Für welche Plattform programmieren wir morgen?
Morgen um diese Zeit sitzen die Apple-Jünger vor dem PC (oops, dem Mac) und warten auf das Live-Blogging der Steve-Show. Schade, dass es noch kein Live-Viewing dafür gibt... Unterm Christbaum der Tablet - und dann?
Wenn tatsächlich die Killer-Applikation kommt, dann wird es nicht die einzige bleiben. Sie wird multipliziert und auf den unterschiedlichsten Betriebssystemen laufen. Beim iSlate läuft Safari und Firefox. Auf den meisten anderen sicherlich der Explorer (Sicherheitslücken hin oder her).
Soweit so gut. Aber was ist mit den Apps? Oder besser gesagt: Den Widgets? Das iPhone hat gezeigt, dass ein neues Endgerät eine neue Art von "Verkaufe" zeitigt. Für welche Basis wird man also Widgets programmieren? Für das iPhone OS, das wohl auch auf dem iSlate läuft? Für Chrome, damit Google-Slates laufen können? Für Windows?
Und wie gehen wir mit der wechselnden Optik von Tablets um? Wie sehen unsere Seiten im Hochformat aus?
Muss der Kunde künftig scrollen, klicken oder blättern?
Wenn das Eintippen von Informationen schwierig und der mobile Zugang zum Netz Standard werden: Wie adressieren wir die Sicherheitsbedenken? Wie wickeln wir die Zahlungsmodalitäten ab - kommt die große Zeit von Googles Checkout oder Paypal? Ein übergreifendes "Wallet" für alle Versender? Welcher Verschlüsselungsstandard? Passwortschutz oder echter Fingerabdruck?
Welche Macht bekommen die Telcos, wenn der Vertrieb über sie läuft? Welchen Restriktionen unterliegen die Widgets? Wessen AGB sind nachher eigentlich die entscheidenden?
Morgen ist "iLigabend". Die Bescherung haben wir danach.
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