Herzlich Willkommen im Blog des Versandhausberaters

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

herzlich willkommen im Blog des Versandhausberaters. Hier finden Sie täglich, ja fast stündlich die aktuellen Nachrichten: Personalien, Bilanzen und Unternehmensverkäufen über Logistik, Marketing bis hin zu Recht. Kurz: Alles, was aktuell an News durch die Branche geht. 

Ihre, Barbara Bergmann 

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Der Versandhaus-Blog von Barbara Bergmann

Bilant: Momox mit 30 Prozent Umsatzplus 2016

20.01.17 von Redaktion Versandhausberater

Der Berliner Re-Commerce Anbieter momox verkündet für 2016 einen Umsatz von rund 150 Millionen Euro. Das bedeutet ein zweistelliges Wachstum im siebten Jahr in Folge und eine Steigerung um knapp ein Drittel gegenüber dem Vorjahr (Umsatz 2015: 120 Millionen Euro). Hauptgrund für das Umsatzplus sieht Heiner Kroke (s. Bild rechts), CEO der momox GmbH, vor allem im rasanten Zuwachs auf den internationalen Märkten, mit 27 Prozent Anteil am Gesamtergebnis.

"Wir haben unsere strategischen Ziele im vergangenen Geschäftsjahr voll erreicht und unsere Profitabilität in allen Bereichen weiter gesteigert. Wir konnten unser Wachstum im internationalen Geschäft beschleunigen und haben vor allem im zweiten Halbjahr in Frankreich richtig nachgezogen", kommentiert Kroke das positive Geschäftsergebnis. Auch die noch junge Fashion-Kategorie konnte knapp dreistellig zulegen. "Fashion macht inzwischen einen zweistelligen Anteil des Gesamtumsatzes von momox aus. In 2017 wollen wir das Geschäft mit gebrauchter Kleidung weiter ausbauen, sehen aber auch vor allem in Frankreich und international großes Potential," sagt Kroke. Den größten Umsatzanteil verteidigt unangefochten das Buch mit 60 Prozent, den Rest teilen sich die Kategorien CDs, Filme und Games untereinander auf.

Als größter Händler für gebrauchte Waren bei Amazon und eBay in Deutschland konnte momox auch den Stellenwert der eigenen Plattformen überproportional steigern. Die deutschsprachige Plattform für den Medienverkauf medimops.de hat um 60 Prozent zugelegt, das französische Pendant momox-shop.fr hat sogar einen Anstieg von 470 Prozent zu verzeichnen und das Portal für den Fashion-Verkauf ubup.com hat um 100 Prozent angezogen.  

Geschäftsmodell: Media Markt bietet auch "mieten statt kaufen"

20.01.17 von Redaktion Versandhausberater

Die Otto Einzelgesellschaft hat es im vergangenen Jahr mit Otto Now vorgemacht, nun zieht der Elektrofachhändler Media Markt nach und bietet "Miet mich!" für viele topaktuelle Produkten im Onlineshop des Fachhändlers. Damit soll ein Service erstmals getestet werden, der es Kunden ermöglicht, die neuesten Technikgadgets zu fairen Konditionen auf Zeit zu mieten.

Rund 500 Produkte ausgewählter Warenbereiche sind bereits verfügbar, darunter Smartphones, Drohnen, Spielekonsolen, Kameras, Notebooks und Robotersauger. Ein großer Vorteil ist die Flexibilität des Angebots: Die Mindestlaufzeit beträgt nur einen Monat, danach können die Geräte jederzeit zurückgegeben werden. Kooperationspartner für den neuen Service ist das Berliner FinTech Startup Grover, so teilt das Unternehmen mit.

"Die Einkaufsgewohnheiten verändern sich. Konsumenten wollen mehr Flexibilität, mehr Entscheidungsmöglichkeiten. Sie brauchen Angebote und Lösungen, die ihren persönlichen Bedürfnissen optimal entsprechen und zu ihren individuellen Lebenssituationen passen. Gerade unter diesen Gesichtspunkten entwickeln wir unser Serviceportfolio kontinuierlich weiter. Dabei testen wir auch interessante neue Modelle wie jetzt das Thema Mieten", sagt Lennart Wehrmeier, COO Media-Saturn Deutschland und verantwortlich für den Vertrieb von Media Markt. "In vielen anderen Bereichen gehören Mietoptionen längst zum Alltag. Wir glauben die Zeit ist reif dafür, dass Media Markt diese Möglichkeit nun auch für die begehrtesten Elektronikprodukte bietet."

Zum Start hat sich Media Markt mit Grover einen versierten Kooperationspartner an Bord geholt. Das junge Berliner Unternehmen ist Spezialist für Mietkauf-Angebote bei Tech-Gadgets und als erster deutscher Anbieter dieser Art seit gut zwei Jahren auf diesem Gebiet tätig. Das Mietmodell sei kundenzentriert, nachhaltig und gleichermaßen eine Win-Win-Lösung für den Einzelhandel, sagt Michael Cassau, CEO und Gründer von Grover: "Damit werden neue Zielgruppen erschlossen, Konsumentscheidungen beschleunigt und dadurch der Absatz gefördert."

Ob das gewünschte Gerät gemietet werden kann, erfährt der Kunde auf der jeweiligen Produktseite im Media Markt Onlineshop. Den Mietvertrag schließt der Kunde dann direkt mit Grover ab. Die monatliche Miete ist fair und transparent und beträgt nur einen kleinen Teil der normalen Anschaffungskosten.

Alle Produkte können monatlich gemietet werden – ganz ohne Kaution und mit nur einem Monat Mindestvertragslaufzeit. Die Abrechnung erfolgt im Voraus in monatlichen Zyklen und ist somit ganz leicht plan- und kündbar. Im Mietpreis inklusive ist die kostenlose Lieferung und Rücksendung. Zudem ist jedes Produkt für den Schadensfall versichert. Sobald man ein Gerät nicht mehr braucht, schickt man es einfach an Grover zurück. Wer von seinem Gadget so überzeugt ist, dass er es nicht mehr hergeben möchte, kann das Gerät auf Wunsch auch behalten. Grover stellt dafür ebenfalls verschiedene Optionen bereit.

Den Start der Testphase läutet Media Markt mit den Online-Mietwochen ein. Das verfügbare Sortiment soll dann sukzessive erweitert werden. Mittelfristig ist auch eine Ausweitung des Miet-Services auf die stationären Media Märkte denkbar.

 

Markenstrategie: Lensstore heißt jetzt Mister Spex

18.01.17 von Redaktion Versandhausberater

Der Berliner Spezialist für Online-Optik, Mister Spex, hat bereits im Jahr 2012 die Mehrheit des schwedischen Branchenprimus Lensstore übernommen. Vier Jahre haben die beiden Unternehmen zusammengearbeit – jetzt hat man sich für eine einheitliche Markenpräsenz unter der Dachmarke „Mister Spex“ entschieden. Ziel sei es vor allem, europaweit den neuen Preis-Leistungsstandard des Brillenkaufens kongruent unter einer Marke zu etablieren, teilen die Berliner in einer Presseerklärung mit. Auf dieser Basis soll das Skandinavien-Geschäft nun weiterentwickelt werden.

Von einem wichtigen nächsten Entwicklungsschritt innerhalb des Unternehmens spricht Dr. Mirko Caspar, Geschäftsführer von Mister Spex. "In den vergangenen Monaten haben wir intensiv daran gearbeitet, die gesamte IT-Infrastruktur zu verknüpfen, so dass heute alle Prozesse in einem gemeinsamen System zusammenlaufen. Durch diesen Zusammenschluss profitieren unsere Kunden in Skandinavien nicht nur von dem neuen Preis-Leistungsstandard und Europas größter sofort verfügbarere Brillen- und Sonnenbrillenauswahl, sondern auch zusätzlichen Features wie der 2D und 3D Brillen-Anprobe für die bequeme Produktsuche zuhause am Computer."


Der stetig wachsende E-Commerce-Markt in Skandinavien stellt aus Sicht des Online-Brillen Spezialisten eine ideale Basis für eine erfolgreiche Expansion der Marke Mister Spex dar. "Wir wollen auch in Skandinavien eine neue Art des Brillenkaufs nachhaltig etablieren", erläutert Caspar die Pläne des Unternehmens.

Nach eigenen Websites in Deutschland, Frankreich, Spanien, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden sowie Großbritannien ist Mister Spex nun auch in Schweden unterwww.misterspex.se aktiv – Finnland und Norwegen werden zeitnah folgen. Für die Leitung der nordischen Unternehmensdivision konnte Mister Spex zwei herausragende Köpfe gewinnen, die Mister Spex in Skandinavien in enger Zusammenarbeit mit dem Management-Team in Berlin entwickeln und ausbauen werden.

Nils Rådström und Johan Nordström (siehe Foto; Mister Spex), die beide auf langjährige Erfahrungen in digitalen Geschäftsmodellen und im Einzelhandel sowie dem Aufbau von Marken und Unternehmen in den skandinavischen Ländern zurückgreifen können, übernehmen zum 1. Februar 2017 als CEO und Managing Director die Verantwortung für die Geschäftsführung des Unternehmens in Schweden,
Finnland und Norwegen.


Mit der Einführung der Marke Mister Spex in Schweden können Kunden nun auch zahlreiche
zusätzliche Services
wahrnehmen, die bisher nicht in Skandinavien verfügbar waren. Der Brillensprezialist bietet das größte, sofort verfügbare Sortiment an Brillen, Sonnenbrillen und
Kontaktlinsen – einfach und bequem per Mausklick zum Bestellen, kostenlose Anprobe zu
Hause und Qualitätsgläser zu attraktiven, transparenten Preisen mit durchschnittlich 50 Prozent
Ersparnis.

Launch: Media Markt startet Online-Portal Koch-mit.de

18.01.17 von Redaktion Versandhausberater

Nach dem Launch der Online-Portale Smart-Wohnen.de sowie Gamez.de im vergangenen Jahr, ist Koch-mit.de bereits das dritte digitale Ratgeber-Magazin von Media Markt. Auf seinem jüngsten Online-Portal Koch-mit.de präsentiert Media Markt die neuesten Foodtrends, Rezepte, Tricks und Wissenswertes zu gesunder Ernährung und stellt dazu auch das richtige technische Equipment vor. Außerdem finden die Leser jede Menge Tipps und Informationen, wie man seine persönliche Fitness und das gesundheitliche Wohlbefinden nachhaltig und bewusst steigern kann.

Interaktive Formate motivieren die User und sorgen dafür, dass selbst Koch- und Sportmuffel zu Töpfen, Gemüse und Turnschuhen greifen und dabei Spaß haben. Damit verbindet Kochmit.de die Themenbereiche Kochen, Gesundheit und Fitness auf einmalige Art und Weise. Abwechslung verspricht zudem die Live-Kochshow von Media Markt, die ab sofort auch auf Koch-mit.de übertragen wird. Gemeinsam mit prominenten Gästen lädt Spitzenkoch und ‚Rocking Chef‘ Ralf Jakumeit regelmäßig zum Mitkochen und Mitdiskutieren ein und zeigt, wie außergewöhnlich lecker gesunde, schnelle Küche sein kann. Abgerundet wird das redaktionelle Angebot von aktuellen Tests der neuesten und praktischsten Küchenhelfer.

„Mit unseren beiden bisherigen Portalen haben wir erfolgreich bewiesen, dass unser Content-Konzept, das auf den Säulen Entertainment, Information, Beratung und Inspiration basiert, überzeugt“, erklärt Mirko Nägele, Geschäftsführer der Media Markt e-Business GmbH. Die Magazine sind nicht nur unterhaltsam gestaltet, sondern von unabhängigen Experten zugleich journalistisch gut aufbereitet. Ergänzt werden die redaktionellen Inhalte durch weiterführende zielgruppenspezifische Angebote wie beispielsweise der Gamez.de-Bühne auf der letzten Gamescom. „Das unterscheidet uns von anderen Angeboten am Markt. Das kommt bei den Zielgruppen gut an und schafft Relevanz“, so Mirko Nägele weiter. „Auch für Koch-mit.de verfolgen wir diesen Ansatz: Ein Portal, das Food-, Fitness- und Gesundheitsthemen vereint und durch interaktive Formate seine User dazu motiviert, sich aktiv einzubringen, ist neu am Markt.“ Entwickelt und realisiert wurde die neue Plattform von der Media Markt e-Business GmbH in Zusammenarbeit mit der Berliner webedia GmbH, Agentur für Content Publishing sowie der Hamburger Internet-Agentur For Sale Digital.

 

 

Ihre Branchentreffen: LogiMAT 2017 vom 14.-16. März in Stuttgart

18.01.17 von Redaktion Versandhausberater

Die 15. LogiMAT belegt erneut das komplette Stuttgarter Messegelände. Mehr als 1.300 internationale Aussteller aller Branchensegmente präsentieren ihre aktuellen Lösungsangebote zur Bewältigung der Herausforderungen von Digitalisierung und Prozesseffizienz in der Intralogistik. Ein hochkarätiges Rahmenprogramm mit Fachforen, serielle Live-Events sowie die Präsentation aktueller Trendstudien unterstreichen den Charakter der LogiMAT als international führende Informationsplattform und Arbeitsmesse der Intralogistik-Branche.

Unter dem Motto „Wandel gestalten: Digital – Vernetzt – Innovativ“ steht die LogiMAT, 15. Internationale Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss, vom 14. bis 16. März 2017 ganz im Zeichen der Zukunftsprojekte Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge – mithin der Digitalisierung und intelligenten Vernetzung von Prozessen. Erneut hat die Intralogistik-Messe dabei mit 50.000 Quadratmeter Netto-Ausstellungsfläche alle acht Ausstellungshallen des Stuttgarter Messegeländes belegt. Bereits im Herbst 2016 war die LogiMAT ausgebucht.

Mit mehr als 1.300 Ausstellern, einem Plus von rund fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr, und einem Ausstelleranteil von 23,5 Prozent mit Firmensitz jenseits der Bundesgrenze, darunter insbesondere China, Korea, Japan, Taiwan und die USA, unterstreicht die Internationale Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss 2017 ihre Position als „die führende internationale Fachmesse für Intralogistik“, so Peter Kazander, Geschäftsführer der EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH, München, Veranstalter der LogiMAT 2017. Diese Position werde überdies von dem enormen, in steigendem Maße auch internationalen Besucherandrang der vergangenen Jahre untermauert.

2016 kamen 43.466 Besucher (+ 23,8% gegenüber dem Vorjahr) nach Stuttgart, um sich auf der LogiMAT über die aktuellen Herausforderungen und Trends zu informieren und die spezifischen Lösungsangebote der Aussteller kompakt und im direkten Vergleich unter die Lupe zu nehmen. Mehr als ein Fünftel der Fachbesucher kam aus dem Ausland. Weltweit zieht keine Intralogistik-Messe mehr Publikum in ihren Bann als die LogiMAT.

Als Erfolgsrezept, mit dem die LogiMAT sich als international anerkannte Branchenplattform, als Trendbarometer für die Entwicklungen in der Intralogistik und Arbeitsmesse für Entscheider etabliert hat, benennt Messeleiter Kazander den „Dreiklang von Messekonzept, Messegelände und – wie das Motto 2017 spiegelt – Vernetzung, also Kommunikation und Networking“. Auf der LogiMAT würden nicht Produkte in aufgeblasener Aufmachung präsentiert. Das Fachpublikum finde vielmehr eine klar gegliederte Präsentation von Lösungen aller Branchenplayer auf aktuellem Stand der Technik vor, darunter Weltneuheiten und Innovationen.

Zudem vermittle die LogiMAT mit ihrem einzigartig hochkarätigen Rahmenprogramm den Besuchern die aktuellen Trends und Entwicklungen bei Zukunftstechnologien. „Damit bietet sie Entscheidungshilfen für langfristige Investitionssicherheit“, so der Messeleiter. Tatsächlich sind rund zwei Drittel der LogiMAT-Besucher Allein- oder Mitentscheider. Viele von ihnen reisen mit konkreten Investitionsvorhaben nach Stuttgart. „Auf der LogiMAT kommen Messegäste aus aller Welt zusammen, um auf der Premium-Plattform für Intralogistik-Innovationen Geschäfte abzuschließen“, resümiert Kazander.

Bilanz: Zalando knackt Umsatzmilliarde im 4.Quartal 2016

17.01.17 von Redaktion Versandhausberater

Zalando SE, Europas führende Online-Plattform für Mode, hat den Konzernumsatz im vierten Quartal 2016 nach vorläufigen Zahlen um 25-26% auf 1.086-1.094 Millionen Euro gesteigert (Q4 2015: 868,5 Millionen Euro). Für den gleichen Zeitraum erwartet Zalando ein bereinigtes EBIT in Höhe von 81-104 Millionen Euro. Das entspricht einer bereinigten EBIT-Marge von 7,5-9,5% (Q4 2015: 71,8 Millionen Euro bzw. 8,3%).

Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete Zalando einen Konzernumsatz von 3.633-3.642 Millionen Euro (2015: 2.958 Millionen Euro), ein Plus von 22,9-23,1% im Vergleich zum Vorjahr und damit innerhalb der Wachstumsprognose. Zalando hat seine Profitabilität deutlich gesteigert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Zalando das bereinigte EBIT in etwa auf 202-225 Millionen Euro verdoppelt, was einer Marge von 5,6-6,2% entspricht (2015: 107,5 Millionen Euro, 3,6%).

 „Wir haben 2016 erfolgreich abgeschlossen. Zum ersten Mal haben wir in einem Quartal mehr als eine Milliarde Euro umgesetzt", sagt Rubin Ritter, Co-CEO. „Damit hat sich unser klarer Fokus auf den Kunden ausgezahlt. Wir konzentrieren uns auf weiteres Wachstum und werden deswegen auch weiterhin in die Verbesserung des Kundenerlebnisses in all unseren Märkten investieren."

Zalando plant im Laufe des Jahres 2017 die Eröffnung eines Logistikzentrums in Schweden, das in Größe und Umfang den Logistikstandorten in Frankreich und Italien ähnelt. Das Logistikzentrum soll von einem Dienstleister betrieben werden und Zalandos Kundenservice in den wichtigen nordeuropäischen Märkten in Schweden, Norwegen, Finnland und Dänemark weiter verbessern.

Digitalisierung: Handel nimmt kaum Beratung in Anspruch

16.01.17 von Redaktion Versandhausberater

Wenn es um die Digitalisierung geht, zeigt sich der Handel in Deutschland besonders beratungsresistent. Ganze 76 Prozent der Unternehmen haben bisher keine externe Hilfe in Anspruch genommen, jeweils 12 Prozent planen, sich Unterstützung zu holen, oder haben dies bereits getan. Unter den Dienstleistern haben dagegen bereits 26 Prozent Berater engagiert, 3 Prozent haben das noch vor. In der Industrie sind es 23 Prozent, die sich Digitalisierungs-Hilfe gesucht haben, 7 Prozent haben entsprechende Pläne. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Unternehmensbefragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Demanch versuchen die meisten Mittelständler die Digitalisierung auf eigene Faust zu bewältigen Nur 18 Prozent der Unternehmen mit 20 bis 499 Mitarbeitern haben bereits Beratungsleistungen zur digitalen Transformation des eigenen Geschäfts in Anspruch genommen, gerade einmal 6 Prozent planen das für die Zukunft. Drei Viertel der Mittelständler (75 Prozent) geben an, dass das für sie kein Thema ist. 

Bei den größeren Unternehmen mit 500 oder mehr Mitarbeitern sieht das Bild völlig anders aus: Rund die Hälfte der Unternehmen (49 Prozent) hat zusätzlich zur eigenen Expertise externe Berater hinzugezogen, gut jedes fünfte (22 Prozent) hat dazu konkrete Pläne. Lediglich jedes vierte Großunternehmen (25 Prozent) sieht dafür keine Notwendigkeit.

"Die Digitalisierung ermöglicht nicht nur eine Optimierung von Geschäftsprozessen, sie erfordert den Umbau bestehender und den Aufbau gänzlich neuer Geschäftsmodelle. Gerade kleinere Unternehmen stehen allerdings vor dem Problem, diese Erkenntnis auch in praktisches Handeln umzusetzen", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. "Dazu kommt, dass gerade disruptive Innovationen nur selten in der Branche selbst entwickelt werden – wer hier vorne mit dabei sein will ist gut beraten, sich externe Unterstützung zu suchen und sich vor allem auch mit Start-ups auszutauschen."

Eine Möglichkeit, sich bei der Digitalisierung des eigenen Unternehmens unterstützen zu lassen, ist die Bitkom Mittelstands-Tour, die heute in Bremen Station macht und noch bis zum Sommer in sieben weiteren Städten (Nürnberg, Köln, Hamburg, Kassel, Dortmund, Chemnitz und Berlin) konkrete Handlungsempfehlungen für das Gelingen der Digitalen Transformation im Unternehmen liefert. Nach kurzen Impulsvorträgen tauschen sich Geschäftsführer und Führungskräfte aus mittelständischen Unternehmen in kleiner Runde in Workshops mit Digitalexperten und anderen Unternehmern aus der jeweiligen Region über ihre persönlichen Fragen und Ideen aus. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltungen finden in Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern (IHK) vor Ort statt.

Personalie: BFS Baur Fulfillment Solutions ernennt neuen Leiter Vertrieb

16.01.17 von Redaktion Versandhausberater

Seit 01. Januar 2017 leitet Frank Haberkorn (siehe Foto; BFS) den Bereich Vertrieb bei BFS Baur Fulfillment Solutions. In seiner neuen Position verantwortet der Logistik- und E-Commerce-Experte den gesamten Neukundenvertrieb, den Vertriebsinnendienst sowie das Key Account Management des Lösungsanbieters.

Friedrich-Georg Lischke, CEO von BFS freut sich, mit Frank Haberkorn einen Fulfillment-Profi mit hervorragenden Marktkenntnissen nach Burgkunstadt geholt zu haben. "Mit seiner Expertise wird er uns dabei unterstützen, unsere Marktpositionierung nachhaltig voranzutreiben und auszubauen", ist Lischke überzeugt.

Der 48-Jährige Haberkorn sieht den Fulfillment-Spezialisten mit seinem umfassenden Dienstleistungsportfolio hervorragend aufgestellt: BFS Baur Fulfillment Solutions realisiert integrierte Fulfillment-Lösungen auf Basis optimierter Wertschöpfungsketten im E-Commerce-Fulfillment und der digitalen Kommunikation.

Für die Zukunft setzt Haberkorn auf eine starke Ausrichtung der gesamten Vertriebsarbeit an den individuellen Kundenbedürfnissen: "Mein Ziel ist es, weitere Kunden von unseren Dienstleistungen zu überzeugen, um sie mit passgenauen Lösungen wirkungsvoll bei ihren Wachstumsplänen unterstützen zu können."

Zur Person: Frank Haberkorn ist ausgebildeter Industriekaufmann und war 20 Jahre in verschiedenen Führungspositionen bei Danzas, DHL Express und -Paket tätig. Vor seinem Eintritt bei BFS Baur Fulfillment Solutions leitete Haberkorn das Vertriebsteam von DHL 2-Mann-Handling Deutschland.  Bei BFS Baur Fulfillment Solutions berichtet er als Mitglied der Geschäftsleitung direkt an den CEO (Chief Executive Officer) Friedrich-Georg Lischke. Ehrenamtlich engagiert sich Haberkorn als Regionalgruppensprecher bei der Bundesvereinigung Logistik (BVL).

Personalie: Zwei Neue an der Spitze des Versandhauses Walz

13.01.17 von Redaktion Versandhausberater

Torsten Waack van Wasen und Stefan Weychert haben mit Wirkung zum 11. Januar die Geschäftsführung der Walz Gruppe aus dem oberschwäbischen Bad Waldsee übernommen. So folgt van Wasen auf den bisherigen Vorsitzenden der Geschäftsführung (CEO), Mike Weccardt, der seine Tätigkeit nach gut zwei Jahren im Unternehmen beendet Stefan Weyhert wird die Postion als Geschäftsführer Finanzen (CFO) übernehmen und damit auf Christian Sailer folgen, der erst seit Mai 2016 für das Versandhaus tätig war.

Wie das Versand- und Handelsunternehmen in einer Pressemitteilung erklärt, hat das Unternehmen mit der Personalie seine Neuausrichtung erfolgreich abgeschlossen. Mit Torsten Waack van Wasen übernehme zudem ein ausgewiesener Einzelhandelsspezialist die weitere Ausrichtung von Baby-Walz. Er ist ein Partner des europäischen Finanzinvestors Alteri, der seit Mai 2015 Eigentümer der Walz Gruppe ist.

Ein solcher Wechsel in der Führungsspitze mitten im Monat lanciert, lässt natürlich aufhorchen. Gegenüber der lokalen Presse, schwaebische.de, spielte eine Sprecherin des Unternehmens den Vorgang herunter und stellte ihn als ganz normal dar: Es handle sich um eine "formelle Berufung nach jahresanfänglich gewohnter Feiertags- und Urlaubszeit". Auch das Ausscheiden des im Unternehmen beliebten Mike Weccardts sei der Sprecherin zufolge eine "gängige Maßnahme". 

Offenbar sind die scheidenden Köpfe trotz aller Verdienste nicht die richtigen, um das Unternehmen weiter auf Kurs zu halten, damit die digitale Strategie des Versandhandelsunternehmens konsequent auch in den weiteren Schritten umgesetzt werden kann.

Mehr über das Versandhaus Walz lesen Sie hier.

Personalie: Änderungen in der Geschäftsführung der Weltbild Gruppe

12.01.17 von Redaktion Versandhausberater

Mit Wirkung zum 01.01.2017 ist Herr Dipl. Kfm. Christian Sailer (45) in die Geschäftsführung der Weltbild Holding GmbH eingetreten. Er übernimmt als CFO der Weltbild Gruppe länderübergreifend das Ressort Kaufmännisches und Finanzen. Dieses umfasst die Bereiche Controlling, Finanzen und Rechnungswesen, Kundenservice sowie Recht und Revision. Christian Sailer bringt 15-jährige Erfahrung in der Führung kaufmännischer Ressorts in Industrie/Produktion, Handel und Dienstleistung mit, u.a. als CFO/CCO bei A.T.U.

Frau Angela Schünemann (53) verantwortet ab dem 01.02.2017 als Geschäftsführerin länderübergreifend das Ressort Markt und Programm. Dies umfasst die Bereiche Multichannel-Marketing und -vertrieb, Category Management Media und Non-Media, Kooperationen und Marktplatz Weltbild, Tolino, Weltbild Editionen sowie PR und Kommunikation. Angela Schünemann blickt auf eine erfolgreiche fast 30-jährige Erfahrung in verschiedenen Positionen in der Weltbild Gruppe zurück.

Herr Patrick Hofmann (51) verantwortet weiterhin als Geschäftsführer länderübergreifend das Ressort Operations, welches die Bereiche Logistik, Operations Filialmanagement, IT, HR sowie Zentrale Sortimentssteuerung umfasst.

Sikko Böhm (43) scheidet aus der Geschäftsführung aus und kehrt zur Droege Group zurück, wo er künftig unter anderem die Entwicklung der Weltbild Gruppe auf der Gesellschafterseite begleiten wird.

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