Der Versandhaus-Blog von Barbara Bergmann

Partnerschaft mit adidas: Zalando forciert Integrated Commerce

13.06.16 von Redaktion Versandhausberater

Der Online Fashion-Händler Zalando hat mit dem adidas Performance Store in Berlin den ersten stationären Laden eines internationalen Markenpartners in seine Online-Modeplattform integriert. Ab sofort können Kunden Produkte aus dem adidas Geschäft über die Zalando App ZipCart beziehen. Das Ziel: Die Berliner wollen mit dieser strategischen Partnerschaft den vernetzten Handel (Integrated Commerce) forcieren und so der den steigenden Ansprüchen von online- und mobilaffinen Kunden gerecht werden.

Der Vorteil für den Kunden: Er kann auf diese Weise zentral auf sämtliche Modeangebote zugreifen, egal wo diese liegen. Falls das Berliner Pilotprojekt erfolgreich verläuft, könnten Kunden über Zalando künftig auf ein Netzwerk von Marken und Geschäften in ganz Europa zugreifen.

„Das gemeinsame Pilotprojekt mit adidas ist für Zalando ein wichtiger Schritt. Kunden sind heute überwiegend online unterwegs, während der Großteil an Modeartikeln in lokalen Geschäften zu finden ist. Wir möchten Kunden Zugang zu jedem Modeartikel bieten, egal, wo er sich befindet, und stationäre Händler mit digitalen Kunden vernetzen. Das Pilotprojekt zeigt, wie wir Menschen und Mode verbinden und offline sowie online in Zukunft immer stärker zusammenwachsen“, sagt David Schneider, Mitgründer und CEO von Zalando.

B2B-Handel: Der Digitalisierungsdruck nimmt zu

10.06.16 von Redaktion Versandhausberater

Cross-Channel-Beschaffungen indirekter Güter stehen hoch im Kurs: Knapp zwei Drittel der Geschäftskunden führen ihre Beschaffungen grundsätzlich in mehreren Kanälen durch. Hierzu zählt natürlich auch das Internet. Dies hat die aktuelle B2B-Cross-Channel-Studie gezeigt, die das ECC Köln in Zusammenarbeit mit SAP Hybris herausgebracht hat. Hinzu kommt, so macht Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln (siehe Foto), im Kurzinterview auf dem Blog seines Instituts deutlich: "Geschäftskunden, die während ihres Beschaffungsprozesses einen Kanalwechsel vornehmen, sind zufriedener. Um digitale Angebote kommen Unternehmen, die ihre Kunden auch zukünftig bestmöglich bedienen möchten, also gar nicht herum."

Doch mit dem reinen Vertrieb über das Netz ist die Digitalisierung noch lange nicht erreicht. "Die Digitalisierung beginnt im Kopf und ist in der Tat ein weitaus komplexeres Unterfangen", betont Hudetz. Startet ein Unternehmen die Digitalisierung wird es viele verschiedene Baustellen geben: "Ein B2B-Onlineshop ist dabei nur ein Teil des Puzzles", sagt der Chef des IFH Köln. Aus seiner Sicht ist es wichtig, sich genau zu überlegen, "welche Zielgruppen mit welchen digitalen Angeboten – sei es eine umfangreiche Website mit Produktinformationen und Serviceangeboten, ein Onlineshop, oder die Ausstattung von Außendienstmitarbeitern mit Tablets – bedient werden sollen."

Für Dr. Kai Hudetz gehört auch die Bereitschaft,"aktuelle Umsätze für zukünftige Umsätze zu kannibalisieren" ebenso dazu, "wie die Einsicht, dass sich Unternehmen, die wirklich digital agieren möchten, auch die notwendige Datenkompetenz aneignen müssen." Doch auch wenn es gilt reichlich viele Herausforderungen zu meistern steht für den Institutsleiter außer Frage: "Es lohnt sich, denn die Digitalisierung bietet Unternehmen auch im B2B-Segment viele Chancen."

Viel mehr zum Thema wird man am 22. September auf dem ECC Forum in Köln erfahren, das in diesem Jahr zum 30. Mal stattfindet. Das vielversprechende Motto lautet: "Transform or Die - Digitalisierung im B2B-Handel".

Same Day Delivery-Aktion: Otto liefert Fernseher noch am gleichen Tag

09.06.16 von Redaktion Versandhausberater

Die Otto Einzelgesellschaft nimmt sich eine repräsentative Studie von Statista zu Herzen: Danach schauen die Deutschen die EM-Spiele am liebsten im eigenen Wohnzimmer (71,3 Prozent) und wünschen sich für einen gelungenen Fußballabend vor allem einen Fernseher mit bester Ton- und Bildqualität (64,3 Prozent). Damit Bild und Ton pünktlich zum Anpfiff stimmen, bietet der Online-Händler seinen Kunden bundesweit eine Same Day Delivery-Aktion an. 

Die Kunden können zwischen dem Grundig LED-TV mit 43 oder 49 Zoll Bildschirmgröße wählen (399,99 Euro und 499,99 Euro) und ihn bis 13 Uhr auf otto.de bestellen. So bekommen sie den Artikel noch am selben Abend bis spätestens 18 Uhr zugestellt – und das von Montag bis Samstag.

Die Aktion ist nicht neu: Bereits zur WM 2014 hat Otto den schnellen Lieferservice angeboten. Diesmal sei allerdings das Bestellzeitfenster größer, die Lieferzeit kürzer und das Zustellgebiet umfasst Gesamtdeutschland, teilen die Hanseaten mit.

Studie: Dynamic Pricing im Aufwind

08.06.16 von Redaktion Versandhausberater

Die dynamische Preisgestaltung avanciert mehr und mehr zu einem wettbewerbsentscheidenden Faktor: Etwa vier von zehn Unternehmen des Interaktiven Handels in Deutschland nutzen das Instrument und passen die Verkaufspreise ihrer Produkte auch sehr kurzfristig besonderen Anlässen an. Jedes fünfte Unternehmen plant die Einführung in den nächsten zwölf Monaten. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Händlerstudie „Die Wirtschaftslage im deutschen Interaktiven Handel B2C 2015/2016“ des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) und der Creditreform Boniversum GmbH.

So werden die Preise von der Mehrheit der Online- und Versandhändler (82 Prozent) „unregelmäßig, je nach Bedarf“ angepasst, je nach „Preisverhalten  von Wettbewerbern“ (62 Prozent)  und „Bestellverhalten der Kunden“ (26 Prozent). Besonders Unternehmen aus der Freizeit- und der Technikbranche gestalten ihre Preise flexibel. Die Mehrheit der Unternehmen, sieben von zehn, bewerten die dynamische Preisgestaltung als wichtig für das eigene Kundengeschäft. Die höchsten Wichtigkeitswerte vergeben dabei Unternehmen, die angeben, in näherer Zeit keine Investitionen zu planen.

Nach der Studie hält der Boom im deutschen Online- und Versandhandel weiter an. Das Konjunktur- und Geschäftsklima hat sich in 2015 leicht verbessert. Der Umsatz im Interaktiven Handel nahm 2015 auf ähnlichem Niveau zu wie 2014. Kräftiger Beschäftigungsaufbau und eine Investitionsbereitschaft auf Höchststand prägten das Geschäftsjahr der Online- und Versandhändler.

„Der Interaktive Handel bleibt auch weiterhin der Wachstumstreiber im deutschen Einzelhandel und entwickelt sich deutlich überdurchschnittlich. Auch wenn die Dynamik etwas verhaltener ist als in den Vorjahren“, so Christoph Wenk-Fischer, bevh-Hauptgeschäftsführer. 

Auch wenn die Erwartungen der Unternehmen für die nähere Zukunft leicht positiver ausfallen als 2014, hat sich die Zahl der eher negativen Bewertungen erhöht. „Alles in allem“ bewerten 68 Prozent der Online- und Versandhändler die Aussichten für ihre Geschäftslage in den nächsten zwölf Monaten als „sehr gut“ oder „gut“. Konkret nach Auftragseingang, Umsatz-, Ertrags- und Personallage befragt, äußerten sie sich jedoch nur noch verhalten optimistisch.

Was die Investitionsbereitschaft des Interaktiven Handels betrifft, so befand sich diese im Frühjahr 2016 auf Rekordniveau: 92 Prozent der Umfrage-Teilnehmer planen in den nächsten zwölf Monaten Investitionsvorhaben, und liegt weit über dem Wert der Gesamtwirtschaft. Für einen eher verhaltenen Blick der Online- und Versandhändler in die Zukunft spricht aber die Investitionspräferenz des Interaktiven Handels. Investitionen zur Kapazitätserweiterung werden deutlich weniger geplant als im Vorjahr (-12 Prozentpunkte), was wiederum als Ausdruck eines latenten konjunkturellen Pessimismus interpretiert werden kann.

Für die Erhebung wurden über 130 Unternehmen zu ihrer Einschätzung der aktuellen und zukünftigen Geschäftslage auf Grundlage verschiedener Indikatoren befragt. 

Commons 2016: Brückenschlag von Industrie 4.0 zum E-Commerce

07.06.16 von Redaktion Versandhausberater

Am 2. Juni stand Freiburg ganz im Zeichen des E-Commerce. Auf der diesjährigen Commons 2016, die zum siebten Mal von der OXID eSales AG, dem Anbieter von E-Commerce-Lösungen und Dienstleistungen, initiiert wurde, kamen 600 E-Commerce-Experten zusammen. Die Konferenz hatte wie jedes Jahr Networking, Best-Practice-Beispiele und namhafte Referenten im Angebot. Nicht zuletzt auch den renomierten "Golden Cart Award", der in fünf Kategorien (B2B-Großhandel, B2B-Hersteller, B2B-Markenhersteller, Omnichannel/Retail und B2C – OnlinePurePlayer) vergeben wurde.  Voraussetzung für die Teilnahme: Der programmierte Shop nutzt die Shopsoftware von OXID eSales.

Die Zuschauer lauschten aufmerksam den Keynotes, Foto: Oxid

Interessant ist, dass der Shop www.voss-edelstahl.com in der Kategorie B2B-Großhandel gewonnen hat. Dies macht deutlich, welches Potential in einem B2B-Webshop liegt: "Wir haben hier eine B2B Großhandelsplattform, die weitaus mehr als Netto-Preise zu bieten hat", sagt Laudatorin Andrea Seeger.

Was genau die Zukunft bringen wird, wurde ich zahlreichen Keynotes deutlich, die allesamt eine Brücke von Industrie 4.0 zum E-Commerce schlugen. OXID Vorstand Roland Fesenmayr: "Es stecken viele Begriffe in Industrie 4.0, die für den E-Commerce nicht relevant sind. Streicht man die alle weg, bleiben dennoch genug stehen, die uns eine Vorstellung davon geben, wie Geschäftsmodelle in Zukunft aussehen können. Von prädiktiver Ersatzbestellung bis zu konfigurierter Produktion in Losgröße 1, also mass customizing in industrieller Skalierung."

Bilanz: Madeleine-Gruppe legt um knapp sechs Prozent zu

07.06.16 von Redaktion Versandhausberater

Der Versender für Damenmode in Top-Qualität, Madeleine, hat im Geschäftsjahr 2014/15  den Umsatz auf 171 Mio. Euro gesteigert und damit ein Plus von fast sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr (Umsatz 2013/14: 161,6) erzielt. Damit konnte das zur TriStyle Mode GmbH gehörende Label den Umsatz seit 2011 kontinuierlich steigern: Im Geschäftsjahr 2010/11 lag dieser noch bei 135,2 Mio. Euro.

Madeleine,Kollektione,Marke

Zwei wesentliche Faktoren beflügeln das Geschäft des Modeversenders: Marke und Kollektionen werden konstant weiterentwickelt und die Service- und Geschäftsprozesse stetig optimiert. Dies soll auch künftig den Erfolg garantieren. "Wir konzentrieren uns auf Kollektionen und Passformen, die konsequent auf die Zielgruppe 45+ ausgerichtet sind", erklärt Alexander Weih, Vorsitzender der Geschäftsführung der Madeleine-Gruppe. "Weiterhin setzen wir auf eine klare Zweikanalstrategie. Mit dem Fokus auf ein stabiles Printgeschäft wächst Madeleine durch stetigen Ausbau des E-Commerce-Geschäftes."

So liegt der E-Commerce-Anteil derzeit bei 37 Prozent des Gesamtumsatzes und damit drei Prozent über dem Vorjahr (34 Prozent). Auch der Anteil des internationalen Geschäftes konnte zuletzt um drei Prozentpunkte zulegen und macht nun 43 Prozent des Umsatzes der Madeleine-Gruppe aus. Vor allem die Entwicklung des Geschäfts in UK ist bisher sehr erfolgreich verlaufen: "Wir sind in UK erst seit 2008 aktiv und haben Madeleine auf dem wettbewerbsintensiven Markt Großbritanniens ausgezeichnet positioniert", freut sich Alexander Weih.

Derzeit sind die Kollektionen des Modelabels n Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Griechenland und Russland erhältlich.

Finanzen: About you wächst stärker als geplant

03.06.16 von Redaktion Versandhausberater

Beim Hamburger Online Fashion-Händler About you liegt man klar auf Wachstumskurs. Die Hanseaten erzielten im Geschäftsjahr 2015/16 (Stichtag: 29. Februar 2016) einen hohen zweistelligen Millionenumsatz und verdreifachten damit den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr. Das befeuert die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr: Anvisiert wird mindestens eine Verdoppelung des Umsatzes. Ziel ist ein erstmaliger dreistelliger Millionenumsatz.

Wer auf der Erfolgswelle schwimmt wird attraktiv für neue Partner: Zum Sommer 2016 beteiligen sich neue Investoren mit einem Minderheitsanteil an About you. Der aufgebaute Firmenwert beträgt 320 Millionen Euro.

Dazu Hannes Wiese, Mitgründer und als Mitglied der Geschäfsführung verantwortlich für die Bereiche Operations & Finance. "Es macht uns stolz, dass unser Erfolg auch Investoren überzeugt und wir innerhalb von nur zwei Jahren eine derart hohe Firmenbewertung erreichen konnten, die unsere getätigten Investitionen um ein Vielfaches übersteigt."

Mit mehr als 1 Million aktiver Kunden und einer Markenbekanntheit von mehr als 50 Prozent in der Zielgruppe gehört erst vor zwei Jahren gestartete Unternehmen zu den größten Fashion-Pureplayern in Deutschland.

Den wachsenden Bedarf nach Personalisierung erfüllt der Online-Händler im sogenannten Fashion-Discovery-Segment - hier sehen die Hanseaten ein hohes E-Commere-Wachstumspotenzial. Es geht um den Prozess des digitalen Entdeckens, der vor allem mit dem Smartphone stattfindet. So kommen bereits heute mehr als 65 Prozent des Traffics auf aboutyou.de über mobile Endgeräte – Tendenz stark steigend.

Den bereits erfolgreichen Open Commerce-Ansatz hebt das Unternehmen deshalb auf ein neues Level: Künftig kann jeder Nutzer mit seinem Smartphone schnell und einfach User-Generated-Content in Form von Outfits, Collagen, Fotos, Produktlisten und mehr auf aboutyou.de erstellen; Entwickler-Know how ist nicht mehr notwendig und das Thema Fashion-Discovery wird dadurch einer breiten Masse zugänglich gemacht.

Wer stark wächst will auch weiter expandieren. So wird About you das Thema Internationalisierung weiter forcieren. "Im vergangenen Jahr hatten wir unseren Beta-Launch in Österreich und der Schweiz, in diesem Geschäftsjahr werden wir unsere Marketing-Aktivitäten hochfahren und auch dort erstmals mit TV- Werbung starten", sagt Tarek Müller, Geschäftsführer und zuständig für die Bereiche Marketing & Brands. Das Ziel für dieses Jahr: In der gesamten DACH-Region zu den Top 5 Online-Fashion-Anbietern zu gehören.

Studie: Multichannel-Händler haben in Österreich die Nase vorn

02.06.16 von Redaktion Versandhausberater

In diesem Jahr schaffen es erstmals ausschließlich Multichannel-Händler in die Top 10 der besten Onlineshops Österreichs – Online-Pureplayer werden auf die Plätze verwiesen. Dies zeigt das Ergebnis der Studie "Erfolgsfaktoren im E-Commerce – Top-Online-Shops in Österreich 2016" des ECC Köln in Zusammenarbeit mit dem Handelsverband Österreich, der Österreichischen Post und Google Austria.

Für Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln zeigen die Studienergebnisse erneut, "dass Konsumenten in Europa nicht über einen Kamm geschert werden können. Händler, die sich bei österreichischen Kunden etablieren möchten, müssen deren spezielle Anforderungen verstehen und erfüllen. Service macht dabei den Unterschied."

Spitzenreiter unter den  Onlineshops Österreichs 2016 ist Esprit. Der Multichannel-Händler punktet bei seinen Kunden vor allem in den Bereichen Service, Website & Usability und Bezahlung & Check-out. Esprit erreicht als einziger Onlineshop einen Wert von über 80 Punkten im Online-Shop-Index. Auf Platz zwei rangiert dm-drogerie markt und schafft es erstmals in die Top drei. Weltbild belegt den dritten Rang und hat sich damit zurück in die Top 10 gekämpft.

In puncto Mobile Shopping macht die Studie deutlich, dass die Zufriedenheit bei Käufen über das Smartphone häufig immer noch schlechter ist als bei Käufen über den PC oder Laptop. Produktbeschreibungen und Artikelangaben sowie Informationen zu Versandbedingungen/-kosten und Bezahlmöglichkeiten werden bei Käufen über ein Tablet oder den PC/Laptop deutlich besser bewertet, als beim Kauf über das Mobiltelefon.

Auf dem Smartphone schneiden außerdem Produktbilder, die Übersichtlichkeit des Warenkorbs sowie der Registrierungsprozess schlechter ab. Auch die Wahrnehmung der Sortimentsvielfalt leidet, wenn mit dem Smartphone gekauft wird.

Kosten senken: Ansätze zur Optimierung kommerzieller Handelswerbung

01.06.16 von Guido Richter

Kommerzielle Werbung ist nur zur richtigen Zeit und am richtigen Ort erfolgreich. Aber wie kann die bestehende Handelskommunikation optimiert werden? Wo sind die Erfolgshebel?

Kosten im Herstellungsprozess werden u.a. durch die Datenpflege und die Wiederverwendbarkeit der Assets beeinflusst. Optimierungen können hier max. zu 1-2 % Einsparungen im Offlinebudget führen.

Kostenfaktor „Prozesse“

Wirksamer ist die Prozessoptimierung: Praxisbeispiele zeigen, dass eine Senkung der Produktionszeit der wichtigste Hebel ist.

Die Produktionszeit einer wöchentlichen Werbung beträgt ca. 10 Wochen. Die parallele Erstellung mehrerer Werbemittel ist unvermeidbar. Bei 100 Seiten, sind so im Schnitt parallel 1.000 Seiten in Bearbeitung.

Produktionsoptimierung sowie Systemnutzung können die Produktionszeit um ca. 30-40% senken. Die Produktionsdauer verkürzt sich von 10 auf 6 Wochen! Die parallelen Produktionen sinken von 1.000 auf 600 Seiten.

Prozessoptimierung – aber wie?

Prozessanalyse ist die Basis: Wie laufen Datenpflege und Korrekturen ab? Was sind Fehlerquellen und Friktionen?

Automatisierung einzelner Prozess-Schritte und stärkere Verzahnung der Systeme sind die Basis für Optimierungen. Eng abgestimmte Timings und der Datentransfer über Portallösungen bieten ebenfalls Optimierungspotential.

Der neutrale Blickwinkel eines externen Beraters bewahrt vor „Betriebsblindheit“. Das Know How externer Berater aus anderen Projekten kann zudem bei der Prozessgestaltung hilfreich sein.

Das extra Plus: Umsatzsteigerung

Mit der Verkürzung der Produktionszeit gewinnt die Werbemittel-Produktion viel Zeit! Zudem sinken die Korrekturaufwände und die Chancen einer Ertragssteigerung wachsen!

Da zu einem späteren Zeitpunkt mehr Informationen zu Trends, Wettbewerbsaktionen, saisonale Gegebenheiten etc. vorliegen. Die Artikelauswahl ist fundierter, was sich positiv auf die Abverkaufsmenge auswirkt.

Durch den aktuelleren Preis kann der Abverkauf um 25% gesteigert werden, respektive Nichtabsätze vermieden werden. Die Optimierung der Preise aller Artikel ist jedoch utopisch. Aber werden nur 1% der Artikelpreise optimiert, so ergibt sich bei einem Sortiment von 500 Produkten je Woche bereits eine Umsatzsteigerung von mehr als 10 Mio. Euro.

Zudem ist die konsequente Nutzung von Automatisierungssystemen in der Produktion empfehlenswert. Dies führt zu Fehlerminimierung und Preisaktualisierung bis kurz vor der Druckdatenauslieferung. Tools zur automatisierten Wettbewerbsbeobachtung, wie z.B. priceintelligence, schaffen Markttransparenz und unterstützen in der intelligenten Preisgestaltung.

Metro macht es vor

METRO Cash & Carry zählt zu Deutschlands führenden Großhandelsunternehmen. Wöchentlich erscheinende Prospekte, saisonalen Kampagnen und Schwerpunktthemen werden regelmäßig durch den Konzern versendet. Die kontinuierliche Werbemitteloptimierung ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Im Film geben Patrick Szeili, Hauptabteilungsleiter Sales & Marketing, und Daniela Stührmann, Head of Customer Orientation, Einblick über die Erstellung der Handelswerbung bei der METRO Cash & Carry Deutschland GmbH.

https://youtu.be/ENbtcVtn6dg

Autor:

Guido Richter

Geschäftsführer Marketing Services, RS Media Group AG

Hintergrund:

Die RS Media Group bietet Know-how, Serviceleistungen und Softwarelösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Omnichannel. Das einzigartige Team aus IT- und Marketingspezialisten unterstützt Händler und Hersteller durch effiziente Medienproduktion für alle Vertriebskanäle.

Expansion: Mister Spex kooperiert jetzt auch mit niederländischen Partnern

01.06.16 von Redaktion Versandhausberater

Der Online-Optiker Mister Spex erweitert sein Netz an Offline-Dienstleistungen: Nachdem bereits mehr als 550 Partneroptiker in Deutschland, Österreich und der Schweiz kostenlos zusätzliche Services wie Sehtests und Brillenanpassungen für Mister Spex-Kunden anbieten, startet das Angebot mit rund 20 Partnern nun auch in den Niederlanden.

Mister Spex,Niederlande,Partnerprogramm

Dieser Schritt des Berliner Unternehmens reiht sich ein in die Multichannel- und Expansionsstrategie des Online-Optikers: "Wir sind davon überzeugt, dass die Zukunft der Optikbranche in der Vielfalt der verschiedenen Angebote liegt. Der Kunde will künftig nicht mehr zwischen Online- und Offline-Optionen entscheiden müssen, sondern vielmehr unterschiedliche Angebote so kombinieren, wie es für ihn am besten passt", verdeutlicht Mirko Caspar, Geschäftsführer von Mister Spex.

Und was treibt die stationären Optiker an, beim Partnerprogramm mitzumachen? Wer sein Brillengestell lieber bei den Berliner kaufen möchte und einen Sehtest (9,90 Euro) oder eine Anpassung braucht, bedeutet für die Partner ein zusätzlicher Kunde, den man sonst vermutlich nicht für sich hätte gewinnen können. "Dadurch kann ich Leerzeiten in meinem Laden effizient nutzen und weitere Einnahmen generieren“, erklärt Markus Stammberger, Geschäftsführer von Brillen Mosqua aus Ludwigsburg.

Mehr zu Mister Spex: Das Unternehmen ist mit eigenen Websites neben Deutschland auch in Österreich, Frankreich, Spanien, der Schweiz, in Großbritannien und in den Niederlanden aktiv und übernahm im Juli 2013 zudem die schwedischen Online-Eyewear-Shops Lensstore und Loveyewear sowie im Januar 2015 den nor- wegischen Kontaktlinsenhändler Lensit. Im Februar 2016 hat Mister Spex seinen ersten eigenen Store in Berlin eröffnet.

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