Der Versandhaus-Blog von Markus Howest

Replatforming: Marc O'Polo macht E-Shop crosschannel-fähig

08.12.14 von Markus Howest

Der Fashion-Anbieter Marc O'Polo hat seine E-Commerce Plattform in sieben Ländern und vier Sprachen einem gründlichen Relaunch unterzogen. Herausgekommen ist eine Plattform, die mit ihrer verbesserten Navigation, mit Responsive Design für den Einkauf über alle Endgeräte, der geringeren Ladezeit und der Verknüpfung von On- und Offline-Verfügbarkeiten von stationären POS und Onlineshop gut gerüstet ist für das Crosschannel-Geschäft.

Das besondere an dem Umbau: Er erfolgte mittels agiler Herangehensweise. Bereits in der Discovery-Phase arbeiteten die beteiligten Akteure eng zusammen. Mit dem Vorteil, dass schon nach 30 Tagen mit der ersten Software-Entwicklung für den neuen Shop gestartet werden konnte, bestätigt Markus Cansever, der das Projekt auf Seiten der beauftragten Fullservice Digitalagentur Valtech gesteuert hat. Zudem konnte flexibel und schnell auf veränderte Anforderungen reagiert werden. 

Das Ziel des Mode-Anbieters "eine über alle Kanäle durchgängige Brand- und Shopping-Experience zu schaffen", scheint damit fürs erste realisiert. Gleichwohl gehe die Arbeit an der Erweiterung des Multichannel-Auftritts per agiler Methode weiter, bestätigt Dr. Felix Kreyer, Director Online der Marc O’Polo International GmbH.

Otto Group für Azubi-Initiative mit HR-Excellence Award ausgezeichnet

04.12.14 von Markus Howest

Die Otto-Group wurde für ihre Initiative den Azubi-Nachwuchs erstmals in einem vierwöchigen Bootcamp auszubilden belohnt und erhielt nun den renommierten HR-Excellence Award 2014 des Magazins Human Resources Manager in der Kategorie "Konzerne Learning- und Development Strategie". Damit konnten sich die Hanseaten gegen die Mitbewerber Telekom und Bertelsmann durchsetzen. 

Am überzeugendsten für die Jury war wohl der Ansatz der Otto-Initiative, der nämlich gerade dort eine Lücke schließt, wo es am meisten hapert: Es fehlt den IT-Auszubildenden oft an Grundwissen und sie sind nicht mit der jeweiligen IT-Landschaft vertraut. Ziel des IT-Bootcamps war es bei den 85 Azubis noch vor dem Start der Berufsschule eine Basis zu schaffen, um praxisorientiertes und essenzielles IT-und E-Commerce-Wissen zu vermitteln. Dies sollte die Auszubildenen motivieren und selbstsicher machen.

Sicher braucht es viel mehr solcher Initiativen, um den dringend benötigten IT- und E-Commerce Nachwuchs auzubilden.

 

 

 

Kisura holt IT-Experten von Rocket Internet als CTO

04.12.14 von Markus Howest

Nachdem im Sommer dieses Jahres erstmals der Breakeven auf Monatsbasis erreicht wurde (siehe Ausgabe 34/2014), schreitet die Personal-Shopping Plattform für Frauen, Kisura, weiter voran auf ihrem Weg zum wichtigsten Curated-Shopping-Anbieter für Frauen in Europa zu werden. Dazu hat die im Mai 2013 gestartete Plattform ihre Führungsriege weiter ausgebaut und  als Chief Technical Officer (CTO)  Mustafa Özyurt mit ins Boot geholt. Er kommt vom Internetinkubator Rocket Internet, wo er als Senior Software Entwickler für die Crowdfunding Plattform Zencap.de zuständig war. Der 35-Jährige E-Commerce-Experte wird bei Kisura künftig insbesondere die technische Infrastruktur der Plattform weiterentwickeln sowie den Ausbau der intelligenten Datenbanktechnologie verantworten, teilt das Berliner Startup mit.

Mit der Verstärkung durch einen hochkarätigen IT-Experten wie Özyurt sieht sich die Plattform gut gerüstet für den weiteren Wachtumskurs. Denn die technologische Infrastruktur sei hierfür von zentraler Bedeutung, wie Tanja Bogumil, Kisura-Mitgründerin und Geschäftsführerin erklärt: "Die Bereitstellung der richtigen Plattform und intelligenter Analyse-Tools für Kunden- und Produktdaten ermöglichen es uns, die Skalierung des Geschäfts voranzutreiben und unsere Kundenanfragen in den nächsten Monaten zu vervielfachen."

Urteil zur Sonntagsarbeit: Sägen am E-Commerce Ast

03.12.14 von Markus Howest

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat in einem Grundsatzurteil die Beschäftigung von Arbeitnehmern an Sonn- und Feiertagen unter anderem in Callcentern als nicht erforderlich eingestuft. Damit haben die Richter eine Verordnung des Landes Hessen gekippt, die seit 2011 weitreichende Ausnahmen vom gesetzlich geschützen arbeitsfreien Sonntag ermöglicht hat. Kirche und Gewerkschaft hatten dagegen geklagt und verbuchen nun in der juristischen Auseinandersetzung einen Etappensieg. Zwar gilt das Urteil nur für Hessen, doch auch in anderen Bundesländern wird per Verordnung Sonntagarbeit ermöglicht, so dass voraussichtlich mit weiteren Auswirkungen bundesweit zu rechnen sein wird. Wie zu erwarten sehen Verbände und Handels-Unternehmen in dem Urteil eine klare Beschränkung des E-Commerce. 

Das faktische Verbot des Betriebs von Callcentern an Sonn- und Feiertagen sei ein Einschnitt für Verbraucher, Arbeitnehmer in der Branche und den Interaktiven Handel, erklärt der BEVH. Die Entscheidung verkenne "die sich stetig verändernden gesellschaftlichen Bedürfnisse und versäumt eine entsprechende Anpassung der arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen", so der Verband weiter. Es sei ein besonderes Qualitätsmerkal des Online- und Versandhandels, eben nicht an Ladenöffnungszeiten gebunden zu sein. Ein Merkmal, das die Verbraucher besonders schätzen gelernt haben.

Es dem Konsumenten am Sonntag unmöglich zu machen, Fragen auf eigenen Wunsch auch telefonisch zu klären, sei widersinnig und die vom Gericht zugrunde gelegte "synchrone Taktung des sozialen Miteinanders ein tradiertes Bild aus längst vergangener Zeit", kritisiert der BEVH das Urteil. Und weist des weiteren darauf hin, dass die Händler des Interaktiven Handels gerne gute Arbeitsplätze in Deutschland schaffen. Doch durch das Urteil werde ihnen "die Chance genommen, dies parallel zum Branchenwachstum fortzusetzen". Deutsche Callcenteranbieter hätten damit einen erheblichen Wettbewerbsnachteil auf einem ohnehin schon globalen Markt.

Dem gegenüber hält Rechtsanwalt Rolf Becker, der seit mehr als zehn Jahren als Rechtsexperte für den Versandhausberater tätig ist, das Urteil "nicht für überraschend". Dort, wo Unternehmen auch mit ausländischen Anbietern im Wettbewerb stehen, werde man "Arbeitsplätze im Inland abbauen und im Ausland aufbauen". Denn nicht nur der E-Commerce sei lokal ungebunden, sondern auch seine Services. Aus der Sicht Beckers gibt es somit durchaus Ausweichmöglichkeiten. "Ob diese politisch erwünscht sind, ist eine andere Frage", so Becker.

Kooperation mit Spreadshirt: Auf dem Weg zur neuen Weltbild-DNA

02.12.14 von Markus Howest

Auf ihrem Weg zu einem attraktiven Online-Marktplatz hat die Weltbild Gruppe nun einen weiteren Schritt getan. Sie kooperiert ab sofort mit dem Print on Demand-Spezialisten Spreadshirt und will ihren Kunden damit einen "schönen Mehrwert" bieten, wie es Weltbild-Geschäftsführer Sikko Böhm formuliert. Die Idee dahinter: Wer schon auf der Suche nach Büchern und Geschennken ist, wird auch ein offenes Auge haben für die Gestaltung von Produkten und Accessoires ganz nach persönlichem Gusto.

Mag sein, doch die Verbindung zum ureigenen Kerngeschäft von Weltbild erschließt sich dabei nicht auf den ersten Blick. Sicher lassen sich Gedichte und literarische Textpassagen auf T-Shirts und Tassen gestalten, doch mehr eigener Content, wie es das neue Konzept eigentlich vorsieht, ist dies nicht gerade. So zeigt die neue Kooperation, dass es zwar noch ein weiter Weg bis zur eigenen Online-DNA ist. Zugleich ist es aber auch ein beachtlicher Schritt für die Verlagsgruppe, weil sie auf diese Weise das Mehrwert-Potenzial für den Kunden effektiv zu nutzen versteht. Insbesondere auch durch die Wahl eines attraktiven Online-Partners, durch Spreadshirt.

Bilanz: Zalando setzt auch im dritten Quartal Breakeven-Kurs fort

26.11.14 von Markus Howest

Der Breakeven im zweiten Quartal 2014 war keine Eintagsfliege. Dass bei Zalando Kontinuität herrscht, betonte Finanzchef Rubin Ritter stolz in seiner Pressepräsentation. Denn auch im dritten Quartal kann der Online Modeversender ein profitables Ergebnis vorlegen. Insgesamt verzeichnen die Berliner eine bereinigte EBIT-Marge von 0,8 Prozent (Q3 2013: -12,4 Prozent) und haben damit erstmals in einem dritten Quartal einen konzernweiten EBIT-Breakeven erreicht. Besonders profitabel ist das DACH-Segment: hier steht eine um aktienbasierte Vergütung bereinigte EBIT-Marge von 3,9 Prozent (Q3 2013: -4,3 Prozent) zu Buche. Zalando betont den Trend zu mehr Effizienz, der die positive EBIT-Entwicklung erst möglich macht. Zu nennen sind hier vor allem schnelles Reagieren auf Markttrends und die gesenkten Kosten für Marketing und Logistik und Verwaltung. 

Dass auch die Umsatzzahlen des Online-Modehändlers kräftig anzogen, obwohl die Rahmenbedingungen mit einem sehr milden Herbst im dritten Quartal eher schwierig waren,  gilt als weiteres Beispiel für Kontinuität. So legte der Konzernumsatz um 24,2 Prozent auf 501 Mio. Euro (Q3 2013: 404 Mio. Euro) zu. Besonderen Anteil daran hatten die internationalen Märkte: Im Segment Übriges Europa stieg der Umsatz um satte 39,9 Prozent auf 198 Mio. Euro (Q3 2013: 141 Mio. Euro).

Als Gründe für das anhaltend starke Wachstum führt der Modehändler vor allem die weitere Zunahme des mobilen Datenverkehrs an, von dem man profitiere, weil man sich rechtzeitig darauf eingestellt habe. Im dritten Quartal habe der Anteil des mobilen Datenverkehrs bei 43 Prozent gelegen, teilt Zalando mit. Nicht zuletzt auch deshalb konnte die Zahl der aktiven Kunden um rund 15 Prozent auf 14,1 Mio. (Q3 2013: 12,3 Millionen) zulegen.

Schließlich führen die Zalando-Strategen auch den Launch von Topshop als Erfolgsentwicklung ins  Feld: In kurzer Zeit sei die Marke zu den Best Selling Brands aufgestiegen. Eine ähnliche Entwicklung erhofft man sich nun auch von der Partnerschaft mit der US-Modemarke Gap.

Insgesamt für die Berliner Grund genug ein profitables Geschäftsjahr 2014 anzupeilen und damit zugleich eine gute Basis für das nächte Jahr zu schaffen.

Online City Wuppertal: Plattform mit Aussicht

25.11.14 von Markus Howest

In der vergangenen Woche machte der Artikel "Warum Sie sich nicht auf einen Kanal beschränken sollten" deutlich, dass sich künftig stationäre Einzelhändler verstärkt zu Kooperationen oder Genossenschaften zusammenschließen sollten, um die notwendigen Investitionen in eine kanalübergreifende Infrastruktur leisten zu können.

Ein solches Beispiel liefert nun die Online City Wuppertal, bei der 25 Einzelhändler auf einem lokalen Online-Marktplatz kooperieren. Damit ist ein erster Schritt in den Online-Vertrieb getan, weitere sollen folgen. Das gemeinsame Band der 25 lokalen Händler, deren Warensortiment von Mode, Schmuck, Wein, Süßwaren, Leuchten, Küchenzubehör, Bettwaren, Tiernahrung, Künstler- und Bürobedarf, Brautkleider bis hin zu Kunstdrucken reicht, ist die "Bereitschaft, neue innovative Wege im stationären Einzelhandel zu gehen", sagt Projektleiter Andreas Haderlein, der im Juni 2013 mit einem Vortrag den Stein ins Rollen gebracht hatte.

Der neue Marktplatz hat auch an die passende Logistik gedacht und arbeitet mit dem Online-Cocktail-Lieferdienst MyCocktail Taxi zusammen, der für die taggleiche Lieferung der Waren sorgt. Die 25 Händler der ersten Stunde sind zuversichtlich, dass ihr Konzept sich durchsetzen wird, weil ihre Produktvielfalt groß genug ist, um den Großen Paroli bieten zu können. Weitere Einzelhändler fühlen sich bereits animiert und bereiten ihren Marktstand auf der Plattform vor.

Wechsel an der Otto-Spitze

24.11.14 von Markus Howest

Die Otto-Group wird zum 1. Oktober 2015 einen Wechsel im Vorstand vornehmen: Petra Scharner-Wolf (43), Bereichsvorstand Service der Einzelgesellschaft Otto, wird Jürgen Schulte Laggenbeck (49) als langjährigen Finanzvorstand ablösen, der auf eigenen Wunsch seinen dann endenden Vertrag nicht verlängern möchte. Dies teilen die Hanseaten soeben mit. 

Die Meldung passt zu der heute von der Wirtschaftswoche angeheizten Diskussion um die Nachfolge im Konzern, nach der Gründer-Enkel Benjamin Otto (39) eine Leitung der Otto Gruppe nicht mehr ausschließe. Doch viel mehr als Spekulation lässt sich wohl aus der Aussage des Collins-Chefs gegenüber der Wirtschaftswoche, er habe schon aufgrund seines familiären Hintergrunds Interesse am gesamten Konzern nicht entnehmen. Doch sollte er mit Collins tatsächlich in fünf Jahren profitabel sein, dürfte die Nachfolge durch den Enkel des Konzerngründes durchaus konkretere Formen annehmen.

Und ganz auszuschließen ist überdies nicht, dass Benjamin Otto früher als gedacht die Geschicke des Konzerns leiten wird. Dann nämlich, wenn für den im Jahr 2016 scheidenden Vorstandsvositzenden Hans-Otto Schrader bereits im nächsten Jahr ein Nachfolger gewählt wird.

Partnerschaft mit Gap: Zalando als attraktive Adresse für internationale Marken

24.11.14 von Markus Howest

Als eine "pan-europäische Partnerschaft" haben die US-Fashion-Marke Gap und Zalando ihre neue Kooperation verkauft. Konkret heißt dies, dass die Amerikaner ab kommenden Sommer mit einem eigenen Markenshop beim deutschen Fashion-Versender vertreten sein werden. Der zuletzt unter schwächelndem Umsatz leidende US-amerikanische Retailer verspricht sich durch den hohen Traffic von Zalando (über 100 Mio. Visits im Monat) mehr Reichweite auf dem europäischen Markt zu erzielen und auf diese Weise ins digitale Multi-Brand Retailing einzusteigen. Kunden sollen vor allem durch eine Kombination amerikanischer und europäischer Stilrichtungen angezogen werden, erhoffen sich die Gap-Strategen.

Genau davon will auch Zalando profitieren: Mit neuen weltweit relevanten Marken sollen die Kunden über eine vergrößertes Marken-Sortiment verfügen können. Da kommt eine in den USA  durchaus beliebte Marke gerade richtig. Zudem passt Gap nach der Kooperation mit Topshop genau ins strategische Konzept der Berliner, sich verstärkt als eine attraktive Plattform für solche internationale Marken zu präsentieren, die auf den europäischen Markt drängen. Dafür sieht sich der Fashion-Versender nach eigener Einschätzung bestens aufgestellt: Man verfügt über das gewachsene  Wissen der Einkaufspräferenzen von knapp 14 Mio. aktiver Kunden in ganz Europa. Auch die beiden Standbeine technolgisches Know-how und Marketing sollen internationale Marken davon überzeugen, mit Zalando den geeigneten Partner zu haben, die europäischen Märkte besser zu verstehen.

Mit Gap hat Zalando offenbar eine übereinstimmende Basis gefunden. Ob es tatsächlich funktioniert, darauf werden wir ab kommenden Sommer eine Antwort bekommen. Damit der Start gelingt, wird es bereits in der nächsten Saison eine begleitende Kampagne geben, so viel kann Zalando auf Nachfrage schon bestätigen.

Home24 wächst und expandiert weiter

20.11.14 von Markus Howest

Die aktuell verkündeten Halbjahreszahlen des Online-Möbelhauses Home24 bestätigen den zunehmenden Trend Möbel online zu bestellen. So verbuchen die Berliner in den ersten sechs Monaten 2014 einen Nettoumsatz von 59 Mio. Euro und haben damit in einem Halbjahr bereits 64 Prozent des gesamten Nettoumsatzes von 2013 (93 Mio. Euro) erzielt. Auch die Anzahl der Kundenbestellungen konnte um 37 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 zulegen und lag nach den ersten sechs Monaten bei 0,4 Mio. 

Kein Wunder, dass sich das Web-Möbelhaus auch im zweiten Halbjahr ein kräftiges Wachstum ausrechnet, zumal mit der erst kürzlich vereinbarten Partnerschaft mit dem Online-Küchenanbieter Kiveda ein weiteres aufstrebendes Angebotssegment hinzukommt. Aber auch für sich genommen sieht man sich in einer starken Marktposition, die eine weitere Expansion als logischen Schritt erscheinen lässt. So startet Home24 nun  auch in Italien und ist damit in sieben europäischen Ländern aktiv, allein in diesem Jahr ist es nach der Schweiz und Belgien nun das dritte Land, das in 2014 hinzugekommen ist.

Der Web-Möbelanbieter setzt bei seinem Geschäftsmodell vor allem auf die Vortele eines stressfreien Einkaufs in heimischer Atmosphäre und einer kostenfreien Lieferung in die hemischen vier Wände.

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