Couponing: Schweizer Start-up nutzt Retargeting

Couponing: Schweizer Start-up nutzt Retargeting

Das Berner Start-up Gonnado hat eine neue Art von Rabattcoupon eingeführt. Anders als beim herkömmlichen Deal, wie man ihn von Plattformen wie Groupon oder DeinDeal kennt, werden die Rabattcoupons nicht auf einem Portal bezogen. Die Coupons werden dem Kunden auf Webseiten wie Facebook oder Google als Anzeigen präsentiert. Und dies erst, nachdem der Kunde durch das Aufrufen der Firmenwebseite sein Interesse bekundet hat.

Im Kern sind es genau zwei Aspekte, die das Schweizer Modell vom herkömmlichen Deal unterscheidet:

  1. Es ist nicht das primäre Ziel der Rabattcoupons, Schnäppchenjäger anzulocken, sondern den interessierten Kunden durch Rabatte auf ein bereits in Betracht gezogenes Angebot oder Produkt zu lenken.
  2. Anstatt den Rabattcoupon gleich online zu verkaufen, wird dieser kostenlos heruntergeladen und bei der Bezahlung vor Ort vorgewiesen.


Und was macht das neue Couponing-Modell so attraktiv für Unternehmen? Dazu Samuel Mäder, CEO von Gonnado: "Während für Unternehmen bei Groupon nur etwa ein Viertel des Preises übrig bleibt, bleibt bei Gonnado nach Rabatt und Werbekosten je nach Erfolg etwa die Hälfte bis drei Viertel des normalen Preises und die Chance auf einen neuen, treuen Kunden ist auch noch größer."

Hintergrund: Gonnado wächst rasch. Seit dem Start vor neun Monaten sind 1000 Unternehmen eingestiegen und 25000 Personen haben sich Coupons heruntergeladen. "Wir sind optimistisch, dass wir nach dem erfolgreichen Start in der Schweiz und in Deutschland auch in den USA und Grossbritannien Fuss fassen werden", so Samuel Mäder. Unternehmen, die Retargeting testen wollen, bietet Gonnado eine kostenlose Probekampagne, mit der sie unverbindlich herausfinden können, wie lukrativ der neue Deal ist.

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