Creatrade-Konzern meldet Insovenz an

Creatrade-Konzern meldet Insovenz an

Das Amtsgericht Pinneberg hat am Gründonnerstag 2017 Rechtsanwalt Oliver Dankert von der Sozietät GÖRG zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Schneider Versand GmbH sowie der Muttergesellschaft creatrade Holding GmbH bestellt.

"Der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens war geboten, nachdem eine Refinanzierung der Gruppe überraschend nicht finalisiert werden konnte", erklärt Dr. Marc Breitfeld, einer der beiden Geschäftsführer der Schneider Versand GmbH. "Wir werden den vorläufigen Insolvenzverwalter tatkräftig unterstützen, den Geschäftsbetrieb so reibungslos wie möglich fortzuführen". Die Tochtergesellschaften der creatrade-Gruppe mit den Marken Conleys, Impressionen sowie MiaVilla sind von diesen Insolvenzanträgen seien nicht betroffen, heißt es in der Presseerklärung.

Die Löhne und Gehälter für die Monate April, Mai und Juni 2017 werden vorfinanziert, der Geschäftsbetrieb laufe uneingeschränkt weiter, teilt der Insolvenzverwalter mit.

Hintergrund: Die Schneider Versand GmbH ist die operative Kerngesellschaft der creatrade-Gruppe. Gegründet im Jahr 1965 von Heiner Schneider mit 15 Beschäftigten als "H. Schneider KG Verkaufsförderung". Mit dem ersten eigenen Versandkatalog steigt Schneider im Jahr 1986 in den Markt des Werbemittel-Versands ein. Zehn Jahre später geht das Unternehmen mit www.schneider.de online.
Aktuell erwirtschaften rund 750 Beschäftigte in der Unternehmens-Gruppe einen Jahresumsatz von über 200 Millionen Euro. Zur creatrade-Gruppe gehören weitere Marken- und Vertriebsgesellschaften wie Conleys, Impressionen sowie MiaVilla, die Mode- und Lifestyle-Produkte vertreiben. In der creatrade Holding GmbH und der Schneider Versand GmbH sind aktuell rund 640 Beschäftigte angestellt.

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