Der Versandhaus-Blog von Markus Howest

Urteil zur Sonntagsarbeit: Sägen am E-Commerce Ast

03.12.14 von Markus Howest

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat in einem Grundsatzurteil die Beschäftigung von Arbeitnehmern an Sonn- und Feiertagen unter anderem in Callcentern als nicht erforderlich eingestuft. Damit haben die Richter eine Verordnung des Landes Hessen gekippt, die seit 2011 weitreichende Ausnahmen vom gesetzlich geschützen arbeitsfreien Sonntag ermöglicht hat. Kirche und Gewerkschaft hatten dagegen geklagt und verbuchen nun in der juristischen Auseinandersetzung einen Etappensieg. Zwar gilt das Urteil nur für Hessen, doch auch in anderen Bundesländern wird per Verordnung Sonntagarbeit ermöglicht, so dass voraussichtlich mit weiteren Auswirkungen bundesweit zu rechnen sein wird. Wie zu erwarten sehen Verbände und Handels-Unternehmen in dem Urteil eine klare Beschränkung des E-Commerce. 

Das faktische Verbot des Betriebs von Callcentern an Sonn- und Feiertagen sei ein Einschnitt für Verbraucher, Arbeitnehmer in der Branche und den Interaktiven Handel, erklärt der BEVH. Die Entscheidung verkenne "die sich stetig verändernden gesellschaftlichen Bedürfnisse und versäumt eine entsprechende Anpassung der arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen", so der Verband weiter. Es sei ein besonderes Qualitätsmerkal des Online- und Versandhandels, eben nicht an Ladenöffnungszeiten gebunden zu sein. Ein Merkmal, das die Verbraucher besonders schätzen gelernt haben.

Es dem Konsumenten am Sonntag unmöglich zu machen, Fragen auf eigenen Wunsch auch telefonisch zu klären, sei widersinnig und die vom Gericht zugrunde gelegte "synchrone Taktung des sozialen Miteinanders ein tradiertes Bild aus längst vergangener Zeit", kritisiert der BEVH das Urteil. Und weist des weiteren darauf hin, dass die Händler des Interaktiven Handels gerne gute Arbeitsplätze in Deutschland schaffen. Doch durch das Urteil werde ihnen "die Chance genommen, dies parallel zum Branchenwachstum fortzusetzen". Deutsche Callcenteranbieter hätten damit einen erheblichen Wettbewerbsnachteil auf einem ohnehin schon globalen Markt.

Dem gegenüber hält Rechtsanwalt Rolf Becker, der seit mehr als zehn Jahren als Rechtsexperte für den Versandhausberater tätig ist, das Urteil "nicht für überraschend". Dort, wo Unternehmen auch mit ausländischen Anbietern im Wettbewerb stehen, werde man "Arbeitsplätze im Inland abbauen und im Ausland aufbauen". Denn nicht nur der E-Commerce sei lokal ungebunden, sondern auch seine Services. Aus der Sicht Beckers gibt es somit durchaus Ausweichmöglichkeiten. "Ob diese politisch erwünscht sind, ist eine andere Frage", so Becker.

Kooperation mit Spreadshirt: Auf dem Weg zur neuen Weltbild-DNA

02.12.14 von Markus Howest

Auf ihrem Weg zu einem attraktiven Online-Marktplatz hat die Weltbild Gruppe nun einen weiteren Schritt getan. Sie kooperiert ab sofort mit dem Print on Demand-Spezialisten Spreadshirt und will ihren Kunden damit einen "schönen Mehrwert" bieten, wie es Weltbild-Geschäftsführer Sikko Böhm formuliert. Die Idee dahinter: Wer schon auf der Suche nach Büchern und Geschennken ist, wird auch ein offenes Auge haben für die Gestaltung von Produkten und Accessoires ganz nach persönlichem Gusto.

Mag sein, doch die Verbindung zum ureigenen Kerngeschäft von Weltbild erschließt sich dabei nicht auf den ersten Blick. Sicher lassen sich Gedichte und literarische Textpassagen auf T-Shirts und Tassen gestalten, doch mehr eigener Content, wie es das neue Konzept eigentlich vorsieht, ist dies nicht gerade. So zeigt die neue Kooperation, dass es zwar noch ein weiter Weg bis zur eigenen Online-DNA ist. Zugleich ist es aber auch ein beachtlicher Schritt für die Verlagsgruppe, weil sie auf diese Weise das Mehrwert-Potenzial für den Kunden effektiv zu nutzen versteht. Insbesondere auch durch die Wahl eines attraktiven Online-Partners, durch Spreadshirt.

Bilanz: Zalando setzt auch im dritten Quartal Breakeven-Kurs fort

26.11.14 von Markus Howest

Der Breakeven im zweiten Quartal 2014 war keine Eintagsfliege. Dass bei Zalando Kontinuität herrscht, betonte Finanzchef Rubin Ritter stolz in seiner Pressepräsentation. Denn auch im dritten Quartal kann der Online Modeversender ein profitables Ergebnis vorlegen. Insgesamt verzeichnen die Berliner eine bereinigte EBIT-Marge von 0,8 Prozent (Q3 2013: -12,4 Prozent) und haben damit erstmals in einem dritten Quartal einen konzernweiten EBIT-Breakeven erreicht. Besonders profitabel ist das DACH-Segment: hier steht eine um aktienbasierte Vergütung bereinigte EBIT-Marge von 3,9 Prozent (Q3 2013: -4,3 Prozent) zu Buche. Zalando betont den Trend zu mehr Effizienz, der die positive EBIT-Entwicklung erst möglich macht. Zu nennen sind hier vor allem schnelles Reagieren auf Markttrends und die gesenkten Kosten für Marketing und Logistik und Verwaltung. 

Dass auch die Umsatzzahlen des Online-Modehändlers kräftig anzogen, obwohl die Rahmenbedingungen mit einem sehr milden Herbst im dritten Quartal eher schwierig waren,  gilt als weiteres Beispiel für Kontinuität. So legte der Konzernumsatz um 24,2 Prozent auf 501 Mio. Euro (Q3 2013: 404 Mio. Euro) zu. Besonderen Anteil daran hatten die internationalen Märkte: Im Segment Übriges Europa stieg der Umsatz um satte 39,9 Prozent auf 198 Mio. Euro (Q3 2013: 141 Mio. Euro).

Als Gründe für das anhaltend starke Wachstum führt der Modehändler vor allem die weitere Zunahme des mobilen Datenverkehrs an, von dem man profitiere, weil man sich rechtzeitig darauf eingestellt habe. Im dritten Quartal habe der Anteil des mobilen Datenverkehrs bei 43 Prozent gelegen, teilt Zalando mit. Nicht zuletzt auch deshalb konnte die Zahl der aktiven Kunden um rund 15 Prozent auf 14,1 Mio. (Q3 2013: 12,3 Millionen) zulegen.

Schließlich führen die Zalando-Strategen auch den Launch von Topshop als Erfolgsentwicklung ins  Feld: In kurzer Zeit sei die Marke zu den Best Selling Brands aufgestiegen. Eine ähnliche Entwicklung erhofft man sich nun auch von der Partnerschaft mit der US-Modemarke Gap.

Insgesamt für die Berliner Grund genug ein profitables Geschäftsjahr 2014 anzupeilen und damit zugleich eine gute Basis für das nächte Jahr zu schaffen.

Online City Wuppertal: Plattform mit Aussicht

25.11.14 von Markus Howest

In der vergangenen Woche machte der Artikel "Warum Sie sich nicht auf einen Kanal beschränken sollten" deutlich, dass sich künftig stationäre Einzelhändler verstärkt zu Kooperationen oder Genossenschaften zusammenschließen sollten, um die notwendigen Investitionen in eine kanalübergreifende Infrastruktur leisten zu können.

Ein solches Beispiel liefert nun die Online City Wuppertal, bei der 25 Einzelhändler auf einem lokalen Online-Marktplatz kooperieren. Damit ist ein erster Schritt in den Online-Vertrieb getan, weitere sollen folgen. Das gemeinsame Band der 25 lokalen Händler, deren Warensortiment von Mode, Schmuck, Wein, Süßwaren, Leuchten, Küchenzubehör, Bettwaren, Tiernahrung, Künstler- und Bürobedarf, Brautkleider bis hin zu Kunstdrucken reicht, ist die "Bereitschaft, neue innovative Wege im stationären Einzelhandel zu gehen", sagt Projektleiter Andreas Haderlein, der im Juni 2013 mit einem Vortrag den Stein ins Rollen gebracht hatte.

Der neue Marktplatz hat auch an die passende Logistik gedacht und arbeitet mit dem Online-Cocktail-Lieferdienst MyCocktail Taxi zusammen, der für die taggleiche Lieferung der Waren sorgt. Die 25 Händler der ersten Stunde sind zuversichtlich, dass ihr Konzept sich durchsetzen wird, weil ihre Produktvielfalt groß genug ist, um den Großen Paroli bieten zu können. Weitere Einzelhändler fühlen sich bereits animiert und bereiten ihren Marktstand auf der Plattform vor.

Wechsel an der Otto-Spitze

24.11.14 von Markus Howest

Die Otto-Group wird zum 1. Oktober 2015 einen Wechsel im Vorstand vornehmen: Petra Scharner-Wolf (43), Bereichsvorstand Service der Einzelgesellschaft Otto, wird Jürgen Schulte Laggenbeck (49) als langjährigen Finanzvorstand ablösen, der auf eigenen Wunsch seinen dann endenden Vertrag nicht verlängern möchte. Dies teilen die Hanseaten soeben mit. 

Die Meldung passt zu der heute von der Wirtschaftswoche angeheizten Diskussion um die Nachfolge im Konzern, nach der Gründer-Enkel Benjamin Otto (39) eine Leitung der Otto Gruppe nicht mehr ausschließe. Doch viel mehr als Spekulation lässt sich wohl aus der Aussage des Collins-Chefs gegenüber der Wirtschaftswoche, er habe schon aufgrund seines familiären Hintergrunds Interesse am gesamten Konzern nicht entnehmen. Doch sollte er mit Collins tatsächlich in fünf Jahren profitabel sein, dürfte die Nachfolge durch den Enkel des Konzerngründes durchaus konkretere Formen annehmen.

Und ganz auszuschließen ist überdies nicht, dass Benjamin Otto früher als gedacht die Geschicke des Konzerns leiten wird. Dann nämlich, wenn für den im Jahr 2016 scheidenden Vorstandsvositzenden Hans-Otto Schrader bereits im nächsten Jahr ein Nachfolger gewählt wird.

Partnerschaft mit Gap: Zalando als attraktive Adresse für internationale Marken

24.11.14 von Markus Howest

Als eine "pan-europäische Partnerschaft" haben die US-Fashion-Marke Gap und Zalando ihre neue Kooperation verkauft. Konkret heißt dies, dass die Amerikaner ab kommenden Sommer mit einem eigenen Markenshop beim deutschen Fashion-Versender vertreten sein werden. Der zuletzt unter schwächelndem Umsatz leidende US-amerikanische Retailer verspricht sich durch den hohen Traffic von Zalando (über 100 Mio. Visits im Monat) mehr Reichweite auf dem europäischen Markt zu erzielen und auf diese Weise ins digitale Multi-Brand Retailing einzusteigen. Kunden sollen vor allem durch eine Kombination amerikanischer und europäischer Stilrichtungen angezogen werden, erhoffen sich die Gap-Strategen.

Genau davon will auch Zalando profitieren: Mit neuen weltweit relevanten Marken sollen die Kunden über eine vergrößertes Marken-Sortiment verfügen können. Da kommt eine in den USA  durchaus beliebte Marke gerade richtig. Zudem passt Gap nach der Kooperation mit Topshop genau ins strategische Konzept der Berliner, sich verstärkt als eine attraktive Plattform für solche internationale Marken zu präsentieren, die auf den europäischen Markt drängen. Dafür sieht sich der Fashion-Versender nach eigener Einschätzung bestens aufgestellt: Man verfügt über das gewachsene  Wissen der Einkaufspräferenzen von knapp 14 Mio. aktiver Kunden in ganz Europa. Auch die beiden Standbeine technolgisches Know-how und Marketing sollen internationale Marken davon überzeugen, mit Zalando den geeigneten Partner zu haben, die europäischen Märkte besser zu verstehen.

Mit Gap hat Zalando offenbar eine übereinstimmende Basis gefunden. Ob es tatsächlich funktioniert, darauf werden wir ab kommenden Sommer eine Antwort bekommen. Damit der Start gelingt, wird es bereits in der nächsten Saison eine begleitende Kampagne geben, so viel kann Zalando auf Nachfrage schon bestätigen.

Home24 wächst und expandiert weiter

20.11.14 von Markus Howest

Die aktuell verkündeten Halbjahreszahlen des Online-Möbelhauses Home24 bestätigen den zunehmenden Trend Möbel online zu bestellen. So verbuchen die Berliner in den ersten sechs Monaten 2014 einen Nettoumsatz von 59 Mio. Euro und haben damit in einem Halbjahr bereits 64 Prozent des gesamten Nettoumsatzes von 2013 (93 Mio. Euro) erzielt. Auch die Anzahl der Kundenbestellungen konnte um 37 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 zulegen und lag nach den ersten sechs Monaten bei 0,4 Mio. 

Kein Wunder, dass sich das Web-Möbelhaus auch im zweiten Halbjahr ein kräftiges Wachstum ausrechnet, zumal mit der erst kürzlich vereinbarten Partnerschaft mit dem Online-Küchenanbieter Kiveda ein weiteres aufstrebendes Angebotssegment hinzukommt. Aber auch für sich genommen sieht man sich in einer starken Marktposition, die eine weitere Expansion als logischen Schritt erscheinen lässt. So startet Home24 nun  auch in Italien und ist damit in sieben europäischen Ländern aktiv, allein in diesem Jahr ist es nach der Schweiz und Belgien nun das dritte Land, das in 2014 hinzugekommen ist.

Der Web-Möbelanbieter setzt bei seinem Geschäftsmodell vor allem auf die Vortele eines stressfreien Einkaufs in heimischer Atmosphäre und einer kostenfreien Lieferung in die hemischen vier Wände.

Erfolgsstory Tolino: Jetzt auch bei Tchibo

20.11.14 von Markus Howest

Jetzt geht es Amazon und seinem Kindle-Reader an den Kragen. Erst die Meldung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), dass Tolino im dritten Quartal des Jahres im E-Book-Markt erstmals einen höheren Marktanteil ausweist als Amazon. Und jetzt steigt der Kaffeeröster Tchibo mit ein ins Tolino-Geschäft. Ab 25. November gehört der Tolono Shine zu seinem Angebotssortiment. Dem Angebot ist ein Gutschein für einen Bestseller, der bei einem Partnershop aus der Gruppe „meineBuchhandlung“ aus der Libri-Gruppe eingelöst werden kann, wie buchreport.de berichtet.

Bisher galt der Tolino eher als nette Alternative aus dem deutschen Buchhandel, doch dass er gegen Amazons Kindle so viel Boden gut machen kann, hätte man dem Modell aus der Tolino-Allianz kaum zugetraut. Wer auf den Kampfgeist der Tolino-Macher gesetzt hat, sieht sich nun bestätigt. Günstig wirkt sich für den Tolino sicher aus, dass Amazons Image nach wie vor angekratzt ist und durch die fortwährende Auseinandersetzung mit Verdi weiterhin Federn lässt. Da wischt der Konsument dem Giganten gern mal eins aus, zumal die Geräte technisch und optisch dem Kindle in nichts nachstehen. Durch das breite Filialnetz von Tchibo und seiner Kanalverzahnung könnte der Tolino durchaus einen weiteren Schub bekommen.

Augmented Reality: Zalando macht sein Magazin fit für Smartphone und Tablet

18.11.14 von Markus Howest

Jetzt stattet der Online-Fashionvesender Zalando sein Weihnachts-Spezial erstmals mit einer Augmented Reality-Funktion aus. Was bei Elektronikversendern wie ELV bereits im Einsatz ist, (in ihrem " Kompetenzbuch Intelligentes Wohnen" sind QR-Codes mit Erklär-und Installationsvideos eingebunden), führt der Modeversender nun für seine vorgestellten Kollektionen pünktlich zum Weihnachtsgeschäft ein.

Damit wollen die Berliner eine Brücke schlagen zwischen dem "inspirativen Erlebnis beim Lesen des Magazins und unserem Onlineshop", macht Arne Schepker, Zalando Vice President Brand Marketing, klar. Und weil die mobilen Endgeräte für viele Zalando-Kunden immer wichtiger für ihre Einkaufstour sind, soll mittels "Behind-the-Scenes" Videos, Musik und  3D-Ansichten ein Einstieg ins Warensortiment erfolgen und eine weitere Erlebniskomponente geschaffen werden.

Insgesamt 15 Magazinseiten der Ausgabe enthalten zusätzliche Applikationen in Augmented Reality und sind entsprechend mit einem Icon gekennzeichnet. Nutzer könenn die Anwendung über die Zalando App starten.

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Local Commerce: Neuer Marktplatz für lokale Produkte in der Beta-Phase

13.11.14 von Markus Howest

Fragt man den Geschäftsführer von Locafox.de, warum ein Marktplatz für lokale Produkte Zukunft hat, erhält man zunächst folgende Studienergebnisse als Antwort: Obwohl der Online-Handel boomt, beschreibt sich die Hälfte der deutschen Bevölkerung nach einer aktuellen Studie des E-Commerce-Center (ECC) Köln selbst als traditionelle Handelskäufer. Zahlreiche Studien, u. a. von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), belegen den sogenannten ROPO-Effekt („Research Online, Purchase Offline“): 41 Prozent der Konsumenten informieren sich im Internet zunächst ausführlich über Produkte, die sie dann anschließend nachweislich im Geschäft in ihrer Nähe kaufen. Zudem suchen laut einer Google-Studie vier von fünf Verbrauchern bei Suchmaschinen nach lokalen Informationen wie Ladenöffnungszeiten, Wegbeschreibungen und Angebot eines Geschäfts in der Nähe.

"Hier verbirgt sich also ein unfassbares Potential", folgert Locafox-Chef Karl Josef Seilern aus den Erhebungen. Zugleich der Ansatz für die Lösung des Berliner Startup: Den Kunden gezielt und zentriert die Informationen zur Verfügung stellen, die sie suchen.

"Wir glauben, dass der Online-Handel im Laufe der Jahre einen gewissen Schwellenwert erreichen wird, der immer deutlich unter dem stationären Handel bleibt", meint Seilern. Als einen der Hauptgründe sieht er die sofortige Produktverfügbarkeit und dass man die Produkte anfassen und testen kann. Es werde künftig nicht mehr den Kunden geben, der nur im Internet shoppt oder nur im lokalen Einzelhandel. "Alle Kunden sind hybride Kunden", steht für der Mann von Locafox fest.

Und der USP des Markplatzes?
"Instant Information und Instant Gratification", erkärt Seilern. Der Marktplatz zeige den Usern an, welche Geschäfte in der Umgebung ihr Wunschprodukt aktuell verfügbar haben. Das ermögliche den Kunden, sich über die Plattform über ein gesuchtes Produkt zu informieren, es in einem Geschäft in ihrer Nähe zu finden und über die Seite von Locafox zu reservieren. Gekauft werde dann vor Ort im Laden. Noch befinden sich die Berliner in einer offenen Beta-Phase. Man darf gespannt sein, wie sich der Marktplatz im Wettbewerb entwickelt, wenn er im Frühjahr 2015 mit allen integrierten Händlern startet.

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