Was man aus Facebooks Social Plugin auf YouTube mache kann...

Was man aus Facebooks Social Plugin auf YouTube mache kann...

... zeigt derzeit IKEA in England. Eine App baut aus den Profil-Informationen des Social Networks und einigen persönlichen Angaben das ideale Schlafzimmer zum Glücklichsein. Ein Selbstversuch:

Ikea verlangt tiefen Zugang zu den Facebook-Informationen. Gewährt man diesen, wird man nach einiger Ladezeit gefragt, mit wem man das Schlafzimmer teilt: Das können auch mehrere Männer sein, oder Frau UND Kind. So etwas lockt natürlich den Spieltrieb.

Mir scheint, dass die wichtigsten Informationen aber nicht im Geschlecht der Partner besteht, sondern in der Anzahl der Jahre, die man mit ihm in einer Beziehung lebt. Bei mehreren Tests ergibt sich ein Unterschied nur durch die Zahl derjenigen, die das Schlafzimmer teilen, und der Jahre. 

Hat man die Informationen gegeben, baut Ikea virtuelle Wände aus den Facebook-Postings auf und schlägt dann das Schlafzimmer vor.

Und hier jetzt die Resultate: Zunächst der Vorschlag, als ich ehrlich war: Fast 20 Jahre mit meiner jetzigen Frau zusammen.

Und nun der Vorschlag, wenn ich mit einem Mann oder einer Frau erst seit einem Jahr zusammen bin.

Und schließlich der Vorschlag, wenn ich mit meinem Partner bzw. meiner Partnerin ein Kind habe.

Der Klick auf die Punkte im Bild führt dann direkt zum Produkt im Ikea-Shop.

Im Grunde hat Ikea aus den Profildaten relativ wenig gemacht. Der Kunde wird mit seinem Vornamen angesprochen. Möglicherweise würde ein Altersunterschied aus den Profildaten auch die Sortiments-Auswahl beeinflussen.

Doch der entscheidende Punkt ist immer noch die direkte Interaktion, d.h. das emotionale Shopping-Erlebnis "auf YouTube". Das finde ich wirklich gut gelöst, und angesichts der Anstrengungen, die YouTube in Sachen Musik-Shopping in dieser Woche andeutet, sollte man die Möglichkeiten der Videoplattform durchaus einmal testen.

Allerdings bin ich nicht sicher, ob die App tatsächlich YouTube brauchte - oder ob sie nicht in gleicher Weise auch anderswo hätte gebaut werden können.

Kommentare

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen






X

Spamschutz

Der Grund, weshalb wir Sie beispielsweise nach dem Nachnamen unseres Chefredakteurs und Blogautors Stephan Meixner fragen, ist die Vermeidung von Spam durch automatisierte Spam-Bots.

Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.

Tweets

11.05.2012 09:35

Suche für die kommende Spezialausgabe des @VH_Berater noch Gastbeiträge zu Video-Mails, Lifecycle-Mails und Trigger-Mails.

03.05.2012 15:05

Bin den Rest der Woche mit der #Otto Group in Brasilien unterwegs und daher nur ab und an per E-Mail erreichbar.

27.04.2012 13:16

#Neckermann plant angeblich massiven Stellenabbau:http://t.co/Skii4bQz

27.04.2012 11:58

Danke :-) RT@jkrisch: Zalando vs. Otto: http://t.co/sfGu302A tolle Doku eines Zalando-Vortrags von @stephanmeixner und @VH_Berater

23.04.2012 10:18

Diese Woche im @VH_Berater : Programm "Fokus" - alle Fakten zum Restruktierungsprogramm von #Otto - und was Branchen-Kenner davon halten.

Versandhausberater E-Letter

Veranstaltungen

Der „Versandhausberater“ bietet regelmäßig exklusive Praxis-Seminare rund um die Themen Kataloggestaltung, Onlineshop-Optimierung, Versandhandelsrecht und Social Media an.

Für Informationen zu den nächsten aktuellen Terminen und der Möglichkeit, unsere Referenten für eine Inhouse-Schulung zu buchen, wenden Sie sich bitte an Sarah Mertens, sam(at)fid-verlag.de.