Eigene Startups: Otto Group investiert 85 Mio. Euro

Eigene Startups: Otto Group investiert 85 Mio. Euro

Als strategische Säule im Konzern fokussiert sich die OGDS dabei laut Otto Group auf die Neugründung von handelsnahen Startups, um die digitale Zukunft der Otto Group aktiv mit zu gestalten. Pro Jahr sollen in der internen Firmenschmiede nach Angaben der Hanseaten zwei bis drei neue Geschäftsmodelle mit dem Fokus auf Logistik, E-Commerce und Fintech entstehen.

„Wir lösen die Herausforderungen der digitalen Transformation mit den Vorteilen eines Startups und der Anbindung an die strategischen Assets der Otto Group. Dieses Modell verschafft uns einen klaren Wettbewerbsvorteil. Anders als externe Startups können wir die Vorteile der Konzernstruktur nutzen, unsere Ideen trotzdem schnell testen und das Wachstum unserer Gründungen immens beschleunigen“, sagt Paul Jozefak, Geschäftsführer der Otto Group Digital Solutions und von Liquid Labs.

Im Rahmen der Lean Startup-Methode entwickeln Teams neue Geschäftsmodelle für die Otto Group Digital Solutions. Foto: Otto Group

Mit der Ausrichtung auf eigene Gründungen setze man "klar auf Innovationen für unser Kerngeschäft statt auf schnelle Rendite", sagt Dr. Rainer Hillebrand, Konzern-Vorstand Konzernstrategie, E-Commerce, Business Intelligence und stellvertretender Vorstandsvorsitzender. "Mit unseren Startups treiben wir nicht nur die eigene Digitalisierung voran, sondern liefern auch dem Markt digitale Zukunftslösungen."

Mit seinem Portfolio entwickelt OGDS das Kerngeschäft der Otto Group und der Tochterunternehmen im Dienstleistungssegment weiter. Die Startups der OGDS haben sich inzwischen zu etablierten Playern am freien Markt entwickelt, die vor allem Handels- und Finanzunternehmen einen Mehrwert entlang ihrer Wertschöpfungskette bieten:

So bildet der Otto Group zufolge collectAI die Zukunft des digitalen Forderungswesens ab. Seit Gründung in 2016 hat das Fintech als erster digitaler End-to-End Anbieter insgesamt Forderungen im Volumen von 40 Millionen Euro mit Hilfe der AI-basierten Technologie bearbeitet.

Betrügerische Aktivitäten bei Bestell- und Bezahlprozessen im Internet deckt RISK IDENT mit seiner inhouse entwickelten Machine-Learning-Software in Echtzeit auf. Eine Full-Service-Lösung für den grenzüberschreitenden E-Commerce bietet BorderGuru, das mittlerweile zur Hermes Group gehört, und in 2017 einen Jahresumsatz von 10 Millionen Euro erzielte.

Konzern-Assets wie das Wissen über Kundengruppen, die Reichweite der Websites oder die Fulfillment-Infrastruktur als Hebel für neue Geschäftsmodelle zu nutzen, ist ein erprobtes Modell in der Otto Group. Es wird bereits seit 2012 durch den Company Builder Liquid Labs umgesetzt. Seit Start wurden mehr als zehn Unternehmen ausgegründet.

 

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