Der Versandhaus-Blog von Markus Howest

Rose Biketown: Musterbeispiel für optimale Verschmelzung

28.01.15 von Markus Howest

Die Rose Biketown München ist mit dem Store of the Year Award des Handelsverbandes Deutschland e.V. ausgezeichnet worden. Damit wurde der erst im Oktober vergangenen Jahres gestartete Fahrradspezialist für seine musterhafte Verbindung des stationären Einzelhandels mit digitalen Medien und dem Onlinehandel geehrt.Herzstück des Storekonzeptes ist die aus dem Internet bekannte Rad-Konfiguration, mit der Kunden ihre Bikes ganz nach individuellen Vorlieben zusammenstellen können. Hierzu stehen im Store 20 Tablets bereit, an denen die Bike-Kundschaft ihr Wahlmodell konzipieren kann. Sie kann aber auch von zuhause aus mit der Konfiguration im Onlineshop von Rose starten und im Laden unter fachkundiger Anleitung ihre Auswahl beenden. 

Mit dem Münchner Konzeptstore ist erstmals in der Geschichte dieses Awards ein Fahrradhändler in der Kategorie "Out of Line" prämiert worden. Dies mag für viele andere stationäre Einzelhändler ein Ansporn sein um mehr innovative Ideen und kreative Energie in die Waagschale ihre Business zu legen. Denn darum geht es vor allem in erster Linie.


Der Konzeptstore in München (www.rosebikes.de/biketown_muenchen) ist neben dem Flagshipstore in Bocholt das zweite stationäre Einzelhandelsgeschäft des Fahrradspezialisten.

Das Kompetenzteam für Ihre Stellensuche im Versand- und Distanzhandel

28.01.15 von Redaktion Versandhausberater

Der Versandhausberater und Stepstone verhelfen Ihnen zum Traumjob!

Wer kennt das nicht? Da ist man auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, hat etwas gefunden, denkt "Das passt!" - Passt dann aber irgendwie doch nicht so wirklich. Das ist ärgerlich und kostet unnötig Zeit. Das muss nicht sein! Mit der neuen Zusammenarbeit vom Versandhausberater und Stepstone wird Ihre Suche einfach, effektiv und erfolgreich.

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BEVH zieht die Reißleine und steigt beim etailment summit aus

21.01.15 von Markus Howest

Es war vorherzusehen, jetzt ist es passiert. Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (BEVH) beendet die Zusammenarbeit mit der DFV-Tochter The Conference Group und wird bereits in diesem Jahr nicht den bisher in Berlin stattfindenden E-Commerce Event etailment summit ausrichten. Stattdessen arbeitet der Verband an einer eigenen neuen Kongress-Lösung, wie der BEVH aus Nachfrage des Versandhausberaters bestätigt.

Ausdrücklich weist der Verband darauf hin, dass die Zusammenarbeit kein verlustreiches Geschäft gewesen sei und daher in erster Linie keine monetären Gründe für den Ausstieg in Betracht kommen. Auch inhaltlich habe der BEVH den etailment summit geprägt, heißt in einem offiziellen Statement: innovative Talkformate seien etabliert und prominente Persönlichkeiten aus Politik und der Branche des Interaktiven Handels gemeinsam auf die Bühne gebracht worden. Doch dies allein reiche nicht. Der Verband spricht davon, dass sich "das Format, bestehend aus Konferenz und Messe, am Standort Berlin nicht zufriedenstellend realisieren lässt." Damit ist natürlich u. a. der starke Besucherschwund der letztjährigen Veranstaltung gemeint, zu der rund 500 Teilnehmer weniger als im Vorjahr kamen.

Letztlich geht es dem Verband wohl einzig und allein darum, eine Spaltung der Branche zu vermieden. Denn zuletzt war immer wieder der Ruf nach einer großen einigenden Veranstaltung laut geworden, statt einen Flickenteppich verschiedener mehr oder minder wichtiger Kongresse und Messen zu besuchen. Zuletzt hatte sich die Neocom als Nachfolger des Versandhandelskongresses als gut besuchter Fachkongress und -messe etalblieren können.

Ob sich daher tatsächlich ein neuer Fachkongress mit Beteiligung des Verbandes entwickeln wird dürfte zumindest fraglich sein, denn damit würde man erneut Gefahr laufen, eine Spaltung der Branche zu begünstigen. So könnte der folgende Hinweis des Verbandes ein Indiz dafür sein, dass man künftig eher auf die eigenen Veranstaltungskompetenz setzt und von sich aus aktiv ist. "In den vergangenen zwei Jahren haben wir unter Beweis gestellt, dass wir in der Lage sind, neben der für Knowhow-Austausch bestens etablierten Workshop-Konferenz bevh 2.015 auch eine auf Geschäftsstrategien fokussierte, starke und finanziell erfolgreiche Konferenz auf die Beine zu stellen."

Klar ist, der Verband ist keine Zeitschrift, und kein Veranstalter und hat damit als Interessenvertretung für den Online-Handel einen klar anderen Fokus, der vor allem die Branche insgesamt im Blick haben muss und dieser natürlich verpflichtet ist. Schließlich wird sich der Verband nach dem klaren Zeichen vom dem vergangen Herbst gefragt haben, warum er eine Leistung für etwas erbringen sollte, bei dem das Aufwand- und Nutzen-Verhältnis nicht mehr zufreidenstellend ist. Zugleich weiß der BEVH, dass er sich als Interessenververband nicht gänzlich von der Eventbühne verabschieden darf. Um die Branche zu einen und zu festigen könnte daher einiges dafür sprechen, dass der Verband künftig Partner der Neocom werden wird. Doch warten wir es ab.

Derweil startet die Conference Group ins neue Kongressjahr mit einem überarbeiteten Konzept: Am 11. und 12. November wird die etailment 2.015 in Frankfurts zentralem Europaviertel im Kap Europa erstmals ihre Pforten öffnen.

Reservieren Sie sich diesen Tag im Kalender

15.01.15 von Redaktion Versandhausberater

Auf vielfachen Wunsch aus der Branche ist "das Familientreffen des deutschen Versandhandels endlich zurück!"

Der Versandhausberater lädt die Branche nach über 10 Jahren wieder zu den exklusiven Versendergesprächen ein. Wie immer ist die Teilnehmerzahl begrenzt und so können nur 15 Versender teilnehmen.

In bewährter Tradition findet in dem exklusiven Kreis ein ungewöhnlich direkter und offener Austausch über individuelle Fragen, Probleme und Herausforderungen der Branche statt.

Mehr unter: www.versandhausberater.de/veranstaltungen/versendergesprch2015.html

Lokale Marktplätze im Ruhrgebiet geplant

12.01.15 von Markus Howest

Nach dem Vorbild der Online City Wuppertal könnte es auch im Ruhrgebiet künftig lokale Markplätze geben. Wie lokalkompass.de berichtet planen die Ruhrgebietsstädte Dortmund und Duisburg einen lokalen Marktplatz namens Kauf-in-deiner-Stadt.de. Herzstück der Plattform soll dabei das Click & Collect Konzept sein, um so den direkten Kontakt zwischen Kunden und Händlern herzustellen. Das Projekt befindet sich derweil noch in der Konzeptpase.

Ob es tatsächlich zu einem solchen Maktplatz mit Click & Collect als Motor kommen wird, liegt vor allem an der Nachfrage der potentiellen Händler, die bei dem Projekt mitmachen wollen. Um die interessierten Händler und Gewerbetreibenden der Region über die Vorteile des Marktplatzes aufzuklären, bieten der “Dortmunder Stadt-Anzeiger” und der “Duisburger Wochen-Anzeiger” als Initiatoren Ende Januar Informationsveranstaltungen an. Den Auftakt bildet der vielsagende Vortrag „Artig oder einzigartig – So besiegen Sie das Internet“ der Brüder Beck, der die Chancen für regionale Händler in Zeiten hoher Marktsättigung und starkem Wettbewerb aufzeigen soll.

Hessnatur startet Vertriebsoffensive mit Partnerkonzept

19.12.14 von Markus Howest

Nachdem der auf nachhaltige Mode spezialisierte Textilversender Hessnatur in diesem Jahr mit dem Launch von Flagship-Stores und Concept Stores sein stationäres Standbein weiter ausgebaut hat, startet das Unternehmen aus dem hessischen Butzbach im Januar 2015 ein Partnerkonzept für den Textilhandel, so kündigt das Unternehmen seine bundesweite Vertriebsoffensive an.

Zum Start in den Vertrieb über Flächen bestehener Modehäuser hat der Textilversender eine Style-Kollektion der Damenoberbekleidung entwickelt und präsentiert hochwertige Heimtextilien für Bett und Bad, teilt das Unternehmen mit. Hintergrund für den Ausbau der Flächenstrategie sind im Kern zwei Motive: Erstens die Erkenntnis, dass der Markt "reif für eine große nachhaltige Modemarke" ist, wie Marc Sommer, Vorsitzender der Geschäftsführer Hessnatur erklärt. Und zweitens machen die Materialien und Stoffe bei Hessnatur den Unterschied, und hierfür sei ein haptisches Erlebnis des Kunden wichtig. "Das wollen wir am POS beweisen", unterstreicht Sommer. Somit sieht der Textilversender in den Partnerschaften nun die Möglichkeit um "aus der Nische in die Breite" zu wachsen, neue Zielgruppen zu erreichen und für die Bestandskunden ein eine Vorort-Präsenz anzubieten. 

Im Gegensatz zu konventionellen Anbietern ist es für Hessnatur Teil ihres Partnerverständnisses, dass die komplette textile Wertschöpfungskette kontrolliert und mit Lieferanten wie mit Kunden auf Augenhöhe zusammengearbeitet werden kann. Somit sind die Grundlagen einer nachhaltigen Geschäftsbeziehung wesentliche Fundamente des neuen Wholesale-Konzepts. Entsprechend hat der Textilversender schon vor der Umsetzung der Style-Kollektion potentielle Partner gesucht und diese bei der kreativen Gestaltung mit ins Boot geholt.

Vor dem Start der Kooperation werde das jeweilige Verkaufspersonal zuvor im Hinblick auf Material und Rohstoffe sowie den sozialen wie ökologischen Standards und Projekten von Hessnatur geschult, teilen die Hessen mit.

Expansionskurs: Adler kauft Kressner

18.12.14 von Markus Howest

Ganz im Sinne seiner angekündigten Wachstumgsstrategie baut der Modehändler Adler sein Filialnetz weiter aus und übernimmt hierzu alle Anteile der Bekleidungshaus Kressner GmbH & Co. KG, teilt der Textileinzelhändler mit. Der Vorteil: Adler muss für den Umbau der insgesamt neun Kressner-Modemärkte deutlich weniger investieren als für komplette Neueröffnungen. Zudem liegen die betreffenden Standorte, bis auf eine Ausnahme, allesamt in sogenannten "White Spot Areas", also nicht in der Nähe bestehender Adler-Filialen. "So dass es kaum zu Kannibalisierungseffekten kommen wird", sagt Alexander Pommer, Expansionsmanager bei Adler.

Das Sortiment der Kressner-Märkte soll nach und nach dem Adler-Sortiment angepasst und auf Click & Collect-Kurs getrimmt werden, um die Omnichannel-Strategie des Textileinzelhändlers voranzutreiben. Dass es sich bei dem Zukauf um einen profitablen Deal handelt, dies scheint neben den günstigen Mietverträgen auch die Lage der Standorte in direkter Nähe zu Rewe Märkten zu bestätigen Somit kann Adler auf ein hohes Potenzial von Neukunden spekulieren.

Mit dem Zukauf der Kressner-Niederlassungen kommt Adler auf 178 Filialen in Deutschland, Östereich, der Schweiz und Luxemburg. Weitere Neueröffnungen sind bereits für das erste Quartal 2015 geplant. Parallel dazu soll der bestehende Onlineshop weiter ausgebaut werden.

Auch Online-Pureplayer sind interessiert: Lokaler Marktplatz weiter im Aufwind

18.12.14 von Markus Howest

Es scheint sich zu einem Erfolgsmodell zu entwickeln. Gemeint ist die Online City Wuppertal. Jener lokale Marktplatz, der mit zunächst 25 Einzelhändlern und 300 Produkten erst vor knapp einem Monat (19.11.) gestartet ist, hat die Anzahl seiner Marktplatz-Teilnehmer bereits auf 40 erhöhen können. Tendenz weiter steigend, wie die Händlervereinigung mitteilt. Das Ziel in einem Jahr 60 Einzelhändler unter das Online-Dach zu vereinen, werde voraussichtlich bereits im ersten Quartal 2015 erreicht, so die realistische Prognose der Projektverantwortlichen.

Doch nicht nur Einzelhändler interessieren sich für eine Präsenz auf dem lokalen Marktplatz, auch zahlreiche reine Online Pureplayer mit Sitz in Wuppertal haben ihr Interesse bekundet. Diese müssen allerdings vorerst vertröstet werden, denn um den Kunden auch weiterhin die Wahl zwischein Click & Collect und taggleicher Lieferung anbeiten zu können, muss zunächst ein Ort gefunden werden, an dem die Kunden oder MyCocktail Taxi als lokaler Partner für SDD, die Waren abholen können. 

Dass die Plattform besonders auch als Anstoß für den Multichannel fungiert, zeigen die ersten Erfahrungen der Händler. Sie bestätigen, dass Kunden vor allem über die Online-Plattform animiert wurden, ins stationäre Geschäft zu kommen. Nun arbeitet die Händlervereinigung weiter daran, die Produktauswahl von derzeit über 3000 Produkten sukzessive zu vergrößern.

Zwei Marken gebündelt: Kiveda übernimmt Küchen Quelle

16.12.14 von Markus Howest

Der Online-Küchenspezialist Kiveda feilt weiter an seinem Profil als Multichannel-Anbieter. Nach dem Bezug von Shop-in-Shop-Flächen bei Partner Media-Saturn werden mit sofortiger Wirkung Kiveda und Küchen Quelle als eigenständige Marken unter der Kiveda Holding GmbH gebündelt, teilt der Echtzeit-Küchenplaner mit. Damit deckt der neue Player im Küchenmarkt die vier Vertriebskanäle Online-Bestellung und -Beratung, Küchenfachberatung zuhause und stationärer Handel ab. Möglich wurde das Investment der Holding durch eine erfolgreiche Kapitalerhöhung.

Geplant ist, dass beide Marken weiter eigenständig aber zugleich auch ergänzend im Markt auftreten. Daas Traditionsunternehmen Küchen Quelle bringt allein fünf Megastores und ein fächendeckend arbeitendes Team von mehr als 100 Küchenfachberatern in die Verbindung mit ein. 

Als "eine der letzten großen E-Commerce Chancen in Europa" bezeichnet Julian Strosek, Geschäftsführer von Kiveda, den Küchenmarkt. So ist es zur Folgerichtig, dass der diesjährige Gewinner in der Kategorie "Onlineshop des Jahres" seine Kompetenz im Bereich Onlinevertreib und -beratung weiter ausbaut. Dazu zählt, dass Kiveda zusammen mit dem neuen Partner künftig einen kostenlosen Vorort-Service samt Passgarantie anbieten wird. Ein Angebot, dass sich insbesondere an online-affine Kunden richten wird.

Für Küchen Quelle liegt der Reiz der Liaison darin, von der E-Commerce-Kompetenz des Online-Küchenspezialisten zu profitieren und so die Tür zu neuen Kundengruppen zu öffnen.

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Kontinuität bei Adler: Vorstandschef Schäfer verlängert

11.12.14 von Markus Howest

Der Modehändler Adler setzt bei seinem Weg ins Multichannel-Zeitalter auf personelle Kontinuität. Hierzu hat der Aufsichtsrat den laufenden Vertrag von Vorstandschef Lothar Schäfer (49) einstimmig und vorzeitig bis Ende November 2019 verlängert, teilt der Textileinzelhändler mit. Dies ist insbesondere unter dem Aspekt der anstehenden Umwälzungen in Richtung eines forcierten Online-Geschäts (siehe Ausgabe 46/2014) ein wichtiges Zeichen. Zumal Schäfer, der seit 2009 der Geschäftsleitung von Adler angehört, bereits wichtige Veränderungen wie den Börsengang im Unternehmen begleitet hat. Er wird sich u. a. daran messen lassen müssen, ob er den für 2017 anvisierten Breakeven im Online-Busiiness erreichen wird.

Schäfer wird nach wie vor in seiner Funktion als Vorsitzender des Vorstands für die Bereiche Strategie, Merger & Acquisition, Einkauf, Marketing und Vertrieb sowie Public Relations zuständig sein.

 

 

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