Herzlich Willkommen im Blog des Versandhausberaters

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

herzlich willkommen im Blog des Versandhausberaters. Hier finden Sie täglich, ja fast stündlich die aktuellen Nachrichten: Personalien, Bilanzen und Unternehmensverkäufen über Logistik, Marketing bis hin zu Recht. Kurz: Alles, was aktuell an News durch die Branche geht. 

Ihre, Barbara Bergmann 

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Der Versandhaus-Blog von Barbara Bergmann

Bessere Verzahnung: Neue Omnichannel-Funktionen bei Globetrotter

06.12.16 von Redaktion Versandhausberater

Der Outdoor-Händler, Globetrotter Ausrüstung, hat seinen neuen Webshop mit Software-Lösungen von novomind gestartet. Das neue Shopsystem löst die bestehende, selbstentwickelte Globetrotter-Lösung ab.Der Schwerpunkt der Neuentwicklung lag auf der Umsetzung diverser neuer Omnichannel-Features, um Kundenfreundlichkeit und Nutzerfreude weiter zu steigern.

Außerdem bestand eine Aufgabe darin, den neuen Online-Shop noch enger mit den Filialen zu verknüpfen, um den Kunden noch mehr Vorteile zu bieten. Die geografische Lokalisierungsfunktion z. B. ermöglicht genaue Informationen, in welcher Filiale gewünschte Produkte verfügbar sind oder ob Restbestände aus den Filialen auch über den Online-Shop verkauft werden können. "Der Brückenschlag zum Filialgeschäft ist uns sehr wichtig und in der Umsetzung des neuen Online-Shops hervorragend gelungen", sagt Christian Zien, Leiter E-Commerce bei Globetrotter.

Abholungen von Online-Bestellungen in Filialen per Click&Collect sind ebenso selbstverständlich wie die Online-Buchung von Beratungsterminen und die Teilnahme an lokalen Filialevents.
Die Einführung der Shop-Lösung ist innerhalb von sieben Monaten zügig und zielorientiert verlaufen. Bereits seit 2015 sind bei Globetrotter novomind iPIM und novomind iPIM Print im Einsatz, mit denen der Print-Katalog produziert und die Produktdaten des Online-Shops veredelt und gepflegt werden. 

Convenience-Store: Amazon eröffnet Laden ohne Kassen

06.12.16 von Redaktion Versandhausberater

Bezahlen im Laden – das war gestern. So zumindest sieht es das Ladenkonzept von Amazon Go vor, dem ersten Convenience-Store für Lebensmittel in Seattle. Um in dem neuen 1800 Quadratmeter großen Store Waren "einkaufen" zu können, braucht der Kunde einen Amazon-Account, ein Smartphone und die kostenlose Amazon Go App. Dann nimmt sich der Kunde die Ware, die er braucht und geht – das lästige Warten an der Kasse entfällt.

Möglich mache dies, erklärt der US-Online-Versandhändler, die technologische Lösung "Sensor Fusion", die auch bei selbstfahrenden Autos verwendet wird. Damit wird genau erfasst, welche Produkte der Kunde aus dem Regal nimmt oder wieder hineinstellt. Nach Verlassen des Store, erhält der Kunde seine Rechnung per App. Anfang 2017 soll der Laden an der 7th Avenue in Seattle seine Pforten öffnen. 

Damit hat Amazon ein neues Konzept auf den Weg gebracht, mit dem dank computer vision und machine learning eine deutlich bequemere und zeitsparendere Shopping-Ära eingeläutet werden könnte. Das dürfte die existierenden Ladenkonzepte kräftig durcheinanderwirbeln.

 

 

Personalie: Urbanara-Gründer ziehen sich aus operativem Geschäft zurück

05.12.16 von Redaktion Versandhausberater

Die 2010 gegründete Online-Marke für hochwertige Wohntextilien und Accessoires, Urbanara, wird ab Februar 2017 von einem neuen CEO geführt, der allerdings erst Anfang 2017 vorgestellt werden wird. Denn das Gründerpaar Claire Davidson und Benjamin Esser zieht sich laut Möbelkultur.de aus dem operativen Management zurück. Der Grund für den Rücktritt aus der ersten Reihe sei rein persönlicher Natur. Nach sechs intensiven Jahren des Unternehmensaufbaus wolle sich das Gründerpaar eine private Auszeit gönnen, bevor es sich neue unternehmerischen Ziele in Angriff nehme, heißt es.

Esser betont dem Bericht zufolge, dass ausschließlich persönliche Motive zu dieser Entscheidung geführt hätten. Erleichert wurde der Rücktritt, weil die Gründer überzeugt sind, dass die Online-Marke aktuell sehr gut augestellt ist und damit beste Vorausssetzungen hat, um auch künftig erfolgreich im Markt zu bestehen.

Ganz abtreten wird Esser indes nicht: Er wird künftig Mitglied des Aufsichtsrats der Urbanara Home AG werden und somit die Nähe zum Unternehmen beibehalten.

Same Day Delivery: Gravis weitet Service aus

01.12.16 von Redaktion Versandhausberater

Die Apple-Handelskette Gravis macht ab sofort Same-Day-Delivery (SDD) in den Städten Mannheim, Karlsruhe, Bremen und Wiesbaden möglich. Damit ist diese schnelle Zustellung in 26 von 43 Gravis Stores beziehungsweise 18 von 35 Städten verfügbar. Jan Sperlich, Geschäftsführer von Gravis begründet die Ausweitung des Services: "Wir sehen einen steigenden Bedarf bei unseren Kunden, eine spontane Bestellung in einem fest definierten Zeitfenster noch am selben Tag zu erhalten."

Die Kunden profitieren beim SDD-Service von einer Lieferung noch am selben Tag der Bestellung ­– und in einem von ihnen definierten Zeitfenster. Die zentral gelegenen Gravis Stores fungieren dabei als Lager. Von da aus ist eine sehr schnelle Reaktionszeit zwischen Bestellung und Auslieferung in der Region realisierbar – anders als bei zentral organisierten Lagern, die meist etwas abseits von größeren Städten liegen.

Und so funktioniert die Sofortbestellung: Kunden legen im Gravis-Onlineshop das gewünschte Produkt in den Warenkorb und geben die gewünschte Postleitzahl ein. Das Shopsystem prüft automatisch die Verfügbarkeit der Produkte im nahegelegenen Store. Sofern die Artikel vorhanden sind, kann Sofortlieferung ausgewählt werden. Wenn die Bestellung montags bis freitags vor 17:30 Uhr und samstags bis 17 Uhr eingeht, dann bekommen die Kunden ihre Bestellung noch am selben Tag nach Hause geliefert. Das Zeitfenster von einer Stunde kann der Kunde dabei selbst festlegen – sogar bis eine Stunde nach Ende der Öffnungszeit des zuständigen Stores.

Mobile Shopping: Facebook löst bei Frauen Kaufimpulse aus

30.11.16 von Redaktion Versandhausberater

Mehr als dreiviertel der Frauen zwischen 25 und 40 Jahren shoppen eigenen Angaben zufolge häufiger Mode mit ihrem Smartphone als noch vor drei Jahren – so das Ergebnis einer aktuellen Studie von ECC Köln und HSE24. Und dies gilt auch für zuhause: Hier lassen sich Frauen gerne über ihr Smartphone inspirieren und shoppen via Handy. Obwohl mit den mobilen Endgeräten ortsunabhängig eingekauft werden kann, tätigen mehr als dreiviertel der Befragten ihre Fashion-Einkäufe von zu Hause aus. Insbesondere, wenn das TV-Gerät läuft: Etwa 54 Prozent der Befragten geben an, dass sie gerne während des Fernsehens mit dem Smartphone nach Fashion-Produkten suchen. Rund 44 Prozent haben schon häufiger während des Fernsehens Kleidung oder Accessoires über das Smartphone bestellt.

Nicht nur der Fernseher, auch die sozialen Medien haben einen festen Platz als Inspirationsquelle. Auch als konkrete Kaufauslöser werden sie immer wichtiger. Allen voran Facebook, Blogs und Instagram: Rund 77 Prozent der Frauen lassen sich auf Facebook in Sachen Mode inspirieren. Und: Für rund 58 Prozent der Facebook-Nutzerinnen war dies schon einmal der Impuls für einen Kauf. Fashion-Blogs sind inzwischen ähnlich relevant: Rund 52 Prozent der befragten Shopperinnen haben schon einmal etwas gekauft, das sie zuvor in einem Blog-Beitrag entdeckt haben. Die Fotoplattform Instagram liegt mit knapp 43 Prozent auch unter den Top 3-Kaufauslösern der Social Media-Kanäle.

Auch Fashion-Blogs werden immer wichtiger als Inspirationsquelle – 53 Prozent der Fashion-Blog-Leserinnen suchen hier neue Trends und Anregungen. Jede zweite Leserin holt sich dort außerdem authentische Tipps und Kaufempfehlungen. Rund 43 Prozent der Blog-Abonnentinnen sind auf der Jagd nach Rabatten und Aktionen. Nur 29 Prozent stehen Empfehlungen von Fashion-Bloggern kritisch gegenüber.

Dazu Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln: "Der Einfluss von Fashion-Bloggerinnen oder reichweitenstarken Instagram-Accounts wird immer größer. Diese sind schon heute ein wichtiger Kontaktpunkt in der Customer Journey der weiblichen Kunden. Fashion-Anbieter sollten in diesen Kanälen unbedingt präsent sein – selbst oder über strategische Partnerschaften. Der Mediamix und Werbespendings müssen je nach Zielgruppe unbedingt passend adaptiert werden." 

Gesunkene Nachfrage lässt Umsatz der Beate Uhse AG weiter sinken

29.11.16 von Redaktion Versandhausberater

Geringe Umsätze im Einzelhandel, verstärkter Wettbewerb im Onlinehandel und gesunkene Nachfrage im Großhandel bescheren dem Erotikversender erneut einen Umsatzrückgang. Im 3. Quartal in 2015 erwirtschaftetet die Beate Uhse AG noch einen Umsatz von 30,6 Mio. €, nun sind es nur noch 25,5 Mio. €. Allerdings kann das die Branchenkenner nicht wirklich verwundern, denn die Umsätze der ersten beiden Quartale waren bereits um rund 20% gesunken (der Versandhausberater hatte berichtet). Die Umsätze im eCommerce (ehemals Versandhandel) gingen natürlich auf Grund des eingestellten Kataloggeschäfts und der bewussten Reduzierung von Umsätzen mit geringerer Marge aus Gutscheinaktionen und der Vermarktung über Marketplaces zurück.

Strukturwandel zeigt erste Wirkung

Immerhin zeigt der Strukturwandel auf der Ergebnisseite erste Wirkung. Die Einstellung des Kataloggeschäfts, die Schließung einiger Filialen, der Verkauf der Entertainmentsparte „Beate Uhse New Media“ (Asset-Deal im unteren einstelligen Millionenbereich mit der tmc Content Group AG Ende September 2016) und die Fokussierung auf margenträchtigere Umsätze im eCommerce ließen das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von -4,5 Mi.€ im 3.Q. in 2015 auf -0,6 Mio. € im gleichen Berichtszeitraum in 2016 steigen. Das EBITDA konnte auf +0,5 Mio. Euro (Q3 2015: -0,5 Mio. Euro) verbessert werden. Allerdings hätte das Ergebnis noch besser ausfallen müssen, doch die Entwicklung im Großhandel haben das Konzernergebnis belastet. Der Umsatz im Großhandel war im 3. Q. um 1,5 Mio. € auf 6,9 Mio. € gesunken. Gründe dafür sieht der Erotikversender in der gesunkenen Nachfrage und dem verstärkten Preiswettbewerb. Nichtsdestotrotz hält der Vorstand der Beate Uhse AG, bestehend aus Cornelis Vlasblom (CFO), Dennis van Allemeersch (COO) und seit dem 3. Oktober 2016 Nathan van Rijn als Chief Executive Officer (CEO), an der Prognose für 2016 fest. Für das Gesamtjahr belaufen sich diese auf 105 Mio. € bis 110 Mio. €. Auf der Ergebnisseite werden -1 bis +2 Mio.€ (EBIT) erwartet. 

Umsatz in TEUR 3. Q./20163. Q./20159 Monate 2016 9 Monate 2015
Einzelhandel6.3028.09519.09724.190
eCommerce11.35612.77235.32342.039
Großhandel6.9008.37020.19324.277
Entertainment9001.3393.1475.578

 

Lesen Sie mehr zu Beate Uhse hier:

Beate Uhse alle Herrlichkeit scheint zu Ende

Beate Uhse: Wird der Traditionsversender zu Grabe getragen?

 

 

 

Weltbild startet gut ins Weihnachtsgeschäft

28.11.16 von Redaktion Versandhausberater

Eine erfreuliche Bilanz nach dem 1. Adventswochenende kann Weltbild vermelden. Nach eigenen Angaben hat das einstige Sorgenkind der Branche allein am 1. Advenswochenende einen 10-prozentigen Zuwachs bei der Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr. Die positive Verkaufszahl ist teils darauf zurück zuführen, dass sich der Versender als Adresse für Geschenke etabliert hat. Unter den Top 10 Geschenken befindet sich unter anderem die CD "Weihnachten" von Helene Fischer, ein Familienplaner, ein Bier-Adventskalender etc. Der Familienplaner allein ging in der vergangenen Woche in hoher fünfstelliger Anzahl über den Ladentresen.

„Wir rechnen mit einem starken Weihnachtsgeschäft“, so die Weltbild-Geschäftsführer Sikko Böhm und Patrick Hofmann. Auch in den Filialen herrschte guter Andrang:Weihnachtliche Deko mit LED-Hologrammen und Glaskuppeln sind zum Start in den Advent 2016 die gefragtesten Artikel. Der neue eReader tolino vision 4 HD platziert sich ebenfalls unter den Top 10 Geschenken.

Bestseller und tierische Geschichten dominieren bei den Büchern unterm Weihnachtsbaum

Bücher sind und bleiben die Geschenkeklassiker: „Harry Potter“, „Das Paket“ (Sebastian Fitzek) und „Die Weißwurstconnection“ (Rita Falk) dominieren die Verkaufszahlen. Bei den Weltbild-Kunden stehen daneben die eigenen Weihnachtsbücher wie „Oliver der Weihnachtskater“ und der „Weihnachtswald“ hoch im Kurs. Sie wurden aufgrund der hohen Nachfrage bereits in der dritten Auflage nachgedruckt. Herausragend ist auch der Weltbestseller „Die Jahrhundert-Triologie“ von Ken Follett, den es als Paket exklusiv bei Weltbild gibt. Hier spielt für die Kunden das Preis-Leistungsverhältnis eine große Rolle. Einen stabil-positiven Trend für den deutschen Buchhandel sagt auch das Marktforschungsinstitut GfK voraus, das von einem Umsatz von 950 Millionen Euro mit Büchern im Weihnachtsgeschäft ausgeht. Laut GfK bleiben Bücher für die Deutschen mit 38 Prozent das beliebteste Weihnachtsgeschenk.

Beteiligung: Modomoto findet neuen Geldgeber

27.11.16 von Redaktion Versandhausberater

Das Curated Shopping Unternehmen Modomoto (siehe Foto; Modomoto) hat mit der Berliner Beteiligungsgesellschaft Auden AG einen neuen Investor gefunden. Zunächst winkt der Curated Shopping Gruppe ein Wandeldarlehn in Höhe von 1 Mio. Euro. Ziel sei es dieses Investment in Kürze weiter auszubauen und im Rahmen einer Kapitalerhöhung in Unternehmensanteile zu wandeln, teilen die Berliner in einer Pressererklärung mit. Die Auden AG strebt dabei eine Beteiligung von mehr als 10 Prozent an.

Dass es zu dieser ersten Beteiligung eines deutschen Investors beim Online-Herren Ausstatter kommt, ist einer erfolgreich verlaufenden genauen Prüfung des Geschäftsmodells sowie des Marktes insgesamt geschuldet. Für Christofer Radic, Vorstand der Auden AG, ist der Einstieg bei der Curated Shopping Group eine Bestätigung der vorausschauenden Beteiligungspolitik: "Wir waren schon sehr frühzeitig vom Erfolgspotenzial des Curated-Shopping-Trends überzeugt und haben an das Geschäftsmodell von Modomoto geglaubt."

 

Nach der Übernahme des niederländischen Konkurrenten The Cloakroom ist die Curated Shopping Group bereits in sieben europäischen Ländern aktiv und gilt damit auch als international bereits gut aufgestellt. Im Rahmen der Expansionsstrategie hatte sich das Unternehmen Verstärkung von erfahrenen Investoren geholt, die das Unternehmen seitdem aktiv unterstützen. Darunter Kees Koolen (ehemaliger CEO von Booking.com), Sitar Teli (Connect Ventures) und Hein Pretorius (ehemaliger CEO der Allegro Group).

Neuer Kundenkreis: Soldan beliefert auch Banken und Versicherungen

25.11.16 von Redaktion Versandhausberater

Der Anbieter für Kanzleibedarf, Fachmedien und Bürodienstleistungen für Anwälte, Notare, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Soldan, beliefert ab sofort auch Banken, Sparkassen und Versicherungen mit Bürobedarf, Druckerzeugnissen und anderen branchenspezifischen Fachprodukten. Dies teilt der Essener Versandhändler mit. 

Banken, Sparkassen und Versicherungen hätten zum großen Teil ähnliche Bedürfnisse wie  angestammten Kunden, erklärt Solan-Geschäftsführer René Deske. Sie würden genauso hohe Ansprüche an die Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte und Leistungen stellen. "Es ist daher naheliegend, dass wir unsere jahrzehntelange Expertise und Erfahrung dazu nutzen, um uns auch ähnliche Kundenkreise zu erschließen."

Drei neue Außendienstmitarbeiter werden sich ausschließlich um die neuen Kunden kümmern, teilt der Versandhändler weiter mit. Sie alle kennen sich seit vielen Jahren bestens auf dem Markt der Bürofachartikel für Banken, Sparkassen und Versicherungen aus. Die banken- und versicherungsspezifischen Fachprodukte werden ebenfalls im Onlineshop soldan.de unter den jeweiligen Produktrubriken zu finden sein. Darüber hinaus gibt es eine gesonderte Landingpage, über die Kunden direkt ihr Fachsortiment finden und bestellen können:

Wissen ist Macht? Marktwissen ist Unternehmenserfolg!

25.11.16 von Redaktion Versandhausberater

Das vorhandene Marktangebot und die Nachfrage bestimmen den Preis eines Produkts. Gut, wer einzigartige Produkte verkauft. In der Realität gibt es jedoch Jahr für Jahr mehr Händler, die genau dieselben Produkte verkaufen – in nahezu jeder Branche. Insbesondere im Online-Handel steigt der Wettbewerbsdruck stetig. Es gibt kaum noch Artikel- oder Produktgruppen, die nicht von mindestens zehn weiteren Online-Händlern ebenfalls angeboten werden.

Dennis Pflie, Pricing Experte bei der parsionate GmbH, spricht im Interview darüber, wie sich Händler gegenüber der zunehmenden Anzahl an Wettbewerbern behaupten können.

Dennis, welche Faktoren beeinflussen das Kaufverhalten?

Es gilt: Wissen ist Macht! Um erfolgreich zu verkaufen, sollte man nicht nur das Kundenverhalten kennen, sondern auch seine Wettbewerber und den Markt genau im Blick halten. Welche Verkaufspreise erzielen die Konkurrenten? Oder in welchem Zeitraum wird das Paket des Wettbewerbers geliefert? Ebenso hilfreich ist es die Kundenbewertungen der Mitbewerber zu kennen. Kunden die online einkaufen, erforschen gezielt die Bewertungen Ihrer Vorkäufer und stufen dadurch die Onlineshops in Qualität und Zuverlässigkeit ein. Positive Bewertungen wecken Vertrauen. Mit einem guten Gefühl sind Konsumenten bereit, mehr Geld für ein Produkt auszugeben, anstatt es beim günstigsten Anbieter zu kaufen. Positive Kundenbewertungen wirken sich auf die Absatzmenge aus und können eine effektive Differenzierung zum Wettbewerb darstellen.

Es gibt also wichtige Parameter neben dem reinen Verkaufspreis, die Auswirkungen auf den Verkaufserfolg im Internets haben. Es geht heutzutage darum, in diesen bestimmten Kriterien besser als die Konkurrenz zu sein. Wer diese Marktkriterien regelmäßig beobachtet, kann darauf basierend kurzfristig Handlungen und Entscheidungen treffen, die ihn in eine bessere Marktposition, als die des Wettbewerbs, bringen. Aktuelles Marktwissen und signifikante Wettbewerbskenntnisse kontinuierlich zu besitzen und zu nutzen, ist für die Zukunft ein enormer Mehrwert. Er entscheidet über Erfolg und Misserfolg von Online-Händlern. 

Ist strategisches Pricing der neue Erfolgsfaktor im E-Commerce?

Immer mehr Online-Händler ändern ihre Preise mehrmals am Tag. Dies ist insbesondere in „schnelldrehenden“ Branchen, wie Elektronik, Werkzeuge und Mode zu beobachten. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es notwendig sich bei der Preisbildung dem Rhythmus der schneller werdenden Marktdynamik anzupassen. Einen täglichen Marktbericht zu erhalten, hilft  Händlern bei der optimalen Preisbildung und lässt sie im Idealfall einen großen Schritt vor ihren Mitbewerbern stehen. Durch die gezielte Marktbeobachtung können sie Ihre Preise optimal durch das vorhandene Marktangebot und die Nachfrage bestimmen. Als Beispiel: Wenn ein Wettbewerber ein Produkt aktuell nicht liefern kann, sieht das der Händler sofort und kann seine Preise im Idealfall leicht nach oben erhöhen. Der Händler profitiert dadurch enorm von dem Markt- und Wettbewerbswissen und nutzt die Marktunterschiede und die gegebenen Anbieter-Diskrepanzen optimal aus. Er verschafft sich den entscheidenden Wettbewerbsvorteil. 

Welcher Vorteil ergibt sich durch eine automatische Softwarelösung?

Der wesentliche Vorteil bei der optimalen Preisfindung mittels einer automatischen Software besteht vor allem in der Zeitersparnis. Um aktuelle Marktdaten zu erhalten, müssen Händler nicht mehr manuell die zahlreichen Onlineshops Ihrer Wettbewerber mühselig durchforsten. Dadurch entstehen finanzielle und personelle Freiheiten. Eine automatische Pricing-Software liefert Markt- und Wettbewerbsdaten aus allen gewünschten Kanälen. 

Und wie hilft nun konkret die Lösung price intelligence von parsionate Händlern im Wettbewerb um Kunden?

Unsere Lösung price intelligence bietet Händlern eine enorme Hilfestellung im täglichen Business. Sie importieren lediglich Ihr Artikelsortiment in die SaaS-Plattform. Danach startet die Software automatisch den Suchlauf über die gewünschten Handelsmarktplätze und stellt ihnen die gewünschten Marktberichte zur Verfügung. Dabei können sie explizit die Marktdaten, wie z.B. Verkaufspreise, Versandkosten, Lieferzeiten, Lieferbarkeit und Kundenbewertungen der Wettbewerber einsehen und darauf ihre Preisbildung anpassen. price intelligence generiert zudem automatische Preisvorschläge, unter Berücksichtigung verschiedener strategischer Vorgaben, wie etwa dem minimalen Verkaufspreis oder der angestrebten Position im Marktplatz.

Wie hoch ist der Aufwand, mit einer solchen Marktpreisbeobachtung zu beginnen?

Hier liegt ein weiterer Vorteil unseres Angebots: Da es sich um eine SaaS-Lösung handelt, haben wir zunächst keinerlei Schnittstellenaufwände. Uns genügt ein Artikelsortiment als Excel oder CSV. Wir liefern dann erste Auswertungen spätestens 24 Stunden nach Beauftragung. Auch das Pricing ist einfach: Die meisten unserer Kunden beauftragen uns gleich zu einem sicheren Pauschalpreis auf die Dauer von 12 oder 24 Monaten.

Das Interview führte:

Ida Lorenz

Marketing Manager, parsionate GmbH

 

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