Spreadshirt goes Print - und die Kunden lieben es
Mass Customization und Print, das geht eigentlich gar nicht zusammen - oder doch? Doch - und Spreadshirts Katalog ist ein Weckruf an die Versender, endlich mal die Aktivitäten der Kunden selbst in den Katalog zurückzuführen.

Zunächst die Fakten zu Spreadshirts Katalog. Das Unternehmen aus Leipzig hat wirklich bessere Tage gesehen, und es hat die Grenzen des Wachstums in der MC-affinen Zielgruppe wohl erreicht. Dabei steht außer Frage, dass immer mehr Menschen auch Motive und Produkte selbst zusammenstellen würden. Aber man muss sie nun mal erreichen. Vielleicht ist Print künftig ein Weg.
Zunächst verschickt Spreadshirt jetzt einen 40 Seiten starken Katalog, die "Spreadshirt Kollektion". Getestet werden 10.000 Exemplare. Unteres Limit für den, der etwas vom Katalog-Testen versteht. Zudem geht die Auflage an aktive Kunden und Ehemalige, nicht aber an frische Adressen. Im ersten Schritt ist also Reaktivierung angesagt.
Der Katalog zeigt exemplarische Motive und Einsatzgebiete ("Für Väter und Opas", "Für Bruder und Schwester" etc.). Die einzelnen Motive werden stets mit dem Namen des Kreativen und der Produkt-ID angegeben. Daneben gibt es Übersichts-Seiten, die z.B. die Auswahl von Produkten einer Farbe, eines Themas oder auch die Bandbreite von verfügbaren Motiven oder Text-Fonts zeigen.





Die ersten Reaktionen in den Blogs sind äußerst positiv. Eine Super-Idee, finden die Spreadshirt-Fans, und sie kommen mit einigen Verbesserungsvorschlägen zum Katalog selbst.
Für die Katalogbranche sollte dieser Katalog Anlaß sein, mal über die sinnvolle Rückführung von Kundenmeinungen in den Katalog nachzudenken. Wenn nachweislich z.B. User-Styles bei einem Produkt die Conversion erhöhen, dann könnten bei Hero-Produkten solche User-Styles im Katalog abgebildet werden. Einen Test ist das allemal wert.
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