Warum der iPad kein Game-Changer ist...

Warum der iPad kein Game-Changer ist...

... hat David Hogue so kurz wie treffend im Fluid-Blog beschrieben:

"Why do retailers think they have to wait for the iPad to change their approach to digital merchandising? Why do they think that the iPad is the first device and opportunity to combine great content with eCommerce?

The iPad didn’t need to be a game-changer for eCommerce – it’s just a touchscreen browser – but it makes people think differently about web design and experience, and all of the opportunities and design concepts that were available before the iPad (but which they rejected as “too edgy”) now seem acceptable. There is no reason why eCommerce web sites could not have been doing some of the things that people are doing with the iPad – the only difference is mobility – but why should mobile experiences be more engaging and content driven than a desktop (or laptop) web experience?

There is no reason why every digital shopping experience cannot be more rich and engaging, regardless of the device delivering the experience. Retailers and merchandisers have been stuck in old patterns and “traditional” ways of thinking about the web on the desktop, and the iPad is presenting an opportunity to “think different.” We should take this opportunity and run with it to create better digital shopping experiences for our customers, and in doing so we can also create great shopping experiences for any device or platform."

Kommentare

Christian schreibt am 29.07.10 10:30:
Ich möchte schon behaupten, dass das iPad die Spielregeln ändert - allerdings weniger im Online-Handel als vielmehr im stationären Handel.

Die stationären Händler und traditionellen Katalog-Versandhändler müssen sich meines Erachtens viel mehr Sorgen übers iPad machen als \"normale\" Online-Shop-Betreiber. Das iPad wird diese Gruppen Marktanteile kosten. Wie komme ich zu dieser Meinung?

Dem iPad werden wir verdanken können, dass das Internet an einen anderen Ort umzieht: Als das Internet noch jung war, \"wohnte\" es in Stundentenbuden mit meist männlichen Bewohnern (computeraffine \"Nerds\"). Im Laufe der Jahre zog das Internet auch in die Privathaushalte \"normaler\" Bürger ein. Dort residierte es zufrieden und glücklich an einem Schreibtisch im Home-Office. Die Menschen im Haushalt saßen entweder im Wohnzimmerm vorm TV oder am Schreibtisch, um im Netz zu surfen: \"Schatz, ich setz mich noch mal an den Rechner, guck Du den Krimi fertig\".

Das iPad wird dafür sorgen, dass das Internet nun vom heimischen Büro ins Wohnzimmer umziehen wird; dank des iPad liegt das Internet nun immer griffbereit auf dem Couchtisch. Ohne lange Anlaufzeit (\"Booten\") kann der Mensch binnen Sekunden im Netz surfen - und einkaufen. Das iPad macht das Internetsurfen sozialverträglich: Es stört den Partner plötzlich nicht mehr, wenn jemand neben ihm sitzt und im WWW unterwegs ist. Die Anwesenheit des Netzes am Couchtisch ist nicht störender als Zeitunglesen.

Die Folge: Der Einkauf im Netz wird noch naheliegender sein als früher. Die ständige Wohnzimmerpräsenz des iPad wird die Online-Umsätze weiter ankurbeln - zu Lasten der traditionellen Vertriebskanäle. Die stationären Händler müssen sich also überlegen, welchen Mehrwert sie dem bequemen Kauf aus dem heimischen Wohnzimmer entgegensetzen möchten.

Fazit: Das PC-Zeitalter begann mit dem \"Desktop\", dann kam der \"Laptop\" und nun zieht mit dem iPad der \"Couchtischtop\" in die Haushalte ein. Unser Leben und unsere Einläufe werden sich damit noch stärker aufs Internet verlagern.
Martin schreibt am 16.08.10 09:39:
Sie haben recht, dass das Internet einen Schub bekommen wird. Allerdings ändern sich nicht die Regeln des Online-Verkaufs durch das iPad, nur die Navigation. Demgegenüber hat das iPhone bzw. haben Smartphones ganz neue Nutzungssituationen und Angebotsformate hervorgebracht.

Was vielleicht sein kann: Wir bekommen einerseits eine stärkere Verknüpfung von TV-Inhalten und parallel inszenierten, iPad-orientierten Web-Angeboten. Das könnte gut funktionieren. Und in den Filialen könnten die Mitarbeiter mit Pads fehlende Sortimente rasch nachordern und direkt zum Kunden liefern. Das würde den \"entgangenen Umsatz\" verringern.

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