Ein anderes Moore'sches Gesetz
Nein, ich meine nicht Gordon Moore, den Intel-Mitgründer, der die Verdoppelung der Rechnerkapazitäten im 2-Jahres-Rhythmus beschreibt. Sondern Geoffrey Moore, Autor von "Crossing the Chasm" oder "Inside the Tornado". Er hat auch drei valide Ansätze für Innovation definiert.
Innovation an sich ist für Moore nur dann sinnvoll, wenn sie diszipliniert erfolgt. Und damit in eine von drei Kategorien fällt:
- Differenzierung: Das ist die höchste und ehrgeizigste Form, die tatsächlich Neuland betritt. Hier hinein fallen die Game-Changer und disruptiven Innovationen.
- Neutralisierung: Das ist eine Wettbewerbsstrategie, die von den Differenzierern lernt und versucht, deren Vorsprung so schnell wie möglich zu egalisieren. Dieses Spiel sehen wir im Moment permanent zwischen Apple und Google, Google und Facebook, Microsoft und Google...
- Produktivität: Prozess-Innovationen sind eine gute Sache, wenn sie das Leben leichter machen und damit den nötigen Freiraum schaffen, um an anderer Stelle auch Innovationen erster und zweiter Art voranzutreiben.
Heißt also: Wenn jemand ein innovatives Projekt, Produkt, oder Konzept vorschlägt, lauten die Fragen des Weisen:
- Werden wir dadurch freier? (Punkt 3)
- Werden wir dadurch besser? (Punkt 2)
- Werden wir dadurch anders? (Punkt 1)
Entscheidend ist für Moore, dass die drei Punkte jeweils exklusiv sind und nicht vermischt werden dürfen: Das ist die eigentliche Disziplin in der Innovation.
Kommentare
Tweets
Redaktion Versandhausberater (Bonn/München)
Redaktion Versandhausberater (Bonn/München)
Redaktion Versandhausberater (Bonn/München)
Redaktion Versandhausberater (Bonn/München)
Redaktion Versandhausberater (Bonn/München)Versandhausberater E-Letter
Veranstaltungen
Der „Versandhausberater“ bietet regelmäßig exklusive Praxis-Seminare rund um die Themen Kataloggestaltung, Onlineshop-Optimierung, Versandhandelsrecht und Social Media an.
Für Informationen zu den nächsten aktuellen Terminen und der Möglichkeit, unsere Referenten für eine Inhouse-Schulung zu buchen, wenden Sie sich bitte an Sarah Mertens, sam(at)fid-verlag.de.










Kommentar hinzufügen
Spamschutz
Der Grund, weshalb wir Sie beispielsweise nach dem Nachnamen unseres Chefredakteurs und Blogautors Stephan Meixner fragen, ist die Vermeidung von Spam durch automatisierte Spam-Bots.
Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).
Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.