Bilanz: Ikea legt im Online-Geschäft kräftig zu

Bilanz: Ikea legt im Online-Geschäft kräftig zu

Der schwedische Möbelhändler IKEA hat im Geschäftsjahr 2017 (1. September 2016 bis 31. August 2017) in Deutschland insbesonders im Online-Geschäft ein deutliches Umsatzplus erzielen können - um 30,7 Prozent auf 304 Millionen Euro. Ein Beleg für die konsequente Umsetzung der Multichannel-Strategie, mit dem Ziel, den Kunden ein nahtloses Einkaufserlebnis zu bieten, das immer weniger zwischen online und offline unterscheidet. Schon 2014 wurde Ikea für sein Engagement um Multichannel-Lösungen mit dem Neo ausgezeichnet, dem Nachfolger des legendären Auszeichnung "Versender des Jahres".

Quelle: IKEA Deutschland GmbH & Co. KG/Inter IKEA Systems B.V. 2016

Insgesamt erwirtschaftete der Multichannel-Händler in Deutschland einen Umsatz von 4,867 Milliarden Euro - ein Plus von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, aber zugleich deutlich abgeschwächter als im Vorjahr (7,2 Prozent Zuwachs). Drei neue Einrichtungshäuser in Wuppertal (September 2016), Wetzlar (Mai 2017) und Magdeburg (August 2017) haben zum Ergebnis von 2017 beigetragen. Unterm Strich sind es nun 53 Einrichtungshäuser in Deutschland, mehr als in jedem anderen IKEA Land. Zum Ende des Geschäftsjahres arbeiteten nach Angaben der Schweden 18.299 Menschen bei IKEA Deutschland und damit 432 mehr als im Vorjahr. Durchschnittlich gaben die deutschen IKEA Kunden mit 92 Euro je Einkauf etwas mehr aus als im Vorjahr.

Seine Stärke sieht IKEA nach eigenen Angaben vor allem in der Kombination aus stationärem Einrichtungshaus und digitalen Einkaufskanälen. Dieses Zusammenspiel biete den Kunden sowohl Inspiration, Einkaufserlebnis als auch weitreichende Serviceangebote - gerade im Möbelhandel ein wichtiges Kaufargument, teilt der Möbelhändler mit.

An folgenden Stellschrauben hat der Multichannel-Händler im vergangenen Geschäftsjahr gedreht: 

  • Senkung der Preise
  • Alle Einrichtungshäuser verfügen inzwischen über Click&Collect,
  • Ausbau der Beratungskompetenz der Mitarbeiter bei der Küchenplanung
  • Virtuelle Zusatzmöglichkeiten zum IKEA Katalog.
  • Einführung der IKEA Kreditkarte gemeinsam mit der IKANO Bank und VISA

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