Crossborder: E-Commerce ohne Grenzen

Crossborder: E-Commerce ohne Grenzen

Der E-Commerce ist weiter im Aufwind. Allein in Europa betrug der Umsatz des B2C-E-Commerce laut Global B2C-E-Commerce Report im Jahr 2015 rund 505 Milliarden US-Dollar – ein Zuwachs von 13,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Hand in Hand damit nimmt auch der grenzüberschreitende Handel stetig zu. Eine Studie der Unternehmensberatung accenture ergab, dass 18 Prozent der E-Commerce-Shopper mindestens einmal im Jahr in einem ausländischen Onlineshop einkaufen.

Denn das Shoppen über die eigenen Ländergrenzen hinaus kann einige Vorteile bieten: Der grenzüberschreitende Einkauf gewährt Zugang zu einem größeren und vielseitigeren Warenangebot, beispielsweise zu länderspezifischen Produkten. Darüber hinaus können Verbraucher auch von einer besseren Verfügbarkeit der Artikel und vor allem von möglichen Preisvorteilen profitieren. Zudem geht die Möglichkeit, direkt bei einem ausländischen Hersteller das gewünschte Produkt zu bestellen, oft mit einer Preisersparnis einher.

Doch auch E-Commerce-Händlern, egal ob Kleinversender oder Großunternehmen, bietet der Cross-Border E-Commerce interessante Geschäftsmöglichkeiten. So eröffnet ihnen der länderübergreifende Handel den Zugang zu neuen Zielgruppen und zusätzlichen Märkten – mit entsprechendem Umsatzpotential. Schon heute erzielen 54 Prozent der Onlinehändler bis zu zehn Prozent ihres Umsatzes mit Cross-Border E-Commerce, weitere 25 Prozent generieren sogar bis zu 50 Prozent ihres Umsatzes in diesem Bereich, wie das Cross Border E-Commerce Barometer 2016 von E-Commerce Europe belegt.

Marktpotential mit hohen Anforderungen an den Versandservice

Doch die neuen Zielgruppen in ausländischen Märkten zeichnen sich auch durch hohe Erwartungen an den Service der Onlinehändler aus. Besonders relevant sind für sie neben möglichst kurzen Lieferzeiten vor allem auch die Versandkosten: Laut einer aktuellen Umfrage legen Endverbraucher großen Wert auf eine kostenfreie Zustellung, zumindest ab einem bestimmten Warenwert.

Des Weiteren ist laut Cross Border E-Commerce Shopper Survey 2016 die Möglichkeit, Produkte kostenfrei retournieren zu können, für Cross-Border E-Commerce-Kunden sehr entscheidend. Das bringt für Händler große Herausforderungen mit sich. Sie müssen die Kosten für den Versand so kalkulieren, dass sie ihren Kunden den gewünschten Service bieten und zugleich rentable Margen generieren können. Umso wichtiger ist es für sie, optimale Versandlösungen zu nutzen, die neben einem günstigen Preis das benötigte Maß an Service und Qualität gewährleisten.

Fast die Hälfte der grenzüberschreitenden Sendungen wiegt weniger als 500 Gramm

Insbesondere im Bereich der leichtgewichtigen Warensendungen ins Ausland stehen Händlern günstige Alternativen zum kostenintensiven Paketversand zur Verfügung. „Gerade diese Gewichtsklasse ist für Onlinehändler sehr relevant: 45 Prozent der grenzüberschreitenden Sendungen wiegen weniger als 500 Gramm“, sagt Stefan Naujoks, Geschäftsführer der AUSTRIAN POST International Deutschland GmbH (siehe Foto, Copyright Austrian Post). Die Tochter der Österreichischen Post AG ist seit 2005 am deutschen Markt aktiv und bietet Versandlösungen innerhalb Deutschlands und in über 200 Länder weltweit. „Um Kosten zu sparen lohnt es sich für Onlinehändler, ihre leichtgewichtigen Sendungen als Warensendung statt als Paket an ihre Kunden zu verschicken.“

Handelt es sich etwa um leichtgewichtige und preiswerte Produkte, bei denen der Versandkostenanteil besonders ins Gewicht fällt, kann zum Beispiel ein Versand ohne Tracking sinnvoll sein. Wird jedoch auf jeden Fall ein Versandnachweis benötigt, gibt es zwei Alternativen des Trackings. Gegen einen sehr geringen Aufpreis ist bereits ein „Tracking light“ erhältlich: Hierbei ist die Nachverfolgung vom Versandstartzeitpunkt bis zur Übergabe der Sendung an den Zustellpartner im Zielland möglich. Wird zusätzlich ein Sendungsnachweis beim Empfänger gewünscht, kann der Versand mit einem entsprechenden Tracking genutzt werden. Diese Versandoptionen bieten Onlinehändlern die Möglichkeit, Warensendungen sowohl gezielt auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zuzuschneiden als auch Versandkosten zu sparen.

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