Der Versandhaus-Blog von Michael Jansen

Ihr Zitat für den Versandhausberater

01.12.17 von Redaktion Versandhausberater

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

zum Jahresabschluss möchten wir Sie im Versandhausberater gerne zu Wort kommen lassen. Nutzen Sie die Möglichkeit, mit Ihrem Zitat, Ihrer Meinung, Ihrer konjunkturellen Prognose in einer der nächsten Ausgaben zu erscheinen.

Ihre Meinung ist uns wichtig.

Senden Sie uns dazu einfach Ihr Zitat zu, das eine oder mehrere der folgenden Fragen beantworten könnte. Die Zeichenanzahl kann zwischen 300 und 1.000 Zeichen umfassen.

  1. Wie ist Ihr Geschäftsjahr 2017/2018 verlaufen (Prognose/Einschätzung)? Gab es Überraschungen, welche?
  2. Was erwarten Sie für das kommende Jahr – für Ihr Unternehmen, für die Wirtschaft, für die Branche Versandhandel?
  3. Was ist Ihre ganz persönliche Erwartung für das kommende Jahr? Welche Herausforderung erwarten Sie?

Bitte senden Sie eine E-Mail mit Bild bis zum 10.12. zurück an michael.jansen@versandhausberater.de.

Ich freue mich auf Ihre Meinung.

Ihr

Michael Jansen,

Chefredakteur Versandhausberater

Rocket Internet-Bilanz: Mehr Wachstum und verbesserte Profitabilität

01.12.17 von Redaktion Versandhausberater

Ausgewählte Unternehmen in den Fokussektoren Food & Groceries (HelloFresh), Fashion (Global Fashion Group („GFG’’)), General Merchandise (Jumia) und Home & Living (Westwing und Home24) verzeichneten weiteres Umsatzwachstum in Höhe von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahrjahreszeitraum und erzielten einen aggregierten Netto-Umsatz von 1,85 Milliarden Euro in den ersten neun Monaten des Jahres 2017. Dies teilt Rocket Internet mit.

Im Einzelnen nennt das Unternehmen folgende Zahlen:

HelloFresh, der weltweit führende Kochbox-Lieferant mit Zielmärkten in Nordamerika, Europa und Australien, erzielte in 9M 2017 einen Umsatz von 652 Millionen Euro und ein bereinigtes EBITDA von -64 Millionen Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich von -15,1 Prozent auf -9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Seit dem 2. November 2017 werden die Aktien von HelloFresh an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Nach dem Börsengang von Delivery Hero im Juni, war dies der zweite erfolgreiche Börsengang eines der ausgewählten Unternehmen in 2017.

GFG steigerte den Nettoumsatz in den ersten neun Monaten 2017 um 26,9 Prozent auf 767 Millionen Euro. Das Nettowarenvolumen einschließlich der Verkäufe über den Marktplatz erreichte 793 Millionen Euro, was einem Anstieg von 29,1 Prozent im Vergleich zu 9M 2016 entspricht. Haupttreiber für die Verbesserung der bereinigten EBITDA-Marge von -17,0 Prozent in 9M 2016 auf -10,0 Prozent in 9M 2017 war die verbesserte operative Effizienz (bei allen Zahlenangaben wurde Namshi nach der erfolgreichen Partnerschaft mit Emaar Malls und dem Erwerb von 51% der Anteile durch Emaar Malls nicht mit einbezogen).

Jumia, Afrikas führendes Online-Ökosystem, steigerte das Bruttowarenvolumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32,4 Prozent auf 236 Millionen Euro in 9M 2017. Q3 2017 weist einen starken Anstieg des Bruttowarenvolumens von 69,7 Prozent im Vergleich zu Q3 2016 auf, was einem Bruttowarenvolumen von 92 Millionen Euro im laufenden Quartal entspricht.

Das Online Home & Living Unternehmen Home24 steigerte seinen Umsatz in den ersten neun Monaten 2017 auf 195 Millionen Euro, eine Steigerung um 9,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz im dritten Quartal 2017 stieg im Vergleich zum dritten Quartal 2016 um 16,4 Prozent und lag im laufenden Quartal bei 63 Millionen Euro. Home24 konnte seine bereinigte EBITDA-Marge von -19,5 Prozent in 9M 2016 auf -9,3 Prozent in den neuen Monaten 2017 deutlich verbessern, wozu auch die Verbesserung der Bruttomarge um 3,3 Prozentpunkte auf 43,9 Prozent in den neuen Monaten 2017 beigetragen hat. Home24 prüft verschiedene Finanzierungsoptionen, inklusive potenzielle Kapitalmarkttransaktionen, um das zukünftige Wachstum des Unternehmens zu finanzieren. Westwing erreichte eine signifikante Verbesserung der bereinigten EBITDA-Marge von -9,2 Prozent in 9M 2016 auf -4,5 Prozent in 9M 2017 und reduzierte damit die Verluste von 16 Millionen Euro in 9M 2016 auf 8 Millionen Euro in 9M 2017.

Marketing-Studie: Wirkung von Influencern auf Onlineshopper nimmt deutlich zu

30.11.17 von Redaktion Versandhausberater

Jeder sechste deutsche Online-User im Alter von 14 bis 29 Jahren hat bereits Produkte gekauft, die er zuvor bei einem Influencer sah. Das ist eines der Ergebnisse der Influencer-Marketing-Studie von Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. und Influry. Bei den 30- bis 49-Jährigen haben immer noch sieben Prozent bereits ein Produkt gekauft, das sie zuvor bei Influencern sahen.

Bei den Online-Nutzern, die besonders Social-Media-affin sind, liegt der Anteil derer, die ein durch Influencer beworbenes Produkt gekauft haben, bei hohen 22 Prozent. Ein genauerer Blick auf die für Werbungtreibende in naher Zukunft wichtig werdende Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen zeigt sogar: 30 Prozent der Social-Media-affinen Online-Nutzer haben bereits von Influencern beworbene Produkte gekauft, das ist beinahe jeder Dritte. „Die Zahlen zeigen eindeutig, dass Influencer Marketing verkaufsfördernd wirkt“, sagt Marco Zingler (denkwerk), Vizepräsident des BVDW.

Die wichtigsten Kanäle zur Wahrnehmung von Produkten sind Facebook und Youtube. 52 Prozent der deutschen Online-Nutzer ab 14 Jahren sind auf Facebook bereits auf ein Produkt oder einen Service aufmerksam geworden. Bei Youtube sind dies 37 Prozent. Dahinter folgen Whatsapp (22 Prozent), Instagram (15 Prozent) und Google Plus (15 Prozent). „Interessant ist auch, dass jeder sechste Internetnutzer bei der Suche nach Informationen über Produkte und Services im Social Web tatsächlich fündig wird“, sagt Influry-Geschäftsführer Levin Vostell. „Eine strategisch geplante Integration von Influencern in den Marketing-Mix ist daher ein Muss.“

Zu den Branchen, die im Influencer Marketing derzeit am erfolgreichsten sind, gehört vor allem Food. Der Bereich zählt bei fast allen Altersklassen zu den Branchen, die von Influencer-afffinen Online-Nutzern am häufigsten gesucht werden. Bei den 14- bis 17-Jährigen ist nur Beauty beliebter. Sport steht bei den 18- bis 29-Jährigen bereits auf Platz zwei. Bei den 30- bis 49-Jährigen hingegen ist der News-Bereich nach Food die beliebteste Kategorie.

Hinweis: Ab dem 1. Dezember haben Agenturen und Unternehmen wieder die Möglichkeit, ihre Influencer-Marketing-Kampagnen beim Deutschen Digital Award einzureichen unter www.deutscherdigitalaward.de

Personalien: Klingel Gruppe besetzt Führungspositionen neu

29.11.17 von Redaktion Versandhausberater

Die Pforzheimer K - Mail Order GmbH & Co. KG (Klingel Gruppe), hat nach eigenen Angaben wichtige Führungspositionen neu besetzt. Bereits seit Oktober ist Beatrice Grünwald neues Mitglied der Geschäftsleitung. Sie wird die Marke Klingel künftig mit ihrer Produktkompetenz und ihrer sortimentsstrategischen Erfahrung unterstützen und zusammen mit Oliver Lenz leiten, teilen die Pforzheimer in einer Presseerklärung mit. Die 51-Jährige war in ihrer beruflichen Laufbahn unter anderem bei Bonita, Biba und Charles Vögele tätig – bei den beiden letztgenannten als Geschäftsführerin.

Personelle Veränderungen gibt es auch beim Spezialisten für Online Marketing K - New Media GmbH & Co. KG: Thorsten van der Velten, der die Geschäfte der hundertprozentigen Klingel Tochter bislang leitete, gibt die unternehmerische Verantwortung an den bisherigen CFO Markus Winter ab. Van der Velten übernimmt stattdessen die Führung der neu gegründeten K - Lifestyle GmbH & Co. KG. K - Lifestyle fungiert als Zwischenholding und hält Beteiligungen an den im Juli 2017 erworbenen creatrade Consumer Marken Conleys, MiaVilla und Impressionen. Darüber hinaus unterstützt K - Lifestyle das B2C-Geschäft mit Shared Services. 

Die ebenfalls zugekaufte Schneider GmbH & Co. KG bleibt im Business-to-Business Bereich ein eigenständiges Unternehmen. Für ihre Geschäfte zeichnet Anna-Sabine Büscher verantwortlich, die von Schneider übernommen wurde. Die Trennung der Geschäfte in die Bereiche B2B und B2C sei ein zentraler Schritt nach der Übernahme der creatrade-Gruppe im Juli 2017 gewesen, teilt das Unternehmen mit.

Im B2C Geschäft ist die Führungsriege mit der Berufung von Andreas Schröder in das Geschäftsführungsteam der Impressionen Versand GmbH seit dem 1. Oktober komplett. Andreas Schröder, der zuvor die Geschäfte des Spezialversenders für Kinder- und Umstandsmode Vertbaudet leitete, führt das Unternehmen jetzt gemeinsam mit Sabine Enders.

Bei der Conleys Modekontor GmbH und der MiaVilla GmbH konnte das Management nach der Übernahme erhalten werden: Geschäftsführer bei Conleys bleibt Sven Hansen, Meike Arendt verantwortet weiterhin die Geschäfte des Onlineshops für Möbel und Wohnaccessoires MiaVilla. Co-Geschäftsführer aller drei Marken ist Thorsten van der Velten.

Personalie: Zalando mit neuem Deutschland-Chef

29.11.17 von Redaktion Versandhausberater

Der Online-Fashionhändler Zalando hat Linus Glaser (siehe Foto; Copyright: Zalando) zum neuen Deutschland-Chef ernannt. Er folgt auf Moritz Hau, der sich nach rund zweieinhalb Jahren von der Mode-Branche abwendet und künftig den eigens gegründeten Energiedienstleister Eigensonne als CEO leitet und damit auf das Thema Erneuerbare Energien setzt. 

Der neue Deutschlandchef bei Zalando ist kein unbekannter. Er arbeitet bereits seit 2011 für die Berliner, zuletzt hatte er die Position des Head of Austria and Switzerland inne. Nun weitet sich sein Aufgabengebiet auf die gesamte DACH-Region und damit der wichtigsten Märkte für Zalando aus.

Zuletzt hatte der Mode-Versender ein Umsatzwachstum von 28,7 Prozent im dritten Quartal gemeldet. Auch die Anzahl aktiver Kunden hat sich im Vergleich zum zweiten Quartal um rund eine Million erhöht. Und in der Region Deutschland, Österreich und der Schweiz zog das Wachstumstempo im dritten Quartal wieder an.

Der neue Mann für die DACH-Region wird in seinem Verantwortungsbereich sein Augenmerk stark darauf richten, dass der Zalando-Kunde künftig noch mehr von der Erlebnisshopping-Devise profitiert. Das bedeutet noch mehr digitale Features, noch bessere Logistik und noch mehr Eigenmarken.

Infrastruktur: About you bietet eigene E-Commerce-Technologie als Service

28.11.17 von Redaktion Versandhausberater

Die E-Commerce Plattform About you bietet ab sofort mit der About you Cloud seine selbst entwickelte E-Commerce-Infrastruktur als Lizenzprodukt an. Das erste Cloud-Produkt ‚Backbone’, ein E-Commerce-Backend, gestaltet nach Angaben der Otto Group-Tochter als erstes im europäischen Markt den Online-Handel nach der Logik eines API-first Ansatzes. Diese Mechanik habe sich bereits bei der Fashion-Plattform About you sowie bei der Fashion-Brand Edited bewährt, teilen die Hanseaten mit.

About you zufolge ist die Infrastruktur auf Skalierung getrimmt, deutlich wartungseffizienter als andere Systeme und arbeitet mit den meisten gängigen E-Commerce-Technologien zusammen. Das Angebot richtet sich daher an wachstumsstarke Händler mit einem Mindestumsatz von 100 Millionen Euro im Jahr. Mit dem Einstieg ins Cloud-Geschäft eröffnet sich die Tochter der Otto Group ein weiteres Geschäftsfeld: E-Commerce-Technologie als Service. Weitere Cloud-Produkte neben ‚Backbone’ seien bereits in Planung, heißt es. 

About you-Geschäftsführer Sebastian Betz: „Das Feedback auf unsere Plattform war in den letzten Jahren äußerst positiv und wir wurden häufig gefragt, ob man sie lizenzieren könnte. Wir haben ein enorm leistungsfähiges System, das mit keinem anderen Produkt weltweit vergleichbar ist und das wir kontinuierlich weiterentwickeln. Die Erweiterung zum E-Commerce-Technologieanbieter liegt für uns auf der Hand, weil auch wir davon profitieren."

Das sind die wichtigsten Funktionen der Cloud im Überblick:

Product & Catalogue Management

  • Verclusterung von Produkten zu Kategorien
  • Multi-Shop Funktion
  • Multi-Sprach und -Price Management & inkl. Übersetzungsprozess
  • Produktsuche

Orders & Stock Management

  • Bestell-Verwaltung
  • Real-Time Stock Management
  • Push Mitteilungen zu Sendungen & Retouren

Warehousing & Logistics Management

  • Multiple Warehouses
  • Multiple Dropshipping Partner
  • Internationale Auswahl Carrier

Deal: DocMorris übernimmt Vitalsana

27.11.17 von Redaktion Versandhausberater

Das Media-Unternehmen Ströer veräußert eigenen Angaben zufolge die Onlineapotheke Vitalsana an die Zur Rose-Gruppe, zu der auch die Marke DocMorris gehört. Wie Ströer mittteilt will sich das Unternehmen stärker auf das Kerngeschäft entlang des Marketing- und Sales-Funnels mit Branding-, Performance- und Dialogprodukten fokussieren.

Die im Oktober 2016 von Ströer akquirierte Onlineapotheke Vitalsana habe sich aufgrund des direkten Zugangs zu den reichweitenstarken Medienangeboten, Performance-Marketing-Möglichkeiten und datenfokussierten Produkten von Ströer "herausragend weiterentwickelt" und sei vor diesem Hintergrund erfolgreich an die Zur Rose-Gruppe verkauft worden, teilt Ströer weiter mit.

„Wir haben bewiesen, dass stark marketinggetriebene, digitale Geschäftsmodelle wie das von Vitalsana durch unsere integrierten Angebote entlang des Marketing- und Sales-Funnels signifikant und wertsteigernd weiterentwickelt werden können", sagt Christian Schmalzl, Co-CEO der Ströer SE & Co. KGaA. Gleichzeitig richte man im Hause Ströer den Fokus zukünftig stärker auf die Kerngeschäftsfelder. So habe man diese gute Gelegenheit genutzt, "unser Handelsgeschäft unter der Marke Vitalsana gewinnbringend zu veräußern."

 

Geoblocking: EU verabschiedet neue Verordnung

24.11.17 von Redaktion Versandhausberater

Die EU hat am 20. November 2017 die sogenannte Geoblocking-Verordnung auf den Weg gebracht. Nach einer neunmonatigen Übergangsfrist werden ab voraussichtlich Ende 2018 Online- und Versandhändler auch solche Verträge abschließen müssen, die bislang aus guten Gründen ausgeschlossen werden konnten. So findet sich in der finalen Fassung unter anderem die Pflicht, auch an Verbraucherinnen und Verbraucher aus dem EU-Ausland verkaufen zu müssen, soweit diese eine Lieferadresse im Inland angeben. 

Wie der BEVH in einer Presseerklärung mitteilt, entreißt die EU mit ihrer sogenannten Geoblocking-Verordnung Online- und Versandhändlern in Zukunft das Recht, ihre Zielmärkte anhand sachlicher Kriterien auswählen zu können. Zwar konnte auf Betreiben des Verbandes eine Lieferverpflichtung in die Mitgliedstaaten der EU am Ende verhindert werden. Die Pflicht zum Verkauf an Verbraucherinnen und Verbraucher, ganz gleich aus welchem Mitgliedstaat, ist aber weiterhin Kernbestandteil des neuen Gesetzes.

„Bereits der Begriff des „Geoblocking“ ist falsch gewählt und irreführend.“ stellt Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des BEVH klar. „Die heute über den gesamten Distanzhandel hinweg geübte Praxis, nicht in sämtliche Mitgliedstaaten zu verkaufen und zu liefern, erfolgt gerade nicht aus Gründen der Diskriminierung.“ Gründe hierfür seien die weiterhin bestehenden Unterschiede zwischen den Rechtsrahmen der Mitgliedstaaten aber auch ganz sachliche Erwägungen wie die Anforderungen an Logistik oder Kundenservice.

Das durch den europäischen Gesetzgeber konstruierte Diskriminierungspotential führe nun zu einer weitreichenden Aushebelung der Vertragsabschlussfreiheit, teilt der BEVH weiter mit. Dabei könne nicht ernsthaft geglaubt werden, dass über die Einführung einer Kontrahierungspflicht die Anbietervielfalt auf dem Binnenmarkt wachsen wird. Erleben werde man nichts Anderes als das Gegenteil. Der Europäische Gesetzgeber sei mit seiner Geoblocking-Verordnung erneut deutlich über das Ziel hinausgeschossen, so der Verband. 

 

 

Bilanz: HelloFresh legt beim Umsatz kräftig zu

22.11.17 von Redaktion Versandhausberater

Der Anbieter von Kochboxen, HelloFresh, hat im dritten Quartal 2017 nach eigenen Angaben 1,28 Millionen aktive Kunden (plus 52 Prozent gegenüber Q3 2016: 0,84 Millionen) mit 33,7 Millionen Mahlzeiten (ein Anstieg von 52 Prozent gegenüber Q3 2016: 22,2 Millionen) beliefert. Dabei erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 217 Millionen Euro - ein Zuwachs von 48 Prozent gegenüber derm Vorjahreszeitreaum (147 Millionen Euro).

Getrieben von profitablen Investitionen im Bereich Marketing und Kundengewinnung wurde dem Unternehmen zufolge ein bereinigtes EBITDA von -17,4 Millionen Euro erzielt. Damit setzte die Gruppe ihren Erfolgskurs fort und verbesserte die Marge im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozentpunkte auf -8,0 Prozent(Q3 2016: -14,0 Prozent). Die jüngsten Entwicklungen unterstreichen erneut das strategische Ziel der Gruppe, eine ausgewogene Balance zwischen Wachstum und Profitabilität sicherzustellen, um im vierten Quartal des Jahres 2018 gruppenweit den bereinigten EBITDA Break-Even zu erreichen. Nach Ablauf der ersten sieben Wochen des vierten Quartals 2017 bestätigt HelloFresh seine durchweg positive Prognose für den Rest des Jahres.

"Wir sind auf dem besten Weg in Richtung Profitabilität. Obwohl das dritte Quartal in unserer Kategorie saisonal bedingt schwächer ausfällt, konnten wir sowohl unser starkes Wachstum in den USA fortsetzen, als auch das Wachstum in unseren internationalen Märkten wieder signifikant beschleunigen. Somit haben wir das dritte Quartal auf konstanter Wechselkursbasis sogar zu unserem stärksten Wachstumsquartal des bisherigen Jahres gemacht", sagte Dominik Richter, CEO und Co-Gründer der HelloFresh SE. "Die Mittel aus unserem erfolgreichen Börsengang geben uns zusätzlichen Rückenwind für weiteres Wachstum. Außerdem zeigt die stetige Verbesserung des Deckungsbeitrags auf 23,2 %*, dass HelloFresh an allen Fronten auf die richtigen Hebel setzt."

e-KIX: Jeder zweite kleinere Onlinehändler nutzt Social Media zu Werbezwecken

20.11.17 von Redaktion Versandhausberater

Im Marketingmix setzen auch kleine und mittlere Onlinehändler auf eine Präsenz und Werbung in sozialen Netzwerken. So zeigt der aktuelle e-KIX, für den das ECC Köln monatlich vorwiegend kleinere Onlinehändler zur Umsatzlage sowie wechselnden E-Commerce-Themen befragt: Social Media kommt bei mehr als jedem zweiten kleineren Onlinehändler zu Werbezwecken zum Einsatz. Damit werden die sozialen Netzwerke als Werbemaßnahme nur noch vom Suchmaschinenmarketing (68 Prozent) übertroffen.

Bei den Befragten, die Werbeanzeigen in sozialen Netzwerken schalten, ist Facebook mit Abstand am beliebtesten: Mehr als neun von zehn dieser e-KIX-Teilnehmer platzieren dort kostenpflichtige Werbung. Auf Platz zwei und drei folgen das Bildportal Instagram (13 Prozent) sowie YouTube (11 Prozent).

Auch für Social-Media-Profile ist Facebook bei den Befragten Spitzenreiter, wie schon die e-KIX-Umfrage im vergangenen Jahr zeigte: Heute haben rund 85 Prozent der kleineren Onlinehändler ein Profil auf der Plattform. Instagram schafft es ebenfalls unter die Top 3: Rund ein Viertel der e-KIX-Teilnehmer ist hier präsent.


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