Der Versandhaus-Blog von Markus Howest

Bewegung bei Karstadt: Ein neuer Chef macht den Anfang

20.10.14 von Markus Howest

Bei der krisengeplagten Kaufhauskette Karstadt Gmbh bahnen sich Veränderungen an - personell wie strukturell. Aus übereinstimmenden Medienberichten geht hervor, dass der Ex-Rewe-Manager und amtierende Karstadt-Aufsichtsratsvorsitzende Stephan Fanderl (51) neuer Chef des Konzerns werden wird. Bereits am kommenden Donnerstag will er sich nach Informationen des Spiegel zur Wahl stellen. Gestärkt durch das Vertrauen des neuen Eigentümers René Benko wird er die angekündigten Sanierungen des Traditionsunternehmens in die Wege leiten.


Diese werden in jedem Fall Filial-Schließungen zur Folge haben - laut der Süddeutschen Zeitung (SZ) können bis zu 30 der 83 Niederlassungen betroffen sein, weil sie defizitär sind und hier wenig Aussicht auf eine baldige Kehrtwende besteht. Und die Sanierung wird auch Lohneinbüßen der Mitarbeiter zur Folge haben. Mittels Sanierungstarifverträgen will der Konzern nach Angaben der SZ hierfür in allen drei Filialtypen - Warenkaufhaus, Luxuskaufhaus und Sports - Kürzungen beim Einkommen erreichen. Genaueres ist auf Nachfrage bisher nicht zu erfahren.

In welchem Umfang auch von Entlassungen auszugehen ist, bleibt vorerst unklar. Von einem Fünftel der Mitarbeiter hatte Benko unlängst gesprochen. Das Ziel ist klar: Der Filialist will seine Wettbewerbsnachteile durch gezielte Personal-Ausdünnung wett machen.

So weit im Grunde nichts Neues. Viel interessanter wird die Frage sein, welche tatsächlich neuen Ansätze Benkos frisch gekürte Strategen ins Visier nehmen werden. Wie werden künftig die Warenhäuser strukturiert sein - welche Sortimente wird es geben, mit welchen Elebniskonzepten wird Karstadt aufwarten und wie sehen die Kanalverzahnungen aus?

Druckfrisch eingetroffen: Die Top 100 des Versandhandels 2014

17.10.14 von Redaktion Versandhausberater

Unser traditionelles Ranking der umsatzstärksten Versender ist ganz frisch von der Druckerei eingetroffen. In diesem Jahr sind einige neue Versender hinzugekommen wie Tchibo und Media-Saturn. Von den Versendern, die sich einige Jahre an der Spitze behaupten konnten, sind einige stark abgefallen.

Ein Player thront aber unbeirrt weiter mit deutlichem Abstand an der Spitze. So führt auch in diesem Jahr wieder Amazon die Spitze an. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die US-Amerikaner ihren Umsatz auf geschätzt rund 7,8 Mrd. Euro ausbauen.

In den Top 10 folgt auf Amazon nicht wie zu erwarten direkt Otto, sondern die Henry Schein Gruppe. Weltbild schafft es wie zu erwarten nicht mehr unter die ersten zehn. Dafür meldet sich Zalando unter den Top 10.

Für die 'Top 100 des Deutschen Versandhandels' wurden die Netto-Umsätze ohne Mehrwertsteuer des letzten vollständigen Geschäftsjahres 2013 bzw. 2012/13 von Versandhändlern ausgewertet. Das Ranking basiert sowohl auf Selbstauskunft der Unternehmen, offiziell zugänglichen Zahlen als auch auf Schätzungen von Branchen-Experten.

Das aktuelle Ranking haben Abonnenten des Versandhausberaters mit der vergangenen Ausgabe 41/2014 erhalten. Wir verschenken aber gerne fünf Exemplare an die ersten fünf Personen, die sich bei uns melden (info(at)versandhausberater.de).

Vormarsch auf leisen Sohlen: Boohoo.com wächst dank Mobile

16.10.14 von Redaktion Versandhausberater

Der britische Online-Modeversender Boohoo.com setzt seinen Wachstumskurs geradlinig fort. Im ersten Halbjahr (Stichtag 31. August 2014) hat der Pureplayer ein Umsatz-Plus von 31 Prozent auf 67,2 Mio. Pfund (Vorjahreszeitraum: 51,4 Mio. Pfund) erwirtschaftet, wie die jetzt veröffentlichten Geschäftszahlen belegen. Nicht zuletzt dank seiner im Response Design gestalteten Website: So generieren die Briten mittlerweile 57 Prozent ihres Shop-Traffics über mobile Endgeräte. Sich nur auf einen wichtigen Baustein zu verlassen ist nicht die Sache des britischen Fashionshops.

Parallel zum Response Design haben die Briten ihre Lieferlogistik mit einem neuen Lagerverwaltungssystem verbessert und im Zuge ihrer Internationalisierungsstrategie die Website in spanischer, deutscher und italienischer Sprache übersetzt. Apropos Lagerverwaltung: Schon in diesem Herbst wird der SDD-Service forciert - wer bis um 21 h bestellt, erhält seine Ware schon am nächsten Tag. Auch die Sonntagszustellung soll künftig deutlich zunehmen, so die Pläne des Fashionversenders. Vor allem in puncto Retouren strebt Boohoo nach eigenen Angaben alternative Modelle an um die Kosten weiter zu reduzieren, so etwa die Einrichtung von Sammelrückgabestellen wie Collect+.


Mit dem britischen Modeversender wird künftig zu rechnen sein: Sie drehen effektiv an den entscheidenden Stellschrauben - auch für die stationäre Präsenz ist gesorgt: Ein Pop-up-Shop wird demnächst in New York gelauncht. Von den Briten könnte Zalando etwas lernen …

Zweite Generation rückt bei Rossmann nach

14.10.14 von Redaktion Versandhausberater

Wie bereits von den Branchen-Experten erwartet hat Dirk Rossmann, der Gründer des Familienunternehmens, seinen Sohn Raoul (29) zum neuen Einkaufschef des Unternehmens ernannt. Der zweitgrößte Drogeriekonzern Deutschlands bleibt beim ersten großen Führungswechsel seit 20 Jahren damit weiterhin in Familienhand.

Doch der große Führungswechsel betrifft nicht nur den Einkauf, sondern auch die Geschäftsleitung in den Bereichen Finanzen und Verwaltung sowie Logistik und IT. Hier lösen Peter Dreher (50) und Michael Rybak (43) die bisherigen Geschäftsführer Roland Frobel und Klaus Praus zum Jahresende ab. 

Firmengründer Dirk Rossmann (67) und seine Frau Alice werden mit den neuen Geschäftsleitern das Unternehmen weiterhin führen. Roland Frobel bleibt Geschäftsführer der Auslandsgesellschaften, Alice Rossmann ist für die Eigenmarken verantwortlich und Sohn Daniel Rossmann (38) leitet weiterhin die Expansion des Unternehmens und die Immobilienabteilung.

Expandieren möchte das Unternehmen auch weiterhin in Polen, das den zweitwichtigsten Markt für Rossmann darstellt. Dort würde durch 150 weitere Filialen dann insgesamt die 1.000ste Filiale erreicht.

Bei der Leitung des Unternehmens mit über 3.000 Filialen und 26.000 Mitarbeitern allein in Deutschland hat die Familie Rossmann einiges zu tun. Erfreulich waren bisher immer die zweistelligen Wachstumsraten. In diesem Jahr steuert das Unternehmen nach eigenen Angaben auf ein auf einen Rekordumsatz von 7,2 Milliarden zu und wird damit allerdings die zweistelligen Wachstumsraten nach 16 Jahren nicht halten können.

Übrigens für Fussballfans noch ganz interessant zu wissen: Dirk Rossmann hält über eine Holding Anteile an Hannover 96. 

Börsengang: Zalando schreit wohl nicht gerade vor Glück

13.10.14 von Redaktion Versandhausberater

Viel wurde über den Börsengang von Zalando und Rocket Internet berichtet und spekuliert. Jetzt sind die Samwer-Brüder fast zwei Wochen an der Börse. Die ersten Börsen-Ergebnisse sind da und das halte ich für einen guten Zeitpunkt mir das ganze mal genauer anzusehen.

Es sollte der Meilenstein für die deutsche Internet-Wirtschaft werden, doch der Börsenkurs hat das Erfolgsversprechen nicht halten können. Denn die Aktie von Rocket Internet stürzte von 42,50€ Startpreis zunächst auf 33€ und krabbelte am Freitagabend noch auf 34,69€ hoch. Das Online-Modehaus Zalando rutschte von dem Startpreis 21,50€ auf 18,16€. Bei dieser Entwicklung dürfte wohl auch bei den Samwer-Brüdern der Glücksschrei ausbleiben. Die Investoren haben nach letzten Angaben bis jetzt zwei Milliarden Euro in die Unternehmen gepumpt. Bei einem Minus bei Rocket Internet Aktie von 18 Prozent und bei Zalando Aktie von 16,2 Prozent dürften auch diese nicht besonders glücklich sein.

Oliver Samwer betont auf Rückfrage ausdrücklich: „Unser Unternehmen ist nicht fokussiert auf den ersten Kurs, auch nicht auf die erste Woche oder den ersten Monat“. Dementsprechend müssen die Anleger wohl nur Geduld mitbringen.

Doch Ökonomen und Anlageberater wie Klaus Nieding fühlen sich schon ein wenig an die Dotcom-Blase von 2000 erinnert und Max Otte forderte sogar den Gesetzgeber zum Handeln auf um Anleger zu schützen. Schon vor dem Börsengang hatte Otte gewarnt: „Hier wird heiße Luft in Tüten verkauft. Ich würde diese Emissionen nicht mit der Kneifzange anfassen.“

Bei all der Kritik, die es gerade regnet, äußert sich Oliver Samwer zu dem Geschehen eher gelassen. Auch wenn er zur Zeit keinen Grund für einen Glücksschrei hat, betrachtet er den „langfristigen Horizont“.  Dabei spricht er aus der Erfahrung, dass ein langfristiger Horizont bisher immer Erfolg gebracht habe.

Die Samwer-Brüder (Marc, Oliver und Alexander Samwer), die in der Manager-Magazin „Liste der reichsten Deutschen“ zu den Gewinnern gezählt wurden, konnten das eigene Vermögen innerhalb eines Jahres von 850 Millionen Euro auf 3,5 Milliarden Euro aufbauen (+312%). Dies werden sich die Anleger bei den Samwer-Aktien wohl auch wünschen, allerdings bleibt es fraglich, ob das eintreten wird. Die frühen Aktienkäufer haben rein rechnerisch bei den schwachen Kursen nämlich bereits einen dreistelligen Millionenbetrag verloren.

Stationärgeschäft jetzt auch von Amazon?

13.10.14 von Redaktion Versandhausberater

Während ich letzte Woche erst über Rose Versand und KüchenQuelle mit neuen Konzept-Stores berichtete, plant jetzt Amazon scheinbar auch ein Stationärgeschäft. Nach informierten Kreisen des „Wall Street Journal“ will der Online-Marktplatz sein erstes Stationärgeschäft weltweit in der amerikanischen Metropole New York eröffnen.

Das Konzept des Online-Händlers ist: Kunden können die online bestellte Ware im Laden abholen und Retouren abgeben. Außerdem möchte Amazon die Ausstellungsfläche nutzen, um den Kunden den Kindle oder die Fernsehbox Fire-TV vor Ort zu präsentieren.  Zudem soll ein kleines Lager es ermöglichen ein stark eingeschränktes Sortiment innerhalb von New York am selben Tag zuzustellen.

Erweist sich dieses Konzept als Erfolg soll es auf anderen Städte ausgeweitet werden, so die informierten Kreise des „Wall Street Journals“, die allerdings keinerlei Auskunft zur Größe der Ladenfläche geben konnten. Am wahrscheinlichsten ist die Eröffnung des Ladens in der Nähe vom Empire State Building.

Mit „Kauf die Welt“ will eBay das Weihnachtsgeschäft beflügeln

13.10.14 von Redaktion Versandhausberater

Weltweit wirbt eBay jetzt mit einer Marken-Kampagne unter dem Motto „Shop the World“, die nicht nur das Weihnachtsgeschäft des Online-Auktionshauses beflügeln soll, sondern auch die gewünschte Wahrnehmung von eBay bei den Kunden wiederspiegelt.

eBay als ein vertrauenswürdiger Handelsplatz, der international Händler und Verkäufer zusammenbringt und sich ständig weiterentwickelt, so möchte das Unternehmen mit der Image-Kampagne wahrgenommen werden. Die Kampagne startet ab dem 13. Oktober in den USA und ab dem 20. Oktober in Deutschland. Ausgespielt wird die Kampagne über Online, Print, TV und Social Media. 

Besonders kurz vor dem Weihnachtsgeschäft lädt eBay „alle Konsumenten ein, ihre Inspiration in die Tat umzusetzen“, so Birgit Simon, Senior Director Marketing eBay Germany. 

Wer sich die Kampagne vorab ansehen möchte, kann dies bei YouTube tun http://www.youtube.com/watch?v=nOdwlff_2Zs

Des Weiteren plant eBay die Eröffnung eines Logistikzentrums in Halle, wie ich bereits am 7. Oktober berichtete http://www.versandhausberater.de/blog/artikel/article/die-wahrheit-versand-durch-ebay-angriff-auf-amazon.html

 

Rose Versand: Mit Tradition zum multimedialen Konzeptstore

09.10.14 von Redaktion Versandhausberater

Mit der bewährten Tradition „Cycle your way“ und dem Blick in die Zukunft gerichtet hat der Radsportspezialversender wie angekündigt seinen Konzeptstore „ROSE BIKETOWN“ auf 300 Quadratmetern in München eröffnet.

Im Mittelpunkt stehen neben Custom-made die virtuellen Konfiguratoren, die es mit Hilfe professioneller Berater ermöglichen, den individuellen Fahrradtraum zu erstellen und in der traditionellen Qualität von Rose in Bocholt fertigen zu lassen. 20 Tablets stehen den Kunden zur Verfügung um ihren Fahrradtraum maßzuschneidern. Die „Interactive Wall“ ermöglicht es nach der Konfiguration das entsprechende Bike dann in voller Größe zu erleben.

Rose baut somit eine interessante Brücke zwischen gelebter Tradition und technischer Innovation. Indem „die aus der Online-Welt bekannten Features mit dem stationären Einzelhandel“ zusammengeführt werden, so Thorsten Heckrath-Rose (Geschäftsführer der Rose Versand GmbH).

Neben der Konfiguration der Fahrräder können ebenfalls Fahrradteile, Fahrradbekleidung und –zubehör bestellt oder direkt mitgenommen werden.

Rose zeigt damit, dass angebotene Services nicht auf einen Channel begrenzt bleiben müssen, sondern miteinander verzahnt interessantes und erlebnisreiches Einkaufen ermöglichen. 

Das 1907 gegründete Familienunternehmen, das Tradition und Innovation seit jeher zu verbinden versucht, hatte im Geschäftsjahr 2012 und in den Vorjahren einige Turbulenzen u.a. einen Lagerbrand hinter sich. Die vermehrte Nutzung des Internets und der daraus folgenden Internationalisierung des Wettbewerbs führte in 2012 zu dem Entschluss, erheblich ins Online Marketing und in Biketown zu investieren.

Trotz der großen Investitionen ins Online Marketing und Biketown bleibt der Hauptkatalog mit über 25.000 Artikeln und einer Auflage von über 800.000 Stück in deutscher, niederländischer und englischer Sprache ebenfalls ein zentrales Marketinginstrument. Zusätzlich versendet Rose noch zwei Kataloge im Herbst, die Winterbekleidung und Fahrradneuerungen vorstellen. 

Chancen für Rose sind ganz klar in dem Ausbau der Marktposition mit innovativen Ideen wie Biketown und der damit zu erwartenden Neukundengewinnung zu sehen. Besonders interessant ist, dass sich das Konzept auch auf das benachbarte Ausland übertragen lässt und so nicht nur Umsatzzuwachs generierten werden kann, sondern auch der Bekanntheitsgrad erhöht wird.

Also ein interessanter Versender, den ich im Auge behalten werde!

Personalie: Friedrich-Georg Lischke neuer Geschäftsführer bei Baur Tochter BFS

09.10.14 von Redaktion Versandhausberater

Zum 1. Oktober hat Friedrich-Georg Lischke die Geschäftsführung der Baur Tochter Baur Fulfillment Solutions GmbH (BFS) planmäßig übernommen. Er hat damit Christian Rees als CEO und CSO abgelöst und übernimmt dessen Verantwortungsbereiche.

Friedrich-Georg Lischke (Dipl. Kaufmann) ist eine erfahrene Führungskraft im Bereich Marketing und Vertrieb, in dessen Lebenslauf sich Stationen wie Procter & Gamble (1994), DHL Worldwide Express (2000) sowie Mars (2005) finden.

Die Baur-Gruppe umfasst neben dem Dienstleistungsunternehmen Baur Fulfillment Solutions, der Schuhspezialversand I´m walking und die österreichsische Tochter Unito. Mit 4400 Mitarbeitern erwirtschaftete das Unternehmen im Geschäftsjahr 2013/14  einen Außenumsatz von 669 Mio. Euro (IFRS-Standard). Der 2004 gegründete Fulfillment-Spezialist BFS ist u.a. tätig für OTTO, s.Oliver, Comma und Fressnapf und natürlich Baur. 

Edeka liebt nicht nur Lebensmittel, sondern auch GartenXXL

08.10.14 von Redaktion Versandhausberater

Die Unternehmensgruppe Tengelmann verkauft ihre Supermarkttochter Kaiser´s an den Konkurrenten Edeka. Heute Vormittag wurden die 15.958 Mitarbeiter der Supermarkttochter Kaiser´s Tengelmann über den Aufsichtsratsbeschluss informiert.

Die Übergabe soll nach eigenen Angaben der Tengelmann-Gruppe zum 30. Juni 2015 erfolgen. Das Supermarktgeschäft war laut der Tengelmann-Gruppe seit Jahren defizitär. Den großen Konkurrenten Rewe, Lidl, Aldi, Kaufland, Schwarz-Gruppe und Edeka hatte Tengelmann mit 0,6 Prozent Marktanteil und 1,8 Milliarden Euro Netto-Umsatz nichts entgegen zusetzen.

Dieses Fusionskarussell im Lebensmittelhandel betrifft aber nicht nur Supermärkte, sondern auch die Online-Tochter E-Stores. Dazu gehören auch die Pure-Player  GartenXXL, bringmeister.de sowie plus.de. E-Stores hatte im Jahr 2013 trotz Umsatzsteigerung von 9 Prozent laut Geschäftsbericht noch rote Zahlen geschrieben.

Besonders plus.de ist für Edeka interessant, da schon vor Jahren das Filialgeschäft von Edeka gekauft und in Netto umbenannt wurde. Dementsprechend kann das Netto-Filialgeschäft sowie der erst einjährige Netto-Online-Auftritt über plus.de weiter beflügelt werden. Strategisch ein guter Schritt für Edeka und eine Zukunftsperspektive für das Online-Geschäft von Netto. So verschwindet plus.de als Pure Player unter dem Dach des Multi-Channel-Anbieters Netto.

Interessant bleibt allerdings auch was in diesem Zusammenhang mit edeka24.de passiert. Ob die Food- und Non-Food-Sektoren im Online-Bereich der Edeka Gruppe zu zusammengeführt oder separat weitergeführt werden, bleibt abzuwarten. Allerdings liegt der Schluss nahe, dass Plus.de in Netto integriert wird und edeka24.de weiterhin der separate Food-Sektor bleibt.

Was passiert mit Tengelmann nach dem Supermarktgeschäft?

Unter Karl-Erivans Führung ist das Supermarktgeschäft schon lange nicht mehr das Herzstück der Tengelmann-Gruppe. Gut platzieren konnte sich Tengelmann mit Kik, Obi und Baby-Markt.de. Dementsprechend ist das Abstoßen der Supermarktkette für Tengelmann wirtschaftlich die richtige Entscheidung.

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