Geht doch: So wird Print wieder sexy :-)
Die Jungs von Moosejaw Mountaineering habe ich hier schon öfter wegen ihres sehr originellen und vor allem: auf den Punkt sitzenden Social Media-Einsatzes gelobt. Der Katalog dient mir regelmäßig als Beispiel für eine neue, über den reinen Verkauf hinausweisende Konzeption. Und jetzt wirds passend zum Winter richtig heiß: Mit einer Augmented Reality-App, in der die Katalog-Models die Hüllen fallen lassen.
Moosejaw war schon immer für Grenzgänge bekannt. Ein Katalog eröffnete mit dem Versprechen, die besten Plätze zu zeigen, an denen man in Detroit die Kunst des Koitus praktizieren könne. Warum Detroit? Weil es eine der hässlichsten Städte der USA ist - und weil "detroit" auf französisch "Engstelle" bedeutet :-) Andere Kataloge stellten die Models mal in Gefängniszellen vor, unterlegt mit Verweisen auf den italienischen Links-Philosophen Antonio Gramsci.
Die neue App trägt den schönen Namen „X-Ray“ und funktioniert als Rückführung in den Katalog. Wenn man sie auf Android- oder iPhones/iPads lädt, kann man beim Blick durch die Smartphone-Kamera auf die Katalogseiten die Models nicht im Parka, sondern in ihrer Wäsche sehen.
Und natürlich ist auch diese App „Tongue in cheek“ - mit Schabernack umgeben. Oder wie soll man den Werbechef von Moosejaw, Gary Wohlfeill, sonst verstehen?
"The X-Ray catalog and X-Ray App is designed to create an interactive, non-sensical experience that breaks the barrier between our print and digital brand. It’s also very much about seeing people in their underwear, something we’re constantly prioritizing at Moosejaw."
WTF - Sex sells.
Moosejaw X-Ray App from Gary Wohlfeill on Vimeo.
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