Wird inStyle das bessere "YaSmatch"?
Burdas Modemagazin mausert sich zum Shopping-Portal. In der Betaversion wird deutlich, dass künftig die Leser zu Käufern werden sollen. Die angeschlossenen Partnershops wird es freuen.

Sell-a-tainment von der anderen Seite: Während die Modeversender, speziell die Online-Händler, mit eigenen Shopping-Magazinen virtueller und physischer Natur bei den Magazinen wildern, kehren die ihre Leser-Blatt-Bindung um und profitieren vom Shopping-Traffic. InStyle arbeitet mit verschiedensten Marken (Strenesse, s.Oliver, mytheresa, net-a-porter etc.) zusammen. Aus dem Mode-Content wird gezielt zum Shoppen animiert:

Zum Shopping-Paradies wird die "Styling-Idee der Woche".

Was kann Yalook dem entgegensetzen? Sicherlich die stärkere soziale Vernetzung. Zwar hat InStyle schon eine Menge Freunde auf Facebook. Aber letztlich können diese sich in der jetzigen Konzeption nicht einbringen. Die User-Styles sind für Yalook aber besondere Conversion-Booster. Zum anderen sind redaktionelle und verkäuferische Auswahl von Produkten zwei verschiedene paar Schuhe.
Beim Style der Stars hat InStyle durch die Vermarktung von Partnershops aber die Nase vorn. Hier müsste sich Yalook mit Smatch zusammentun. Die API gibt es, und so könnten eigene Waren mit Angeboten von dritten geschickt gemixt werden. Yalook hat eindeutig das zukunftsträchtigere "Magazin"-Konzept. Fehlt noch das breitere Sortiment. Oder Smatch müsste sich redaktionell verstärken.
Bin gespannt, wer das Rennen im redaktionellen Verkaufen macht.
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