Und wenn Google auf einmal den Fiiialhandel fördert?

Und wenn Google auf einmal den Fiiialhandel fördert?

Letzte Woche kamen Gerüchte auf, dass Google eine Beteiligung an oder Übernahme der Firma Yelp verhandele. Yelp bietet Location Based Services, und zwar Geschäfts-Kritiken. Oh my - das würde den Wettbewerb vielleicht neu justieren.

Man stelle sich das vor: Wenn Google bei den individuellen Ranking-Kriterien die lokale Nähe als einen wesentlichen Faktor dazu nimmt und dazu noch Produktfeeds und Bewertungen integriert, löst das Unternehmen einen der wesentlichen Erfolgsfaktoren des Versandhandels auf: Die Produkt-Allokation. Bisher konnte man nämlich kaum herausfinden, wo ein Produkt im näheren Umkreis im Laden erhältlich war. Und aus den Yellow Pages geht eben nicht hervor, ob der Laden wirklich gut sortiert ist und vernünftige Preise bietet.

Die Zukunft von online ist offline, hat John Thompson von Best Buy auf dem Versandhandelskongress 2009 formuliert. Das Internet hat dem Versandhandel neue Umsätze beschert, so dass der Anteil des Versands am gesamten Einzelhandel deutlich gestiegen ist. Aber um jeden Prozentpunkt werden die Einzelhändler demnächst mit den Versendern kämpfen.

Freuen wird sich Google dank der Klick-Preise. Und die SEO-Agenturen. Die Versender sind gut beraten, mal zu prüfen, wieviel andere effiziente und effektive Werbewege sie noch beherrschen - und ob sie hier Nachholbedarf haben.

 

Kommentare

Peter schreibt am 22.12.09 16:09:
Direkt schade, dass lt. Techcrunch Yelp die Übernahme abgelehnt hat.

Ich bin ja schon seit längerem der Meinung, dass dem stationären Einzelhandel Dank located based services eine Renaissance bevorstehen könnte.

Aber nur wenn er es schafft seine Produktdaten und Warenbestand vom Zettelkasten in den PC zu bringen.

Man stelle sich vor: Ich suche eine bestimmte Jeans, die es in meiner Größe jedoch nicht in meinem favorisierten Laden gibt. Aber mein Handy sagt mir einfach, wo ich meine Hose in der richtigen Größe finde.

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Spamschutz

Der Grund, weshalb wir Sie beispielsweise nach dem Nachnamen unseres Chefredakteurs und Blogautors Stephan Meixner fragen, ist die Vermeidung von Spam durch automatisierte Spam-Bots.

Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.

Tweets

11.05.2012 09:35

Suche für die kommende Spezialausgabe des @VH_Berater noch Gastbeiträge zu Video-Mails, Lifecycle-Mails und Trigger-Mails.

03.05.2012 15:05

Bin den Rest der Woche mit der #Otto Group in Brasilien unterwegs und daher nur ab und an per E-Mail erreichbar.

27.04.2012 13:16

#Neckermann plant angeblich massiven Stellenabbau:http://t.co/Skii4bQz

27.04.2012 11:58

Danke :-) RT@jkrisch: Zalando vs. Otto: http://t.co/sfGu302A tolle Doku eines Zalando-Vortrags von @stephanmeixner und @VH_Berater

23.04.2012 10:18

Diese Woche im @VH_Berater : Programm "Fokus" - alle Fakten zum Restruktierungsprogramm von #Otto - und was Branchen-Kenner davon halten.

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