Der Gelbe Riese ändert seine Hausfarbe in Golden

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Heute Morgen veröffentlichte der Gelbe Riese seine Quartalszahlen und die Halbjahresergebnisse. Sorgen muss man sich nicht machen. Im Gegenteil. CEO Frank Appel resümiert: Wir wachsen profitabel und sind auf dem besten Wege, unsere Ziele zu erreichen.“ Das hört sich zufrieden an. Fast ein wenig bescheiden.  

Konkret sagen die Zahlen aber ein wenig mehr. Die Deutsche Post DHL Group hat im 2. Quartal 2017 den Umsatz deutlich gesteigert. Die Erlöse stiegen zwischen April und Juni dieses Jahres um beachtliche 623 Millionen Euro auf 14,8 Milliarden Euro. Im gesamten 1. Halbjahr stieg der Konzernumsatz um 5,8 Prozent auf 29,7 Milliarden Euro (2016: 28,1 Milliarden Euro) – das Konzernergebnis klettere nach nicht beherrschenden Anteilen in den ersten sechs Monaten auf 1,24 Milliarden Euro (2016: 1,18 Milliarden Euro). Die Gründe liegen, einfach formuliert, an der positiven Entwicklung im E-Commerce-Markt, an der Bestell- und Kaufintensität der Konsumenten und der guten Konjunktur. Offiziell formuliert heißt es, Zu dem starken Wachstum haben vor allem das internationale Paket- und E-Commerce- sowie das globale Express-Geschäft beigetragen.

Mit dem Konzern-EBIT von 841 Millionen Euro verzeichnete die Deutsches Post DHL Group das stärkste Quartal seiner Geschichte und damit den siebten Quartals-Bestwert in Folge. Beeindruckend.

Bescheiden klingt dann wieder Frank Appel. „Wir sind mit dem zweiten Quartal wie auch mit dem gesamten ersten Halbjahr sehr zufrieden“, sagt er und ergänzt: „Auch für die kommenden Jahre sind wir unverändert optimistisch; Alle unsere Unternehmensbereiche sind dank ihrer Fokussierung auf wachstumsstarke Märkte wie den weltweiten E-Commerce bestens für langfristiges Wachstum abgestellt.“

Fokussieren wir uns kurz auf den Bereich Post- e E-ComE-Commerce-Parcel. Der Umsatz stieg allein im zweiten Quartal um 4,8 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro. Für die Mengen- und Erlössteigerungen trug insbesondere das Geschäftsfeld E-Commerce-Parcel (Umsatzsteigerung um 13,6 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro) bei.

Einziger Wehmutstropfen scheint das Geschäftsfeld Post zu sein. Ein einziger Satz klärt über den Rückgang der Erlöse auf. Die Erlöse sanken aufgrund strukturell bedingter Volumenrückgänge, insbesondere im Bereich Brief Kommunikation leicht um 1,8 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro.

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