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Virtuelle Einkaufswelten: Wie Shopping in 20 Jahren aussieht

Virtuelle Einkaufswelten: Wie Shopping in 20 Jahren aussieht

Nach Herzenslust durch ein Shoppingcenter bummeln, Lieblingsstücke auswählen und all das ohne physisch anwesend zu sein: Was im Gaming-Bereich längst Realität ist, wird auch die Shoppingwelt von morgen prägen: Augmented und Virtual Reality. Und das Interesse in Deutschland ist groß – besonders bei jüngeren Konsumenten. Das zeigt die Zukunftsstudie, für die das digitale Handelsunternehmen QVC gemeinsam mit Trendbüro Hamburg und TNS Infratest mehr als 1.000 Menschen in Deutschland zum Shopping der Zukunft befragt hat. So kann sich jeder Vierte (26 Prozent) der Generation Y (16 bis 30 Jahre) sehr gut vorstellen, virtuelle Einkaufswelten, die mittels Brille betreten werden, zu nutzen.



Auffällig ist: Freunde und Familie bleiben als Ratgeber wichtig. Ob sie beim Shoppen live an unserer Seite oder tausende Kilometer entfernt sind, spielt allerdings kaum eine Rolle. Jeder fünfte Deutsche (19 Prozent) und rund ein Viertel der Generation Y malt sich schon heute aus, künftig "gemeinsam im Online-Chat oder in der virtuellen Realität shoppen zu gehen‘".

Dank neuer technischer Möglichkeiten verändert sich jedoch nicht nur die Art, wie wir in Zukunft shoppen, sondern auch die Rolle des klassischen Verkäufers. Die QVC Zukunftsstudie zeigt: Er erhält zunehmend Konkurrenz von digitalen Assistenten. So hätte rund jeder vierte Deutsche (23 Prozent) nichts dagegen einzuwenden, in Zukunft eine Beratung durch Computer, Avatare, Holografien oder Roboter zu nutzen – vorausgesetzt der Service stimmt. Jeder Zweite (48 Prozent) stimmt dem Statement zu: "Wenn der Service gut und freundlich ist, ist mir egal, ob dahinter ein Computer oder ein Mensch steckt."

Avatare simulieren Menschlichkeit, Augmented und Virtual Reality schaffen neue Räume für Interaktion – parallel zur Technologisierung und Robotisierung wächst unter den Deutschen der Wunsch nach echten Erfahrungen. Der Studie zufolge ist sich die große Mehrheit (77 Prozent) über alle Generationen hinweg einig: "Gerade weil so viel in Zukunft virtuell abläuft, werden Erlebnisse in der realen Welt umso wertvoller."

Für Trendforscher und Studienleiter Professor Peter Wippermann ein spannendes Ergebnis, denn es zeigt: "Je stärker wir in virtuelle Welten eintauchen, desto wichtiger wird menschliche Nähe." Ein Aspekt, von dem Handelsunternehmen und Marken profitieren können, schätzt Matthias Bork, CEO von QVC Deutschland: "Händler müssen für das Shopping 2036 Erlebniswelten schaffen, die den Konsumenten emotionale Erfahrungen bieten." 

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