Der Versandhaus-Blog von Barbara Bergmann

Expansion: Schnäppchen-Marktplatz Fyndiq.de schließt die Pforten

11.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Der erst im Juni vergangenen Jahres mit viel Enthusiasmus in Deutschland gestartete schwedische Schnäppchen-Marktplatz Fyndiq verabschiedet sich nach nicht mal einem Jahr von seinem Deutschland-Abenteuer. Wer aktuell auf fyndiq.de Artikel bestellen will, erhält ein freundliches "Sorry, we are closed"

Ganz überraschend kommt das endgültige Aus jedoch nicht. Bereits vor einem Monat hatten die Schweden angekündigt, sich wieder stärker auf den Heimatmarkt Schweden konzentrieren zu wollen. Die Expansionspläne auf den deutschen Verbrauchermarkt sollten vorerst auf Eis gelegt werden. Den bereits auf der Schnäppchen-Plattform registrierten rund 1000 deutschen Händlern hatte Fyndiq in Aussicht gestellt, künftig vom grenzüberschreitenden Handel nach Schweden profitieren zu können.

Offenbar haben die Schweden sich verkalkuliert. Ausgehend von einem vielversprechenden Umsatz in der Heimat der Schnäppchenjäger, haben sie es womöglich versäumt die spezielle Marktdynamik in Deutschland genauer unter die Lupe zu nehmen. Doch selbst wenn man unterstellt, dass die Schweden sich sicher der harten Konkurrenz durch Ebay und Amazon bewusst waren, verwundert es doch, weshalb sie nicht schon früher ein stärkeres Augenmerk auf Marketingmaßnahmen parallel zum Roll out an den Tag gelegt haben. Erst im Mai sollte hierfür der Startschuss erfolgen. Geplant waren neben Google Ads, SEO, SEA, Newsletter, Retargeting auch Social Media Aktionen und Marketing auf Preisportalen. Doch dafür ist es nun zu spät. 

Retouren: Französische Post führt Briefkasten-Abholung ein

10.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Die französische Post will die Rücksendemöglichkeit für Online-Kunden vereinfachen. Dazu hat sie einen neuen Service eingrichtet, der zurückgeschickte Pakete mit einem Gewicht bis zu 30 Kilogramm direkt aus dem hauseigenen Briefkasten abholt. Dies teilt der Dienstleister Asendia Germany mit, der seinen Geschäftskunden den Service ab sofort als Stand-alone-Lösung per Colissimo (Garantien durch die französische Post, wie etwa Statusverfolgung etc.) oder in Kombination mit Premium Goods anbietet. Zudem bietet die Tochter von La Poste nach eigenen Angaben für die Briefkasten-Retouren eine umfassende Sendungsverfolgung per E-Tracking an und die Option das Paket zu versichern. 

Dass diese erleichterte Retouren-Lösung bei den französischen Nachbarn greifen kann, liegt vor allem daran, dass 72 Prozent der Einwohner einen standardisierten Briefkasten haben, die die Paketboten öffnen können und der für die meisten Pakete groß genug ist.

Und so funktioniert der neue Service: Der Absender meldet die Retoure einfach per Internet an und klebt das ausgedruckte Rücksendeetikett auf das Paket. Zudem können auch bereits mit der Bestellung versandte Rücksendeetiketten verwendet werden. Wer seine Pakete nicht im heimischen Briefkasten deponieren möchte, kann wahlweise auch eine der 10.000 Postfilialen oder 7.500 Pick-up-Points in Frankreich nutzen. Die Kosten für die Rücksendung per Briefkasten-Retoure, Poststelle oder Pick-up-Point sind identisch.

Von dem neuen Service profitieren insbesondere internationale E-Commerce -Anbieter in Deutschland, die ihren französischen Kunden eine unproblematische und bequeme Retourenoption anbieten wollen.

Hintergrund: Online- Kunden wünschen sich neben niedrigen Versandkosten und der Sendungsverfolgung eine einfache Rücksendemöglichkeit, dies hat die Studie der Boston Consulting Group (BCG) ermittelt und dürfte mit ausschlaggebend für die Einführung des neuen Sercvice sein. "Derzeit senden durchschnittlich sechs Prozent der französischen Online-Käufer die bestellte Ware zurück", sagt Oliver Schleiss, stellv. Geschäftsführer von Asendia Germany. Bei Mode-Artikeln seien es sogar rund 20 Prozent. Die Quote könnte aber durchaus noch höher liegen. Denn 40 Prozent der Befragten gaben an, dass die bisherigen Rücksendeverfahren zu komplex sind.


Letzte Meile: DHL meldet erfolgreichen Abschluss seines Paketkopter-Tests

10.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Der Logistikdienstleister DHL Paket verkündet stolz den erfolgreichen Abschluss seiner Testreihe mit der dritten Generation des Paketkopters, die von Januar bis März 2016 in der bayerischen Gemeinde Reit im Winkl stattgefunden hat. Im Rahmen dieses Forschungs-und Innovationspojektes sei es gelungen, "als erster Paketdienstleister weltweit einen Paketkopter direkt in die logistischen Abläufe der Paketzustellung einzubinden", jubelt der Logistikspezialist.

Mittels einer speziell entwickelten Packstation, dem Parcelcopter SkyPort, hätten Privatkunden in Reit im Winkl und auf der Winklmoosalm während der dreimonatigen Testphase ihre Pakete durch das automatisierte Einlegen der Sendungen in den Skyport direkt per Paketkopter versenden und empfangen können. Insgesamt seien 130 autonome Be- und Entladungen bei diesem Projekt durchgeführt worden, teilt die DHL mit

Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post - eCommerce - Parcel der Deutschen Post DHL Group sieht sein Unternehmen nach der Testreihe bereits gerüstet für höhere Aufgaben: "Mit dieser Kombination aus vollautomatisierter Be- und Entladung des Fluggeräts, erweiterter Flugdistanz und Traglast haben wir alle technischen und prozessualen Verbesserungen erreicht, um diese Lieferoption langfristig auch im urbanen Raum zu erproben."

Steht nun tatsächlich der flächendeckende Drohneneinsatz bald bevor? Mitnichten, denn im Grunde hat sich an den grundsätzlichen Fragen nichts verändert. Bereits Ende August vergangenen Jahres kam der Versandhausberater in seiner umfassenden Analyse zu dem Fazit, dass die  Nutzung von Paketdrohnen in bestimmten Nischenbereichen wie etwa dem Medikamententransport in abgelegene Regionen realistisch ist. Eine flächendeckende Nutzung wie etwa von Amazon propagiert, scheitert vor allem an den rechtlichen Rahmenbedingungen.

Im Rahmen der Analyse wies Prof. Andreas Fischer, Leiter des Instituts für unbemannte Systeme an der Northern Business School in Hamburg, darauf hin, zunächst den Spagat zwischen technischen Möglichkeiten und rechtlichen Rahmenbedingungen meistern zu müssen. Die Anwendung von Drohnen sei zwar „ein absoluter Zukunftsmarkt“, doch ein effizienter Einsatz im Logistikbereich sei mit Anforderungen wie Flug in Sichtweite nicht möglich.

Unterdessen kündigt DHL Paket an, in den kommenden Monaten die Vielzahl der gewonnenen Daten und Erkenntnisse gemeinsam mit dem Forschungs- und Entwicklungspartner, der Rheinisch- Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH), auswerten und im Anschluss über mögliche weitere Testgebiete entscheiden zu wollen.

Gelauncht: Ex-Zalando Manager gründen Online Fashion Label

09.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Ivy & Oak heißt das neue Online Fashion Label für Frauen. Ins Leben gerufen wurde es von den beiden Ex-Zalando-Managern Caroline von Stieglitz und Steven Tran aus Berlin. Während die beiden Gründer für Idee und Design des neuen Labels stehen verantwortet Christopher Deckert als dritter im Bunde den Aufgabenbereich Sales & Operations.

Das neue Label, das mit einer 37-teiligen Kollektion an den Start geht, will die stilbewusste, natürliche und zugleich feminine Kundin ansprechen, die nicht jedem Trend hinterherläuft, hohe Qualität wertschätzt und zeitlose Kleidung mag, die für verschiedene Anlässe getragen werden kann. "Wir legen Wert auf außergewöhnliche Produktion, Luxus Qualität und großem Stil über Fast-Fashion- Prinzipien", bringt es von Stieglitz auf den Punkt.

Was der Markt hergibt, wissen die beiden Gründer nur allzu gut. Dass sie diese spezielle Nische aus ausgefallenem Style mit hoher Qualtät zu einem erschwinglichen Preis (zwischen 50 und 250 Euro) ausgewählt haben, ist sicher ausbaufähig. Denn die Zielgruppel der bewussten und auf nachhaltige Faktoren achtenden Käuferschaft nimmt stetig zu. Verkauft wird zunächst über den eigenen Webshop, sowie über Zalando, Asos und About you.

Selektive Vertriebsstategie: adidas jubelt, Fachhändler sind verärgert

06.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Der Sportartikelhersteller adidas freut sich über einen glänzenden Start ins Jahr 2016. Im ersten Quartal wuchs der Umsatz Konzernangaben zufolge währungsbereinigt um 22 Prozent, mit einer beschleunigten Umsatzdynamik sowohl bei adidas als auch bei Reebok. In Euro stieg der Konzernumsatz um 17 Prozent auf 4,769 Mrd. Euro (2015: 4,083 Mrd. Euro). Dabei handele es sich um den höchsten Umsatz, den der Konzern jemals in einem Quartal erzielt hat.

Dass der Konzern in den wichtigsten Märkten zweistellig wächst, hat auch mit seiner Vertriebsstrategie zutun. Sie zielt darauf ab, weniger über Sportfachhändler zu verkaufen und dafür mehr über eigene Läden und Onlineshops. Sehr zum Leidwesen der betroffenen Händler: "Dass Adidas bis zu 40 Prozent ohne den Fachhandel verkauft, das ärgert uns", bringt es Intersport-Chef Kim Roether gegenüber dem Bonner General Anzeiger auf den Punkt. So stünden den Händler gleich eine ganze Reihe trendiger Produkte gar nicht mehr zur Verfügung. Zudem wird aufgrund restriktiver Konditionen wie etwa Mindestbestellmengen die Angebotsvielfalt stark eingeschränkt. Mit der Folge, dass die Fachhändler einen klaren Wettbewerbsnachteil in Kauf nehmen müssen. 

Die Strategie hinter der selektiven Vertriebspraxis ist klar: die Marge der Einzelhändler, die laut Experten bei 50 bis 60 Prozent des Produktpreisese liegt, soll einbehalten werden. Für die Hersteller ist das zwar attraktiv, doch sie vergessen dabei, wie wichtig die Beratungsleistung des Einzelhandels ist, der zudem maßgeblich dazu beigetragen hat, die Marken groß zu machen.

Noch kümmert dies den Konzern wenig, sind die Aussichten doch prächtig. Dazu Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender des adidas Konzerns: "Diese hervorragende Entwicklung wurde durch die Implementierung unseres strategischen Geschäftsplans ‚Creating the New‘ unterstützt. Dank dieser langfristigen Strategie und unserem neuen Geschäftsmodell sind wir näher am Konsumenten als jemals zuvor. Unsere Produkte und Marketinginitiativen kommen in allen Regionen – sowohl in den Performance- als auch in den Lifestyle-Kategorien – sehr gut bei den Konsumenten an. Dies stimmt uns äußerst zuversichtlich, dass 2016 ein Rekordjahr sein wird, das die Grundlage für den langfristigen Erfolg des Konzerns legt."

Studie: Online-Handel bleibt der klare Wachstumstreiber

05.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Auch im ersten Quartal 2016 bleiben die Zahlen im Interaktiven Handel (Online- und Versandhandel) auf ungebrochenem Wachstumskurs. So wurde in den ersten drei Monaten insgesamt 12.875 Mio. Euro inkl. USt (1. Q. 2015: 12.071 Mio. Euro inkl. USt) erwirtschaftet. Den Löwenanteil von 93,3 Prozent am Gesamtumsatz machte der Online-Handel aus: Die deutschen Verbraucher kaufen allein im Netz für 12.011 Mio. Euro inkl. USt (1. Q. 2015: 10.205 Mio. Euro inkl. USt) ein. Auch die digitalen Dienstleistungen legten um 23,3 Prozent zu und verzeichnen einen Umsatz von 3.989 Mio. Euro inkl. USt (1. Q. 2015: 3.236 Mio. EUR inkl. USt). Dies geht aus den aktuellen Zahlen der großen Verbraucherstudie des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) hervor. 

Während die Warengruppen Bekleidung (plus 4,0 Prozent auf 2.784 Mio. Euro), Elektronikartikel und Telekommunikation (plus 9,8 Prozent auf 2.117 Mio. Euro) als Topseller-Kategorien noch ein relativ moderates Wachstum verzeichneten, konnte die Warengruppe Computer, Zubehör und Spiele besonders kräftig um ganze 30,9 Prozent auf 890 Mio. Euro zulegen. Ebenso deutlich fiel das Wachstum in der Kategorie Möbel, Leuchten und Dekoration aus und stieg im ersten Quartal um 24,8 Prozent auf 869 Mio. Euro. Dass im  Warensegment Lebensmittel reichlich Potenzial steckt, zeigt die Umsatzentwicklung in den ersten drei Monaten dieses Jahres: Zu Buche steht ein Umsatz von 195 Mio. Euro, was ein Zuwachs von 23,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (1. Q. 2015: 158 Mio. Euro) bedeutet. Zwar ist der Anteil am Gesamtumsatz im Interaktiven Handel mit knapp 1,5 Prozent noch immer sehr klein, doch es scheint sich etwas zu bewegen, wie der Vesandhausberater in diversen Analysen vorhergesagt hat.

Dies bestätigt auch Prof. Dr. Christian Brock, Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine BWL: Marketing an der Universität Rostock und Mitglied des bevh Round-Table Wissenschaft und Lehre: "Die hohen zweistelligen Wachstumsraten verdeutlichen einerseits das Potenzial in diesem Segment und andererseits die steigende Akzeptanz des Lebensmittelversands unter den Verbrauchern."

Bei den Versendertypen ist auffällig, dass sich das Wachstum der Multichannel-Versender im Vergleich zum Vorjahreszeitraum abgeschwächt hat. Gleichwohl steht ein sattes Plus von 10,9 Prozent 4.477 Mio. Euro zu Buche. Nahezu die Hälfte der Gesamtumsätze des Interaktiven Handels wurden über Online-Marktplätze erzielt. Diese wuchsen im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent und belaufen sich auf einen Umsatz von 6.244 Mio. Euro. Interessant ist, dass die Internet Pureplayer im ersten Quartal zum Wachstumssieger avancierten. Mit einem Plus von 31,2 Prozent liegen die Umsätze nun bei 1.794 Mio. Euro.

Bilanz: 1-2-3.tv meldet Rekordjahr dank Multichannel

03.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Von einem "außerordentlich" erfolgreichen Geschäftsjahr 2015 spricht der Shopping TV-Sender 1-2-3.tv. Dank des konsequenten Ausbaus von Reichweite und der innovativen Multichannel-Strategie habe das Bestellvolumen im Geschäftsjahr um 13 Prozent zulegen können, teilt das Unternehmen mit. Unterm Strich stieg der Nettoumsatz um 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erreichte einen Rekordwert von 108 Mio. Euro. Bereits 2014 lag 1-2-3.tv mit seinem Umsatzzuwachs über der Marktentwicklung.


Für 1-2-3.tv Geschäftsführerin Iris Ostermaier zeigt die erfolgreiche Entwicklung, "dass unsere Wachstumsstrategie trägt." Insbesondere die innovative Vernetzung von TV-, Online- und Mobil-Plattformen forcieren den Wachstumstrend. "Die Fortführung unserer Multichannel Strategie, der kontinuierliche Ausbau von Reichweite und unser Top-Service haben sich umfassend bewährt."
 
In konkreten Zahlen und Maßnahmen liest sich das wie folgt: Die Umsätze aus mobilen Applikationen wurden mehr als verdoppelt. Mobile Applikationen erreichten erstmals 13 Prozent der Webumsätze. Im Herbst 2015 wurde die Multichannel-Strategie mit dem Launch einer Smart TV und HbbTV App zusätzlich unterstützt. Der in der Applikation integrierte Live-Stream des Auktionsangebotes ermöglicht Kunden in der gewohnten TV-Umgebung über den jederzeit geöffneten Shop direkt zu bestellen, ohne dass dabei ein Zweitgerät wie z.B. ein PC oder Tablet notwendig ist.
 
"In allen Vertriebswegen sehr gute Wachstumsquoten zu erzielen", dies freut natürlich die Geschäftsführung. Dass dabei nicht nur der Umsatz anstieg sondern auch der Gewinn einen kräftigen Schub erfuhr, stellt Iris Ostermaier umso mehr zufrieden. Man ist sich beim Teleshopping-Sender durchaus bewusst, dass der Erfolg auch auf ein besonderes Alleinstellungsmerkmal zurückgeht: Denn 1-2-3.tv verbinde traditionelles Homeshopping mit spannenden Auktionen und öffne so sein Warenangebot für eine breite Zielgruppe, teilt das Unternehmen mit.

30-jähriges Bestehen: bonprix feiert mit seinen Kunden

03.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Der Monat Mai steht beim Modeanbieter bonprix ganz im Zeichen seines 30-jährigen Bestehens. Das Besondere an den Jubiläumsfeierlichkeiten ist die klare Ausrichtung auf die Kundschaft: "Wir wollen nicht uns selbst feiern, sondern mit unseren Kundinnen", sagt Lars Gerber, Leiter Marke und Werbung bei bonprix und verantwortlich für das Konzept.  Herausgekommenn ist eine Jubiläumskampagne, mit der bonprix seine Kundinnen in den Mittelpunkt rückt und sie mit vielen Aktionen und Angeboten immer wieder zum Lächeln bringen möchte, teilt die Tochter der Otto Group mit.

Im Zentrum der Kampagne steht der bonprix Onlineshop. Die Links sämtlicher begleitender Maßnahmen in TV, Social Media-Kanälen, Newslettern, Mobile-Werbung und in den Katalogen, die im Aktionszeitraum zum 30. Geburtstag der Marke erscheinen, führen hierhin. „Die Geburtstagsfeier findet bei uns zu Hause im Webshop statt, wo wir den engsten Austausch mit unseren Kundinnen haben. Deshalb nutzen wir im Marketing die gesamte Kanalvielfalt, um zusätzlichen Traffic gezielt auf unsere eigene Website und die Aktionswochen zu lenken”, erklärt Gerber. Ein Jubiläumslogo sowie die gesamte Artline der "Celebrate & Smile"-Kampagne sorgen für eine aufmerksamkeitsstarke und wiedererkennbare Bildsprache im Webshop.

Natürlich unterstreichen die Hanseaten an ihrem Geburtstag auch ihre internationale Bedeutung. So wird "Celebrate & Smile" in insgesamt 17 Ländern ausgerollt und viele der Aktionen aus der Kampagne in den jeweiligen bonprix Webshops umgesetzt. So läuft beispielsweise der virale Film "Wenn Schätzchen schätzen" in allen teilnehmenden Ländern mit Untertiteln in der jeweiligen Landessprache. Das große Geburtstagsgewinnspiel ( im Wert von 30.000 Euro) wird in zehn Ländern umgesetzt.

Kein Geburtstag ohne Innovationen. So launcht bonprix ein neues Packaging, das ab sofort eingesetzt wird. Deutlich farbenfroher und weiblicher als bisher spiegeln die Verpackungen das weiterentwickelte Corporate Design wider und sollen damit noch stärker das gesamte Mode- und Markenerlebnis von bonprix prägen. 

Hintergrund: Beim Umsatz verzeichnet das internationale Modeunternehmen im Geschäftsjahr 2015/2016 (Stichtag: 29. Februar) ein Wachstum von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr und steigert diesen nach vorläufigen Berechnungen von 1.295 auf 1.432 Millionen Euro. Wachstumstreiber Nummer eins ist für das Fashion-Unternehmen ein erfolgreiches Online-Geschäft. bonprix erwirtschaftet mehr als 70 Prozent seines Gesamtumsatzes online. Dabei nimmt der Anteil von Mobile Commerce über Smartphones und Tablets über alle bonprix Märkte hinweg weiterhin stark zu.


 

 

Beschlossen: E-Books unterliegen auch der Buchpreisbindung

02.05.16 von Redaktion Versandhausberater

Bisher galt die gesetzlich geltende Buchpreisbindung nur für das gedruckte Buch, nicht jedoch für E-Books (elektronische Bücher). Doch dies wird sich künftig ändern. Das sieht der von der Bundesregierung eingebrachte Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Buchpreisbindungsgesetzes vor. Soll heißen: Verlage müssen für den Verkauf an Endkunden bei E-Books wie schon bei Büchern einen Preis festsetzen. Die Händler werden damit verpflichtet, diesen Preis beim Verkauf an ihre Kunden einzuhalten.

Damit Umgehungen der Preisbindung für E-Books verhindert werden, gelte diese auch für grenzüberschreitende gewerbs- oder geschäftsmäßige Buchverkäufe an Kunden in Deutschland, heißt es in einer entsprechenden Erklärung des Bundestages. Hörbücher seien als Tonträger nicht von der Buchpreisbindung betroffen.

Mit dieser Entscheidung entfällt der Preisvorteil, den der E-Book-Markt bisher gegegnüber dem gedruckten Buch für sich verbuchen konnte. Der Gesetzgeber hat damit den Schutz des Kulturgutes Buch auf das gesamte Buchangebot ausgedehnt. Nun sind die Verlage, die sich stark auf das Geschäft mit E-Books fokussiert haben, am Zug. Sie könnten nun das durchaus vorhandene multimediale Potenzial der E-Reader stärker als Verkaufsargument in die Waagschale werfen.

Interessant ist, dass der Bundesrat im Rahmen dieses Beschlusses um eine Prüfung bittet, ob ein Verbot von Absatzförderungsmaßnahmen in den Gesetzentwurf aufgenommen werden kann. Auslöser hierfür ist aus Ländersicht offenbar, dass große Buchhändler in erheblichem Umfang Absatzförderungsmaßnahmen wie Kundenbindung durch Gutscheine, Werbung mit Spenden oder provisionsgebundene Verlinkungen im Internet betreiben würden. Die Länder befürchten, dass auf diese Weise kleinere Marktteilnehmer verdrängt werden könnten. Doch die Bundesregierung hält ein solches Verbot nicht für notwendig. Die geltende Gesetzeslage reiche aus um Absatzförderungsmaßnahmen, die die Buchpreisbindung unterlaufen würden, auszuschließen, heißt es.

Übernahme: Weltbild kauft "Wummelkiste"

29.04.16 von Redaktion Versandhausberater

Die Augsburger Weltbild Gruppe übernimmt die Markenrechte und Kunden des Berliner Startups "Wummelkiste", das hochwertige Bastelboxen für Kinder verschickt. Die Zusammenstellung der kindgerechten Kreativ-Boxen und deren Versand erfolgt künftig auch über die Marken Kidoh und Weltbild. Als Verkäufer des Deals fungierte der Berliner Insolvenzverwalter Torsten Martini von Leonhardt Rattunde. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.


Angesichts der eigenen Marken Kidoh und Weltbild spricht Sikko Böhm, Geschäftsführer der Weltbild Gruppe von einer perfekten "Ergänzung als Nischenmarke im Bereich Basteln". Kidoh stehe als "kompetenter Anbieter für das Thema Spielen und Lernen, das Segment Edutainment". Weltbild bringe ein starkes Kundenpotenzial im Bereich Familien mit ein.

„Wir sind überzeugt, dass die Idee hinter der Wummelkiste  - spielerisch die Kreativität zu fördern - bei den jungen Familien sehr gut ankommt und das Produkt im Markt Erfolg hat“, so Böhm weiter. Die Marschroute von Weltbild ist klar: Weitere Neukundenpotenziale sollen mit der Übernahme erschlossen werden.

Dass ein ähnliches Konzept erfolgreich sein kann, hat der Onlineshop Tambini aus dem Hause G+J Digital Products GmbH  gezeigt. Als Kreativ-Schmiede für Kindergeburtstage und Mottopartys überzeugt es seine Kunden.  Erst im vergangenen Jahr hat der Versandhausberater den Onlineshop dafür auf der Neocom mit dem Preis "Onlineshop des Jahres" ausgezeichnet.

Hintergrund: Wummelkiste ist ein Abo-Bastelboxensystem mit 3-4 Bastelideen pro Box. Die Bastelboxen von Wummelkiste sind im Bildungssegment angesiedelt. Sie stehen für Nachhaltigkeit, kindliche Förderung und Kreativität, aber auch für den Convenience-Gedanken und liefern daher ein Komplettpaket für die enthaltenen Bastelideen. Bisher auf die Zielgruppe der 3-8 jährigen ausgerichtet, soll das Konzept unter dem neuen Eigentümer ausgedehnt und Kompetenzen kombiniert werden: Die Marke „Wummel“ wird um das Thema Kreativ und Basteln für Kinder anderer Altersgruppen sowie Kinderbücher erweitert. Die Integration in die Vertriebskanäle der Weltbild Gruppe läuft bereits und Neuauflagen der Wummelkisten sind für den Sommer/Herbst geplant.

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