Bilanz: windeln.de mit strukturellen Verbesserungen in Q I

Bilanz: windeln.de mit strukturellen Verbesserungen in Q I

Der Online-Händler für Baby­ und Kleinkinderprodukte, windeln.de, hat nach eigenen Angaben im ersten Quartal 2017 einen Umsatz in Höhe von 51,9 Mio. Euro erzielt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einer Steigerung um 10,3 Prozent (Q1 2016: 47,0 Mio. Euro).

Der Umsatz des Segments German Shop, der die Umsätze an chinesische Kunden beinhaltet, belief sich in den ersten drei Monaten auf 35,3 Mio. Euro (Q1 2016: 34,8 Mio. Euro).

Der darin enthaltene China Umsatz konnte im Vergleich zum ersten Quartal 2016 um 8,6 Prozent auf nunmehr 23,6 Mio. Euro gesteigert werden. Aufgrund des starken Jahresendgeschäfts ist der China Umsatz des ersten Quartals 2017 im Vergleich zum vierten Quartal 2016, wie auch in den Vorjahren, niedriger.Dies ist ähnlich wie in Europa.

Um den Service für die Kunden in China zu verbessern und Kosten zu senken, arbeitet windeln.de seit dem Ende des ersten Quartals zusätzlich mit dem niederländischen Versanddienstleister PostNL zusammen. Des Weiteren wurde die in Asien beliebte Zahlungsmethode Unionpay eingeführt und auch ein eigenes Büro in Shanghai eröffnet.

"Die physische Präsenz vor Ort bietet uns vielfältige Vorteile: Wir sind näher an unseren Kunden und können Entwicklungen sowie unseren Wettbewerb genauer beobachten. Insgesamt sehe ich uns in China auf dem richtigen Weg. Dies belegt auch die Auszeichnung von windeln.de als beliebteste ausländische Marke, die uns bei der Tmall Global Preisverleihung der Alibaba Gruppe im April verliehen wurde", führt Konstantin Urban, Gründer und Vorstandsmitglied von windeln.de, aus.

Die Umsätze für die DACH Region betrugen laut windeln.de in den ersten drei Monaten 13,3 Mio. Euro (Q1 2016: 14,3 Mio. Euro) - ein Rückgang um 6,6 Prozent. Der Grund dafür liegt in dem Fokus auf Profitabilität und der in 2016 vorgenommenen Reduktion an Produkten sowie geringeren Marketingausgaben (Q1 2017: 1,3 Mio. Euro gegenüber 1,8 Mio. Euro in Q1 2016 was einer Reduktion von -24 Prozent entspricht).

Im ersten Quartal wurde auch der deutsche Online Shop auf das gruppenweite, neue IT Shopsystem umgestellt, was windeln.de Kunden über Responsive Design eine optimierte Shop Nutzung unabhängig vom Endgerät ermöglicht. Die Vereinheitlichung des Shop-Systems führe innerhalb von windeln.de zu nachhaltigen Effizienzvorteilen, so der Online-Versandhändler. Dazu Konstantin Urban: "Wir haben in unserem deutschsprachigen Heimatmarkt die Shop-Infrastruktur und das Produktsortiment deutlich weiterentwickelt. Die Fokussierung auf Profitabilität steht dabei für uns an erster Stelle. So haben wir beispielsweise unseren Kundenservice komplett nach Ungarn verlagert und die zusätzliche Eigenmarke Avani in den Markt eingeführt."

Der Umsatzbeitrag des Segments International Shops, das die Aktivitäten im europäischen Ausland (feedo, bebitus, pannolini.it und windeln.ch) beinhaltet, hat sich laut windeln.de mit 16,6 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 35,6 Prozent weiter deutlich erhöht (Q1 2016: 12,2 Mio. Euro). Damit stammten bereits 32 Prozent der Umsätze auf Gruppenebene aus den europäischen Ländern nach 27 Prozent im vierten Quartal 2016.

Das bereinigte EBIT lag im ersten Quartal 2017 bei -7,2 Mio. Euro, die bereinigte EBIT-Marge bei -14,0 Prozent nach -13,8 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dabei sei hervorzuheben, so der Online-Händler, dass sich insbesondere das Segment International Shops auch ertragsseitig sehr gut entwickelte. Eine strukturelle Verbesserung siehe man auch an der Reduktion der sonstigen Vertriebs- und Verwaltungskosten in der Gruppe trotz des Mehraufwands für den temporären Parallelbetrieb des Kundenservices.

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