Herzlich Willkommen im Blog des Versandhausberaters

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

herzlich willkommen im Blog des Versandhausberaters. Hier finden Sie täglich, ja fast stündlich die aktuellen Nachrichten: Personalien, Bilanzen und Unternehmensverkäufen über Logistik, Marketing bis hin zu Recht. Kurz: Alles, was aktuell an News durch die Branche geht. 

Ihre, Barbara Bergmann 

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Der Versandhaus-Blog von Barbara Bergmann

Finanzen: limango steigert Umsatz um 18 Prozent

24.02.17 von Redaktion Versandhausberater

Der Private Shopping Anbieter für Familien, limango, hat auch im Geschäftsjahr 2016 seinen Marktanteil weiter ausbauen können und steigert seinen Umsatz um 18 Prozent auf über 152 Millionen Euro. Dies teilt der Mutterkonzern Otto Group mit. 

Hinzu kommt ein weiterer Markteintritt. Nach Deutschland, Polen und den Niederlanden hat limango sein Online-Shoppingangebot für Familien im August 2016 nach Frankreich ausgeweitet. Bereits in den ersten fünf Monaten konnte limango knapp eine halbe Million Mitglieder für seinen Private Shopping Club in Frankreich gewinnen und verfügt europaweit mittlerweile über 10 Millionen Mitglieder und ca. zwei Millionen Kunden.

Sven van den Bergh, Gründer und Geschäftsführer von limango, kommentiert die  Entwicklung im Jahr 2016: "Der Einstieg in Frankreich ist ein wichtiger Schritt, um unsere Position als führender Private Shopping Club für Familien auch europaweit weiter zu stärken."

Der Erfolg von limango mache folgendes deutlich, so teilen die Hanseaten mit: Der konsequente Fokus auf die Zielgruppe der Familien unterscheidet limango in Deutschland und auf europäischer Ebene von anderen Shopping Clubs, die meist als Generalisten aufgestellt sind. Die permanente Verbesserung und der Ausbau eines besonders attraktiven Angebots für Familien hat daher bei limango höchste Priorität: In 2016 wuchs die Angebotsbreite auf über 4.800 Aktionen von knapp 2.000 verschiedenen Marken.

Die damit verbundene besondere Relevanz des Angebots für diese Zielgruppe komme bei den Kunden hervorragend an und zeige sich in einer äußerst effizienten Gewinnung und erfolgreichen Entwicklung des limango Kundenstamms: "Rund 90 Prozent aller Bestellungen werden mittlerweile durch Wiederholungskäufer getätigt", ergänzt Sven van den Bergh. Für ihn steht fest: " Unsere Expansionsstrategie mit einem klaren Fokus auf Familien und einer sukzessiven Internationalisierung geht auf.  Für weiteres Wachstum in 2017 sehen wir uns schon heute bestens aufgestellt."

Bilanz: Connox hat die Erwartungen übertroffen

24.02.17 von Redaktion Versandhausberater

Im vierten Quartal 2016 hat der Onlineshop für Wohndesign Connox den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 60 Prozent gesteigert. Wie das Hannoversche Unternehmen mitteilt, steht für 2016 einen Gesamtumsatz von 16,1 Millionen Euro zu Buche. Die gute Geschäfsentwicklung bei Connox zeigt: Möbel und Einrichtungsgegenstände werden immer häufiger online geordert. 

Mit Ländershops für Österreich, der Schweiz, Frankreich, England und Dänemark forcierte das Unternehmen im vergangenen Jahr sein Wachstum. Damit nicht genug: Thilo Haas und Kristian Lenz, Geschäftsführer der Connox GmbH, haben bereits weitere Märkte im Auge. "Wir planen, 2017 mehr als 20 Millionen Euro Umsatz zu machen", berichtet Thilo Haas. Mit kontinuierlichen Shop-Optimierungen auf Basis der Nutzergewohnheiten, Personalisierung und neuen Features in der shopeigenen App möchte der Online-Shop auch innerhalb Deutschlands mehr Menschen für sich begeistern.

Am Erfolg wird bei Connox bereits intern gefeilt. "Wir haben unser internes technologisches Know-how im vergangenen Jahr stark erhöht, haben App- und Software-Entwickler und DWH-Spezialisten eingestellt. Das macht uns extrem flexibel und schnell bei der Umsetzung von Anforderungen", erklärt Kristian Lenz. Auch die Arbeitsorganisation haben die Geschäftsführer komplett umgestellt: Der holokratische Ansatz und Elemente aus Scrum sind mittlerweile fest im Arbeitsalltag verankert. Nicht ohne Grund: "Der Markt verändert sich rasend schnell, der Einkaufsprozess wird aufgrund der zahlreichen Kanäle immer komplexer. Als Shop müssen wir uns mit diesen Anforderungen mitentwickeln", erläutert Kristian Lenz. "Unsere agile, interdisziplinäre Arbeitsweise ermöglicht es uns, ganzheitliche Lösungen für den Kunden zu entwickeln und Shop, mobile Seite und ConnoxApp laufend zu optimieren".

 

 

Online-Handels Award: Klingel.de belegt 3. Platz

24.02.17 von Redaktion Versandhausberater

Erst Anfang des Monats hatte die Pforzheimer Klingel Gruppe den Webshop ihrer Kernmarke einen Rebruch unterzogen (wir berichteten) mit dem Ziel stärker die jüngere Zielgruppe anzusprechen (siehe Foto, Klingel Gruppe). Nun hat der Onlineshop klngel.de des Multichannel Distanzhändlers K - Mail Order GmbH & Co. KG bei der Verleihung des Deutschen Online-Handels-Awards den 3. Platz in der Kategorie Generalisten belegt.

Und behauptete sich damit gegen namhafte Konkurrenten wie OTTO, Galeria Kaufhof, LIDL und Tchibo. Der Award wurde vom Handelsforschungsinstitut ECC Köln, dem Management Forum der Verlagsgruppe Handelsblatt und dem Handelsverband Deutschland im Rahmen des Online Handel Kongresses vergeben. Erstplatzierter der Kategorie ist HSE24, den zweiten Platz belegt Amazon.

Bewertungsgrundlage des Awards ist die repräsentative Studie "Erfolgsfaktoren im E-Commerce Vol. 6 – Deutschlands Top-Online-Shops aus Kundensicht", die das ECC Köln in Zusammenarbeit mit der E-Commerce-Agentur DotSource herausgegeben hat. Über 8.000 Kunden wurden darin zu insgesamt 79 Onlineshops befragt. Bereits zum sechsten Mal wurden Unternehmen ausgezeichnet, die ihre Kunden beim Online-Einkauf bei den Erfolgsfaktoren Website & Usability, Sortiment, Preis-Leistung, Service, Bezahlung & Check-Out sowie Versand & Lieferung besonders überzeugt haben und hohe Werte bei der Kundenbindung erzielen.

"Die kontinuierliche Optimierung der Plattform kommt bei unseren Kunden an und wird honoriert", erläutert Oliver Lenz, Mitglied der Geschäftsleitung von K - Mail Order, der den Preis in Berlin entgegennahm. "Modernisierung und damit der Gewinn neuer Zielgruppen ist ein stetiger Prozess und der Online-Handels-Award zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg."

Bilanz: BEVH blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück

22.02.17 von Redaktion Versandhausberater

Der interaktive Handel (Online-und Versandhandel zusammengenomen) hat im Geschäftsjahr 2016 um 10,8 Prozent auf ein Brutto-Umsatzvolumen von 72,4 Mrd. Euro zugelegt. Dabei bleibt der E-Commerce gegenüber dem klassischen Versandhandel der klare Wachstumstreiber. Mit einem Plus von 12,5 Prozent auf 52,74 Mrd. Euro ist der Brutto-Umsatz im E-Commerce im Jahr 2016 deutlich zweistellig gewachsen.  Bei der Vorstellung der jährlichen Studie "Interaktiver Handel in Deutschland" – Die Entwicklung des Online-und Versandhandels, die der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) bereits seit 2006 erstellt, zog der Verband eine rundum erfolgreiche Bilanz.

Der Umsatz mit Waren und Dienstleistungen via Internet stieg auf 66,9 Mrd. Euro. Dabei weist zunehmend der Bereich Dienstleistungen starke Wachstumsraten auf. Hier stiegen die Brutto-Umsätze im Jahr 2016 deutlich um 17,8 Prozent, der akkumulierte Warenumsatz um 12,5 Prozent.

"Mehr als jeder achte Euro im deutschen Einzelhandel geht nicht mehr in die Ladenkasse sondern in die E-Commerce- und Versandhandelsbranche. Der E-Commerce wird damit immer mehr zum besseren Nahversorger, weil Beratung, Auswahl und Service flächendeckend angeboten werden. Der Online- und Versandhandel ist unverzichtbarer und prägender Teil des Einzelhandels. Die erfolgreichen E-Commerce-Unternehmen sind in allen Regionen Deutschlands ansässig und deshalb guter Arbeitgeber in der Nachbarschaft“, hebt Gero Furchheim, Präsident des bevh hervor.

Das Geschäftsjahr 2016 hat dem E-Commerce stabile Umsätze in traditionell starken Warengruppen wie Bekleidung (11,16 Mrd.), Elektronikartikel und Telekommunikation (8,74 Mrd.), Computer, Zubehör, Spiele und Software (ca. 3,68 Mrd.), Schuhe (3,58 Mrd.) oder auch im Gesamtbereich Möbel, Lampen und Dekoration (3,19 Mrd.) beschert. Diese Bereiche sind nach wie vor die umsatzstärksten. Deutliches Wachstum weisen aber auch bisher eher umsatzschwächere Warensegmente auf wie der Bereich Lebensmittel bzw. Waren des täglichen Bedarfs. Hier schlägt 2016 ein Umsatzplus von 26,7 Prozent zu Buche.

"Für wachsende Umsätze sorgen vor allem Männer. Sie haben deutlich aufgeholt. Selbst in Warengruppen, bei denen man das nicht auf Anhieb erwartet wie beispielsweise Möbel, Lampen und Dekoration. Hier haben Männer ein Plus von 40,5 Prozent generiert“, so Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer bevh.

Zudem sei auch die Versenderstruktur in Bewegung. Multichannelversender (+19 Prozent) und Internet Pure Player (+20,6 Prozent) konnten gegenüber den starken Onlinemarktplätzen Boden gutmachen. Zudem werde, so Wenk-Fischer, "die Online-Kundschaft treuer – rund 40 Prozent der Befragten haben ihren festen Online-Einkaufsplatz – und sie kommt häufiger – mehr als 80 Prozent der Befragten bestellen heute mindestens einmal im Monat online, die meisten davon sogar deutlich häufiger."

Mit den guten Geschäftsergebnissen des Jahres 2016 im Rücken, erwartet der bevh in diesem Jahr für den interaktiven Handel insgesamt ein Wachstum von 8 Prozent auf ca. 61,7 Mrd. Euro. Für den E-Commerce-Bereich rechnet der Verband erneut mit einem klar zweistelligen Zuwachs um 11 Prozent auf rund 58,5 Mrd. Euro.

Spreadshirt: Warum US-Markt-Expansion mit Erweiterung der Rechtsabteilung unterstützt wird

22.02.17 von Redaktion Versandhausberater

Das E-Commerce-Unternehmen Spreadshirt wächst entsprechend den am 24. Januar bekannt gegebenen Zielen für 2017 und nimmt den US-Markt stärker ins Visier. Dafür baut die expandierende Print-on-Demand-Plattform die internationale Rechtsabteilung in Leipzig weiter aus. Katja Kossek (32) und Michael Gehrig (33) werden zu Senior Counsels ernannt und berichten in ihrer neuen Funktion an Andrea Westerhoff, Global Director Legal bei Spreadshirt. 

Mit seinem E-Commerce-Wissen und den Erfahrungen aus über 8 Jahren bei Spreadshirt weiß Spreadshirt-CEO Philip Rooke, wie entscheidend der US-Markt für nachhaltiges Unternehmenswachstum und die globale Markenbekanntheit ist. Mit der "Fokus USA"-Strategie will das Unternehmen den dort ansässigen Marktführern den Rang ablaufen. Mit dem Fokus auf die Gebiete Ausbau des Partner-Geschäfts mit den Bereichen Shops und Marktplätze sowie die Stärkung der Position in Europa wird Spreadshirt weiter kontinuierlich zum Weltmarktführer wachsen. Spreadshirt ist die einzige E-Commerce-Plattform, die drei Modelle vereint: White-Label-Shops, Marktplätze sowie Personalisierung mit dem Design-Tool.

Mit 15 Jahren Erfahrung am Markt setzt das 2002 gegründete Unternehmen dieses Jahr deshalb auf drei wichtige Wachstumstreiber:

  1. Neue Tools für Verkäufer: Bereits 2016 begannen umfassende Investitionen und Neuerungen im Partnerbereich. Hier erstellen Shopbetreiber und Designer neue Shops und verwalten ihre Ideen sowie Produkte. Erste Analysen zeigen, dass Designer auf den internationalen Spreadshirt-Marktplätzen mehr Sichtbarkeit für ihre Ideen bekommen. Die Zahl der Shop-Neuanmeldungen stieg um 28% und die Erstverkäufe um 25%. Des Weiteren wurden seit dem Launch des neuen Partnerbereiches im November 36% mehr neue Motive hochgeladen.
  2. Provisionsmodelle und Preisgestaltung: Durch die kontinuierlichen Verbesserungen bei der Provisions- und Preisgestaltung können Verkäufer mehr Geld verdienen. Bis zu 60% Provision sind seit der Einführung 2016 für Shopbetreiber möglich. Einige verdienen so über 100.000 Euro im Monat. Kunden profitieren zeitgleich von einfacheren Preisstrukturen.
  3. Spreadshirt-Eigenkollektion: Die Spreadshirt-Kollektion ist weltweit die einzige, die von Textildruckern speziell für den Textildruck entwickelt wurde. Im Gesamtsortiment hat sie die höchste Retention-Rate und macht bereits ein Drittel des Spreadshirt-Umsatzes aus. Dieses Jahr werden in den USA neue modische und hochwertige Produkte hinzukommen.

    „Spreadshirt wird 2017 im US-Markt für Bewegung sorgen. Wir fordern unsere amerikanischen Wettbewerber wie Redbubble, CustomInk und Teespring heraus“
    , fasst Philip Rooke die Ziele für dieses Jahr zusammen. Er ergänzt: „Wir sind bereits seit vielen Jahren Marktführer in Europa und bauen unsere Rolle am Weltmarkt Schritt für Schritt aus.“

Die Personalien im Detail: 
Katja Kossek, Juristin SpreadshirtDer Jurist Michael Gehrig (Bild unten rechts, Quelle: Spreadshirt, 2017) kam 2006 zu Spreadshirt. Als Experte für Recht im E-Commerce betreut er z.B. neue Kooperationen sowie technische Weiterentwicklungen auf der Plattform. Gleichzeitig promoviert der Jurist zum Thema Wahrnehmung von Informationen im Onlinehandel. 

Katja Kossek (Bild links, Quelle: Spreadshirt, 2017) ist seit dem Jahr 2010 als Unternehmensjuristin bei Spreadshirt. Ab sofort verantwortet sie die Bereiche Gesellschaftsrecht und Datenschutz. Die studierte Juristin wird u.a. die Rechtsbeziehungen der internationalen Tochtergesellschaften im Konzern betreuen. Darüber hinaus leitet sie die abteilungsspezifischen Schulungen zu verschiedenen juristischen Bereichen. 

Michael Gehrig, Jurist SpreadshirtDie Rechtsabteilung bei Spreadshirt besteht aus sieben Mitarbeitern in Leipzig und Boston (USA). „Das Unternehmen ist auf Wachstumskurs“, erklärt Andrea Westerhoff, Global Director Legal bei Spreadshirt. „Mit der zunehmenden Spezialisierung im Team ist Spreadshirt für die Herausforderungen am Markt bestens gewappnet. Damit stärken wir unsere Position als europäischer Marktführer und bleiben zukunftsfähig im globalen Onlinehandel.“

 

Details zum Unternehmen Spreadshirt: 

  • 2002 gegründetes Unternehmen mit Hauptsitz in Leipzig
  • beschäftigt etwa 500 Mitarbeiter.
  • Spreadshirt erzielte 2015 einen Umsatz von rund 85 Mio. € 
  • verschickte in 2015 über 3,6 Mio. Artikel in 180 Länder
  • ist in 18 Märkten sowie 12 Sprachen aktiv
  • betreibt 5 Produktionsstandorte in Deutschland, Polen, der Tschechischen Republik und den USA.
  • Spreadshirt hat über 70.000 Partner, u.a. aus den Bereichen Gaming und Entertainment sowie zahlreiche YouTuber.

 

Zur Spreadshirt-Familie gehören auch TeamShirts, ein Angebot speziell für Gruppenbesteller und Pixel Cotton, eine Plattform von Gamern für Gamer.

 

 

Studie: Mehr Zahlungsverfahren im Angebot

22.02.17 von Redaktion Versandhausberater

Erstmals seit 2011 haben Onlinehändler ihre Auswahl an Zahlungsverfahren wieder erkennbar vergrößert. Dies zeigt die neue "ECC-Payment-Studie Vol. 21 – Der Online-Payment-Markt aus Sicht der Händler und Konsumenten". Demnach können Konsumenten in Online-Shops im Schnitt zwischen 6,1 Zahlungsverfahren wählen. Zum Vergleich: Zwischen 2011 und 2015 boten Onlinehändler durchschnittlich zwischen 5,1 und 5,5 Payment-Optionen an. Für die Studie hat das ECC Köln in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Malte Krüger sowohl Online-Shopper als auch Shop-Betreiber befragt.


Der Rechnungskauf und PayPal führen erneut die Liste der Lieblingszahlungsverfahren aus Konsumentensicht an. Ähnlich wie im Vorjahr bezahlen vier von zehn Online-Shoppern am liebsten per Rechnung und rund 29 Prozent der befragten Konsumenten präferieren PayPal. Auch Lastschrift, Kreditkarte und SOFORT Überweisung zählen zu den Top-5-Verfahren aus Shopper-Sicht.

Werden neue Zahlungsverfahren von Shop-Betreibern angeboten, sind dies weiterhin am häufigsten die Rechnung und PayPal. Diese werden sogar häufiger im Payment-Mix ergänzt als im Vorjahr. So haben rund 16 Prozent der befragten Händler in den letzten 24 Monaten PayPal neu in ihren Online-Shop aufgenommen (+3 Prozentpunkte). Knapp 19 Prozent der Onlinehändler geben zudem an, die durch Payment-Dienstleister abgesicherte Rechnung in den zurückliegenden zwei Jahren in ihren Payment-Mix aufgenommen zu haben – das entspricht einem Plus von fast zehn Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt haben 53 Prozent der befragten Onlinehändler ihr Payment-Portfolio in den letzten 24 Monaten erweitert.

Mit Blick auf den Aufschwung der abgesicherten Rechnung verwundert es nicht, dass Onlinehändler häufiger mit Payment Service Providern (PSP) zusammenarbeiten oder vorgefertigte Bezahllösungen nutzen (wollen). Diese minimieren bei der abgesicherten Rechnung, aber auch bei Lastschrift und Ratenkauf, das Zahlungsausfallrisiko und den Integrationsaufwand für Shop-Betreiber. Aktuell nehmen rund 54 der befragten Händler PSP-Dienste in Anspruch oder planen dies zu tun – im Vorjahr gaben dies rund 38 Prozent der Onlinehändler an. Rund 56 Prozent der Shop-Betreiber nutzen zurzeit vorgefertigte Bezahllösungen oder planen, diese zukünftig einzusetzen (+16 Prozentpunkte).

"Führen Onlinehändler neue Zahlungsverfahren ein, ist die sichere Abwicklung selbstverständlich ein entscheidender Faktor. Die ECC-Payment-Studie zeigt, dass Händler aber auch klar ihre Kunden im Fokus haben und darauf achten, dass die Verfahren, die sie neu einführen, für diese bequem und einfach zu nutzen sind. Das ist entscheidend, um die hohen Konsumentenerwartungen an den Check-out zu erfüllen", so Sabine Buschmann, Senior Projektmanagerin am ECC Köln.

International: Lesara expandiert nach Belgien

21.02.17 von Redaktion Versandhausberater

Lesara, der Onlineshop für günstige Mode- und Lifestyleprodukte, bietet ab sofort Kunden in Belgien auf www.lesara.be mehr als 70.000 Produkte direkt an. Damit setzt Lesara seinen starken Expansionskurs fort. Das Berliner E-Commerce Unternehmen ist nach nur drei Jahren seit Gründung bereits in 24 Ländern mit eigenen Shops vertreten. Zuletzt hatte Lesara mit www.lesara.fr einen eigenen Online-Shop in Frankreich eröffnet.


Vor Ort bei LesartMit dem jetzt erfolgten Schritt reagiert Lesart nach eigenen Angaben auf die steigende Nachfrage der Kunden in Belgien. Zudem wächst in keinem anderen europäischen Land der E-Commerce derzeit so stark wie in Belgien. 2016 wurde im Königreich laut ecommercenews.be mit über 9 Mrd. € ein Rekordumsatz erzielt. Mit einer Wachstumsrate von 13,4% verglichen mit dem Vorjahr ist Belgien der E-Commerce-Markt mit dem stärksten Wachstum in Europa.

 

 

(Quelle: Lesara, 2017)

„Wir freuen uns, dass Lesara auch in Belgien sehr beliebt ist. Das ist eine schöne Bestätigung dafür, dass unser Angebot und Geschäftsmodell sehr gut bei unseren Kunden ankommt. Der belgische E-Commerce Markt entwickelt sich sehr dynamisch. Das ist für unser weiteres Wachstum äußerst interessant”, sagt Roman Kirsch, Gründer und Geschäftsführer von Lesara. 


Lesara kann mittels Smart Data Analyse in Echtzeit aufkommende Trends schneller erkennen und über effektivere Produktionsketten Produkte schneller und zu attraktiveren Preisen anbieten, als traditionelle Fast Fashion Unternehmen.

Das Geschäftsmodell in Kürze:

  • Online Fast Retailer, der Kunden nachgefragte Trendprodukte aus den Bereichen Mode & Lifestyle zu attraktiven Preisen anbietet
  • Direkte Kooperation mit Herstellern ermöglicht Angebote zu Großhandelspreisen, 80% günstiger als im traditionellen Handel
  • Vertikal integrierte Supply Chain in direkter Zusammenarbeit mit ausgewählten Fabriken
  • Das Sortiment umfasst die Bereiche Mode, Schmuck, Home, Technik & Lifestyle

Agile Retail:

  • Lesara verbindet die zwei Trends Direct Sourcing und Cross-Bordet-Commerce und hebt sie auf das nächste Level
  • Lesara ist durch datenbasierte Analysen schneller als jedes andere Mode- und Lifestyle-Unternehmen in der Lage, neue Trends zu erkennen, die dazu passenden Produkte zu produzieren und in das Sortiment aufzunehmen. 

  • Datenbasierte Sortimententscheidungen ermöglichen ein verbrauchernahes Angebot. 

Kunden: mehr als 1 Mio. 

Zu den Investoren gehören unter anderem:

Northzone Ventures (Norwegen), Vorwerk Ventures (Deutschland), Mangrove Capital (Luxemburg) 

USP von Lesara:

1. Exklusive Produkte

Produkte von Lesara sind häu g nur exklusiv auf dieser Plattform verfügbar. Das Sortiment besteht zu 90% aus eigens für Lesara produzierten Produkten, zu 10% aus Produkten bekannter Markenhersteller.

2. Best-Preis-Garantie

Lesara garantiert die besten Preise: Findet ein Kunde die Produkte woanders günstiger, erstattet Lesara die Differenz.

3. Schnelligkeit

Die Gründer und Geschäftsführer von Lesara

Über datengetriebene Analysen erkennt das Unternehmen aufkommende Trends und ist in der Lage, über den direkten Kontakt zu seinen internationalen Herstellern die dazu passenden Produkte 7-21 Tage später im Sortiment zu haben. 

Dem rund 200 Mitarbeiter großen Lesara-Team ist es so gelungen in nur drei Jahren zu dem am schnellsten wachsenden E-Commerce Start Up in Deutschland (KMPG/Gründerszene-Ranking) und Europa (Tech5 Award/The Next Web) aufzusteigen. Monatlich lassen sich mehr als 8 Mio. Besucher von der Mode- und Lifestylewelt von Lesara inspirieren. 

Geschäftsführer (Bild rechts):

Roman Kirsch, Gründer und CEO; Robin Müller, Mitgründer und CTO Matthias Wilrich, Mitgründer und COO

E-Commerce-Umsatz: Otto Group wächst global um 615 Mio. auf knapp 7 Mrd. €

21.02.17 von Redaktion Versandhausberater

Die Otto Group geht davon aus, dass sie Ihren weltweiten E-Commerce-Umsatz im laufenden Geschäftsjahr 2016/17 (28.02.) nach ersten Schätzungen auf knapp sieben Mrd. € steigern kann. Das entspricht einem Plus von knapp 10 bzw. 615 Mio. €. Im deutschen Online-Geschäft setzte der Konzern knapp 5 Mrd. € um, ebenfalls ein Plus von fast 10%.

Gegenüber dem Geschäftsjahr 2015/2016 konnten die Onlineumsätze weltweit um rund 10% von 6,34* auf voraussichtlich knapp 7 Mrd. € gesteigert werden. Im deutschen Markt legte der Umsatz ebenfalls um fast 10% von 4,47* auf knapp 5 Mrd. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Kommt es tatsächlich zu dem Ergebnis kann die Otto Group ihre Position unter den Top 5 der weltweit größten E-Commerce-Player und als Nr. 2 in Deutschland gut behaupten. 

„Wir sind mit dieser Umsatzdynamik zufrieden“, betont Dr. Rainer Hillebrand, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und für Konzernstrategie, E-Commerce und Business Intelligence zuständiger Vorstand der Otto Group: „In zahlreichen Konzernunternehmen verzeichnen wir ein hohes zweistelliges Wachstum und haben die digitale Transformation bereits sehr gut umgesetzt, in anderen Gesellschaften müssen wir noch weiter daran arbeiten. Wir wissen, dass wir äußerst engagiert bleiben müssen, um uns den Zuspruch der Kunden und deren Loyalität immer wieder neu zu verdienen.“ 

Die Otto Group hat insbesondere im vergangenen Geschäftsjahr zahlreiche technologische und kundenorientierte Initiativen sowie grundlegende Prozesse wie den #Kulturwandel 4.0 gestartet. Damit will die Unternehmensgruppe in den kommenden Jahren gerade im E-Commerce und in den handelsnahen Dienstleistungen eine erhebliche Dynamisierung erreichen. Zu den Initiativen gehören die Gründung der Otto Group Digital Solutions, die Etablierung eines Mobile Labs, die konsequente Pilotierung neuer Technologie-Trends, wie etwa in den Bereichen Personalisierung und Conversational Commerce, sowie nicht zuletzt mit dem erfahrenen Digital-Experten Sebastian Klauke die Berufung eines Chief Digital Officers für den Konzern.

*Auf vergleichbarer Umsatzbasis. 

E-Commerce: Mobile Commerce boomt, Warenkörbe schrumpfen

21.02.17 von Redaktion Versandhausberater

Smartphones sind im E-Commerce weiter auf dem Vormarsch und prägen dabei immer nachhaltiger das Werbeumfeld, in dem sich Marketer bewegen. Der Anteil an den Verkäufen über Handys stieg im Vorjahresvergleich branchenübergreifend von 13 auf 20 Prozentpunkte (ein Plus von 65 Prozent). Dabei kommen mittlerweile zwei von fünf Shopbesuchern per Handy auf die Seiten (39 Prozent). Dies zeigt der aktuelle Branchenindex für das vierte Quartal 2016 von intelliAD.

Demnach hat im Segment Fashion der Mobile Traffic via Smartphone und Tablet im vierten Quartal 2016 sogar erstmals die Schallmauer von 50 Prozent durchbrochen. Gleichzeitig sinken – verglichen mit dem Vorjahresquartal – die Warenkorbwerte auf allen Geräten (Desktop, Tablet und Smartphone).

Obwohl der E-Commerce in Deutschland in Summe immer neue Umsatzrekorde erreicht, wird es für Werbetreibende immer anspruchsvoller die richtige Strategie für die Suchmaschinenwerbung zu finden. "Während Generalisten im Modebereich mit sinkenden Conversion Rates und steigenden Werbeausgaben pro Kauf kämpfen, verbessern sich beispielsweise dieselben Leistungswerte bei Online-Shops für Damen- und Herrenbekleidung",
analysiert Frank Rauchfuß, CEO und Geschäftsführer bei intelliAd. "Allerdings müssen die Anbieter von Herrenmode mehr als fünfmal so viel für einen SEA-Klick ausgeben wie die Anbieter von Damenmode – 82 Cent statt 15 Cent."

Bei Bekleidung, dem umsatzstärksten E-Commerce-Segment, stammen im vierten Quartal 2016 erstmals die Hälfte des Webshop-Traffics von Smartphones und Tablets. Gleichzeitig ist Mobile aber ‚nur‘ für 30 Prozent der Verkäufe verantwortlich. Branchenübergreifend sind die Kosten pro Klick (CPCs) für Werbetreibende im Vergleich zum Vorjahresquartal weitgehend stabil. Durchgehend rückläufig – über alle Online-Shopping- Geräte hinweg – fallen jedoch die Warenkorbwerte aus: Verglichen mit dem viertenQuartal 2015 schrumpft der durchschnittliche Warenkorb um etwa 10 Prozent. Dabei werden über das Tablet Waren im Wert von 113
Euro bestellt, über den PC für 102 Euro.

Smartphone-Nutzer kaufen im Schnitt nur für 72 Euro ein. Sowohl die Kosten pro Klick als auch die Conversion Rates zeigen sich weitgehend unverändert und stabil. Innerhalb der untersuchten Branchen entwickeln sich aber die SEA-Ausgaben pro Kauf uneinheitlich: In fünf der insgesamt 11 untersuchten Segmente steigen die Kosten, in vier fallen sie.

"Um auf den stetigen Wandel und die Branchenunterschiede im E-Commerce richtig zu reagieren sollten Marketer vor allem zwei Dinge tun: Durch Customer Journey Tracking Kundenverhalten und Marktverschiebungen analysieren sowie Benchmark Daten wie aus dem E-Commerce Branchenindex nutzen, um ihre Performance besser einzuordnen“, fasst Frank Rauchfuß zusammen.

Bereinigung: Otto stellt Sub-Shop Teppstore ein

19.02.17 von Redaktion Versandhausberater

Gerade mal 15 Monate war der auf Teppiche spezialisierte Webshop Teppstore online, (siehe Blog-Artikel) jetzt hat Otto Versand das Startup-Experiment eingestellt. "Wir bedauern Ihnen mitteilen zu müssen, dass wir den Online Vertrieb von Teppstore eingestellt haben", heißt es beim Aufrufen der bisherigen Webadresse. Zugleich wird der Kunde eingeladen, sich nun von dem breiten Angebots-Sortiment des Partnershops yourhome.de inspirieren zu lassen. Dort finde er alles aus dem Bereich Home & Living, vom Sofa bis zur Waschmachine und natürlich auch Teppiche & Bodenbeläge.

Dass Otto den Teppich-Shop dicht macht ist nur konsequent, denn gemäß seiner Sub-Shop-Strategie hält der Versandhändler seine Spezialshops nur so lange am Leben, wie sie tatsächlich aussichtsreich Marktanteile erwerben können. Ist dies nicht mehr der Fall, und dies ist offensichtlich bei Teppstore so, wird dieser wieder aus dem Netz genommen.

Andere Spezialshops hingegen konnten sich bisher behaupten, dazu zählen beispielsweise yourhome.de, schlafwelt.de, naturloft.de oder cnouch.de.

Mehr zu den Spezialshops lesen Sie hier:

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