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Ihr Michael Jansen

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Der Versandhaus-Blog von Michael Jansen

Der Gelbe Riese ändert seine Hausfarbe in Golden

08.08.17 von Redaktion Versandhausberater

Heute Morgen veröffentlichte der Gelbe Riese seine Quartalszahlen und die Halbjahresergebnisse. Sorgen muss man sich nicht machen. Im Gegenteil. CEO Frank Appel resümiert: Wir wachsen profitabel und sind auf dem besten Wege, unsere Ziele zu erreichen.“ Das hört sich zufrieden an. Fast ein wenig bescheiden.  

Konkret sagen die Zahlen aber ein wenig mehr. Die Deutsche Post DHL Group hat im 2. Quartal 2017 den Umsatz deutlich gesteigert. Die Erlöse stiegen zwischen April und Juni dieses Jahres um beachtliche 623 Millionen Euro auf 14,8 Milliarden Euro. Im gesamten 1. Halbjahr stieg der Konzernumsatz um 5,8 Prozent auf 29,7 Milliarden Euro (2016: 28,1 Milliarden Euro) – das Konzernergebnis klettere nach nicht beherrschenden Anteilen in den ersten sechs Monaten auf 1,24 Milliarden Euro (2016: 1,18 Milliarden Euro). Die Gründe liegen, einfach formuliert, an der positiven Entwicklung im E-Commerce-Markt, an der Bestell- und Kaufintensität der Konsumenten und der guten Konjunktur. Offiziell formuliert heißt es, Zu dem starken Wachstum haben vor allem das internationale Paket- und E-Commerce- sowie das globale Express-Geschäft beigetragen.

Mit dem Konzern-EBIT von 841 Millionen Euro verzeichnete die Deutsches Post DHL Group das stärkste Quartal seiner Geschichte und damit den siebten Quartals-Bestwert in Folge. Beeindruckend.

Bescheiden klingt dann wieder Frank Appel. „Wir sind mit dem zweiten Quartal wie auch mit dem gesamten ersten Halbjahr sehr zufrieden“, sagt er und ergänzt: „Auch für die kommenden Jahre sind wir unverändert optimistisch; Alle unsere Unternehmensbereiche sind dank ihrer Fokussierung auf wachstumsstarke Märkte wie den weltweiten E-Commerce bestens für langfristiges Wachstum abgestellt.“

Fokussieren wir uns kurz auf den Bereich Post- e E-ComE-Commerce-Parcel. Der Umsatz stieg allein im zweiten Quartal um 4,8 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro. Für die Mengen- und Erlössteigerungen trug insbesondere das Geschäftsfeld E-Commerce-Parcel (Umsatzsteigerung um 13,6 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro) bei.

Einziger Wehmutstropfen scheint das Geschäftsfeld Post zu sein. Ein einziger Satz klärt über den Rückgang der Erlöse auf. Die Erlöse sanken aufgrund strukturell bedingter Volumenrückgänge, insbesondere im Bereich Brief Kommunikation leicht um 1,8 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro.

Sturm im Wasserglas? Turbulenzen bei Kaufhof

07.08.17 von Redaktion Versandhausberater

„Hudson’s Bay hat große Pläne mit Kaufhof“ – so hieß es bei dem seit knapp 2 Jahren neuen kanadischen Eigentümer der Kölner Warenhauskette. Knapp 200 Millionen Euro will der neue Eigentümer aus Kanada in Deutschland investieren, so sagte es Hudson Bay Company-Vertreter Richard Baker. „Wir sind schnell unterwegs und treiben den Wandel voran“, sprach er und ergänzte: „Auch wenn der Markt schwierig sei, habe sich HBC in Europa kräftiges Wachstum vorgenommen. Innerhalb von 24 Monaten sollen die Umsätze um ein Fünftel klettern.“ Aktuell sieht die Welt eher düster aus. Euler Hermes hat die Kreditlinien für Lieferanten drastisch gesenkt.  Dennoch gibt es einen Treueschwur von HBC zu Europa und Kauf: „Unser Bekenntnis zum deutschen Markt und zu unseren Investitionen in ganz Europa ist stärker denn je“, erklärte HBC-Chef Jerry Storch.

Wie sich die Zeiten ändern. Zuletzt gab es zwischen dem deutschen und dem kanadischen Management von Galeria Kaufhof und Eigentümer HBC Klärungsbedarf. Grund: Der Warenkreditversicherer Euler Hermes hatte seine Kreditlinien für Kaufhoflieferanten um 80 Prozent gekürzt. Und so beginnt das Strudeln. Denn die Absenkung von Garantiezusagen hat zur Folge, dass weitere Warenkreditversicherer ihre Limits für Kaufhof zurückgefahren haben. Dabei handelt es sich um die Obergrenze, bis zu der ein Kreditversicherer von Lieferanten – wie Hersteller von Haushaltsgeräten – das Risiko eines Zahlungsausfalls des Händlers abnimmt. Folge: Die geringeren Limits sind mit einem Misstrauensvotum gleichzusetzen. Das Cash Management steht vor einer größeren Herausforderung. Auch vor dem Hintergrund, wie die SZ meldete, dass sich die Verluste in den ersten fünf Monaten des Jahres auf 47 Millionen Euro im Vergleich zu Vorjahr verdoppelten.

Und wie wir alle wissen, ist jetzt die Zeit, für so wichtige Winter- und Weihnachtsgeschäft zu ordern. Und falls die Spirale sich weiter dreht, werden die Lieferanten momentan skeptisch und unsicher. Das Misstrauen wächst. Um sicher zu gehen, könnte die Lieferanten Vorkasse einfordern.

Und da auch die Hudson Bay Company einen leichten Schlingerkurs verzeichnet und das Management nach einem überraschend hohen Verlust (rund 145 Millionen Euro) bis zu 2.000 Stellen bei HBC einzusparen will, kann kaum einer eine Prognose abgeben, woher die Liquidität kommen soll. So können etwa die Mietlasten für Galeria und HBC ein noch größeres Problem werden. Laut SZ hatten die Kanadier in 2015 nach der Galeria-Übernahme die Mieten für Galeria erhöht, der Tochter im Gegenzug aber „keine adäquate Gegenleistung“ geliefert. Heißt: Die deutschen Banken müssten jetzt also fürchten, zu hohe Kredite gewährt zu haben. Eine spekulative Folge könnte sein, dass die Mietproblematik sogar das gesamte Finanzierungsmodell implodieren lassen könnte. Alles nur Spekulation? Ein HBC-Sprecher widersprach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung: „Wir erfüllen die Anforderungen der Banken.“

Inzwischen fordert die Investmentgesellschaft Land & Building (L&B), die über zirka 5 Prozent der HBC-Aktien verfügt, weitere Investoren auf, Druck auf das Management auszuüben, mit der Forderung, sich aus Europa und gar aus dem Warenhaussegment rauszuziehen. Eine der Forderungen: Verkauf der deutschen Tochter Galeria Kaufhof und Abwahl der meisten Mitglieder des Bord  of Directors  - das meldet das Manager Magazin. Wieviel von alledem Spekulation oder Wahrheit ist, wissen nur wenige. In jedem Fall gilt es, Vernunft walten und Zahlen sprechen zu lassen. Und: Galeria Kaufhof wird gerade durchs Dorf getrieben. HBC-Chef Jerr Storch bringt Ruhe in die erhitzten Gemüter und erklärt: „Unser Bekenntnis zum deutschen Markt und zu unseren Investitionen in ganz Europa ist stärker denn je.“ Warum nicht gleich so? 

Am Rande: Noch Ende Juni wurde gemeldet, dass Galeria Kaufhof seinen Online-Umsatz um 23 Prozent gegenüber Vorjahr steigern konnte. Und deshalb das Unternehmen die Logistikkapazitäten erhöhen muss. Ein 40.000 qm großes e-commerce-Lager soll in Zülpich bei Köln entstehen.

Neueröffnung: Mister Spex mit neuem Store in Bochum

03.08.17 von Redaktion Versandhausberater

Es ist die vierte Ladeneröffnung in diesem Jahr. Nach Oberhausen, Bremen und einer zweiten Niederlassung in Berlin, eröffnet der Online-Optiker Mister Spex heute am 3. August sein bundesweit fünftes Ladengeschäft, diesmal im Bochumer Ruhrpark (siehe Foto; Copyright Mister Spex), mit 157 Geschäften einem der größten Shopping-Center Deutschlands.

Das jüngste 121 Quadratmeter große Ladengeschäft des Online-Optikers befindet sich an einer belebten, halbüberdachten Fläche des Shopping Centers und reiht sich harmonisch in die bunte Shoplandschaft des Einkaufszentrums ein, das für seine Qualität und den vorbildlichen Kundenservice mit einem 4-Sterne-Label ausgezeichnet wurde.

„Seit seiner Wiedereröffnung nach der rund anderthalbjährigen Umbauphase im Jahr 2015 präsentiert sich der Ruhrpark von einer gänzlich neuen, beeindruckend modernen Seite und hat uns als möglichen Standort für einen weiteren Mister Spex Store direkt angesprochen“, erläutert Jens Peter Klatt, Vice President Multi-Channel bei Mister Spex, die Entscheidung für den Standort. Bochum sei neben dem Store im Centro Oberhausen ein wichtiger Anlaufpunkt für die Mister Spex-Kunden im Ruhrgebiet.

Geschäftsmodell: fahrrad.de bietet Bikeleasing als Dienstwagen-Alternative

03.08.17 von Redaktion Versandhausberater

fahrrad.de, der Spezialversender für Bike- und Outdoorprodukte aus dem Hause Internetstores überträgt das Dienstwagenprinzip auf das Wunschfahrrad (siehe Foto; Copyright: fahrrade.de). Grundlage dafür ist die 2012 eingeführte Übertragung der 1Prozent-Regel von Dienstwagen auf Fahrräder und E-Bikes.

fahrrad.de bietet nach eigenen Angaben mit seinem umfangreichen Sortiment das jeweils favorisierte Modell in gewünschter Farbe und Größe an – und das deutschlandweit. Die einzige Voraussetzung: der Arbeitgeber gibt sein Einverständnis und wird zum Leasingnehmer. Dem Arbeitgeber steht es dabei frei, zur Mitarbeiterincentivierung den bereits stark rabattierten Rest der monatlichen Rate zu übernehmen.

"Bikeleasing von fahrrad.de ist eine klassische Win-win-Situation", sagt Markus Winter, CEO von internetstores. Für den Arbeitgeber sei es eine tolle Möglichkeit die Mitarbeitermotivation zu stärken und sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Neben den vielen umweltschonenden Vorteilen des Bikeleasings verstärke sich auch der Trend zur städtischen Mobilität auf dem Fahrrad.

Damit der Prozess für Firmen und Mitarbeiter möglichst einfach und übersichtlich bleibt, bietet der Spezialversender das Komplettpaket aus einer Hand: Beratung bei der Radauswahl, Vollkaskoversicherung durch starke Partner, Lieferung der Räder bis an die Haustür und  Betreuung durch Servicepartner während der gesamten Vertragslaufzeit. Auf Wunsch können die Fahrräder auch in Unternehmensfarben und mit Logoaufdrucken gestaltet werden. 

Marktplatz: schuhe.de eröffnet Vertriebskanal auf ebay

02.08.17 von Redaktion Versandhausberater

Nachdem die Online-Plattform schuhe.de der ANWR Group erst im Juni ihre Kooperation mit Zalando bekannt gegeben hat, wird sie nun auch einen gewerblichen Shop auf eBay einrichten. Damit werden schon bald die Warenbestände der Partnerhändler von schuhe.de über eBay in Deutschland angeboten werden, teilt shoez.de mit.

Mit der eBay-Präsenz und der Zalando-Kooperation hat sich der Schuhspezialist zwei weitere Vertriebskanäle gesichert, ohne damit einen besonderen Mehraufwand betreiben zu müssen, darauf weist der Vorstandsvorsitzender Günter Althaus im Schuh-Fachmagazin hin. 

Bereits auf der Generalversammlung der ANWR Group Ende Juni  hatte der Vorstandsvorsitzender darauf hingewiesen, dass die Kunden die passenden Angebote auf wenigen, ihnen bekannten Plattformen suchen. „Auch wir müssen mit den richtigen Plattformen zusammenarbeiten und eine tragfähige und faire Verbindung aufbauen, um die Schnittstelle zum Kunden nicht zu verlieren.“

Die Kooperation von schuhe.de mit Zalando sei ein erster Schritt, um den ANWR Händlern den Zugang zu Kunden und Märkten zu erleichtern. Und Althaus kündigte Ende Juni bereits an: „Weitere werden im zweiten Halbjahr folgen.“ Dies ist nun mit der Präsenz bei ebay geschehen.

Damit geht auf, was Althaus auf der Generatlversammlung betont hat: Bei der Schaffung von Zugängen zu leistungsfähigen Online-Plattformen komme die ANWR GROUP ihrem originären Auftrag als Einkaufskooperation nach, „indem wir einheitliche Verträge schaffen, technische Schnittstellen realisieren und marktfähige Konditionen verhandeln.“

Studie: Keine Kannibalisierung durch Online-Marktplätze

01.08.17 von Redaktion Versandhausberater

Auch trotz des enormen Potenzials tun sich Markenhersteller aus der Modeindustrie nach wie vor schwer mit Amazon, Zalando und Co. Sie fürchten eine Kannibalisierung des eigenen Onlineshops und in der Folge eine stärkere Abhängigkeit von diesen Marktplätzen, da sie den direkten Zugang zu ihren Kunden verlieren könnten. Diese Befürchtung widerlegt nun eine aktuelle Untersuchung von Arvato SCM Solutions. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass durch eine Marktplatzintegration sogar mehr Neukunden für den Markenshop gewonnen werden können.

Hintergrund ist das veränderte Konsumverhalten der Endkunden. Sie tätigen ihren Einkauf immer häufiger direkt auf Online-Marktplätzen. Sind Hersteller dort nicht präsent, werden sie nicht wahrgenommen und können dementsprechend auch keine Umsätze generieren, so die Studie. Dabei kann die Integration eines Marktplatzes ein wesentlicher Treiber sein, mit dem Umsatzsteigerungen von bis zu 15 Prozent möglich sind – je nachdem, welche und wieviel Marktplätze genutzt und welches Sortiment dort angeboten werden. Zu diesem Resultat kommt die vorliegende Untersuchung.

Die Marktplatzlandschaft ist dabei heute deutlich vielfältiger als noch vor einigen Jahren. Mittlerweile reicht das Angebot von Otto, der als einer der ersten Versandhändler externen Marken den Verkauf auf seiner Plattform ermöglichte, über Zalando, Amazon und Ebay, deren hohe Attraktivität auf ihrer enormen Reichweite basiert, bis hin zu spezialisierten Anbietern wie z.B. Babywalz oder Hessnatur. „Diese Vielfalt hat für Marken den Vorteil, dass sie ihre Produkte noch zielgruppenspezifischer aussteuern können“, sagt Dr. Armand Farsi, Leiter der Digital Commerce In-house-Beratung bei Arvato. Doch bevor eine Kooperation gestartet wird, gilt es für Modehersteller klar abzuklären, welche Ziele erreicht werden sollen und welcher Marktplatz diese optimal unterstützt.

Die ganze Studie kann hier heruntergeladen werden.

Takkt AG: Verhaltene Entwicklung im ersten Halbjahr 2017

30.07.17 von Redaktion Versandhausberater

Der B2B-Spezialversandhändler für Geschäftsausstattung, Takkt AG, hat im ersten Halbjahr  2017 den Konzernumsatz um 2,0 Prozent auf 565,0 (554,2) Millionen Euro steigern können. Organisch habe das Umsatzwachstum bei 0,9 Prozent gelegen, teilt der Konzern mit.

Die Rohertragsmarge betrug laut Unternehmensangaben in den ersten sechs Monaten 43,1 (43,4) Prozent. Das EBITDA erreichte 82,0 (95,3) Millionen Euro. Die EBITDA-Marge des Konzerns lag mit 14,5 (17,2) Prozent auch aufgrund von Einmalerträgen aus der erfolgswirksamen Anpassung von variablen Kaufpreisverbindlichkeiten in Höhe von 7,6 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2016 unter dem Vorjahr. Bereinigt um diese Erträge war die Profitabilität bei 14,5 (15,8) Prozent. Zudem fielen wie erwartet im Berichtszeitraum gestiegene Aufwendungen für die Umsetzung der Digitalen Agenda an.

Nach einem guten ersten Quartal 2017 seien die Geschäfte im zweiten Quartal schwächer verlaufen, erklärt der Spezialversender in einer Pressemitteilung. Der Konzernumsatz ging um 1,5 Prozent auf 276,2 (280,4) Millionen Euro zurück. Organisch, d.h. bereinigt um Währungseffekte, betrug der Rückgang 2,3 Prozent. Aufgrund eines negativen Arbeitstageeffektes und eines sehr starken Vorjahresquartals war eine Abschwächung der Wachstumsraten im zweiten Quartal erwartet worden. Die Geschäfte entwickelten sich jedoch vor allem aufgrund einer nachlassenden Dynamik in den USA unterhalb dieser Erwartungen. Insbesondere die MEG (Merchandising Equipment Group) sah sich mit einer schwachen Nachfrage konfrontiert und musste einen prozentual zweistelligen Umsatzrückgang ausweisen.

"Nachdem wir in den letzten drei Jahren durchgängig auf ein starkes Wachstum in den USA zurückblicken konnten, ist die Entwicklung bei der MEG in den letzten Monaten nicht zufriedenstellend. Wir sehen hier aktuell eine schwache Nachfrage im amerikanischen Food Service und Food Retail-Markt und ein gegenüber dem Vorjahr spürbar geringeres Projektgeschäft", so der Vorstandsvorsitzende der Takkt AG Felix Zimmermann.

Der Ausblick: Auf Jahressicht erwartet der Vorstand des B2B-Spezailversenders nach wie vor ein organisches Wachstum von zwei bis fünf Prozent sowie eine EBITDA-Marge in der Mitte des Zielkorridors von 12 bis 15 Prozent.

Expansion: bonprix zeigt auch Flagge in Norwegen

28.07.17 von Redaktion Versandhausberater

Die internationale Modemarke bonprix ist seit diesem Monat auch in Norwegen mit einem Webshop vertreten - damit ist die Tochter der Otto Group in nunmehr 30 Ländern präsent.

Mit Norwegen komme ein weiterer attraktiver Markt in Nord-Europa hinzu, teilen die Hanseaten mit. "Wir gehen davon aus, hier in kurzer Zeit wirtschaftlich erfolgreich zu sein", sagt Dr. Richard Gottwald, (siehe Foto links, Copyright bonprix) Mitglied der Geschäftsführung und verantwortlich unter anderem für die Auslandsaktivitäten von bonprix. "Der Markt passt gut zu uns, denn Norwegen bietet uns eine Zielgruppe mit besten Voraussetzungen: Die Kundinnen dort mögen Online-Shopping, haben ein hohes Interesse an Mode und verfügen über eine hohe Kaufkraft." 

Analog zum skandinavischen Nachbarland Schweden, in dem bonprix seit 2009 aktiv ist, den Kundinnen ab sofort auch in Norwegen ein inspirierendes Shopping-Erlebnis und ein umfangreiches Sortiment angeboten, das neueste Trends aufgreift und Mode für jeden Anlass in vielen Styles und Größen präsentiert, teilt die internationale Modemarke mt.

Ebenso ist auch das mobile Shoppen über die bonprix App möglich, die jetzt in 14 Ländern verfügbar ist und nach Angaben von bonprix bereits rund 2,3 Millionen Downloads verzeichnet. Begleitend zur Markteinführung in Norwegen wird ab August vor allem in Online Marketing und Social Media-Aktivitäten investiert. Im September kommen Kataloge zum Einsatz, die insbesondere zum Online-Kauf anregen sollen.

Durch die konsequente Konzeptmultiplikation in vielversprechenden globalen Modemärkten baut bonprix  seine Position als internationale Modemarke weiter aus und hat sich mittlerweile ebenso über die Kontinentalgrenze hinweg etabliert. So startete das Unternehmen 2009 mit der Fashion- und Bademodenmarke Venus in den USA und seit 2012 ist Mode von bonprix auch in Brasilien erhältlich. Bereits in den 90er Jahren expandierte bonprix im Zuge seiner Multiplikationsstrategie in zahlreiche europäische Länder wie Frankreich, Polen oder Italien.

Lieferoffensive: Saturn bietet Rundum-sorglos Aktion

27.07.17 von Redaktion Versandhausberater

Der Elektronikfachhändler Saturn macht derzeit mit einer spektakulären Lieferaktion auf sich aufmerksam: Kunden, die sich jetzt zum Kauf eines neuen Fernsehers oder Haushaltsgroßgeräts entschließen, kommen zu besonders günstigen Konditionen in den Genuss der maßgeschneiderten Serviceleistungen von Saturn.

Für 9,99 Euro wird nach Angaben des Unternehmens das neue Gerät nicht nur nach Hause geliefert, sondern noch aufgestellt und angeschlossen. Auch der Verpackungsmüll und auf Wunsch das Altgerät werden entsorgt. Der Sparpreis gilt bundesweit in allen Saturn-Märkten sowie im Saturn-Onlineshop für neugekaufte Fernseher ab 43 Zoll und Haushaltsgroßgeräte, wobei der Mindestkaufpreis jeweils 299 Euro betragen muss. Aktionszeitraum ist der 26. Juli bis 6. August 2017.

Damit bietet Saturn einen Leistungsumfang, der einer Komfort- bzw. Premiumlieferung (mit Einbau) gleichkommt. Regulär würde der Kunde dafür 59 Euro bzw. 99 Euro berappen müssen. Eine Aktion also mit sehr hohem Einsparpotenzial für den Kunden. Das dürfte die Mitbewerber ins Schwitzen bringen.

 

 

Studie: Deutschlands Top Omnichannel Shops

26.07.17 von Redaktion Versandhausberater

Zu den Top Omnichannel Shops in Deutschland zählen vor allem Unternehmen aus den Branchen Fashion und Consumer Electronics, wie die akuelle Studie "Omnichannel-Commerce 2017" des EHI belegt.

Mit einer Anzahl von 169 bilden die Cross- und Omnichannel-Händler die kleinste Gruppe unter den 1.000 umsatzstärksten Onlinehändlern. Trotzdem erwirtschafteten sie mit 7,1 Mrd. Euro einen verhältnismäßig hohen E-Commerce-Umsatz. Am stärksten verbreitet unter den Top-1.000-Onlineshops ist das Multichannel-Modell mit 464 Händlern, die aber mit insgesamt 13,3 Mrd. Euro nicht am meisten umsetzten. Den höchsten Online-Umsatz erreichten die 367 identifizierten Pureplayer mit 14,1 Mrd. Euro.

Ein Vergleich der 169 Omnichannel-Shops mit Blick auf ihr Filialnetzwerk zeigt, dass knapp die Hälfte (47 Prozent) über weniger als 5 Filialen verfügt. Rund ein Fünftel (19 Prozent) ist mit 5 bis 19 Filialen vertreten, 13 Prozent bieten mehr als 20 bis 99 Stores und 16 Prozent verfügen über ein weitreichendes Netzwerk von über 100 bis 499 Filialen. Der Anteil der Omnichannel-Händler mit mehr als 500 Filialen liegt nur bei 5 Prozent. Allerdings zeichnet sich bei den Omnichannel-Händlern mit einem umfangreichen Netzwerk ein Trend ab. So bieten die Händler mit mehr als 500 Filialen durchschnittlich etwa 3,33 von 4 untersuchten Omnichannel-Services an.

Datenbasis: Kombinierte Erhebung aus einer Sekundäranalyse der Top-1.000 Onlineshops und einer im März 2017 durchgeführten Inhaltsanalyse der 169 Cross- und Omnichannel-Shops in Deutschland hinsichtlich der Verteilung der Omnichannel-Services, der Kommunikation von kanalübergreifenden Prozessen und der Größe der Filialnetzwerke. Die angegebenen Umsatzzahlen beziehen sich auf das Jahr 2015.

 

 

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