Der Versandhaus-Blog von Michael Jansen

Online-Marktplatz: Spreadshirt erweitert Vertriebskanäle

02.11.17 von Redaktion Versandhausberater

Ab sofort nutzt Spreadshirt nach eigenen Angaben den französischen Online-Marktplatz Cdiscount als zusätzlichen Verkaufskanal. Insgesamt ist das E-Commerce-Unternehmen für bedruckte Kleidung und Accessoires damit auf neun externen Marktplätzen präsent – in Frankreich neben Cdiscount auch bei Amazon. Der weltweite Ausbau des Vertriebsnetzes sei ein wichtiger Teil der Wachstumsstrategie, teilen die Leipziger mit.

"Jeder externe Marktplatz stellt uns vor andere Herausforderungen auf Kundenseite",  sagt Tino Liebich, Global Head of External Marketplaces bei Spreadshirt. So würden Käufer bei eBay oft nicht sofort kaufen, sondern Angebote beobachten und erst bei Preissenkungen zugreifen. "Zudem hat jeder Marktplatz seine eigenen Gesetze für Verkäufer, etwa mehr oder weniger starke Vorgaben zur Angebotserstellung oder das Thema Verkäufergebühren. Auch Cdiscount gilt es nun zunächst kennenzulernen, um als Marktplatz-Händler dort erfolgreich zu werden“, erläutert Liebich.

Fünf Prozent betrug der Anteil externer Marktplätze am Gesamtumsatz von Spreadshirt im Jahr 2016. Für 2017 zeichnet sich ein starkes Wachstum des Bereiches ab. „Mit etwa 50% über Vorjahr gehen wir sehr zuversichtlich ins Weihnachtsgeschäft“, so Tino Liebich. „In naher Zukunft liegt das Hauptaugenmerk auf der Optimierung unserer neun externen Marktplätze."

Auf folgenden neun Marktplätzen ist Spreadshirt weltweit aktiv: 

  • Amazon: Deutschland, Frankreich, UK, USA
  • eBay: Deutschland, USA
  • Sears: USA
  • Rakuten: USA
  • Cdiscount: Frankreich

Kampagne: Saturn macht mit vier Spots Technik erlebbar

01.11.17 von Redaktion Versandhausberater

„Technik spielt im Leben der Menschen eine immer größere Rolle", sagt Thorsten Eder, Leiter Marketing Saturn Deutschland. "Unsere Filme zeigen auf eine ganz subtile, aber sehr treffende Art, wie Technik das Leben bereichern kann, denn dank ihr haben unsere Geschichten ein Happy End." Ein Ansatz, der der Elektronikhändler auch bereits in der aktuellen Ausgabe seines Saturn Printmagazins TURN ON mit dem Titel ‚Warum uns Technik happy macht‘ verfolgt.

Ziel der Kampagne ist daher, die Technik für den Kunden zum Erlebnis zu machen. Diese Markenpositionierung sei die "logische Weiterentwicklung unseres bisherigen Markenattributes ‚Technikbegeisterung‘, die wir in den letzten Jahren erfolgreich mit entsprechenden Kampagnen umgesetzt haben", erläutert Carsten Strese, COO von MediaMarktSaturn Deutschland und verantwortlich für den Vertrieb von Saturn.

In der aktuellen Kampagne stehe noch mehr der Mensch und sein individuelles Erleben von Technik im Mittelpunkt der Marke, so Strese. "Damit zeigen wir, dass unsere Produkte und Services mehr als nur funktional sind, und ganz persönliche Technikerlebnisse bereiten können."

Die Spots werden im Fernsehen und Kino zu sehen sein, sowie auf saturn.de und auf Social Media-Plattformen eingesetzt.  Der Startschuss zur Kampagne fällt heute am 1. November mit dem  89-Sekunden-Kurzfilm „Anna“, der zur besten Sendezeit um 20.13 Uhr zeitgleich auf allen privaten TV-Sendern ausgestrahlt wird. Die weiteren Spots heißen "Lichter", "Monster" und "Schlaflos".

Personalie: Walbusch ordnet Geschäftsführung neu

31.10.17 von Redaktion Versandhausberater

Der Spezialist für Männermode, Walbusch, vollzieht seinen angekündigten Wechsel in der Geschäftsführung. Wie das Solinger Familienunternehmen mitteilt, scheidet Dr. Bert Hentschel Anfang November nach fast 20-jähriger erfolgreicher Arbeit und in freundschaftlichem Einvernehmen aus dem Unternehmen aus.

Angesichts der gestiegenen Marktanforderungen an das Multichannel-Unternehmen wird die Geschäftsführung nun auf vier Köpfe erweitert. „Das Ressort Marketing/Vertrieb sowie der Einkauf werden zukünftig von jeweils einem eigenen Geschäftsführer verantwortet", erläutert Walbusch-Gesellschafter Christian Busch.

Das Ressort Einkauf übernimmt ab 1.12.2017 Ralph Hürlemann (44). Nach langjährigen Stationen bei Strellson, P&C und Esprit verantwortete der diplomierte Schnittmacher und ausgewiesene Textilexperte zuletzt große Teile des Herrensortimentes bei Tom Tailor.

Marcus Leber, (44), wechselt zum 1.2.2018 als Geschäftsführer Marketing/Vertrieb zu Walbusch. Nach verschiedensten Stationen im Otto-Konzern verantwortete Multichannel- Spezialist Leber zuletzt als Sprecher der Geschäftsführung die Bereiche Einkauf und Vertrieb beim Jagdspezialisten Frankonia.

Das Kaufmännische Ressort mit Kundenservice, IT und Auslandsgesellschaften bleibt unverändert in der Verantwortung von Cord Henrik Schmidt, (50). Gesellschafter Christian Busch, (45), bhält als Vorsitzender der Geschäftsführung weiterhin die Ressortverantwortung für Personal und Logistik.

Wie geplant hat Carel Halff Ende Oktober seine Interims-Aufgabe als Generalbevollmächtigter beendet und wechselt wieder in den Beirat des Modeunternehmens.

Store-Eröffnung: myToys eröffnet erste Filiale im Ruhrgebiet

30.10.17 von Redaktion Versandhausberater

Der Online-Händler für Family-Shopping, myToys, eröffnet heute im Ruhrgebiet mit zahlreichen Aktionen und Angeboten seinen neuen Store im Allee-Center (Altenessener Straße 411) in Essen-Altenessen. Wie der Multichannel-Anbieter für Kindersortimenteuf mitteilt, bietet das neue Ladengeschäft auf einer Fläche von rund 450 Quadratmetern geine roße Auswahl an Top-Produkten aus den Bereichen Baby, Spielzeug und Kinderpart.

Mit dem sogenannten „Click & Collect“-Service steht den Kunden direkt vor Ort auch die gesamte Produktpalette des myToys Online-Shops zur Verfügung, die bequem nach Hause oder in die myToys-Filiale geliefert wird. Das Unternehmen setzt damit nach eigenen Angaben seine erfolgreiche Omni-Channel-Strategie konsequent fort: Einschließlich seines ersten Stores im Ruhrgebiet betreibt myToys inzwischen 17 stationäre Filialen in ganz Deutschland, die das Online-Shoppingangebot auf mytoys.de optimal ergänzen.

myToys-Gründer und Vorsitzender Geschäftsführer Dr. Oliver Lederle: „Als erfolgreicher und langjähriger Omni-Channel-Händler setzen wir auf eine konsequente Verzahnung aller relevanten Vertriebskanäle. Der stationäre Handel spielt dabei nach wie vor eine wichtige Rolle: Die Synergien einer kanalübergreifenden Vernetzung führen letztlich zu einer Stärkung der Marke myToys, einer engeren Kundenbindung und steigenden Umsätzen auf allen Kaufkanälen. Online- und Stationärhandel profitieren bei myToys sichtlich voneinander – beide Kanäle wachsen nachhaltig."

Bereits 2006 eröffnete myToys seine ersten Filialen und zählt damit im kanalübergreifenden Handel zu den Pionieren. Der Ausbau des Stationärgeschäfts wird von myToys offensiv vorangetrieben. Neben den bestehenden Filialen in Aachen, Berlin-Neukölln, Berlin-Spandau, Essen, Hamburg, Kassel, Köln-Chorweiler, Köln-Weiden, Leer, Lübeck, Lüdenscheid, Neuss, Nürnberg, Siegen, Stuttgart, Wildau und Worms sind weitere Stores in Planung.

Versandverpackungen: bevh initiert ersten Verpackungstag

30.10.17 von Redaktion Versandhausberater

Wie die optimale Versandverpackung der Zukunft aussehen wird - diese Frage stellte der bevh (Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V.) gemeinsam mit Thimm Verpackung beim ersten bevh-Verpackungstag in Wernigerode/Harz. Vertreter aus Logistik, Online-Handel, Verpackungsherstellung und -entwicklung sowie der Forschung gaben darauf Antworten und zeigten Perspektiven auf. Im Mittelpunkt standen die verschiedenen Dimensionen von Produktschutz, Marketing und Nachhaltigkeit sowie die Diskussion, wie man diese sinnvoll zusammenbringt. 

Der bevh leitete mit den Ergebnissen seiner repräsentativen Verbraucher-Befragung aus Oktober 2017 ein: Der Produktschutz sowie eine unkomplizierte Entsorgung und Retoure sind für den Konsumenten die wichtigsten Kriterien einer Versandverpackung. Teilweise ist der Konsument sogar bereit, dafür mehr zu bezahlen. Die Zahlungsbereitschaft nimmt aber spätestens bei Kriterien wie dem Auslastungsgrad der Verpackung, Nachhaltigkeit und attraktiver Gestaltung und Branding deutlich ab. Diese Herausforderungen sollten die Verpackungshersteller, Online-Anbieter und Logistikdienstleister annehmen und kluge, effiziente Konzepte entwickeln

Als ein Best-Practice-Beispiel präsentierte das Schweizer Start-up yamo eine Verpackung für den Versand von Baby-Brei. Die Einstoff-Lösung aus Wellpappe, welche von Thimm Verpackung produziert wurde, verfügt über einen integrierten Sicherheitsverschluss. Gleichzeitig nutzt yamo die Verpackung als Markenbotschafter und zur direkten Kommunikation mit seinen Kunden.

Die Teilnehmer und Dozenten waren sich einig: Die Verpackung ist im Online-Handel der „moment of truth“, also der erste Eindruck, den der Kunde von dem bestellten und häufig in Vorfreude erwarteten Produkt bekommt. Dieser wirkt sich direkt auf die Kundenzufriedenheit aus. 

Aufschlussreiche Einblicke, wie das Spannungsfeld zwischen Produktschutz, Markenkommunikation und Prozessoptimierung bei einem „big player“ der Branche gemeistert wird, gab der Mode-Anbieter Zalando. Bei einem Umsatz von 3,6 Milliarden Euro im Jahr 2016 und über 250.000 Artikeln bedarf es eines ausgeklügelten Verpackungs- und Logistikmanagements, das mit dem schnellen Unternehmenswachstum Schritt hält.

Das Home-Shopping Unternehmen HSE24 treibt die Suche nach Antworten auf immer individuellere und flexiblere Belieferung der Kunden voran. Der Online-Händler rät, dabei die Lieferkette ganzheitlich zu analysieren und Hand in Hand mit den Logistik-Partnern zusammenzuarbeiten.

Ein weiteres Topthema des Tages war der Online-Handel mit Lebensmittel. Zwar ist der Anteil im Vergleich mit anderen Segmenten wie Mode oder Elektronik in Deutschland noch sehr gering, wächst mittlerweile aber stark an. Im dritten Quartal 2017 lag das Wachstum laut bevh bei 26,6 Prozent. Auch hier herrschte beim Verpackungstag Einigkeit: Neue Segmente, wie der Online-Handel mit gekühlten Lebensmitteln verlangen der Branche gute Ideen und Entwicklungsbereitschaft ab. 

Das Vertrauen der Verbraucher ist dabei ein maßgeblicher Faktor. Der erste Eindruck der Verpackung wirkt sich unmittelbar auf die Wahrnehmung der Produktqualität aus. Des Weiteren besteht die Herausforderung, möglichst umweltfreundliche Materialien zu verwenden und effektiv einzusetzen. Die Firma Landpack aus Alling in Bayern, stellte dazu ihre Produktlösungen vor. Landpack produziert ökologische Isolierverpackungen.

Finanzen: TAKKT AG korrigiert Prognose

26.10.17 von Redaktion Versandhausberater

Die TAKKT AG hat für das Geschäftsjahr 2017 bisher ein organisches (d.h. bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte) Umsatzwachstum zwischen zwei und fünf Prozent prognostiziert. Der B2B-Spezialversandhändler geht jedoch davon aus, dass die organische Geschäftsentwicklung im vierten Quartal nicht ausreichen wird, um den bisher formulierten Prognosekorridor zu erreichen. Der Konzernvorstand rechnet daher für das Geschäftsjahr 2017 mit einem organischen Umsatzwachstum von 0 bis 1 Prozent, teilt der B2B-Spezialist in einer Presseerklärung mit.

Die EBITDA-Marge hatte das Unternehmen in der Mitte des Zielkorridors von 12 bis 15 Prozent des Umsatzes erwartet. An diesem Ziel hält die TAKKT AG nach eigenen Angaben weiter fest: Aktuell wird die EBITDA-Marge zwischen 13,2 und 13,5 Prozent erwartet.

Die Hintergründe dieser Prognosekorrektur: In den ersten neun Monaten habe das organische Wachstum im Konzern bei 0,5 Prozent gelegen, teilt das Unternehmen mit. Während der Geschäftsbereich TAKKT EUROPE die Wachstumserwartung erfüllen und organisch mit 2,8 Prozent wachsen konnte, hätten sich die Geschäfte im Segment TAKKT AMERICA mit minus 1,7 Prozent schwächer als erwartet, begründet der Konzern.

Zum einen verzeichneten den Unternehmensangaben zufolge alle US-Sparten in Florida und Texas im September einen deutlichen Rückgang des Auftragseingangs durch die Auswirkungen der Wirbelstürme. Zum anderen lief bei der OEG Mitte des Jahres ein Rahmenabkommen mit einem größeren staatlichen Kunden aus, das bislang nicht erneuert werden konnte, heißt es in der Erklärung. Weiterhin schwach habe sich zudem die Geschäftsentwicklung der MEG gezeigt, wo sich eine Verbesserung bislang nicht im erwarteten Ausmaß einstellte.

 

 

Cross Border Commerce: Deutsche Online-Händler nutzen Potenzial nicht

25.10.17 von Redaktion Versandhausberater

Die deutschen Online-Händler sind im internationalen Vergleich eher zurückhaltend. Beim sogenannten Cross Border-Handel sind weniger als 60 Prozent außerhalb des deutschsprachigen Raums vertreten. Zwei Drittel (68 Prozent) machen weniger als 10 Prozent ihres Online-Umsatzes im internationalen Geschäft. Nur 18 Prozent der deutschen Online-Händler haben Kunden aus dem Ausland. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Befragung sowie aus jüngsten Marktzahlen und Studien. Zusammengefasst wurden die Statistiken im Whitepaper „Internationalisierung der deutschen Digitalwirtschaft“ von OXID eSales und TextMaster.



Immerhin 33 Prozent der Online-Händler haben ihre Shops internationalisiert, 10 Prozent betreiben sogar Niederlassungen im Ausland.

Deutschland liegt in der Rangliste der Beliebtheit der internationalen Handelsplätze auf dem 6. Rang. Nur 14 Prozent der weltweiten Kunden kaufen in deutschen Online-Shops – deutlich weniger etwa als in den USA (45 Prozent). Dabei sind internationale Kunden deutlich eher bereit als deutsche, grenzüberschreitend einzukaufen. Nur jeder vierte einheimische Online-Shopper (27 Prozent) kauft im Ausland ein, der Anteil bei den europäischen Nachbarn liegt teils deutlich höher: Portugiesen kaufen zu 87 Prozent außerhalb der Landesgrenzen, Tschechen zu 49 Prozent und Iren zu 67 Prozent. Hauptgrund für den Einkauf im Ausland ist die Verfügbarkeit eines Artikels. 66 Prozent der Online-Shopper nennen diese Motivation für ihre Entscheidung zum Cross-Border-Click.

Am beliebtesten sind beim Online-Einkauf außerhalb der Landesgrenzen die Sparten Kleidung, Schuhe und Modeaccessoires (33 Prozent der Nennungen), Consumer Electronics (21 Prozent) sowie Bücher, Musik und Medien (14 Prozent). 

Roland Fesenmayr, CEO von OXID eSales, erläutert die Zurückhaltung der deutschen Online-Händler im Hinblick auf Cross Border-Commerce: „Die Gründe sind unter anderem Ängste vor zu hohen Investitionen, zu vielen Hindernissen, die es zu umschiffen gilt und unbekannten Märkten. Man kann also durchaus von großem Nachholbedarf sprechen, wenn man den Grad der Internationalisierung deutscher Onlinehändler betrachtet. Hier ist noch viel Luft nach oben.“

Eines der größten Hindernisse beim Aufbau eines Online-Shops für internationale Kunden ist die Sprache. So ist es nicht verwunderlich, dass die deutschen Online-Händler grenzüberschreitend am aktivsten in denjenigen Ländern sind, in denen die Sprachbarriere (teilweise) entfällt: In Österreich sind 89 Prozent der international tätigen deutschen Online-Händler aktiv, in der Schweiz 77 Prozent. Doch auch die anderen Nachbarländer sind für deutsche Online-Händler attraktiv: Die Niederlande (73 Prozent) und Frankreich (72 Prozent) belegen die Ränge drei und vier bei den Absatzmärkten. Außerhalb der EU folgen die USA (33 Prozent) und Russland (21 Prozent). China ist mit nur 14 Prozent ein vergleichsweise kleiner Absatzmarkt.

Zum Download des Whitepapers klicken Sie hier.

Strategische Kooperation: Amazon arbeitet mit Max-Planck-Gesellschaft zusammen

24.10.17 von Redaktion Versandhausberater

Nach Berlin, Dresden und Aachen nimmt der Online-Versandhändler Amazon mit dem Standort Tübingen das vierte Research-Center in Deutschland ins Visier. Zusammen mit der Max-Planck-Gesellschaft hat Amazon nach eigenen Angaben eine strategische Zusammenarbeit vereinbart, um die Forschung im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) voranzutreiben.

Dazu wird der US-Konzern ein Research Center nahe dem Campus des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme in Tübingen einrichten. Als Teil der Cyber Valley-Initiative soll der neue Standort die Forschungsaktivitäten von internationalen Key-Playern aus Wissenschaft und Industrie auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz bündeln.

Verfahren der Künstlichen Intelligenz zur Erfassung von menschlichen Körperbewegungen und -formen aus 3D-Bildern. Foto: Amazon

Wie Amazon weiter mitteilt sollen in den kommenden Jahren 1,25 Mio. Euro in das neue Projekt fließen, um neue Forschungsgruppen der Cyber Valley-Initiative in Tübingen zu finanzieren. In der im Dezember 2016 gestarteten Initiative wird in KI-Bereichen wie Robotik, Machine Learning und Maschinelles Sehen geforscht. Zu den Initiatoren der Initiative gehören das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, das Land Baden-Württemberg, die Universitäten Stuttgart und Tübingen sowie BMW, Bosch, IAV, Daimler, Porsche und ZF Friedrichshafen.

Um die angewandte Forschung zur Künstlichen Intelligenz auszubauen, plant Amazon, in den nächsten fünf Jahren 100 Stellen für hochqualifizierte Mitarbeiter im Tübinger Research Center zu schaffen.

Wir begrüßen das Engagement von Amazon im Cyber Valley und für die Forschung zur Künstlichen Intelligenz“, sagt Max-Planck-Präsident Martin Stratmann. „Wir gewinnen damit einen weiteren starken Partner, der die internationale Bedeutung der Forschung auf dem Gebiet des Maschinellen Lernens und Wahrnehmens im Raum Stuttgart-Tübingen noch einmal steigern wird. Mit dem Einstieg von Amazon beim Cyber Valley gewinnt unsere Idee an Fahrt, durch einen Ausbau der KI-Forschung im Raum Stuttgart-Tübingen auch ein fruchtbares Umfeld für Aktivitäten der Wirtschaft zu schaffen“, so Stratmann.

Neues Logistikzentrum: Lesara investiert 45 Mio. Euro

24.10.17 von Redaktion Versandhausberater

Der internationale Online-Händler für Mode- und Lifestyleprodukte, Lesara, investiert in Zusammenarbeit mit dem Immobilienkonzern Goodman 45 Millionen Euro in ein neues hochmodernes Logistikzentrum im Güterverkehrszentrum Erfurt und schafft rund 200 neue Arbeitsplätze. Wie der Fashion-Händler mitteilt ist die Eröffnung für August 2018 geplant. In den folgenden Jahren soll der Standort weiter ausgebaut werden.

Grund für den Bau eines eigenen Logistikzentrums ist nach Angaben des Online-Händlers die anhaltend starke Expansion des Unternehmens. Für die Auswahl Erfurts als Standort seien die vorteilhafte geografische Lage und die Verkehrsinfrastruktur ausschlaggebend, heißt es in einer Pressemitteilung.

Auf einer Fläche von rund 55.000 Quadratmetern sollen täglich durchschnittlich rund 33.500 und in Spitzenzeiten, wie im Weihnachtsgeschäft, bis zu 85.000 Pakete umgeschlagen werden. Von dem Erfurter Güterverkehrszentrum aus werden Lesara zufolge Kunden in 24 Ländern beliefert. In dem neuen Logistikzentrum sind die Warenannahme, die Warenein- und Auslagerung, die Produktverpackung, die Paketkonfiguration, der Versand und das Retourenmanagement mit modernster Förder- und Logistiktechnik miteinander vernetzt, teilt der Modekonzern weiter mit.

Matthias Wilrich, Mitgründer und COO von Lesara: “Lesara ist ein technologie-fokussiertes Unternehmen. Wir erkennen Mode- und Lifestyletrends früher, produzieren direkt und können unseren Kunden so trendaktuelle Produkte deutlich schneller anbieten als in der Branche üblich. Das neue Logistikzentrum ist genau auf dieses agile Geschäftsmodell abgestimmt.”

Für den Neubau orientiert sich Lesara an den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), die ökologische, ökonomische und soziokulturelle Aspekte berücksichtigen.

Digitale Talente: Hoher Bedarf aber Anforderungsprofil ist zu diffus

22.10.17 von Redaktion Versandhausberater

Zweifellos ist der Bedarf an neuen Mitarbeitern mit digitalen Qualifikationen in der E-Commerce-Branche riesengroß. Doch zugleich besitzen viele Unternehmen keine klaren Vorstellungen, welche fachlichen und persönlichen Qualifikationen die Kandidaten mitbringen sollen. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Online-Befragung des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU) und des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) unter spezialisierten Personalberatern im Zeitraum Juli/August 2017.

Rund 80 Prozent der befragten Recruitingspezialisten erleben eine steigende Nachfrage nach digitalen Talenten bei ihren Klienten im E-Commerce, ein Viertel von ihnen bezeichnete das Wachstum als stark. Das Problem ist aber: Die Unternehmen besitzen häufig nur ein diffuses Anforderungsprofil im Hinblick auf Position und Mitarbeiter, sagt knapp die Hälfte der befragten Personalberater. Häufig werden zum Beispiel ganz allgemein Kandidaten mit Führungserfahrung und Erfahrung im Umgang mit digitalen Technologien gesucht.

BDU-Vizepräsidentin und Personalberaterin Dr. Regina Ruppert sieht einen hohen digitalen Analyse- und Strategiebedarf bei den Unternehmen: „Viele Unternehmen haben zwar verstanden, dass die Digitalisierung sie zu Veränderungen bei Strategie und Geschäftsmodellen zwingt. Die Anforderungsprofile und die Recruiting-Aktivitäten hinken aber oft noch den erforderlichen Qualifikationen für neue Mitarbeiter hinterher.“

Für Ruppert ist das Ergebnis der Befragung keine Überraschung. Denn: „Anders, als in traditionellen Branchen, fehlen für die Qualifikation von Fachkräften im E-Commerce noch einheitliche Standards und Abschlüsse." Die Umfrage zeige, "wie wichtig der mit von uns initiierte neue Ausbildungsberuf der „Kaufleute im E-Commerce“ und im akademischen Bereich unser Projekt des „bevh-Hochschulatlas“ sind.“, so Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des bevh.

Für Führungspositionen in den digitalen Geschäftsfeldern suchen die Personalberater für ihre Klienten aktuell besonders Informatiker und Wirtschaftsinformatiker. Hinsichtlich der Anforderungen an Arbeitsmethoden im digitalen Umfeld bleiben noch zu viele Unternehmen vage. Nur knapp die Hälfte fordert von den Kandidaten typische Arbeitsweisen und -methoden, wie zum Beispiel Scrum. Weiterhin erwarten die beauftragenden Unternehmen aus der E-Commerce-Branche von Führungskräften in digitalen Geschäftsfeldern einen Master-Abschluss. Dieser Ansicht sind knapp 60 Prozent der Personalberater. Knapp ein Viertel der Recruitingspezialisten erlebt in seiner beruflichen Praxis, dass Kandidaten mit einem Bachelor-Abschluss gewünscht werden.

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