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herzlich willkommen im Blog des Versandhausberaters. Hier finden Sie täglich, ja fast stündlich die aktuellen Nachrichten: Personalien, Bilanzen und Unternehmensverkäufen über Logistik, Marketing bis hin zu Recht. Kurz: Alles, was aktuell an News durch die Branche geht. 

Ihre, Barbara Bergmann 

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Der Versandhaus-Blog von Barbara Bergmann

Digitalisierung: Ebay startet City-Initiative

09.06.17 von Redaktion Versandhausberater

Unter der Bezeichnung "lokal & digital" startet der Online-Marktplatz Ebay ab sofort eine deutschlandweite City-Initiative, um so den städtischen Einzelhandel stärker bei der Digitalisierung zu unterstützen (Fotos Ebay). Kern von "lokal & digital" ist die Ebay City-Plattform. Städte jeder Größe können sich hier nach dem Vorbild der bekannten Pilotprojekte Mönchengladbach und Diepholz ihre individuelle lokale Präsenz beim Online-Marktplatz sichern. Sie erhalten damit Zugang zur Reichweite des Online-Marktplatzes mit 17 Millionen aktiven Käufern in Deutschland und 169 Millionen weltweit. Als Partner des Handels unterstützt Ebay die Teilnehmer zudem mit einem umfangreichen Leistungspaket und dem Knowhow weiterer Branchenexperten. So wird den Einzelhändlern ein leichterer Einstieg in den E-Commerce ermöglicht.

In einem "Atlas der ungenutzten Chancen" wird der Digitalisierungsgrad des lokalen Einzelhandels in Deutschland analysiert. Dabei wird deutlich, welche großen Potenziale das Internet aktuell für den Handel noch bereithält. So kann ein Händler etwa mit einer engen Verknüpfung von Offline- und Online-Kanälen sicherstellen, den Kunden im Kaufprozess bestmöglich zu begleiten. Die neue Initiative soll dabei unterstützen, diese und andere Chancen wahrzunehmen.

"Der Atlas zeigt, dass der lokale Handel mit dem Wandel des Kaufverhaltens seiner Kunden zu kämpfen hat", erklärt Denis Burger, Senior Director Seller Growth bei Ebay. "Es besteht noch erheblicher Online-Nachholbedarf. Mit der Initiative möchten wir dabei helfen, mehr lokale Händler für die Ansprüche des modernen Kunden fit zu machen, um so ihre Zukunftsfähigkeit und gleichzeitig auch die der Innenstädte als belebte Einkaufszonen zu sichern", sagte Burger weiter. Ziel sei es, bis Ende des Jahres fünf weitere Städte in die Aktivitäten der Initiative zu integrieren.

An der City-Initiative "lokal & digital" teilnehmende Städte erhalten gegen eine Gebühr eine eigene Präsenz unter der URL www.eBay-city.de/STADTNAME  und sichern sich damit eine digitale Visitenkarte für die lokalen Händler. Kunden finden dort auf einen Blick die Händlervielfalt und den Sortimentsumfang der jeweiligen Stadt. Neben dem digitalen Auftritt erhalten die Städte 30 kostenfreie Ebay Basisshops für lokale Ebay-Neuhändler und eine exklusive Startberatung. Darüber hinaus steht ein Netzwerk von Experten bereit, um Stadt und Handel bei den ersten Schritten zu begleiten.

Kundenverhalten: Einzelhandel muss “umdenken”

07.06.17 von Redaktion Versandhausberater

Laut einer neuen Studie des IFH Köln, wächst das Anspruchsniveau der Kunden Im Einzelhandel ständig, daraus resultieren auch ihr Einkaufsverhalten. Dieser Druck ist vor allem durch die wachsende Konkurrenz des E-Commerce für Einzelhändler spürbar: Durch das Internet ist alles vergleichbar, neben dem Preis, vor allem die Verfügbarkeit von Produkten. Deshalb muss sich der Einzelhandel an die Anforderungen der Kunden anpassen.

Gemäß der Kurzstudie erwarten Kunden vor allem:

-       Eine ständige Verfügbarkeit der Produkte im Geschäft (30,1 %)

-       Informationen über die Preise alternativer Produkte (34,9 %)

-       Kompetentes Fachpersonal (40,2 %)

Die Produktverfügbarkeit im Geschäft spielt vor allem eine Rolle seit der Entstehung des ROPO-Effekts (Research online, purchase offline). Es ist mehr als ein Buzzword geworden und mittlerweile ein zentrales Thema im Einzelhandel. Dieser Effekt besteht darin, dass man sich immer mehr im Internet über Produkte informiert, sie aber im Anschluss im Geschäft kauft.

Um Einzelhändler bei Ihren Prozessen optimal zu unterstützen, ist ein modernes Kassensystem mit Warenwirtschaft (kurz: WaWi) unverzichtbar. Kassen mit WaWi, ermöglichen es, Einkäufe und Waren zu optimieren und bestmöglich zu verwalten. Solche Systeme können auf Wunsch auch Vorschläge machen und Bestellungen sowie Verkaufsprozesse optimieren: So können Einzelhändler stets die Erwartungen ihrer Kunden erfüllen und erleben keine bösen Überraschungen.

Virtuelle Einkaufswelten: Wie Shopping in 20 Jahren aussieht

06.06.17 von Redaktion Versandhausberater

Nach Herzenslust durch ein Shoppingcenter bummeln, Lieblingsstücke auswählen und all das ohne physisch anwesend zu sein: Was im Gaming-Bereich längst Realität ist, wird auch die Shoppingwelt von morgen prägen: Augmented und Virtual Reality. Und das Interesse in Deutschland ist groß – besonders bei jüngeren Konsumenten. Das zeigt die Zukunftsstudie, für die das digitale Handelsunternehmen QVC gemeinsam mit Trendbüro Hamburg und TNS Infratest mehr als 1.000 Menschen in Deutschland zum Shopping der Zukunft befragt hat. So kann sich jeder Vierte (26 Prozent) der Generation Y (16 bis 30 Jahre) sehr gut vorstellen, virtuelle Einkaufswelten, die mittels Brille betreten werden, zu nutzen.



Auffällig ist: Freunde und Familie bleiben als Ratgeber wichtig. Ob sie beim Shoppen live an unserer Seite oder tausende Kilometer entfernt sind, spielt allerdings kaum eine Rolle. Jeder fünfte Deutsche (19 Prozent) und rund ein Viertel der Generation Y malt sich schon heute aus, künftig "gemeinsam im Online-Chat oder in der virtuellen Realität shoppen zu gehen‘".

Dank neuer technischer Möglichkeiten verändert sich jedoch nicht nur die Art, wie wir in Zukunft shoppen, sondern auch die Rolle des klassischen Verkäufers. Die QVC Zukunftsstudie zeigt: Er erhält zunehmend Konkurrenz von digitalen Assistenten. So hätte rund jeder vierte Deutsche (23 Prozent) nichts dagegen einzuwenden, in Zukunft eine Beratung durch Computer, Avatare, Holografien oder Roboter zu nutzen – vorausgesetzt der Service stimmt. Jeder Zweite (48 Prozent) stimmt dem Statement zu: "Wenn der Service gut und freundlich ist, ist mir egal, ob dahinter ein Computer oder ein Mensch steckt."

Avatare simulieren Menschlichkeit, Augmented und Virtual Reality schaffen neue Räume für Interaktion – parallel zur Technologisierung und Robotisierung wächst unter den Deutschen der Wunsch nach echten Erfahrungen. Der Studie zufolge ist sich die große Mehrheit (77 Prozent) über alle Generationen hinweg einig: "Gerade weil so viel in Zukunft virtuell abläuft, werden Erlebnisse in der realen Welt umso wertvoller."

Für Trendforscher und Studienleiter Professor Peter Wippermann ein spannendes Ergebnis, denn es zeigt: "Je stärker wir in virtuelle Welten eintauchen, desto wichtiger wird menschliche Nähe." Ein Aspekt, von dem Handelsunternehmen und Marken profitieren können, schätzt Matthias Bork, CEO von QVC Deutschland: "Händler müssen für das Shopping 2036 Erlebniswelten schaffen, die den Konsumenten emotionale Erfahrungen bieten." 

Überraschungsbox: Amazons Surprise Box setzt auf gesunde Ernährung

05.06.17 von Redaktion Versandhausberater

Seit dem 1. Juni ist die erste Amazon Surprise Box (siehe Foto, Copyright Amazon) auch in Deutschland erhältlich. Zum Sparpreis von 24,99 Euro erhalten Kunden in der ersten Box Produkte im Wert von mindestens 50 Euro, wie der Online-Versandhändler mitteilt. Dabei hat Amazon vor allem die Fans bewusster und gesunder Ernährung im Visier. Sie sollen sich künftig über ganz neue Inspirationsquellen freuen.

Denn die Überrachungsbox des Versandhandelsriesen wartet mit außergewöhnlichen Lebensmitteln zum Probierpreis auf.  So steht die erste Box unter dem Motto „Bio und Clean Eating“ und beinhaltet gesunde Snacks und hochwertige Koch- und Backzutaten, die bisher vielleicht noch nicht auf dem Einkaufszettel standen. Unter anderem Superfoods wie die Organic Workout Paleo Brotbackmischung, Matcha Tee von Bünting, Kokosöl von 100ProBio sowie Herbaria Pop Brösel zum Kochen und Backen .

Der Inhalt der Box bleibt für Kunden unter Amazon.de ein Geheimnis bis der Deckel gelüftet wird. In Zukunft bietet Amazon nach eigenen Angaben regelmäßig Surprise Boxen zu unterschiedlichen Themen und mit wechselnden Inhalten unter amazon.de/surprise an. Die Boxen sind jeweils einzeln bestellbar.

Crossborder: E-Commerce ohne Grenzen

02.06.17 von Redaktion Versandhausberater

Der E-Commerce ist weiter im Aufwind. Allein in Europa betrug der Umsatz des B2C-E-Commerce laut Global B2C-E-Commerce Report im Jahr 2015 rund 505 Milliarden US-Dollar – ein Zuwachs von 13,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Hand in Hand damit nimmt auch der grenzüberschreitende Handel stetig zu. Eine Studie der Unternehmensberatung accenture ergab, dass 18 Prozent der E-Commerce-Shopper mindestens einmal im Jahr in einem ausländischen Onlineshop einkaufen.

Denn das Shoppen über die eigenen Ländergrenzen hinaus kann einige Vorteile bieten: Der grenzüberschreitende Einkauf gewährt Zugang zu einem größeren und vielseitigeren Warenangebot, beispielsweise zu länderspezifischen Produkten. Darüber hinaus können Verbraucher auch von einer besseren Verfügbarkeit der Artikel und vor allem von möglichen Preisvorteilen profitieren. Zudem geht die Möglichkeit, direkt bei einem ausländischen Hersteller das gewünschte Produkt zu bestellen, oft mit einer Preisersparnis einher.

Doch auch E-Commerce-Händlern, egal ob Kleinversender oder Großunternehmen, bietet der Cross-Border E-Commerce interessante Geschäftsmöglichkeiten. So eröffnet ihnen der länderübergreifende Handel den Zugang zu neuen Zielgruppen und zusätzlichen Märkten – mit entsprechendem Umsatzpotential. Schon heute erzielen 54 Prozent der Onlinehändler bis zu zehn Prozent ihres Umsatzes mit Cross-Border E-Commerce, weitere 25 Prozent generieren sogar bis zu 50 Prozent ihres Umsatzes in diesem Bereich, wie das Cross Border E-Commerce Barometer 2016 von E-Commerce Europe belegt.

Marktpotential mit hohen Anforderungen an den Versandservice

Doch die neuen Zielgruppen in ausländischen Märkten zeichnen sich auch durch hohe Erwartungen an den Service der Onlinehändler aus. Besonders relevant sind für sie neben möglichst kurzen Lieferzeiten vor allem auch die Versandkosten: Laut einer aktuellen Umfrage legen Endverbraucher großen Wert auf eine kostenfreie Zustellung, zumindest ab einem bestimmten Warenwert.

Des Weiteren ist laut Cross Border E-Commerce Shopper Survey 2016 die Möglichkeit, Produkte kostenfrei retournieren zu können, für Cross-Border E-Commerce-Kunden sehr entscheidend. Das bringt für Händler große Herausforderungen mit sich. Sie müssen die Kosten für den Versand so kalkulieren, dass sie ihren Kunden den gewünschten Service bieten und zugleich rentable Margen generieren können. Umso wichtiger ist es für sie, optimale Versandlösungen zu nutzen, die neben einem günstigen Preis das benötigte Maß an Service und Qualität gewährleisten.

Fast die Hälfte der grenzüberschreitenden Sendungen wiegt weniger als 500 Gramm

Insbesondere im Bereich der leichtgewichtigen Warensendungen ins Ausland stehen Händlern günstige Alternativen zum kostenintensiven Paketversand zur Verfügung. „Gerade diese Gewichtsklasse ist für Onlinehändler sehr relevant: 45 Prozent der grenzüberschreitenden Sendungen wiegen weniger als 500 Gramm“, sagt Stefan Naujoks, Geschäftsführer der AUSTRIAN POST International Deutschland GmbH (siehe Foto, Copyright Austrian Post). Die Tochter der Österreichischen Post AG ist seit 2005 am deutschen Markt aktiv und bietet Versandlösungen innerhalb Deutschlands und in über 200 Länder weltweit. „Um Kosten zu sparen lohnt es sich für Onlinehändler, ihre leichtgewichtigen Sendungen als Warensendung statt als Paket an ihre Kunden zu verschicken.“

Handelt es sich etwa um leichtgewichtige und preiswerte Produkte, bei denen der Versandkostenanteil besonders ins Gewicht fällt, kann zum Beispiel ein Versand ohne Tracking sinnvoll sein. Wird jedoch auf jeden Fall ein Versandnachweis benötigt, gibt es zwei Alternativen des Trackings. Gegen einen sehr geringen Aufpreis ist bereits ein „Tracking light“ erhältlich: Hierbei ist die Nachverfolgung vom Versandstartzeitpunkt bis zur Übergabe der Sendung an den Zustellpartner im Zielland möglich. Wird zusätzlich ein Sendungsnachweis beim Empfänger gewünscht, kann der Versand mit einem entsprechenden Tracking genutzt werden. Diese Versandoptionen bieten Onlinehändlern die Möglichkeit, Warensendungen sowohl gezielt auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zuzuschneiden als auch Versandkosten zu sparen.

CO-REACH: Vorträge und Workshops ergänzen die Ausstellung

01.06.17 von Redaktion Versandhausberater

Die CO-REACH, die Messe für Crossmedia Marketing, findet am 21. und 22. Juni 2017 im Messezentrum Nürnberg statt. Nirgendwo sonst erhalten Marketing-Profis mehr Insights und Inspiration für Multichannel-Kampagnen: Agenturen, Web-, Database-, Druck- und Logistik- und Onlinedienstleister zeigen hier jedes Jahr eine Bandbreite an Services.

Neben Praxisbeispielen für Social Media und Online-Marketing finden sich aufsehenerregende Print-Mailings und Mobile Solutions. Ein umfassendes Fachprogramm ergänzt die Ausstellung: Praxis-Vorträge und Workshops laden zum Vertiefen und Diskutieren ein. Onliner sind in der „Digital Marketing Area“ powered by BVDW zuhause. Sessions durch alle Disziplinen bieten drei weitere Bühnen mitten im Messegeschehen.

So gehören in diesem Jahr in der „Crossmedia Area“ unter anderem Online-Marketer Karl Kratz, Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer und Martin Drust, Marketingleiter FC St. Pauli, zu den hochkarätigen Referenten. Fester Bestandteil des CO-REACH Programms ist zudem die parallel stattfindende Mitmachkonferenz Open Summit: Die Gespräche aus den Messehallen und Vortragsplattformen werden in spontanen Slots intensiviert und gemeinsam kreative Lösungen für aktuelle Problemstellungen des Marketingalltags erarbeitet.

Rocket Internet Bilanz: Samwer sieht Fortschritte in Richtung Profitabilität

01.06.17 von Redaktion Versandhausberater

Rocket Internet hat im ersten Quartal 2017 nach Angaben des Unternehmens den aggregierten Umsatz ausgewählter Unternehmen in den Fokussektoren Food & Groceries, Fashion, General Merchandise und Home & Living um 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert, auf insgesamt 617 Millionen Euro.

Die aggregierte bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich um 7,9 Prozentpunkte von -22,6 Prozent in Q1 2016 auf -14,7 Prozent in Q1 2017, was einer Verringerung der aggregierten bereinigten EBITDA-Verluste um 20 Millionen Euro entspricht, so der Konzern.

Global Fashion Group, der Online Mode-Händler in Wachstumsmärkten, erzielte einen Umsatz von 265 Millionen Euro, was einem Wachstum von 34,7 Prozent im Vergleich zu Q1 2016 entspricht. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich auf -12,5 Prozuent in Q1 2017 (-23,6 Prozent in Q1 2016).

Delivery Hero Group, der Online-Marktplatz für Essens-lieferdienste, verdoppelt laut Konzernangaben den Umsatz nahezu auf 121 Millionen Euro (Q1 2016: 63 Millionen Euro) mit einer Wachstumsrate von 93 Prozent, oder 68 Prozent auf vergleichbarer Basis zum Vorjahr.

HelloFresh, der Anbieter für Kochboxen, steigerte den Umsatz im ersten Quartal 2017 um 45,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 205 Millionen Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich auf -14,4 Prozent.

Zu den Zahlen des ersten Quartals Oliver Samwer, CEO von Rocket Internet (siehe Foto, Copyright Rocket Internet): "Im ersten Quartal 2017 haben unsere ausgewählten Unternehmen wie erwartet weiteres Wachstum und eine deutliche Verbesserung der Profitabilität erzielt. Wir sind davon überzeugt, dass unsere ausgewählten Unternehmen in diesem Jahr weitere Fortschritte auf dem Weg in Richtung Profitabilität verzeichnen und in nachhaltiges Wachstum investieren werden."

Wie Rocket Internet mitteilt, verfügt das Unternehmen weiterhin über eine sehr gute Kapitalausstattung mit liquiden Mitteln in Höhe von 1,5 Milliarden Euro. Im ersten Quartal 2017 erzielte Rocket Internet einen Umsatz von 9 Millionen Euro und einen Verlust von 86 Millionen Euro (Q1 2016 Verlust von 342 Millionen Euro). Insbesondere habe der Anteil am Ergebnis assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen das Ergebnis belastet.

Analyse: Amazon attackiert Drogerieketten

31.05.17 von Redaktion Versandhausberater

Dass der Online-Versandhändler Amazon sein Drogeriegeschäft kräftig forcieren will, ist derzeit in aller Munde. Eine aktuelle Market-Genius-Analyse von E-Commerce-Marktforscher metoda unterfüttert die Diskussion mit neuem Zahlenmaterial. Amazon betrachtet den heiß umkämpften Milliardenmarkt im Rahmen der Konsumgüter-Offensive als strategisch wichtiges Wachstumsfeld. Mit Initiativen wie Prime Now oder Pantry werden mehr und mehr Konsumenten vom Onlineeinkauf auch im Drogeriesortiment überzeugt.

"Amazon kann Drogerie", urteilt metoda-CEO Stefan Bures (siehe Foto rechts) folgerichtig. "Unsere Daten belegen, dass Amazon im Drogeriesegment eine relevante Größe erreicht hat und auch im Bereich der schnell drehenden Konsumgüter, den Fast Moving Consumer Goods, bereits attackiert und weiter attackieren wird. Wir beobachten hier eine zunehmende Dynamik, auf die der Markt reagieren muss. Der Marktanteil Amazons im Drogeriesegment könnte sich schon heute auf rund vier Prozent belaufen und dabei wird es nicht bleiben.“

Während sich die öffentliche Debatte auf den stationären Dreikampf zwischen dm, Rossmann und Müller konzentriert, baut Amazon die eigene Marktposition kontinuierlich aus. Nach dem Jahreswechsel könnte es nun zum Frontalangriff kommen. Laut Medienangaben will Amazon das Tempo im Drogeriemarkt mit einer ganzen Palette an Eigenmarken nochmals erhöhen. Der generelle Trend zum schnellen Online-Einkauf zwischendurch wird dabei von Amazon mit Initiativen wie Prime Now und Pantry geschickt befeuert. Schon heute mischen die Münchner im Geschäft um Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltswaren und freiverkäufliche Medikamente kräftig mit. Die Marktstellung ist jedoch nur schwer auszumachen, weil sich Amazon nur sehr ungern in die Karten gucken lässt.

Im Rahmen der aktuellen Market-Genius-Analyse konnten die Marktforscher von metoda im Zeitraum 24. Februar bis 23. April 2017 in der Hauptkategorie „Drogerie & Körperpflege“ sowie 16 Unterkategorien bei 4,8 Millionen untersuchten Bestellungen Umsätze in Höhe von annähernd 119,3 Millionen Euro erfassen. Vergleicht man das mit den Umsatzmarken der führenden stationären Drogerieketten in Deutschland (laut Handelsdaten.de), legen die auf den Monat heruntergebrochenen Ergebnisse nahe, dass Amazon bereits heute auf einen Marktanteil im umkämpften Drogeriesegment von rund vier Prozent kommen könnte.

Eindeutig ist jedenfalls, dass die Konsumenten den Bezugskanal Amazon auch im Drogeriesortiment akzeptiert haben. Der durchschnittliche Tagesumsatz im untersuchten Zeitraum erreichte beachtliche 2,02 Millionen Euro. Aufs Jahr hochgerechnet würde das einem Wert von 737,3 Millionen Euro entsprechen. 82.732 Bestellungen wurden im Schnitt tagtäglich im Drogeriesortiment aufgegeben. Der durchschnittlich realisierte Verkaufspreis lag über das gesamte analysierte Sortiment bei 24,44 Euro.

 



Strategie: Schlager.de startet mit Weltbild eigenen Onlineshop

30.05.17 von Redaktion Versandhausberater

Schlager.de, das Online-Musikportal für alle Fans der deutschsprachigen Schlager- und Schlagerpopmusik, bietet ab sofort einen vollwertigen Onlineshop, den der Augsburger Medienhändler Weltbild bereitstellt. Damit arbeiten zwei Partner zusammen, die sich gut ergänzen: Weltbild ist mit dem Verkauf von Schlagermusik seit Jahrzehnten in der Szene erfolgreich und bringt hohe Kompetenz mit. Schlager.de zählt zu den reichweitenstärksten Plattformen für Künstler, Fans und die Branche.

Dazu Gregor Nebel, Geschäftsführer Schlager.de : "Schlager.de verfolgt 2017 eine umfassende Expansionsstrategie, die darauf abzielt, dem User ein 360-Grad-Modell anzubieten: alles zum Thema Schlager aus einer Hand. Die Zusammenarbeit mit Weltbild ist für uns ein wichtiger und logischer Schritt, dieses Ziel zu erreichen. Durch die Kooperation sind wir nah an unserem User und können redaktionelle Inhalte mit entsprechenden Produkten anreichern."

Ab sofort finden die Besucher auf Schlager.de neben tagesaktuellen News, Bildern, Bewegtbildinhalten und Fanreports auch die beliebtesten Produkte zu ihren Stars - CDs, DVDs, Blu-rays, Bücher und Fanartikel. Freunde des Schlagers erreichen das Angebot unter einem eigenen Reiter in der Hauptnavigation. Zudem werden einzelne Produkte gezielt in Kategorien bzw. in redaktionellen Umfeldern beworben. Das Angebot wird  im Look-and-Feel von Schlager.de ausgespielt.

"Wir möchten die große Gemeinde der Schlagerfans noch besser und gezielter mit unserem Angebot erreichen", sagt Angela Schünemann, Geschäftsführerin Weltbild. Zusammen mit Schlager.de könne man maßgeschneidert eine wichtige Zielgruppe aus dem Musiksegment bedienen.

E-Commerce-Branchenindex: Impulskäufe bei Kosmetik sind gefragt

29.05.17 von Redaktion Versandhausberater

Immer häufiger kaufen die Deutschen auch Lippenstift, Make-Up, Parfum & Co. im Netz. Dabei werden im ersten Quartal dieses Jahres bereits 43 Prozent aller Onlinekäufe von Kosmetik via Smartphone und Tablet getätigt – ein Rekordwert verglichen mit anderen Branchen. Auch über die Hälfte des Traffics in den Webshops für Kosmetik (54 Prozent) kommt bereits über mobile Endgeräte. Da die Nutzer häufig via Smartphone einkaufen, schrumpfen mit der Bildschirmgröße allerdings auch die Warenkörbe: von 49 Euro (Q1-2016) auf 38 Euro (Q1-2017), wie der aktuelle i„E-Commerce Branchenindex Q1/2017“ von intelliAd zeigt.

„Zur Zeit beträgt der Onlineumsatz im Parfümerie-Bereich noch unter 15 Prozent, doch der Anteil wächst weiterhin dynamisch“, bestätigt auch Elmar Keldenich, Geschäftsführer des Handelsverbands Kosmetik. Weitere Indikatoren für die erfolgreiche Entwicklung des Kosmetika-Verkaufs im Internet: Mit einer Konversionsrate von 7 Prozent verzeichnen Kosmetikanzeigen bei der Suchmaschinenwerbung den besten Wert aller Branchen innerhalb der intelliAd-Studie.

Angesichts des deutlich steigenden branchenübergreifenden Traffic über Smartphones mit der Folge kleinerer Warenkörbe, sieht Frank Rauchfuß, Geschäftsführer und CEO bei intelliAd für den Handel zwei zentrale Herausforderungen: "Zum einen sollte gerade in mobilen Shops ein Anreiz geboten werden, über das Einstiegsprodukt hinaus, zusätzliche Produkte zu erwerben: Wer Nassrasierer kauft, braucht in der Regel auch Rasierschaum. Zum anderen ist der Handel gefordert, in einem mobile-dominierten Segment eine endgeräteübergreifende Verkaufsstrategie zu entwickeln."

Die wichtigsten Kennzahlen für alle untersuchten Branchen im Überblick finden Sie im vollständigen E-Commerce Branchenindex für Q1/2017 unter www.intelliad.de/Branchenindex. Die Daten für das zweite Quartal 2017 werden im Juli publiziert.

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