Der Versandhaus-Blog von Michael Jansen

Bilanz: Walbusch wieder in der Erfolgsschiene

05.10.17 von Redaktion Versandhausberater

Das Solinger Bekleidungshaus Walbusch hat im Jahr 2016 die Wende bei Umsatz und Ertrag geschafft: Wie der Multichannel-Händler mitteilt wird das Unternehmen 2017 bei einem ordentlichen Ergebnis um insgesamt mehr als 5 Prozent wachsen.

Die Filialen werden flächenbereinigt um 5 Prozent, der Online-Bereich um mehr als 10 Prozent zulegen. Damit wäre die Mission des 2015 als Change-Manager für die strategische Unternehmensentwicklung geholten Carel Halff erfolgreich verlaufen. Er wird daher seine Tätigkeit als Generalbevollmächtigter und Mitglied der Geschäftsführung Ende Oktober beenden.

Der Change-Prozess wurde unter Halffs Leitung in 7 Teil-Projekten von 3 internen und 4 externen Projektleitern operativ geführt und von bis zu 60 Mitarbeitern aus der Linien-Organisation erarbeitet und umgesetzt. Zentrale Themen waren dabei die behutsame Modernisierung der Sortimente und die allmähliche Transformation des Geschäftsmodells zu einem Ecommerce- und Filial-Unternehmen.

Christian Busch (siehe Foto; Copyright: Walbusch), Vorsitzender der Geschäftsführung und Gesellschafter: „Carel Halff war der richtige Mann im richtigen Moment. Sein Blick für das Ganze und seine Expertise in der Umsetzung haben das Unternehmen aus einer Phase der Resignation wieder auf Wachstumskurs gebracht.“

Aus der Sicht des Unternehmensberaters seien die Lösungen für den Change Prozess im Unternehmen zwar bekannt gewesen, aber die Kräfte seien verschüttet und es habe die Koordination gefehlt, so Halff. "Der Erfolg jetzt gehört den Mitarbeitern des Hauses, die eine großartige Arbeit geleistet haben."

Mehr zu Carel Halff
HALFF-Beratung GmbH, Augsburg, ist eine Unternehmensberatung für Media- und Handelsunternehmen. Schwerpunkte liegen in den Bereichen Change-Management, Transformation, Kooperationen, M & A und Unternehmensnachfolge. Das Unternehmen wurde 2014 gegründet.

Online-Handel und Print – ein effektives Zusammenspiel

04.10.17 von Redaktion Versandhausberater

Die uralte Weisheit „Totgesagte leben länger!“ bewahrheitet sich immer wieder. Mit der rasanten Verbreitung des Online-Handels wurden schnell Stimmen laut, die das Sterben von Printmedien voraussagten. Selbst gemäßigte Meinungen prophezeiten drastische Einbußen. Doch nach nunmehr 20 Jahren Online-Handel fällt die Bilanz anders als erwartet aus. In den Kiosken sind weiterhin jede Menge Zeitschriften in wöchentlichen und monatlichen Intervallen im Angebot, Tageszeitungen finden täglich ihre Leser und sogar Abos sind nicht verschwunden, sondern haben weiter ihre treue Leserschaft.

Jedoch sind Print- und Onlineausgaben nicht vollkommen unabhängig voneinander geblieben. Jedes Medium hat Einfluss aufeinander, sie ergänzen sich und profitieren auch voneinander.

Schön online shoppen!

Ein klarer Vorteil, die ein Online-Shop seinen Nutzern bietet, ist die Aktualität. Artikel, die ausverkauft sind, sind sofort als solche gekennzeichnet, da das Internet direkt auf die Bestände in der Datenbank zugreift und in Echtzeit aktuelle Informationen über vorhandene Artikel wie Größen, Farben, Lieferzeiten und ähnliche Angaben an den interessierten Käufer weitergeben kann. Ein weiterer Pluspunkt im Online-Handel ist es, einen Artikel aus verschiedenen Blickwinkeln genau begutachten zu können – oft bieten Online-Portale sogar eine 360 Grad Ansicht mit der Möglichkeit die jeweils angebotenen Farben oder Muster zu wechseln.


Ist ein Artikel gefunden, ist auch ein Teilziel erreicht. Jetzt heißt es nur nicht den Interessenten verlieren, schnell ist ein Artikel wieder vergessen. Damit der Nutzer unbeschwert weiter im Online-Katalog oder -shop stöbert, gibt es den digitalen Merkzettel. Mit einem Klick erhält der Kunde eine Liste aller markierten Artikel. Ein Klick weiter geht es bereits zur virtuellen Kasse.

Zielgruppenspezifische Spezialkataloge

Aber auch ein Onlineshop muss gepflegt werden, Bilder und Texte müssen erstellt und in Datenbanken eingepflegt werden. Das sind jedoch Arbeiten, die ebenso im Bereich Print anfallen. Der Vorteil im Online-Bereich ist die Schnelligkeit, in der sich Veränderungen umsetzen lassen. Ein Katalog ist da eher statisch und kann erst in der nächsten Ausgabe verändert werden. So macht es in vielen Fällen Sinn, nicht einen großen, umfangreichen Komplettkatalog drucken zu lassen, sondern zielgruppenspezifische Spezialkataloge. Mehr Informationen über das kostengünstige Drucken von Broschüren und Katalogen finden Interessierte auch bei der Druckerei Colour Connection – printweb.de in Frankfurt. Diese Digitaldruckerei hat sich auf exklusive Drucksachen spezialisiert, die selbst in Kleinstmengen kostengünstig zu realisieren sind.


Ist der klassische Produkt-Katalog als Printversion veraltet?

Auf den ersten Blick scheint es so, doch der Schein trügt. Ein Katalog oder ein Produkt-Flyer ist etwas Greifbares und bekommt dadurch einen ganz eigenen Wert. Auch Online-Shops profitieren davon, Kataloge, Magazine oder Broschüren an Kunden zu versenden und weiteres gedrucktes Werbematerial den Warensendungen beizulegen. Das Haptische, also etwas in Händen zu halten und zur Wiedervorlage abzulegen, ist nicht zu unterschätzen. Auch Rabatt-Coupons, Gewinnspiele oder aufgeklebte Produktproben – am besten in personalisierter Form – gehören zum Online-Marketing. So ergeben Online-Handel und Print ein effektives Zusammenspiel.

Personalie: Gründer von windeln.de übergeben Geschäft an Amazon-Manager

03.10.17 von Redaktion Versandhausberater

Der Aufsichtsrat des Online-Händlers für Baby- und Kleinkinderprodukte, windeln.de, hat Matthias Peuckert zum neuen Vorsitzenden des Vorstands der windeln.de SE bestellt. Er wird nach Angaben des Online-Händlers zunächst für drei Jahre bestellt und in 2018 die Arbeit im Unternehmen aufnehmen.

Matthias Peuckert blickt auf langjährige Erfahrungen im Bereich E-Commerce zurück. Er war seit 2003 bei Amazon in unterschiedlichen Funktionen tätig und verantwortete als einer der Führungskräfte bei Amazon Deutschland den Bereich Core Consumables (inklusive Babyartikel) Deutschland, Retail OPS & Initiatives Deutschland, Pantry EU sowie Pricing & Projects Deutschland.

Die beiden Gründer und Co-CEOs Konstantin Urban und Alexander Brand, (siehe Foto; Copyright: windeln.de) deren Verträge turnusgemäß am 31. März 2018 enden, werden im Rahmen eines geordneten Übergangs aus dem Vorstand der windeln.de SE ausscheiden. Dies geschehe im besten Einvernehmen zwischen allen Beteiligten, heißt es in einer Pressemittelung.

Der ebenfalls am 31. März 2018 auslaufende Vertrag von Dr. Nikolaus Weinberger, CFO und Mitglied des Vorstands, wird bis zum 31.03.2021 verlängert. Der Vertrag von Jürgen Vedie, COO und Mitglied des Vorstands, läuft turnusgemäß bis zum 30.06.2019.

Mitgründer Konstantin Urban erkärt: „Als wir windeln.de 2010 gegründet haben, hätten wir nicht gedacht, dass wir in nur so kurzer Zeit international in 10 europäischen Ländern und einem starken Standbein in China vertreten sein würden. Ich bin fest davon überzeugt, dass nach der erfolgten Aufbauarbeit die besten Jahre vor windeln.de liegen. Als Aktionäre werden Alexander und ich die weitere Entwicklung interessiert verfolgen und dem Unternehmen aufs Engste verbunden bleiben.“

Messe: Co-Reach findet 2018 nicht mehr statt

02.10.17 von Redaktion Versandhausberater

"Eine für alle Seiten nutzbringende Veranstaltung in diesem Format ist nicht mehr realisierbar", dies hätten die Auswertungen und Gespräche mit Ausstellern und Besuchern gezeigt, begründet Petra Wolf, Mitglied der Geschäftsleitung bei der NürnbergMesse. "Da wir somit weder den Anforderungen unserer Kunden noch unserem eigenen Anspruch gerecht werden können, hat sich die NürnbergMesse entschieden, die Co-Reach ab 2018 nicht weiter durchzuführen."

Das Dialogmarketing unterliegt einem tiefgreifenden Wandel. Bedingt durch die Digitalisierung entfachen und verstärken neue Technologien kontinuierlich Trends, lassen neue Kommunikationskanäle entstehen und beeinflussen Kundenbedürfnisse. Diese Bewegungen hat die NürnbergMesse mit der Weiterentwicklung der ehemaligen Mailingtage aufgenommen und ist 2014 mit der Co-Reach als crossmedialer Dialogmarketingmesse an den Start gegangen, um Experten aller Marketingdisziplinen eine Plattform für den regelmäßigen Austausch zu bieten.

Mit dem Ende der Co-Reach ist das Konzept aktuelle Branchenthemen und Angebote in der nötigen Tiefe und Breite abzubilden gescheitert.

Personalie: Neuer COO bei Postcon

01.10.17 von Redaktion Versandhausberater

Ab 1. Oktober 2017 ist Alfons Ebel (siehe Foto; Copyright: Postcon) neuer Chief Operations Officer (COO) bei Postcon, dem Spezialisten für Geschäftspost. Ebel wird beim alternativen Briefdienstleister bringt seine Projekt- und Managementexpertise für verschiedene Dienstleister sowie aus der Versorgungs-, Automobil- und Chemieindustrie einbringen. In seiner neuen Position berichtet er direkt an Rüdiger Gottschalk, Chief Executive Officer (CEO) von Postcon.

Mit Alfons Ebel wechselt ein erfahrener Analytiker zu Postcon: Der diplomierte Wirtschaftsingenieur leitete bei der Unternehmensberatung A.T. Kearney verschiedene Projekte zu Themen wie Reorganisation und Internetbeschaffungsplattformen für Kunden der Versorgungs- und Automobilindustrie. Es folgten Managementerfahrungen bei den Dienstleistern ICG Commerce Germany, ThyssenKrupp HiServ, Dussmann und Voith Industrial Services.

CEO Rüdiger Gottschalk zur neuen Personalie: „Alfons Ebel bringt umfangreiches Know-how mit, wenn es um die Implementierung standardisierter und digitalisierter Abläufe und Prozesse für mehr Effizienz, Qualität und Service im operativen Bereich geht. Seine analytischen Fähigkeiten wird er bei Postcon gezielt einbringen, um unsere Ziele konsequent zu verfolgen und erfolgreich umzusetzen."

Ebel freut sich auf die Herausforderung zentrale operative Weichen für die Postprofis stellen zu können. Der neue COO zeigt sich beeindruckt von den  "flexiblen Briefdienstlösungen" und dem "ausgeprägten Kundenverständnis bei zugleich günstigen Portopreisen, mit denen Postcon in einem wettbewerbsintensivem Markt überzeugt". 

Übernahme: Raja übernimmt Bär Gruppe

29.09.17 von Redaktion Versandhausberater

Der Spezialist für Verpackungslösungen im B2B-Versandhandel, Raja Gruppe, hat die Bär Gruppe übernommen, ein wichtiger Akteur auf dem Markt für professionelle Betriebsausstattung und Industriebedarf in der DACH-Region. Dies gab Danièle Kapel-Marcovici, CEO der Raja Gruppe bekannt. Mit der Übernahme verfolgt die Raja Gruppe ihr Ziel, die Position auf dem Markt für Betriebsausstattung weiter zu entwickeln, das Angebot in diesem Bereich europaweit auszubauen und ihre Präsenz in der DACH-Region zu stärken.

Danièle Kapel-Marcovici nennt die Akquisition eine "strategische Entscheidung für die Entwicklung unserer Gruppe". Ziel sei es "unsere Fachkenntnisse auszutauschen und das Wachstum unserer Gruppe in Europa zu beschleunigen, insbesondere in Ländern, in denen wir immer noch ein großes Entwicklungspotential haben, etwa in Deutschland, aber auch in Österreich und in der Schweiz."

Mit einem Produktangebot von über 60.000 Produkten und dank einer Multikanal Marketing- und Vertriebsstrategie, basierend auf einem Katalog mit 1.170 Seiten, einen Onlineshop, einem Kundenservice-Center sowie einem Außendienstteam, zur Entwicklung der Großkundenbasis, erreichte die Bär Gruppe 2016 einen Umsatz von 45 Millionen Euro.

Die Bär Gruppe und Raja werden zukünftig in verschiedenen Bereichen zusammenarbeiten, um den Kunden eine größere Auswahl zu ermöglichen und somit die Kundenzufriedenheit weiter zu verbessern.

Hintergrund: 1992 von Peter F. G. Hoffmann und Georg V. Bleyer in Duisburg gegründet, gehörte die Bär Gruppe seit 2010 bis zur Übernahme durch die Raja Gruppe am 1. August 2017 zur deutschen Berner Group. Unter der Leitung von Elke Kirsch und Christian Lieb, beschäftigt die Bär-Gruppe 130 Mitarbeiter.

Nach Insolvenzverfahren: Butlers stellt sich neu auf

28.09.17 von Redaktion Versandhausberater

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Anfang des Jahres eingeleiteten Insolvenzverfahrens hat der Multichannel-Händler für Möbel und Accessoires, Butlers,  die Weichen für eine nachhaltige Sanierung gestellt.

Möglich wurde die Beendigung des Verfahrens durch die Annahme des Insolvenzplans. Derzeit sind nach Anageben des Multichannel-Händlers 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Butlers beschäftigt. Vor dem Insolvenzverfahren waren es knapp 1.000. Dabei seien für die Mehrheit der betriebsbedingt gekündigten Mitarbeiter  sozialverträgliche Lösungen gefunden werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Auch eine Verringerung der Zahl der Filialen in Deutschland von 102 auf nunmehr 74 Geschäfte machte den erfolgreichen Abschluss des Insolvenzverfahrens möglich. In Österreich und der Schweiz betreibt das Unternehmen zukünftig noch 8 Filialen. Aus Großbritannien zieht sich Butlers vollständig zurück.

Hinzu kam eine Reihe weiterer Maßnahmen wie die Neuverhandlung von Mietverträgen, die Stärkung der Kooperation mit Großhandelspartnern sowie eine umfassende Fokussierung in der Ausrichtung des Sortiments. „Wir orientieren uns bei der Entwicklung unserer Artikel jetzt noch konsequenter an den Wünschen unserer Kunden und kreieren moderne Geschenk- und Dekoideen rund um das gesellige Leben zu Hause ”, erläutert Butlers-Gründer und Geschäftsführer Wilhelm Josten.

Auch Prozesse und Strukturen in der Kölner Zentrale des Unternehmens wurden verschlankt, und die bisherigen Gesellschafter haben zusätzliche Finanzmittel bereitgestellt, damit die Liquidität des Unternehmens auch in der Zukunft gesichert ist.

Bereits in den ersten acht Monaten des Jahres hätten die getroffenen Maßnahmen Wirkung gezeigt, teilt Butlers mit: Sowohl die Kundenfrequenz in den Filialen als auch die Zahl der Online-Käufe sei gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gegen den Markttrend deutlich angestiegen, so wachsende Umsätze zu Buche stehen. 

Social Media Reichweite: Görtz will mit Instagram Online-Traffic steigern

26.09.17 von Markus Howest

Neben Facebook und Pinterest ist der Schuhhändler Görtz jetzt auch bei Instagram vertreten. Über neue Follower-Gruppen soll der Online-Traffic wie auch die Besucherfrequenz im bundesweiten Filialnetz weiter gesteigert werden. Laut aktueller Studie von United Digital schafft es Görtz als bisher einziger Branchen-Player, sein Online-Engagement mit Offline-Aktivitäten erfolgreich zu verknüpfen. Mit der Integration des Social Media Managements Hootsuite für Instagram soll dieser Status weiter gefestigt werden.

Mithilfe der Cloud-Plattform lässt sich Social Media-Content zentral planen, in jedem Format erstellen und automatisiert ausspielen. Ebenso können Aktivitäten und Nachrichten aus allen sozialen Netzwerken über das Dashboard beantwortet oder zugewiesen werden. Für die notwendige Kontrolle sorgt ein integriertes 4-Augen-Prinzip. Görtz vereinfacht dadurch sein Community-Management für eine schnellere Interaktion mit den Followern. Besonders reaktionsintensive Aktionen wie z.B. das Görtz Late-Night-Shopping lassen sich zum Vorteil der Fans so deutlich effizienter moderieren.

Die kampagnenspezifische Auswertung der organischen und bezahlten Posts vollzieht Görtz über Webtrekk. Für das monatliche Reporting und tägliche Monitoring kommt wiederum Hootsuite zum Einsatz, um die Entwicklung wichtiger KPIs wie Reichweite, Community-Entwicklung, Interaktionen bis Shop-Klicks zu verfolgen. Zusätzliche Monitorings zu Thementrends bis Markenschutz sorgen dafür, dass das Social Media-Team von Görtz auf aktuelle Entwicklungen bei Instagram und in den Zielgruppen möglichst schnell reagieren kann.

Karoline Zühlke, Abteilungsleitung Brand Communication und Content Marketing bei Görtz: „Damit wir unsere Fans bei Instagram von Beginn an begeistern, setzen wir auf ein technisches Setup, das alle dafür notwendigen Bestandteile integriert bereitstellt. Planung, Kreation, Abstimmung, Posting, Interaktion und Analysen können dadurch ohne Reibungsverluste erfolgen. 

Online Food Retail: DPD positioniert sich mit maßgeschneiderten Lösungen

26.09.17 von Redaktion Versandhausberater

Mit dem neuen Produkt „DPD Food“ positioniert sich der internationale Paket- und Expressdienstleister DPD als Premium-Versandpartner für den Online-Lebensmittelhandel. Als erster Kunde nutzt der Kochbox-Anbieter HelloFresh bereits die maßgeschneiderte Kombination aus Expresslieferung und stundengenauer Zustellprognose. Auch für die Onlinehändler myTime und Gourmondo liefert DPD bereits frische Lebensmittel. Ab sofort steht die Branchenlösung auch anderen Kunden im E-Food-Segment zur Verfügung. 

Dazu Andreas Reß, Geschäftsführer Sales und Customer Service bei DPD Deutschland: „Wir sind davon überzeugt, dass wir uns mit DPD Food in einem Markt etablieren können, der in den nächsten Jahren ein enormes Wachstum entfalten wird. Daher konzentrieren wir uns bewusst nicht nur auf Ballungsräume, sondern setzen auf eine flächendeckende Versorgung von Empfängern in ganz Deutschland.“

DPD stellt heute schon frische Lebensmittel für HelloFresh, myTime und Gourmondo zu. Foto: DPD

Trotz proaktiver Benachrichtigungen und Zustell-Optionen ist es nicht ganz auszuschließen, dass einzelne Food-Pakete nicht in der erforderlichen Zeitspanne bei ihrem Empfänger ankommen, zum Beispiel, wenn dieser ungeplant verreisen musste. Für solche Fälle bietet DPD seinen Kunden eine besondere Retourenoption an: Nach Möglichkeit übergibt DPD nicht zustellbare Lebensmittel-Pakete einer örtlichen Tafel. „Ein Rücktransport zum Versender ist bei verderblichen Waren in den wenigsten Fällen sinnvoll“, erklärt Andreas Reß. „Daher arbeiten wir mit den Tafeln zusammen, damit die Lebensmittel noch vor Ort sinnvoll verbraucht werden können.“

 

 

Weltbild-Bilanz: Multichannel-Strategie sorgt für deutliches Umsatzwachstum

25.09.17 von Redaktion Versandhausberater

Die Weltbild Gruppe geht zufrieden aus ihrem Geschäftsjahr 2016/17 hervor. Mit einem Umsatzwachstum weit über dem Branchenschnitt (Statistik: Börsenverein des dt. Buchhandels) ist die Multi-Channel-Strategie des Unternehmens voll aufgegangen. Auschlaggebend: Die neue Marktplatzstrategie.

„Wir sind auf Wachstumskurs“, erklärt Weltbild-Geschäftsführerin Angela Schünemann stolz. Seit Februar 2017 ist sie für den Bereich Markt und Programm zuständig, das umfasst Bereiche wie das Multi-Channel-Marketing des Verlags. „Zusammen mit neuen Partnern bauen wir unsere gute Marktposition im Rahmen unserer Marktplatzstrategie weiter aus“, so Schünemann. Über ein neues Marktplatzsystem möchte Weltbild mehr Kooperationspartner gewinnen und das eigene Angebot über das Media-Segment hinaus stetig erweitern.

Der Ausbau des Non-Media-Segments im letzten Jahr, insbesondere des Bereichs „Home & Living“ lief erfolgreich für den Verlag und erwies sich als Wachstumstreiber. Im Media-Bereich waren die Eigenproduktionen unter dem Motto „Das gibt es nur bei Weltbild“ sehr erfolgreich. Auch die Tolino-E-Book-Reader erzielten eine Absatzsteigerung von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ein großer Konkurrent gegen Amazons Kindle.

In diesem Jahr erfolgreich neu getestet wurden auch Weltbild-Pop-up-Stores. Für begrenzte Zeit konnten Kunden in Kurzzeit-Läden in Augsburg, Plauen und Göttingen stöbern. Neben der stationären Welt gab es auch Neuerungen im digitalen Angebot: Der Mobile-Commerce, der bei Weltbild bereits mehr als die Hälfte des Online-Umsatzes ausmacht, bekam durch neue Technologien, wie z.B. responsiven Webshop-Rechnungen neue Unterstützung.

Im neuen Geschäftsjahr möchte Weltbild noch stärker auf Digitalisierung setzen und das Marktplatzsystem vorantreiben. Und das Personal um neue Auszubildende und Trainees erweitern, nachdem Anfang 2017 schon das Führungsteam neu aufgestellt wurde. „Wir wachsen weiter und freuen uns, mit einem erfahrenen Team und frischem Nachwuchs die Zukunft unseres Unternehmens zu gestalten“, so Christian Sailer, seit 1. Januar 2017 CFO bei Weltbild. 

Weitere Analysen zu Weltbild und der Marktplatz-Strategie finden Sie in der kommenden Ausgabe des Versandhausberaters (Nr. 39 am 29.09.2017).

 

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