Top-Trends: Was den mittelständischen Onlinehändler wirklich bewegt

Top-Trends: Was den mittelständischen Onlinehändler wirklich bewegt

Anders als die Big Player wie Otto und Zalando beschäftigen den mittelständischen Onlinehändler weniger die innovativen Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Voice Commerce oder Virtual Reality, davon ist Shopmacher überzeugt. Für die breite Masse der mittelständischen Online-Händler seien diese superinnovativen Zukunftstrends eher Flops als Tops, weil sie schlicht noch an deren Realität, Anforderungen und Möglichkeiten vorbeigehen, argumentiert der Spezialist für Enterprise E-Commerce Plattformen,

Daher verfolgt Felix Gaksch, Chief Customer Officer von Shopmacher (siehe Foto; Copyright: Shopmacher), einen bodenständigeren Ansatz und orientiert an den "tatsächlichen und realistischen Herausforderungen" der mittelständischen Onlinehändler.

Aus Sicht von Shopmacher lauten die Top-Trends im E-Commerce für 2018 wie folgt:

1. Daten managen und Messen lernen

Eine Vielzahl von mittelständischen E-Commerce-Plattformen verfügt im Hintergrund auch heute noch nicht über Datenmodelle und Auswertungsmöglichkeiten. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, denn eine leistungsstarke Business Intelligence ist unabdingbare Voraussetzung zum Beispiel für die heute so wichtige Personalisierung und auch die fortlaufende Shopverbesserung. Wer misst, der weiß – wer nicht misst, der vermutet nur.

2. Rule of thumb: mobile optimization

Auch wenn es sich anhört wie ein alter Hut: Viele E-Commerce-Plattformen sind in Sachen mobile optimization noch lange nicht dort, wo sie angesichts der stetig wachsenden Bedeutung des mobile commerce eigentlich sein müssten. Und da geht es um weit mehr, als um einen zackigen Aufbau eines Shops auf einem mobilen Endgerät. Gemäß der ‚rule of thumb’ muss ein mobil optimierter Shop zum Beispiel reduzierte aber relevante Informationen auf Befehl des wischenden Daumens präzise und auf den Punkt präsentieren. Daran muss gearbeitet werden.

3. Content und inspirational commerce

Mit informativem und verführendem Content rund um das Produkt wird der anspruchsvolle Onlinekunde unserer Zeit bewusst und unbewusst in seinem Kaufwunsch bestärkt sowie ein Stück weit eben auch verführt. Mit Größe, Farbe und Preis aus dem Product Information Management ist es da nicht getan. Die Bereitschaft und auch das unterbewusste Verlangen, zum Beispiel einen hochwertigen und damit teuren Schuh zu kaufen, steigt beim Interessenten, wenn er erfährt, wie dieser aufwändig in der toskanischen Manufaktur produziert wurde. Diese Verführung müssen gute Plattformen bieten – dann klappt es auch mit der Konversion.

4. Konsequente Serviceorientierung

Betreiber von E-Commerce-Plattformen müssen für ihre Kunden serviceorientiert, konkret und individuell greif- und erlebbar sein. Das setzt zwingend das bereits erwähnte moderne  Datenmanagement voraus. Individuelle Kontaktaufnahmen für Terminabsprachen, Reparaturleistungen, Wunschliefertermine inklusive Same Day Delivery und vieles mehr sind heute unabdingbar und müssen noch viel mehr zum selbstverständlichen Standard werden, als sie es heute sind.

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