Studie: Marketer sprechen die falschen Leute an

Studie: Marketer sprechen die falschen Leute an

Marketingverantwortliche müssen schnell neue Strategien verfolgen, um effektiver mit ihren Kunden in Interaktion treten zu können. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Marketo in Auftrag gegebene, weltweit durchgeführte Studie.  Sie offenbart große Unterschiede bei der Herangehensweise, wie Marken mit ihren Kunden in der Engagement Economy interagieren.

Für die Studie „State of Engagement“ wurden über  1.100 Marketingverantwortliche aus Deutschland, den USA, Großbritannien und Frankreich sowie 1.000 Verbraucher aus den USA und Großbritannien befragt.

„In Zeiten der Engagement Economy erwarten Verbraucher mehr von Marken. Es liegt an den Marketingverantwortlichen, dem Konsumenten an jedem Touchpoint Mehrwerte und Kontaktmöglichkeiten zu bieten“, sagte Karen Steele, Group Vice President, Corporate Marketing, Marketo.

Im Vergleich zu Befragten aus den USA scheinen die deutschen Marketer noch Nachholbedarf bei der optimalen Umsetzung ihrer Engagement-Strategien zu haben. Eine Erklärung könnte im Einsatz von Engagement Tools liegen, der in den USA bereits länger praktiziert wird als in Europa. Entsprechend höher sind die Nutzungserfahrungswerte. Im Folgenden ein Auszug aus den Studienergebnissen:

  • Marketer sprechen die falschen Leute an: Nur 55 Prozent der befragten deutschen Marketer sind davon überzeugt, dass sie mit ihren Marketingbemühungen auch die richtigen Leute ansprechen. Dass diese Selbsteinschätzung an der Wirklichkeit vorbeigeht, zeigt sich daran, dass nur 39 Prozent der befragten Konsumenten diese Einschätzung teilen. Obwohl 82 Prozent der befragten Marketer überzeugt davon sind, dass sie genau wissen, wie Kunden angesprochen werden wollen, sind mehr als die Hälfte der Konsumenten (56 Prozent ) der Meinung, dass es beim Eingehen auf ihre Wünsche noch Verbesserungspotenzial gibt. Dabei nennen sie irrelevanten Content als Hauptgrund für mangelndes Engagement.
  • Customer Engagement-Strategien genießen höchste Priorität, leiden aber an mangelnder Effektivität: Die absolute Mehrheit der befragten Marketer (98 Prozent) verfügt zwar über eine klare Customer Engagement-Strategie, dennoch zweifeln viele Marketer an der Effektivität ihrer Bemühungen. Nur 48 Prozent der weltweit Befragten definieren ihre Engagement-Strategie als effektiv, in Deutschland sind es sogar nur 43 Prozent.
  • Kundenwunsch spielt untergeordnete Rolle für Investment in Customer Engagement-Strategie: Die Pflege der bestehenden Kundenbeziehungen spielt für lediglich 64 Prozent der befragten deutschen Marketer eine Rolle bei der Investition ins Customer Engagement. Ebenfalls wichtige Gründe sind für deutsche Marketer die strategischen Ziele der Geschäftsführung (50 Prozent) und die Hoffnung auf Vorteile gegenüber der Konkurrenz (52 Prozent).
  • Wahl der richtigen Tools die aktuell größte Herausforderung: Marketer setzen sich aktuell intensiv mit der Verbesserung des Customer Engagements auseinander. In der vorliegenden Umfrage sehen 48 Prozent die Technologie als größte Hürde für die erfolgreiche Umsetzung ihrer Customer Engagement-Strategie. So fehlen ihnen entweder die richtigen Tools, die vorhandene Technologie ist zu komplex oder sie haben zu viele Tools im Einsatz. Deutschland liegt mit 47 Prozent knapp unter dem Mittelwert.

Die ganze Studie gibt es hier zum download.

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