Der Versandhaus-Blog von Michael Jansen

Studie: Channel21 profitiert von gezielt platzierter Werbung

13.11.17 von Redaktion Versandhausberater

Verstärkte Werbung führt zu einem positiven Einfluss auf Markenimage und Shoppingverhalten beim Kunden, so das Ergebnis einer Studie, die der Homeshopping Sender Channel21 zusammen mit Bauer Media durchgeführt hat. Über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren warb Channel21 zu allen Produktsparten in den TV-Magazinen der Bauer Media Group. Das Ergebnis: Alle relevanten KPIs wie etwa die Markenbekanntheit konnten während der Printkampagne gesteigert werden.

Insbesondere in punkto Image konnte der Homeshopping Sender einiges dazugewinnen. Die Studienteilnehmer befanden die angebotenen Produkte für hochwertiger und moderner als zuvor, die Bedeutung des Senders und das Vertrauen in ihn stiegen enorm. Insgesamt konnte er sich als Anbieter im Relevant Set der TV-Zuschauer deutlich stärker etablieren.

Dass es Channel21 geschafft hat, sich gezielt in den Köpfen der Leser zu verankern, zeigt ein weiteres Ergebnis der Studie. So ziehen Kunden den Sender und seinen Onlineshop häufiger als Shopping-Plattform in Betracht. Während vor Kampagnenstart 54 Prozent der Befragten angaben, dass der Sender für Sie in Frage komme, waren es nach der 4. Mafo-Welle schon 60 Prozent. Dieses Ergebnis zeigt sich insbesondere bei den Teilnehmern der Studie, die sich bewusst an Channel21-Werbung in TV-Zeitschriften erinnerten: Hier liegt der Anteil der Interessierten in Welle 4 sogar bei 80 Prozent.

Versandhausberater-Preisverleihung: Katalog des Jahres und Onlineshop des Jahres

13.11.17 von Redaktion Versandhausberater

Es war ein spannendes Rennen in diesem Jahr – und der Wettbewerb, besser die Konkurrenz groß. Der Versandhausberater hatte traditionell zu den Wettbewerben Katalog des Jahres und Onlineshop des Jahres ausgerufen. Im ersten Preis wird nach dem diesjährigen besten Katalog in zwei Bereichen gesucht: im Business to Consumer und im Business to Business. Das Teilnehmerfeld war von ausgezeichneter Qualität und auch die vermeintlich „kleineren“ Versender mischten bei der Preisvergabe ordentlich mit. Die Jury fiel in den drei Kategorien ein einstimmiges Urteil.

 

Die Gewinner:

- Katalog des Jahres B2B:
Münz GmbH
- Katalog des Jahres B2C: Hobbybäcker-Versand GmbH
- Onlineshop des Jahres: Triaz GmbH (www.waschbaer.de)

 

 

Wir gratulieren den Gewinnern und bedanken uns bei allen teilnehmenden Unternehmen. Mehr zur Juryentscheidung und was die Kataloge so besonders macht, lesen Sie auch in der aktuellen Ausgabe des Versandhausberaters (Nr. 45).

 

 

Personalie: Neues Führungsteam bei 21sportsgroup

12.11.17 von Redaktion Versandhausberater

Die Sport-Plattform 21sportsgroup verändert die personelle Struktur innerhalb der Geschäftsführung und bildet ab sofort ein neues Geschäftsleitungsteam unter der Führung von Dr. Henner Schwarz (sieh Foto; Copyright: 21sportsgroup).

Das Gründerteam Jörg Mayer, zuletzt Beiratsvorsitzender, und Michael Burk, zuletzt Geschäftsführer und CEO, tritt auf eigenen Wunsch zurück, um sich neuen unternehmerischen Aufgaben zu widmen, wie das Mannheimer Unternehmen in einer Presseerklärung mitteilt.

Der neuen Führungsmannschaft der 21sportsgroup gehören neben Geschäftsführer Dr. Henner Schwarz Oliver Garnier und Frank Zwirner an. Sie werden von einem erfahrenen Direktoren-Team unterstützt. Den Beiratsvorsitz hat der Investor Matthias Bittner übernommen.

Dr. Henner Schwarz: „Wir danken Jörg Mayer und Michael Burk für Ihre langjährige und herausragende Führungsrolle beim strategischen und operativen Aufbau der 21sportsgroup und werden den Weg zur führenden Europäischen Sportplattform auch mit dem neuen Geschäftsleitungsteam konsequent fortsetzen!

 

 

Quartalszahlen: Bechtle wächst um knapp 20 Prozent

10.11.17 von Redaktion Versandhausberater

Die IT-Systemhauskette Bechtle AG hat im dritten Quartal 2017 den Umsatz um 19,7 Prozent auf 873,9 Mio. Euro gesteigert. Wie das Unternehmen mit Stammsitz in Neckarsulm mitteilt, erhöhte sich auch das Betriebsergebnis (EBIT) kräftig um 20,9 Prozent auf 42,5 Mio. Euro.

Das Vorsteuerergebnis konnte den Unternehmensangaben zufolge um 16,4 Prozent zulegen und betrug 42,2 Mio. Euro. Die EBT-Marge liegt laut Bechtle mit 4,8 Prozent weiterhin auf einem hohen Niveau. Der Konzern mit rund 70 IT-Systemhäusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz beschäftigte zum 30. September 2017 insgesamt 8.199 Mitarbeiter, das sind 554 Personen bzw. 7,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Zu den aktuellen Quartalszahlen Dr. Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG: "Die Geschäftsentwicklung von Bechtle im dritten Quartal ist beeindruckend. Unser zukunftsorientiertes IT-Lösungs- und Leistungsportfolio findet seitens unserer Kunden eine hohe Wahrnehmung. In Verbindung mit der sehr guten Wirtschaftslage hat uns das einen spürbaren Wachstumsschub gebracht."

Die Entwicklung im Einzelnen:

Das Segment IT-Systemhaus & Managed Services erhöhte den Umsatz um 20,0 Prozent auf 616,7 Mio. Euro. Das Wachstum sei auf breiter Front getragen von einer stabilen Nachfrage der Kunden sowohl nach klassischen Systemhausdienstleistungen als auch dem Bezug von Managed und Cloud Services, teilt der IT-Spezialist mit. Wachstumsimpulse habe man insbesondere mit der Architektur moderner IT-Arbeitsplatzkonzepte auf Basis von Collaboration-Technologien generiert.

Im Segment IT-E-Commerce stieg der Umsatz im Berichtszeitraum um 19,1 Prozent auf 257,2 Mio. Euro. Besonders kräftig legten die inländischen Gesellschaften zu. Sie steigerten ihre Umsätze um 25,4 Prozent auf 83,0 Mio. Euro. Im Ausland erhöhte sich der Umsatz um 16,3 Prozent auf 174,1 Mio. Euro. Das EBIT kletterte um 18,0 Prozent auf 13,1 Mio. Euro. Die Marge konnte auf dem hohen Niveau von 5,1 Prozent gehalten werden.

Die Investitionen zur Sicherstellung der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit sind Angaben des Konzerns auch im dritten Quartal 2017 mit Nachdruck fortgeführt worden. Nach neun Monaten lag das Investitionsvolumen bei rund 50 Mio. EuroR und damit bereits über dem Niveau des Geschäftsjahres 2016 (39,6 Mio. Euro).

Bechtle erhöht nun die Prognose für das Gesamtjahr 2017 und plant nunmehr ein sehr deutliches Wachstum bei Umsatz und Ergebnis. Die EBT-Marge soll - wie ursprünglich prognostiziert - ihr Vorjahresniveau zumindest halten. Voraussetzungen für die Prognoseerhöhung sind stabile konjunkturelle Rahmenbedingungen im vierten Quartal und eine hohe Lieferfähigkeit der Hersteller zum Jahresende.

 

 

Food-Retail: AmazonFresh in München gestartet

09.11.17 von Redaktion Versandhausberater

Seit gestern können Amazon Prime-Mitglieder im Münchener Stadtgebiet mit AmazonFresh ihren gesamten Wocheneinkauf online erledigen und dabei aus mehr als 300.000 Produkten wählen. Darunter finden Kunden nach Angaben des Versanhhändlers eine große Auswahl frischer Lebensmittel, hunderte ausgewählte Artikel von Münchener Feinkostgeschäften und ortsansässigen Lebensmittelhändlern wie Dallmayr, Elly Seidl, ZimtschneckenFabrik, Frischeparadies sowie ausgewählten Viktualienmarkt-Ständen wie Gewürzwerk, Schlemmermeyer oder Tölzer Kasladen und beliebte bayerische Marken wie Händlmaier, Berchtesgadener, Adelholzener, Andechser und Bio-Bühler.

Prime-Mitglieder werden in München vom Depot in Daglfing beliefert, Foto: Amazon

Wie Amazon weiter mitteilt genießen Kunden mit AmazonFresh flexible Lieferoptionen von Montag bis Samstag: In der bayerischen Landeshauptstadt können sie bis mittags bestellen, um ihre Lieferung bis zum Abendessen zu erhalten. Wer bis 23 Uhr bestellt, erhält die Lieferung auf Wunsch schon am nächsten Tag in einem gewählten 2-Stunden-Zeitfenster von 8 bis 22 Uhr. Wenn es für den Kunden bequemer ist, kann er die Lieferung zwischen 5 und 22 Uhr an einem geschützten Ort abgeben lassen, ohne sie persönlich entgegennehmen zu müssen.

In Berlin und Potsdam ist der Service seit Mai für Prime-Mitglieder verfügbar. Prime-Kunden in Hamburg können seit Juli ihren kompletten Wocheneinkauf bequem auf Amazon.de erledigen. „Unser Ziel ist es, AmazonFresh kontinuierlich zu verbessern. Als Basis dafür dienen das Kunden-Feedback und unsere Erfahrungen. Wir lernen immer mehr dazu - in Berlin, Potsdam und Hamburg, aber auch in den USA, Großbritannien und Japan“, betont Ajay Kavan, Vice President AmazonFresh. „Davon sollen alle AmazonFresh Kunden profitieren und das ab sofort auch in München.“

„Lokale Einzelhändler sind ein sehr wichtiger Bestandteil von AmazonFresh. Wir sind uns sicher, dass die Feinkostartikel von Dallmayr, die Gewürzwerk-Mischungen vom Viktualienmarkt sowie das Angebot weiterer Lieblingsläden den Geschmack der Münchener treffen“, sagt Florian Baumgartner, Director AmazonFresh Deutschland.

 

 

 

Amazon Auszahlungen: Kein Zurückbehaltungsrecht gegenüber Verkäufer

08.11.17 von Redaktion Versandhausberater

Im Rahmen der Diskussion um die von Amazon nicht ausgezahlten Gelder an Händler beschreibt Wolfgang Wentzel, Justitiar des Bundesverband Onlinehandel e.V. (BVOH) die aktuelle rechtliche Situation wie folgt:

„Amazon hat kein Zurückbehaltungsrecht gegenüber dem Verkäufer, so lange und so weit der Verkäufer seine Verpflichtungen gegenüber Amazon und dem Endkunden erfüllt (§ 273 Abs. 1 BGB). Wird ein Zurückbehaltungsrecht grundlos und noch dazu von einem wirtschaftlich Überlegenen gegenüber einem von ihm Abhängigen ausgeübt, kann darin ein rechtswidriger Eingriff in die Rechtsposition des Händlers gesehen werden, die dieser nicht hinnehmen muss.

Amazon muss auf die Rechte, Rechtsgüter und Interessen seiner gewerblichen Verkäufer Rücksicht zu nehmen (vgl. § 241 Abs. 2 BGB). Die Freigabe einer Abschlagszahlung und die proaktive Kommunikation des Problems gegenüber dem Verkäufer sind das Minimum dessen, was von Amazon verlangt werden kann, selbstverständlich neben dem ernsthaften Bemühen um die sofortige Abstellung des rechtlich unhaltbaren Zustands.“ Der BVOH fordert Amazon auf, eine schnelle Lösung herbeizuführen, bevor Existenzen gefährdet werden.

Aktuell werden Onlinehändler von Amazon noch mit Mails wie diesen hingehalten: „Guten Tag liebes S*** Team Deutschland, ich danke Ihnen, dass Sie sich für Ihre Anfrage an mich wenden. Sie haben sich an uns gewandt, da die manuelle Auszahlung zur Zeit nicht möglich ist. Es handelt sich um ein technisches Problem, welches derzeit unter Hochdruck bearbeitet wird, da uns bewusst ist, dass es sich um Ihr Guthaben handelt. Wir entschuldigen uns dafür, dass nicht schon jetzt alles genau so funktioniert, wie Sie es sich vorstellen. Sollten noch Punkte zu unserem Anliegen offen sein, können Sie gerne auf diesen Fall antworten. Dann suchen wir gemeinsam weiter nach einer zufriedenstellenden Lösung.“

Der Verbraucher hat Ware über Amazon gekauft und bezahlt. Amazon erhält dann das Geld und hält es in der Regel 14 Tage zurück. Bei kleineren Händlern beträgt Auszahlungsfrist 14 Tage. Größere Händler können täglich eine Gelderauszahlung anfordern, etwa wenn täglich 50.000 Euro  Umsatz über Amazon gemacht werden. Aktuell zahlt Amazon das Geld nach dieser Frist NICHT an den Verkäufer aus. Die Ware ist jedoch schon längst in den Händen von Verbrauchern.

Auszahlung: Amazon zahlt nicht oder nur zögernd an Händler aus

07.11.17 von Redaktion Versandhausberater

Seit dem 30 Oktober fließt kein oder nur schleppend Geld auf das Konto der Händler, die beim Amazon-Marketplace verkaufen. Laut Wortfilter ist die Lage mittlerweile "katastrophal".

Erschwerend kommt hinzu, dass die Kommunikation seitens des Versandhandelsriesen gegenüber den Sellern sehr zu Wünschen übrig lässt, wie Wortfilter weiter berichtet. Doch gerade sie sollten bestens informiert sein, immerhin geht es hier um die Existenz der Händler. Laut Wortfilter beklagen einige Marketplace-Händler bereits säumige Zahlungen im sechsstelligen Bereich.

Schon kursiert in Facebook-Gruppen die Befürchtung, dass Amazon nicht mehr liquide sei. Doch davon wird wohl kaum auszugehen sein. Bleibt die Frage nach einem Schadensersatz, den der US-Versandhhändler den betroffenen Sellern zahlen sollte. Hier müssten sich am besten mehrere Händler zusammenschließen um eine solche Klage gemeinsam einzureichen. Sehr fraglich, ob sich dies die Händler trauen werden.

 

 

Personalie: Baur-Gruppe verstärkt die Geschäftsführung

06.11.17 von Redaktion Versandhausberater

Seit dem 1. November 2017 verstärkt Patrick Boos (siehe Foto; Copyright Baur Gruppe) die Geschäftsführung der BAUR Versand (GmbH & Co KG) mit Sitz in Burgkunstadt. Als Geschäftsführer Marke & Vertrieb ergänzt er das bestehende Führungsteam und bildet zusammen mit Albert Klein und Olaf Röhr die dreiköpfige Spitze des Unternehmens.

Wie die Burgkunstädter mitteilen, gehören zu den Schwerpunktaufgaben des neuen Chefs für Marke & Vertrieb die Führung und die digitale Transformation der Kernmarke Baur. Er wirkt zudem mit an der strategischen Weiterentwicklung der Baur-Gruppe, die ihre Geschäftstätigkeit insbesondere auf Online-Handel und Dienstleistungen konzentriert.

Boos Expertise überzeugt: 20 Jahre Führungserfahrung in den Tätigkeitsfeldern Technologie, Medien und E-Commerce. Nach dem Studium begann er 1994 in der SAT1 GmbH. 1999 gründete er sein erstes Internet Start-Up Webmiles, das später an Bertelsmann veräußert wurde. Anschließend war er Geschäftsführer und Vice President Marketplace bei eBay Deutschland. Als Chief Digital Officer war Patrick Boos von 2010 bis 2013 bei der Ringier Axel Springer Media AG für die strategische Führung und Weiterentwicklung der digitalen Aktivitäten in Mittel- und Osteuropa verantwortlich. Bis zum Eintritt in die Baur-Gruppe war er Managing Director Consumer Goods & Retail bei der Accenture GmbH. Er verfügt zudem über umfassende Expertise als Investor, Manager und Supporter verschiedener Start-Ups.

Kein Wunder, dass Patrick Boos in den Augen der Baur-Gruppe die ideale Besetzung ist, um die eigene Digitalisierung weiter erfolgreich voranzutreiben.

Neuer Tech Hub: Zalando eröffnet dritten Technologiestandort

05.11.17 von Redaktion Versandhausberater

Die Onlineplattform für Mode, Zalando, stärkt weiter seine internationale Tech-Präsenz und eröffnet Anfang 2018 in Lissabon seinen dritten Tech Hub außerhalb Deutschlands. Der neue Standort sei für das Unternehmen ein weiterer Schritt im Rahmen der Plattformstrategie, bei der Zalando alle Akteure im Modemarkt miteinander vernetzt, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Lissabonner Team werde sich auf das digitale Einkaufserlebnis in den Zalando Fashion Stores in allen 15 Märkten konzentrieren, so die Berliner weiter. 

Angesichts der sich stark veränderden Konsumentenverhaltens im Rahmen des rasant wachsenden E-Commerce sei es wichtig, "digitale Innovationen aktiv voranzutreiben, um Kunden ein bestmögliches Einkaufserlebnis bieten zu können", betont Marc Lamik, Head of Innovation and Partnerships bei Zalando. "Lissabon bietet für unseren neuen Tech Hub das perfekte Umfeld und technologische Ökosystem, um genau die Talente zu finden, die wir brauchen", fasst Lamik zusammen. Man freue sich zudem auf einen "produktiven und regen Austausch mit der lokalen Start-up-Community."

Wie der Modespezialist erklärt, werden in Lissabon im Laufe des ersten Jahres mehr als 50 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Onlineplattform für Mode sucht nach eigenen Angaben aktiv nach Frontend- und Backend-Entwicklern, aber auch nach Produktmanagern sowie UX-Designern aus der gesamten Branche und dem universitären Bereich, um mit neuen Funktionen das digitale Einkaufserlebnis im Zalando Fashion Store weiter zu entwickeln.

Personalie: Carole Walker wird Chefin von Hermes Europe

05.11.17 von Redaktion Versandhausberater

Die langjährige Chefin von Hermes in Großbritannien, Carole Walker, ist zur Vorsitzenden der Geschäftsführung von Hermes Europe, Hamburg, ernannt worden. Wie die Otto Group mitteilt, folgt die fachlich versierte und sehr erfolgreiche Managerin auf Donald Pilz, der bisher die Führung aller europaweiten Logistikaktivitäten der Otto Group inne hatte.

Vor 30 Jahren trat Carole Walker (siehe Foto; Copyright Otto Group) in die Otto Group ein und wurde nach operativen Tätigkeiten im Bereich Kundenservice und Warehousing 2001 Operations Director von Hermes UK. Nach erfolgreichem Abschluss eines MBA hat sie das Unternehmen seit 2004 als Managing Director und seit 2009 als Chief Executive Officer außerordentlich erfolgreich vorangebracht.

Wie die Hanseaten mitteilen, hat sich Walkers Vorgänger Donald Pilz entschieden, sein Amt als Vorsitzender der Geschäftsführung der Hermes Europe GmbH aufgrund unterschiedlicher Auffassungen in Bezug auf die strategische Ausrichtung der Hermes Gruppe niederzulegen.

Donald Pilz trat am 1. März 2016 in die Geschäftsführung der Hermes Europe GmbH als Vorsitzender ein. In den Jahren zuvor war er in verschiedenen Führungspositionen in der Transport- und Logistikbranche, maßgeblich für die TNT-Gruppe, tätig - u. a. als CEO für die deutsche Geschäftseinheit und später für die Western & Central Europe Region der TNT Express. Vor seinem Wechsel zu Hermes Europe war Pilz CEO der Palletways GmbH und Member of the European Board der Palletways Ltd.

Nachfolger von Carole Walker als CEO von Hermes UK wird Martijn de Lange, Managing Director von Hermes UK.

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