Umstrukturierung: windeln.de leitet Maßnahmen zur Effizienzsteigerung ein

Umstrukturierung: windeln.de leitet Maßnahmen zur Effizienzsteigerung ein

Der Onlinehändler für Baby- und Kleinkinderprodukte, windeln.de, hat im Rahmen des bevorstehenden Managementwechsels eine detaillierte Beurteilung seiner Geschäftsbereiche vorgenommen und mehrere Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz und zur Senkung der Kosten eingeleitet. Dies teilt der Onlinehaändler in einer Pressererklärung mit.

Demnach betragen die geplanten Einsparungen auf Basis der Finanzzahlen 2017 ca. 10 Mio. Euro und sind weitgehend unmittelbar wirksam. Einmalige direkte Restrukturierungskosten betragen rund 1,5 Mio. Euro und werden im Geschäftsjahr 2018 erfasst. Der aktive Personalbestand der windeln.de Gruppe wird voraussichtlich von 387 Vollzeitäquivalenten (VZÄ) (inklusive Feedo) zum 31. Dezember 2017 auf rund 250 (-35%) (exklusive Feedo) bis zum Jahresende 2018 reduziert. Diese Maßnahmen sollen nach Angaben von windeln.de die Effizienz der Organisation erhöhen und ermöglichen damit mittelfristig profitables und nachhaltiges Wachstum zu erzielen. Break Even auf Basis des bereinigten EBITs ist nach Unternehmensangaben bereits für Anfang 2019 geplant.

Am deutschen Hauptsitz wird die Belegschaft in allen Vertriebs- und Verwaltungsbereichen reduziert und bestimmte Abteilungen neu organisiert. Darüber hinaus wird das Produktsortiment von derzeit 52.000 Produkten weiter optimiert, um die Margen zu erhöhen. Währenddessen werden die Marketingausgaben in Deutschland gesenkt. Insgesamt sind Kosteneinsparungen in den sonstigen Vertriebs- und Verwaltungskosten von 4 bis 5 Mio. Euro vorgesehen.

Wie der Onlinehändler weiter mitteilt, wird windeln.de sein internationales Geschäft auf den deutschsprachigen Raum (DACH), Spanien, Portugal, Frankreich und China konzentrieren um die Komplexität im Konzern zu reduzieren und die Profitabilität zu steigern. In diesem Zusammenhang beschloss das Management:
- Die Veräußerung des eigenständigen Geschäfts „Feedo“ zu prüfen, das in Tschechien, der Slowakei und Polen präsent ist.
- Die Schließung des italienischen Onlineshops, des lokalen italienischen Büros und Warenlagers;
- Die Erhöhung der Profitabilität des südeuropäischen Geschäfts „Bebitus“ in Spanien, Portugal und Frankreich durch Optimierung des Sortiments und Straffung der Organisation nach der Integration, die im Oktober letzten Jahres abgeschlossen wurde.

Als Folge dieser drei Maßnahmen erwartet das Management jährliche Kosteneinsparungen in Höhe von 5 bis 6 Mio. Euro auf Basis der Finanzzahlen 2017.
Aufgrund der Reorganisation in Deutschland und im Ausland, entschied das Management, den geplanten Umzug des Zentrallagers nach Osteuropa vorübergehend zu verschieben.

windeln.de hat laut vorläufiger Finanzzahlen für 2017 den Umsatz um 8 bis 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 211 Mio. bis 213 Mio. Euro Umsatz gesteigert Das bereinigte EBIT wird auf -26 Mio. bis -24 Mio. Euro beziffert (-13% bis-11% Marge) und die liquiden Mittel betragen zum Jahresende 29,2 Mio. Euro.

Der Umsatz im vierten Quartal betrug 52 Mio. bis 53 Mio. Euro - ein Minus von 8 bis 10 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal aufgrund der anhaltenden Profitabilitätsorientierung in Deutschland und vorübergehender Integrationseffekte bei Bebitus. Das bereinigte EBIT betrug -7 Mio. bis -6 Mio. Euro (-13% bis -11% Marge) und die Nettoliquidität veränderte sich im vierten Quartal 2017 um 4,9 Mio. Euro und konnte somit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbessert werden.

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