Der Versandhaus-Blog von Barbara Bergmann

Finanzen: Bechtle AG setzt den Wachstumskurs fort

12.08.16 von Redaktion Versandhausberater

Der Online-Händler für Informationstechnologie, Bechtle AG, hat laut Konzernangaben im zweiten Quartal 2016 den Gesamtumsatz um 5,4 Prozent auf 723,4 Mio. Euro gesteigert (Q2/2015: 686,06 Mio Euro). Das Betriebsergebnis legte sogar zweistellig, um 21 Prozent auf 32,3 Mio. Euro (Q2/2015: 26,667 Mio. Euro) zu. Die EBT-Marge beträgt 4,4 Prozent (Vorjahr: 3,9 Prozent). Auch bei den Mitarbeiterzahlen gab es im zweiten Quartal einen Anstieg: Zum 30. Juni 2016 zählte das Neckarsulmer IT-Systemhaus insgesamt 7.328 Mitarbeiter, ein Plus um 390 bzw 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Angesichts eines sehr starken Vorjahresquartals sei der Konzern mit der Entwicklung im zweiten Quartal sehr zufrieden, sagt Dr. Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG (siehe Foto). "Dies
gilt umso mehr, als Bechtle aktuell eine Vielzahl strategischer Projekte vorantreibt, die auf die Zukunft des Unternehmens einzahlen, aber eben auch mit einem hohen Ressourceneinsatz einhergehen."

Das IT-Systemhaus geht davon aus, im Gesamtjahr die Umsatz- und Ergebnissituation gegenüber dem Vorjahr deutlich zu verbessern und bestätigt die im März veröffentlichte Prognose für 2016. Auch wenn sich die bisherige Dynamik nicht automatisch auf das Gesamtjahr übertragen lässt, herrscht Zuvericht: "Wir bekräftigen unsere Erwartung hoher einstelliger Wachstumsraten für Umsatz und Ergebnis. Vor allem die Entwicklung im dritten Quartal wird zeigen, inwieweit wir diese Ziele sogar übertreffen können", so Dr. Thomas Olemotz.

Wie das erste Quartal 2016 verlief lesen Sie hier.

Beratung: Bonprix verbessert das Einkaufserlebnis im Onlineshop

11.08.16 von Redaktion Versandhausberater

Mit mehr Beratungskompetenz will das internationale Modeunternehmen bonprix.de punkten und launcht hierzu einen individualisierten BH-Berater in seinem Webshop. Denn den richtigen BH zu finden, stellt viele Frauen vor eine Herausforderung. Ohne Beratung zur Größe und Passform, finden nur wenige Frauen das optimale Produkt. Mit dem neuen BH- Berater richtet sich bonprix an eine breite Zielgruppe und unterstützt seine Kundinnen bei der Suche nach dem passenden BH.

"Fehlende Beratungsleistung wird vom Verbraucher als eine der größten Schwächen im Online-Modehandel gesehen. Diesen Kundenservice aus dem spezialisierten stationären Handel in die Online-Welt zu übertragen, ist eine große Herausforderung im E-Commerce", sagt Markus Fuchshofen, Geschäftsführer E-Commerce Online Marketing, Vertrieb und Marke bei bonprix.

Es geht darum für die Kundin das Einkaufserlebnis im Onlineshop zu verbessern. Im Idealfall führe der Service dazu, "dass die Kundin am Ende ein für sie perfektes Produkt gefunden hat, sie die Beratung als positive Erfahrung in Erinnerung behält und unseren Shop gerne wieder besucht", erklärt Fuchshofen.

Entwickelt wurde das neue Online-Tool von einem interdisziplinären Team aus den Bereichen E-Commerce, Einkauf und Qualitätsentwicklung, teilt der Modekonzern mit. Die Orientierung an den Bedürfnissen der Kundin habe hier im Vordergrund gestanden, so dass Konzept und Umsetzung auf dem Weg zur Marktreife zahlreichen Usability-Tests unterzogen wurden.

Zuletzt hatte der Modekonzern neue Köpfe in die Führungsspitze des Konzerns berufen. Alles dazu lesen hier.

dmexco 2016: Hotspot der globalen Wirtschaft rückt näher

10.08.16 von Redaktion Versandhausberater

Sie will auch in diesem Jahr wieder die die globale Business- und Innovationsplattform sein und tut alles dafür, führende Persönlichkeiten und internationale Brands nach Köln zu holen. "In Quantität und Qualität ist das einzigartig auf der Welt", verkünden denn auch die Veranstaleter der diesjährigen dmexco 2016. Um Ihnen einen Einblick zu verschaffen, was Sie alles am 14. und 15. September in den Kölner Messehallen erwartet, stellen wir Ihnen in den nächsten Wochen regelmäßig einige Highlights vor.

Jedes Jahr erreichen die Zahlen des Hotspots der digitalen Wirtschaft neue Superlative. Das wird auch in diesem Jahr kaum anders sein (siehe Screenshot Ausstellerwachstum). Unter dem Motto „Digital is everything – not every thing is digital“ werden 570 internationale Top-Speaker über 250 Stunden Programm auf 15 Bühnen anbieten. Dabei wird das Conference-Programm wie gewohnt sämtliche Themenwelten und disruptiven Trends der digitalen Wirtschaft aufgreifen.

Die Bandbreite der Redner reicht von international führenden CEOs bis zum aufstrebenden Start-up-Gründer, vom Digital Prophet bis zum Creative Mastermind. Der Fokus ist in diesem Jahr verstärkt gerichtet auf die vernetzte Welt mit den Themen Internet of Things (IoT), Artificial Intelligence sowie Virtual und Augmented Reality. Aber auch das Trendthema Videokommunikation hat ein besonderes Gewicht. Für beide Themenspektren wurden eigens neue zusätzliche Bühnen aufgestellt.

Das komplette Programm der dmexco Conference 2016 findet sich ab sofort unter www.dmexco.de/programm

HSE24 beruft Benedikt Schramm in die Geschäftsführung

09.08.16 von Redaktion Versandhausberater

Der Omnichannel-Versandhändler HSE24 beruft zum 1. September Benedikt Schramm als Chief Operating Officer (CCO) in die Geschäftsführung. Er verantwortet dann die Leitung, Steuerung und Organisation der Geschäftsbereiche IT, Logistik und Customer Expierence.


Schramm ist bereits seit 1993 Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter der GBO Gesellschaft für Betriebsorganisation mbH. Dementsprechend war er bereits für einige Unternehmen in der Textil- und Bekleidungsbranche in den Bereichen IT, Logistik, Organisation und Finanzen unterwegs. So konnte er durch berufliche Stationen bei CBR Fashion Holding GmbH, TMS Fashion in Hong Kong, Detmold und MORE & MORE Erfahrungen sammeln. 

Benedikt SchrammDie Ernennung beim Versender HSE24 ist eine Konsequenz aus der in diesem Jahr implementierten Unternehmensstruktur. 

Der Versandhausberater hatte dazu bereits Anfang des Jahres berichtet.

„Mit Benedikt Schramm haben wir einen versierten Branchenexperten gewonnen, der mit den Prozessen in den Bereichen Kundenservice, Logistik und IT bestens vertraut ist“, sagt Richard Reitzner, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) von HSE24. „Unter seiner Führung soll der vielfach ausgezeichnete Kundenservice von HSE24 weiter ausgebaut und die Prozesse in Lieferkette und IT noch konsequenter an den Bedürfnissen des Marktes ausgerichtet werden.“

Zu HSE24:

Die HSE24 Group ist ein internationales und multimediales Homeshopping-Unternehmen. Mit seinen vielfältigen Produkten bietet der Omnichannel-Versandhändler seinen Kunden rund um die Uhr ein emotionales Einkaufserlebnis. Das Angebot umfasst Mode, Schmuck, Kosmetik, Wohnen & Ambiente. In Deutschland, Österreich und der Schweiz präsentiert sich die HSE24 Group mit den Sender-Marken HSE24, HSE24 Extra und HSE24 Trend, in Italien mit HSE24 und in Russland mit Shopping Live.

Benedikt Schramm (Quelle: HSE24, 2016)

Das Geschäftsjahr 2015 hat die HSE24 Group mit einem Nettoumsatz von 715 Millionen Euro und einer deutlichen Gewinnsteigerung abgeschlossen. Die Unternehmensgruppe beschäftigt rund 1.300 Mitarbeiter, mehr als 3.000 Beschäftigte sind bei Call Center- und Logistik-Partnern tätig. Seit seiner Gründung 1995 befindet sich HSE24 auf einem nachhaltigen Wachstumskurs und ist seit 2012 mehrheitlich im Besitz von Providence Equity Partners. Weitere Gesellschafter sind Ardian und das HSE24 Management.

MyToys-Tochter Limango expandiert nach Frankreich

09.08.16 von Redaktion Versandhausberater

Nachdem der Spezialist für Family-Shopping bereits in Deutschland, Polen und den Niederlanden aktiv ist, expandiert Limango ab sofort nach Frankreich. Den französischen E-Commerce-Markt schätzt Limango mit einem Private Shopping-Marktpotenzial von mehr als 2,5 Mrd. € als sehr positiv ein. Für das Münchener Unternehmen ist natürlich auch immer die Anzahl der Familien in einem Expansionsland interessant und die ist in Frankreich mit rund sieben Million Familien hoch und damit besonders attraktiv.

Marcel de Vries, Geschäftsführer der limango GmbH, kommentiert: „Im Familiensegment sehen wir im französischen Markt wenige echte Konkurrenten. Unser Fokus auf diese Zielgruppe unterscheidet limango von anderen Shopping-Clubs. Wir sind überzeugt, dass unsere Fokussierung auf Familien auch in Frankreich sehr gut funktioniert und wir uns durch unsere ausgewählten Angebote klar vom Wettbewerb differenzieren und uns als präferierter Partner der Familien etablieren werden.“

Gezieltes Vorgehen am französischen Markt

Limango, Frankreich

 (Quelle: Limango.fr, 2016)

Limango begibt sich auf den französischen Markt mit einem spezialisierten Vertriebsteam, das aus erfahrenen Marktkennern besteht. Gesteuert wird das französische Geschäft allerdings aus dem Münchener Hauptquartier.

Außerdem strategisch relevant für einen guten Start in den französischen Markt ist, dass Limango sich ein starkes Netzwerk mit über 100 etablierten Handelspartnern aufgebaut hat. Bereits heute liegt das Sourcing-Volumen des Spezialisten für Familien-Shopping zu über 40% außerhalb von Deutschland. Neben den bereits bestehenden Sourcing-Teams für die Märkte Deutschland, Italien, Niederlande, Nordics und Spanien wird mit dem limango-Start in Frankreich auch hier das Sourcing weiterhin stark ausgebaut. 

Internationalisierung steht weiter auf dem Plan

Ziel der Internationalisierung ist die systematische Positionierung als führender Shopping Club für Familien in Europa. Bereits heute verfügt Limango über eine aktive Shopping-Community von mehr als 8 Millionen Mitgliedern und über 1,7 Millionen Kunden in drei Ländern. „Weitere Kunden werden folgen. Und das nicht nur aus Frankreich: Für weiteres internationales Wachstum sehen wir uns bestens aufgestellt. Nach Frankreich planen wir bereits die Expansion in weitere europäische Märkte“, gibt Marcel de Vries einen ersten Ausblick auf die anstehenden Internationalisierungspläne von Limango.

Über Limango

Mit 8 Millionen Mitgliedern und über 1,7 Millionen Kunden ist Limango der führende Private Shopping Club für Familien in Europa. Seit seiner Gründung im Jahr 2007stellt Limango die Zielgruppe der Mütter und ihrer Familien konsequent in den Fokus seiner Geschäftsentwicklung. Mit jährlich über 4.000 Verkaufsaktionen von 1.500 verschiedenen Marken deckt Limango die Bedürfnisse von Familien ab und informiert seine Mitglieder täglich mit neuen Angeboten aus den BereichenBaby- und Kinderkleidung, Mode & Schuhe, Kosmetik, Outdoor & Sport sowieHome & Living. Seit 2009 gehört Limango zur Otto Group und ist seit 2013 eine hundertprozentige Tochter der MyToys Group. Limango betreibt Shops in Deutschland,den Niederlanden und Polen.

Same Day Delivery: Notebooksbilliger.de weitet sein Angebot aus

09.08.16 von Redaktion Versandhausberater

Die Nachfrage nach taggleicher Lieferung steigt, also reagiert der Elektronik-Versandhändler Notebooksbilliger.de und erweitert sein Angebot für Same Day Delivery nach Berlin und Hamburg nun auf das Ruhrgebiet und die rheinischen Metropolen Düsseldorf und Köln. Wer in Köln und Düsseldorf bis 13 Uhr bestellt, wird seine Ware noch am gleichen Tag erhalten, Kunden im Ruhrgebiet können bis 14 Uhr bestellen und sich über die Lieferung am selben Tag freuen. Für den Service muss der Kunde einen Betrag je nach Warenwert zwischen 2,99 bis 7,99 Euro berappen, dies entspricht dem des Standardversandes – also entstehen keine Mehrkosten.

Zusammen mit dem Partner Liefery arbeitet der Elektronik-Versender weiter daran, das Einkaufen noch bequemer und flexibler zu gestalten. So ist davon auszugehen, dass künftig weitere Ballungsgebiete für die tagleiche Lieferung erschlossen werden. Doch nicht nur im Distanzhandel will notebooksbilliger.de seinen Service ausweiten, es soll in der zweiten Jahreshälfte noch ein weiterer Store eröffnet werden, diesmal in Hamburg, wie Notebooksbilliger.de-CEO und -Gründer Arnd von Wedemeyer gegenüber Onlinehaendler-news.de bestätigt.

Lieferservice: Amazon liefert in München innerhalb einer Stunde

05.08.16 von Redaktion Versandhausberater

Viele Münchner Einzelhändler fürchten sich vor der übermächtigen Konkurrenz des Online-Vesandhandelsriesen, andere halten es lediglich für eine PR-Aktion: Seit Mittwoch dieser Woche hat Amazon seinen Lieferservice im Stundentakt "Prime now" innnerhalb des Stadtgebiets der bayerischen Landeshauptstadt eingeführt. Nicht umsonst versteht sich: Dafür muss der Kunde zunächst "Prime-Mitglied" werden und dann noch 6,99 Euro je Bestellung berappen.

Noch geht etwa die IHK München entspannt mit der neuen Lieferoffensive von Amazon um. Es sei vor allem die hohe Kaufkraft der Stadt, die den Münchner Einzelhändlern "beste Voraussetzungen" biete, auf die neuen Herausforderung zu reagieren, erklärt der IHK Handelsreferent gegenüber der Suddeutschen Zeitung. Er räumt allerdings ein, dass solche Express-Lieferungen einen "hohen Anpassungsdruck" auf den stationären Einzelhandel ausüben.

Allzu sehr sollte sich der Münchner Einzelhandel nicht in Sicherheit wähnen. Denn Amazons Offensive setzt tatsächlich neue Maßstäbe, an die sich der Kunde schnell gewöhnt. Schnell erwartet er diesen Service dann auch von den Mitbewerbern. Dass es Amazon ernst ist mit seiner Offensive, zeigt auch die Eröffnung des neuen City-Lagers im Herzen der Münchner City, nahe des Hauptbahnhofs – es ist bereits der dritte Logistik-Standort im Großraum Münchens.

Und einen Partner hat Amazon auch schon gefunden. Der Münchner Traditionsbäcker Rischart versendet seine Semmeln und Brote über das neue Verteilzentrum. Der Bäcker sieht darin eine ideale Möglichkeit für seine Kunden, regionale Lebensmittel schnell und unkompliziert einkaufen zu können. Dem Beispiel könnten  auch weitere Einzelhändler folgen.

Und noch etwas: In Kürze wird Amazon in München die erste Packstation "Amazon Locker" starten. Bislang gab es diese Schließfächer-Wände nur von DHL.

Personalie: Spreadshirt erweitert seine Führungsspitze

04.08.16 von Redaktion Versandhausberater

Die E-Commerce-Plattform für den On-Demand-Druck von Kleidung und Accessoires, Spreadshirt, erweitert sein leitendes Management und ernennt Hugo Smoter (siehe Foto) zum Chief Commercial Officer (CCO). Mit der neu geschaffenen Position bündelt die internationale E-Commerce-Plattform Kompetenzen, beschleunigt Innovations- und Entscheidungsprozesse und stellt somit die Weichen für weiteres Wachstum.

Smoter betont, dass er folgende drei Kernbereiche strategisch stärken und steuern wird: "Das sind unser Partner-Business mit dem Shopsystem SpreadShop, die internen und externen Marktplätze sowie die Personalisierung von Produkten in unserem T-Shirt-Designer."

Der 37-Jährige hat über 14 Jahre Erfahrung im Online- und Direktmarketing. Seit 2008 ist der gebürtige Pole Teil des internationalen Spreadshirt-Teams. Zuletzt steuerte er als Head of Global Marketing alle Marketingaktivitäten. Zusätzlich war er in seiner Funktion als Leiter der Business Unit Direct-to-Consumer (D2C) für den größten Geschäftsbereich von Spreadshirt verantwortlich, den er zu stabilem Wachstum führte.

 

 

 

Übernahme: Karstadt-Eigentümer kauft dress for less

03.08.16 von Redaktion Versandhausberater

Machte die Warenhauskette Karstadt in den vergangenen Jahren vor allem durch Stellenabbau und Filialschließungen von sich reden, scheint sich dies neuerdings zugunsten einer Expansionsstrategie zu verändern: Der Karstadt-Eigentümer Signa-Retail übernimmt das insolvente Online-Outlet für Designermode dress-for-less zu 100 Prozent, wie das Unternehmen in einer Presseerklärung mitteilt. Damit ist klar: Karstadt will sich künftig verstärkt mit E-Commerce Know how eindecken und so neue Kompetenzen im Wettbewerb aufbauen, z.B. im Bereich Fashion Online-Handel. Erst im April hatte Karstadt die Mehrheit am Sportartikelportal Outfitter übernommen.

Für Dr. Stephan Fanderl, Geschäftsführer Signa Retail ist die Übernahme des Online Mode-Outlets "ein wichtiger Schritt hin zu einer Einzelhandelsgruppe, die sowohl stationär, als auch online stark aufgestellt ist." Man wolle zukünftig das online-Geschäft strategisch erweitern. "Durch dress-for-less gewinnen wir nicht nur zusätzliches E-Commerce-Know how, sondern auch eine maßgeschneiderte Fashion-Logistik mit einem hochmodernen Lager-Standort und ausgezeichnete Online-Modekompetenz."

Ein gute Nachricht ist auch, dass die 260 Arbeitsplätze von dress for less wohl "weitestgehend gesichert" sind, wie Signa Retail erklärt. Das zugekaufte Unternehmen bleibe unter der Führung des jetzigen CEO Antonio Gonzalo, und der Standort in Kelsterbach werde erhalten, heißt es. 

Zukunftsstrategie: Otto Group will Kundenbindung verstärken

02.08.16 von Redaktion Versandhausberater

Im Montagsinterview mit der Sueddeutschen Zeitung stellt Hans-Otto Schrader (siehe Foto), Chef der Otto-Group klar: "Wir sind nicht Amazon und wollen es auch nicht sein." Was aber nicht heißt, dass die Hanseaten nicht vom US-Online-Vesandhändler lernen können. So sei man gerade dabei, "Leistungspakete zu schnüren, die wie das Prime-Progeramm von Amazon Kundenbindung erzeugen", sagt Schrader. Man habe als Konzern mit 123 Gesellschaften den Vorteil, solche Dinge in einer der Gesellschaften zu testen "und zu sehen ob es klappt oder nicht."

Schrader äußerte sich in dem Interview auch dazu, wie ein Dickschiff wie die Otto Group es schafft, in den kommenden Dekaden zu überleben. Die Digitalisierung setze "bestimmte Kräfte" frei, so Schrader, "die Firmen wie unsere dazu zwingen, sich nocht viel stärker als in der Vergangeheit zu transformieren." Ein bisschen Change Management reiche da nicht mehr aus. "Wir müssen uns neu erfinden. Sonst werden wir auf lange Sicht keine Chance haben, unter digitalen Marktbedingungen zu überleben", betont der Chef der Otto Group.

Die Lehre des digitalisierten Handels des 21.Jahrhunderts sei: Man muss alles ernst nehmen. Dazu gehört auch die Möglichkeit der Zustellung per Drohne. Auch wenn Schrader selbst definitiv nicht daran glaubt, wie er im interview erklärt.

Treffer 11 bis 20 von 1106

Ihnen ist unser Blog nicht genug?

Kein Problem, denn der Versandhausberater kann viel mehr als die üblichen Blogs:

Unser Expertenteam...

  • fragt explizit nach, analysiert kritisch und liefert die genauen Hintergründe
  • erstellt selbst Testkriterien um Versandqualität und -zeit zu überprüfen
  • besucht Versender, Lieferanten und andere Dienstleister der Branche direkt vor Ort um immer hautnah am Puls der Sache zu sein
  • testet Laufzeiten von Katalogen, Waren und Retouren on- & offline 
  • erstellt das Ranking mit den Top 100 der Branche 
  • kennt geheime Branchen- & Insider-Tipps

Ihr Vorteil: 

  • kein gewöhnliches Oberflächenwissen, sondern konkretes Hintergrundwissen mit dem entscheidenden Mehr
  • mit Ihrer Erfahrung und dem Know-how des Versandhausberaters sind Sie dem Trend immer einen Schritt voraus und können entsprechend früher reagieren
  • Sie steuern den Geschäftserfolg gezielt und absolut optimiert durch die Insider-Infos des Versandhausberaters 
  • im Gespräch mit Kollegen und Ihrem Chef glänzen Sie mit dem Wissensvorsprung des Versandhausberaters

Sichern Sie sich jetzt das gesamte Wissensspektrum des Versandhausberaters und seien Sie Ihrer Konkurrenz einen ganzen Schritt voraus! Testen Sie jetzt den Versandhausberater kostenlos. Klicken Sie hier!

Versandhausberater E-Letter

Veranstaltungen

Der „Versandhausberater“ bietet regelmäßig exklusive Praxis-Seminare rund um die Themen Kataloggestaltung, Onlineshop-Optimierung, Versandhandelsrecht und Social Media an.

Für Informationen zu den nächsten aktuellen Terminen und der Möglichkeit, unsere Referenten für eine Inhouse-Schulung zu buchen, wenden Sie sich bitte an Barbara Bergmann, .