Der Versandhaus-Blog von Barbara Bergmann

B2B-Crosschannel-Studie: Geschäftskunden haben spezifische Anforderungen

22.09.16 von Redaktion Versandhausberater

Elektronische Kataloge, aus denen direkt in einem Onlineshop bestellt werden kann, sind bei Geschäftskunden besonders gefragt. 78 Prozent der für die "ECC-Crosschannel-Studie B2B 2016" von ECC Köln und SAP Hybris befragten Geschäftskunden hat den Service bereits einmal genutzt. Auf diese Weise können Anbieter offenbar eine adäquate Alternative für Kataloge in physischer Form bieten.

Ebenfalls hoch in der Gunst der Geschäftskunden: Das Angebot individueller Preise und Rabatte bei allen Beschaffungen – unabhängig vom gewählten Vertriebskanal (3,78 von 5 Punkten). Auch ein zentrales kanalübergreifendes Kundenkonto, das alle Rechnungen und Belege in elektronischer Form zur Verfügung stellt (im Durchschnitt 3,60 Punkte) und eine Übersicht über alle Beschaffungen aus verschiedenen Vertriebskanälen bietet (3,44 Punkte), ist aus Geschäftskundensicht wünschenswert.

Zum Ergebnis der Studie Dr. Eva Stüber, Leiterin Research & Consulting am IFH Köln: "Wie im B2C-Bereich geht es auch im Kontakt mit Geschäftskunden um Convenience. Anbieter, die es ihren Kunden so einfach wie möglich machen, Bestellungen kanalunabhängig zu kombinieren und zu organisieren, bieten aus B2B-Kundensicht einen eindeutigen Mehrwert. Darüber hinaus können Crosschannel-Services vielfach als Tor zu einer digitalen Kundenbeziehung fungieren. Kundenfokus und Serviceorientierung sind auch im digitalen Zeitalter das Gebot der Stunde zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit." 

Geschäftsmodell: Otto unterstützt "mieten statt kaufen"

21.09.16 von Redaktion Versandhausberater

Otto hat gut lachen. Die Zahlen der Einzelgesellschaft stimmen – 5 Prozent mehr Wachstum im ersten Geschäftshalbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum, zudem klettert die Zahl der Neukunden um ganze 22 Prozent. Da lässt sich leichter über neue Geschäftsmodelle nachdenken. Herausgekommen ist dabei eine separate Plattform: Otto now – hier können Kunden nicht nur Multimedia Produkte  und Haushaltselektronik kaufen, sie können die begeherten Artikel auch langfristig mieten.

Von der Plattform sollen all diejenigen profitieren, die Dinge nicht mehr für eine lange Zeit benötigen. "Wir glauben, dass Konsumenten zukünftig auch physische Produkte auf Zeit mieten möchten und dies genauso einfach und sorgenfrei sein sollte, wie Musik zu streamen oder Car Sharing zu nutzen", erläutert Marc Opelt, Bereichsvorstand Vertrieb die neue Geschäftsidee. Genau diese Beobachtungen hätten zu der Überzeugung geführt, dass der richtige Moment gekommen ist, um die Bereitschaft der Konsumenten für Mietangebote zu testen. "Unser Ziel ist es, unseren Kunden nah zu sein, ihre Wünsche zu verstehen und bestmöglich zu erfüllen", so Opelt.

Getreu dem agilen Projektvorgehen wird das Team seine Ergebnisse in einem frühen Stadium live im Markt testen, sodass Otto Now bereits in einigen Wochen online zu sehen sein wird. In einem ersten Schritt werden dann Produkte aus den Bereichen Multimedia (z.B. Smartphones, Notebooks, Beamer, Spielekonsolen, Drohnen), Haushaltselektronik (z.B. Geschirrspüler) und Sport (z.B. Laufbänder, E-Bikes) zur Miete angeboten. Darüber hinaus wird Otto nach eigenen Angagen zu jedem Produkt einen Rundum-Service inklusive Aufbau, Wartung und kostenloser Reparatur anbieten. Die Mindestmietdauer bei allen Produkten beträgt drei Monate.

Ströer kauft Vitalsana und entlässt 100 Journalisten

20.09.16 von Redaktion Versandhausberater

Die Kölner Ströer-Gruppe beginnt nach Ihrer Einkaufstour jetzt das Reich neuzuordnen. Das heißt für 100 Journalisten in Darmstadt, dass sie sich bald eine neue Stelle suchen können. Denn der Medienriese will in Berlin einen zentralen, hochmodernen Newsroom mit 1.000 Quadratmetern bauen. Die T-Online-Redaktion in Darmstadt muss also gehen.

Hauptfokus liegt dabei auf Effizienz und multimediale Arbeitsweise. Dementsprechend wandern die Nischenportale giga.de, kino.de und erdbeerlounge.de sowie das Newsportal T-online.de an die Spree. Den Umzug betrifft aber bei allen nur die Redaktion, Produktmanagement, Technik und Vermarktung bleiben im Rhein-Main-Gebiet.

Die Ströer-Gruppe betreibt mittlerweile tausende Webseiten im deutschsprachigen Raum. Vor etwas mehr als einem Jahr hatte die Gruppe erst t-Online und dann den Vermarkter Interactive Media für rund 300 Mio. € von der Deutschen Telekom gekauft. Im August 2016 hatte Ströer den Foodboxen-Versender Foodist gekauft.

Heute wurde bekannt, dass die Gruppe die Online-Apotheke Vitalsana für 4,5 Mio. € gekauft hat. Vitalsana dürfte den meisten noch ein Begriff sein, da die Online-Apotheke nach der Schlecker-Insolvenz von den Mitarbeitern übernommen wurde. Die 2007 gegründete Versandapotheke erwirtschaftet einen Umsatz von rund 30 Mio. €. Der größte Teil dieses Umsatzes wird wie bei den meisten Versandapotheken durch OTC-Produkte erzielt.

Die Strategie der Kölner Gruppe ist klar. Denn Startups und Online-Webseiten bieten dem Vermarkter Raum, der effektiv genutzt werden kann. "Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren zur Erreichung einer attraktiven Marge ist daher der direkte Zugang zu den richtigen Medienangeboten mit hoher Reichweite in den Kernzielgruppen", betont Ströer-COO Christian Schmalzl selbst. Die Startups werden also von der Vermarktermacht der Kölner stark profitieren können. Denn die wenigsten können sich von Anfang an TV-Kampagnen und OOH-Flächen fürs Branding leisten. Dementsprechend werden wir von den Investitionen der Ströer-Gruppe wohl noch einiges hören und sehen. 

Weiterlesen: Shop Apotheke will noch in 2016 an die Börse

E-Commerce-Markt: In Deutschland setzt sich die Konzentration fort

20.09.16 von Redaktion Versandhausberater

Die Studie "E-Commerce-Markt Deutschland 2016" von EHI und Statista belegt, dass das Gros des deutschen Onlineumsatzes in 2015 von den drei Riesen Amazon.de (7,8 Mrd. Euro), Otto.de (2,3 Mrd. Euro) und Zalando.de (1,0 Mrd. Euro) erzielt wurde.  Gemeinsam kommen sie auf über 11 Mrd. Euro Umsatz – das ist annähernd so viel wie die Shops auf den Rängen 4 bis 100 zusammen. Eine Entwicklung, die in den vergangenen Jahren weiter zugenommen hat.

Laut der Studie hat der deutsche E-Commerce-Umsatz in 2015 um gut 13 Prozent zugelegt. Die deutschen Top 100 E-Commerce-Händler erwirtschafteten im vergangenen Jahr einen Umsatz – mit physischen Gütern – von 24,4 Mrd. Euro (2014: 21,6 Mrd. Euro).



Dennoch war 2015 reichlich Bewegung im Online-Markt. So konnten sich einige etablierte Shops im Ranking nach vorne entwickeln, beispielsweise Mediamarkt.de (stieg mit einem Umsatz von 218,9 Mio. Euro von Platz 30 auf 18) und Saturn.de (stieg mit einem Umsatz von 143,6 Mio. Euro von Rang 51 auf Rang 33). Auch Shootingstars haben sich vorne im Ranking platziert. Die Otto Group stellt einen der Aufsteiger unter den umsatzstärksten Onlineshops in Deutschland: Aboutyou.de katapultiert sich gut eineinhalb Jahre nach Start auf Platz 70 mit einem Jahresumsatz von fast 70 Mio. Euro. Mit Hellofresh.de hat es auch ein Händler aus der Lebensmittel-Branche unter die Top 100 geschafft. Der Lieferdienst erzielt mit einem Umsatz von 84,5 Mio. Euro Rang 63, muss sich in seinem Bereich allerdings noch von Hawesko.de geschlagen geben – der Weinlieferant landet mit 91,5 Mio. Euro Umsatz auf Rang 57

Die meisten Online-Händler bestehtenauch in diesem Jahr aus Generalisten und Fashion-Onlineshops: 29 Shops bieten ihren Kunden ein Online-Kaufhaus ohne speziellen Produktfokus, 20 Shops verkaufen hauptsächlich Bekleidung, Textilien und Schuhe. Mit 12 Anbietern ist der Bereich Computer, Unterhaltungselektronik und Telekommunikation am drittstärksten vertreten.

 

 

Zusammenarbeit: Weltbild und Weinvorteil.de sind Partner

20.09.16 von Redaktion Versandhausberater

Für Weltbild-Geschäftsführer Sikko Böhm ist ein guter Wein "die perfekte Ergänzung zum Buch". Grund genug für den Online-Buchhändler mit dem 2002 gegründeten Weinportal Weinvorteil.de eine Kooperation einzugehen. Denn: "Durch das neue Angebot gewinnen wir zusätzliche Attraktivität bei alten und neuen  Zielgruppen", so die Kalkulation des Weltbildverlags.

Und so funktioniert's: Weinfreunde und Weinkenner finden unter https://www.weltbild.de/themenwelten/partner-angebote/wein exklusiv für Weltbild-Kunden erstellte Angebots-Pakete von ausgesuchten Spitzenweinen. Versand und Kundenservice erfolgen über den Partner Weinvorteil. Weltbild Kunden haben eine Einhundert-Prozent-Probiergarantie. Entspricht ein Wein nicht den Erwartungen, aus welch einem Grund auch immer, wird der Wein wieder abgeholt und der Kunde erhält sein Geld zurück.

Hintergrund: Das Portal Weinvorteil.de ist eine Tochtergesellschaft der in den Niederlanden gegründeten Wijnvoordeel International B.V. (1999), die sich speziell auf das Angebot an Privatkunden konzentriert. In den Niederlanden und Belgien ist die Muttergesellschaft klarer Marktführer, in Deutschland eine der Top-10 Anbieter; mit insgesamt einem Jahresumsatz von mehr als 65 Millionen Euro zählt die Gruppe zu den größten Wein-Versendern in den Niederlanden, Belgien, Deutschland und Österreich.

Akquisition: TAKKT beteiligt sich an Berliner Start-up

19.09.16 von Redaktion Versandhausberater

Der B2B-Spezialversender TAKKT AG beteiligt sich nach eigenen Angaben mit einer Minderheitsbeteiligung von 30 Prozent an dem Berliner Start-up printmate GmbH. Es ist das erste Investment der Anfang des Jahres gegründeten Beteiligungsgesellschaft, mit der junge, innovative Unternehmen mit Fokus auf B2B-Handel gefördert werden sollen.

Zu den Beweggründen des Investments der TAKKT-Vorstandsvorsitzende Felix Zimmermann (siehe Foto): "Neben der Finanzierung des Wachstums bringen wir uns aktiv mit unserem Know-how und unserer internationalen Erfahrung ein. Gleichzeitig erhalten wir Zugang zu innovativen Geschäftsmodellen, neuen Produkten und visionären Gründern." Bisher hatte die Akquisitionsstrategie des B2B-Versenders auf etablierte und bereits profitable Unternehmen abgezielt.

printmate ist ein im März 2015 gegründetes Start-up, das sich auf den digitalen Druck von professionellen Versandverpackungen im kundenindividuellen Design spezialisiert hat. Hauptzielgruppe sind kleinere Firmen im Onlinehandel und Agenturen, die printmate schon ab einer Auflage von 100 Stück zu attraktiven Preisen beliefern kann.

Für den Gründer und CEO Julian Jost kommt das Investment gerade richtig: "Nach einem Jahr am Markt werden wir jetzt weiter Gas geben. Wir haben für uns doch etwas überraschend bereits viele Kunden aus dem Ausland und wollen jetzt die Internationalisierung unseres Shops vorantreiben. Gleichzeitig arbeiten wir an weiteren Produkten und entwickeln weiter Techniken in Richtung Personalisierung. Ich bin erfreut, dabei vom international erfahrenen Team der TAKKT-Gruppe Unterstützung - auch bei Know-how und Skalierung – zu bekommen."

Die Investmentsumme bewegt sich im mittleren sechsstelligen Bereich.

(Foto: TAKKT AG)

Hinweis: Fehlerhafte Wahlkarten in Österreich sind keine Kuverts

19.09.16 von Redaktion Versandhausberater

Dass die österreichische Präsidentenwahl aufgrund fehlerhafter Wahlkarten verschoben werden muss, hat so manchen Zeitgenossen amüsiert. Den Verband der deutschen Briefumschlag-Industrie e.V (VDBF) hat die Diskussion darum hingegen eher besorgt. Denn es sei falsch, wenn in der Presse von fehlerhaften Briefumschlägen als Ursache für die Wahlverschiebung gesprochen werde, so teilt der Verband mit. Bei den monierten Wahlkarten handle es sich keineswegs um Briefumschläge, sondern vielmehr um Endlosformulare, die nur optisch einem Briefkuvert ähneln, stellt der VDBF in einer Presseerklärung klar.

Damit will der Verband Kunden besänftigen, die von den mangelhaft klebenden Wahlkarten in unserem Nachbarland gehört haben und befürchten, dass evtl. auch die in ihrem Haus eingesetzten Briefumschläge von den Klebeproblemen betroffen sein könnten. Die deutschen Briefumschlaghersteller erklären: Für Kuverts mit Haftklebeverschluss gibt es weiterhin eine Klebegarantie von fünf Jahren. Wären solche Briefkuverts mit Haftklebeverschluss in Österreich verwendet worden, wäre das Wahlkarten-Problem durchaus vermeidbar gewesen, so der Verband.

Bilanz: Ikea wächst stabil und bleibt auf Multichannel-Kurs

19.09.16 von Redaktion Versandhausberater

Der Versender des Jahres 2014, der schwedische Möbelkonzern Ikea, hat im Geschäftsjahr 2016 (Stichtag: 31. August 2016) den weltweit erzielten Umsatz um 7,1 Prozent auf 34,2 Milliarden Euro gesteigert, teilt das Unternehmen mit. Allerdings lagen die Zuwächse damit unter dernen des Vorjahres, als der Konzern noch ein Wachstum von 11,2 Prozent verzeichnen konnte.

Treiber des Wachstums im abgelaufenen Geschäftsjahr war der besondere Fokus auf das Segment Küche: "Das war sehr erfolgreich und kam bei den Kunden gut an," betont Präsident und Konzernchef Peter Agnefjäll. Das Möbelhaus hat in 2016 auch das Filialnetz erweitert und eröffnete 12 neue Einrichtungshäuser. Zugleich forcierten die Schweden ihre Anstrengungen die On- und Offline-Kanäle miteinander zu verknüpfen, um so für den Kunden bedürfnisgerechte Einkaufsbedingungen etwa durch zusätzliche Bestell- und Abholstationen zu schaffen. Dies wird auch weiterhin ein wichtiger Schwerpunkt der Ikea-Strategie bleiben: "Im kommenden Jahr werden wir uns noch stärker dafür einsetzen, Besuchern auf allen Kanälen ein tolles Ikea-Erlebnis zu bieten", bestätigt Agnefjäl.

Der deutsche Markt rangiert weiterhin an erster Stelle und konnte erneut mit einem Rekordwachstum glänzen, auf Platz zwei folgt die USA. Besonders dynamisch wächst der Markt in China, ebenso die Märktte in Australien, Kanada und Polen. Zugleich planen die Schweden, in Indien und Serbien die ersten Einrichtungshäuser im kommenden Jahr zu eröffnen.

Für Dezember hat der Konzern detailliertere Informationen zum Geschäftsjahr 2016 angekündigt.

Näheres zur Jahresbilanz 2015 lesen Sie hier.

M-Commerce: Schuhplus launcht multimediale Website

16.09.16 von Redaktion Versandhausberater

Ganz dem Mobile-Trend folgend hat der Schuhe-Übergrößen-Spezialist, schuhplus, einen neue Website geschaffen, die ein geräteunabhängiges Shoppen möglich macht. Die treibende Kraft für die Umsetzung war die Erkenntnis: Das Smartphone ist zum ständigen Lebensbegleiter der Kunden geworden und vereint das digitale Leben - vom Shopping-Center bis zur Kontaktbörse.

Dazu schuhplus-Geschäftsführer Kay Zimmer. "Das mobile Einkaufen, der so genannte M-Commerce, steht für den modernen Shopping-Zeitgeist, wobei hier insbesondere die Usability, also die intuitive, einfache Handhabung, stets garantiert werden muss." Mit dem neuen Webshop habe man "exakt den Kern unserer Kundschaft getroffen." Allein in der ersten Woche nach dem Start sei die Anzahl der mobilen 'Handy-Kundschaft' um mehr als 300 Prozent gestiegen.

Wichtig bei der gut sechs Monate dauernden Umsetzung der crossmedialen Website ist dem Schuhspezialisten vor allem gewesen, "dass unsere Kunden sich stets wiedererkennen. Ob mobil oder am heimischen Computer: Das 'Look and Feel' sollte stets harmonisch ineinandergreifen", so Firmengründer Zimmer.

dmexco 2016: Rekorde, Mobile und fehlende Fachkräfte

16.09.16 von Redaktion Versandhausberater

Der internationale Hotspot der digitalen Wirtschaft, die dmexco 2016, schloß gestern in Köln seine Pforten und wieder vermeldete der Veranstalter Rekorde  – mehr Besucher mehr Aussteller, mehr Fläche. Und das dies so ist, liegt an der unvergleichlichen Dynamik der digitalen Wirtschaft. Dies kann kaum eine andere Branche in den vergangenen zwei Jahrzehnten von sich behaupten.

So erklärte Matthias Wahl, Präsident Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V.: "Die diesjährige dmexco hat sich mal wieder selbst übertroffen. Gemeinsam mit den Ausstellern in Kombination mit einem einzigartig besetzten Seminar- und Konferenzprogramm haben wir die bedeutendsten Entwicklungen in den Fokus gestellt und wichtige Impulse für bestehende und neue Geschäftsmodelle gesetzt."

Doch welche Erkenntnisse hat der Besucher eigentlich mit genommen? Ohne Zweifel diese: Mobile ist der Vertriebsweg der Zukunft. Teils generieren Online-Händler über die Hälfte ihres Umsatzes bereits über Mobile, so ist von Dienstleistern zu hören. Allerdings ist das Wachstum im internationalen Vergleich hierzulande noch eher verhalten. Ohnehin drängt sich dem Besucher immer wieder der Eindruck auf, dass Deutschland innerhalb der digitalten Welt höchstens Mittelmaß ist. Angefangen beim nach wie vor schleppenden Breitbandausbau bis hin zu Trends setzenden Konzernen. In der Debate hall bringt es ein Teilnehmer auf den Punkt: "Seit Jahren reden wir über die dieselben Dinge, die passieren müssten, doch es passiert noch immer viel zu wenig."

Etwas, dass in dieselbe Richtung weist, ist das Thema Fachkräftemangel. Sicherlich u.a. darauf zurückzuführen, dass nicht frühzeitig genug, entsprechende Weichenstellungen vorgenommen wurden. Inzwischen wird die Personalnot immer spürbarer. Im Gespräch mit Dienstleistern wurde deutlich, dass teils Aufträge abgelehnt werden müssen, weil die entsprechenden qualifizierten Fachkräfte nicht zur Verfügung stehen. Manches Unternehmen mag über gute Verbindungen ins Ausland verfügen und gfs. Aufträge dortihin outsourcen können, doch Recruiting bleibt für die meisten spezialisierten Unternehmen ein gravierendes Problem.

Lösungen? Ad hoc gibt es die natürlich nicht, aber die Hoffnung besteht darin, dass Unternehmen durch ihre eigene Philosophie Fachkräfte auf sich aufmerksam machen können. Eine Philosophie, die den Bewerbern einen weitestmöglichen kreativen Aktionsradius und zugleich einen atmosphärischen Rahmen bietet, der ihre Arbeit und Integration (falls aus dem Ausland rekrutiert) erheblich erleichtert.

Dass vor allem auch im Ausbildungssektor deutlich stärker die Attraktivität von IT-Fachkräften, E-Commerce-Spezialisten und Software-Programmierern herausgestellt werden muss, dürfte ohnehin klar sein. Immerhin ist mit dem kürzlich auf den Weg gebrachten Ausbildungsberuf für E-Commerce Kaufleute schon ein Anfang gemacht.

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