedingt und auf eigenen Wunsch aus. Der 59-jährige kann auf eine 39-jährige Karriere in der Otto Group zurückblicken, davon 17 Jahre im Vorstand. Unter seiner neunjährigen Ägide als Vorstandsvorsitzender sei es ihm gelungen, die Otto Group in der digitalen Wettbewerbsarena deutlich weiter zu entwickeln, erklärt der Konzern.

Den Transformationsprozess der vergangenen Jahre habe der Vorstandsvorsitzende sozialpartnerschaftlich und werteorientiert gestaltet. In den kommenden Monaten werde Hans-Otto Schrader den eingeleiteten Turnaround der Gruppe weiter vorantreiben und seinen Nachfolger einarbeiten.

Die Nachfolge von Alexander Birken als Konzernvorstand Multichannel Distanzhandel wird mit Wirkung zum 1. Januar 2017 Dr. Marcus Ackermann, (Foto links unten) Vorsitzender der Geschäftsführung der Bonprix-Gruppe, antreten. Der 50-jährige promovierte Biologe und Unternehmensberater trat 1998 in die Interne Unternehmensberatung der Otto Group ein.

Wer neuer Geschäftsführungs- vorsitzender der Bonprix-Gruppe wird, entscheide sich bis zum Sommer dieses Jahres, teilt der Handels- und Dienstleistungskonzern weiter mit. Die Nachfolge von Alexander Birken als Sprecher der Einzelgesellschaft OTTO wird ab 1. Januar 2017 der OTTO-Bereichsvorstand Vertrieb, Marc Opelt, 53, übernehmen.

Last but not least wird Hanjo Schneider, 54, Konzernvorstand Services der Otto Group und Aufsichtsratsvorsitzender der Hermes Europe GmbH, auf Bitten des Aufsichtsrats der Otto Group seinen ursprünglich Ende dieses Jahres endenden Vertrag um ein weiteres Jahr bis zum 31.12.2017 zu verlängern.

Ausbau: Fressnapf entwickelt seinen Onlineshop weiter

16.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Der Spezialist für Heimtierbedarf, Fressnapf, hat seinen Onlineshop umfassend weiterentwickelt. So verfügt Fressnapf in seinem Onlineshop nun über bessere Möglichkeiten beim Cross- und Upselling, bei der Bindung von Bestandskunden und bei der Gewinnung von Neukunden. Als Partner und Dienstleister hat der Digital-Business-Spezialist Arithnea die technlsche Basis für die neuen Funktion im Webshop geschaffen.

So können die Besucher nun direkt in dem Onlineshop des Unternehmens PAYBACK-Punkte sammeln und einlösen. Zudem wurde ein verhaltensbasiertes Modell für die Produktempfehlungen des Onlineshops auf Basis der Adobe Marketing Cloud entwickelt.

Neben diesen beiden Großprojekten entwickelte der Digital-Business-Spezialist auch zahlreiche kleinere neue Features für den Onlineshop von Fressnapf und modernisiert derzeit die technologische Basis.

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