Laut dem US-amerikanischen Online-Marketing-Dienstleister Distribion verschenken erfahrungsgemäß viele Unternehmen unnötig Potenzial beim Online-Marketing, da sie einige Grundregeln für erfolgreiche Landing Pages missachten. Demnach können Versender ihre Online-Marketing-Maßnahmen feintunen und Konversionsraten auf Landing Pages steigern, wenn sie die folgenden vier Praxis-Tipps beherzigen:
Verzichten Sie auf die üblichen Navigationselemente:
Immer wieder kommt es vor, dass Unternehmen auf ihren Landing Pages die klassische Shop-Navigation einblenden. Das allerdings sollten Versender laut Distribion tunlichst vermeiden. Die Begründung: Eine vollständige Shop-Navigation lenkt schnell ab und führt im dümmsten Fall dazu, dass sich Besucher der Landing Page durch den Shop klicken und dabei weder einen Kauf tätigen noch das auf der Landing Page beworbene Produkt ordern oder ein Formular ausfüllen. Sinnvoller sei daher, die Shop-Navigation erst dann einzublenden, wenn sich Besucher beispielsweise für einen Newsletter registriert oder das auf der Landing Page beworbene Produkt in den Warenkorb gelegt haben.
Werben Sie überall mit den gleichen Stil-Elementen:
Oft passiert es, dass Werbetreibende auf Landing Pages andere Stilelemente verwenden als beispielsweise in AdWords-Anzeigen oder Newslettern. Das kann dazu führen, dass Nutzer unter Umständen den Eindruck bekommen, dass sie auf einer falschen Seite gelandet sind und dort gar keine weiterführenden Informationen zum beworbenen Produkt oder Service erhalten. Wichtig ist daher, sowohl in Anzeigen und Newslettern als auch auf den zugehörigen Landing Pages mit identischen Bildern, Wortphrasen und natürlich Handlungsaufforderungen zu werben ("Heute kaufen und Versandkosten sparen").
Fragen Sie so wenig Informationen ab wie möglich:
Nach wie vor verschrecken Landing Pages viele Besucher, da Internetnutzern schlichtweg viel zu viele Informationen abverlangt werden. So müssen Nutzer für ein Newsletter-Abo oft zwangsweise ihren Namen verraten, ihre Anschrift verraten und noch dazu ihr Alter angeben - obwohl Studien regelmäßig beweisen, dass Händler mehr Leads generieren, wenn sie nur das Nötigste abfragen. Natürlich möchten wir alle so viel wie möglich über unsere Kunden wissen - in einem ersten Schritt sollte aber zunächst einmal die E-Mail-Adresse genügen.
Bedanken Sie sich bei Ihren potenziellen Kunden:
Private Informationen geben Nutzer nur ungern preis. Vor allem gegenüber Händlern oder Dienstleistern, die ihnen im Anschluss auch noch etwas verkaufen möchten. Bedanken Sie sich daher ausdrücklich, wenn Nutzer beispielsweise ein Newsletter-Abo eingehen oder weitere Informationen zu beworbenen Produkten anfordern. In einem zweiten Schritt können Sie immer noch auf Aktionsangebote oder Ihr übriges Shop-Sortiment verweisen.
Natürlich eignen sich all diese Tipps nicht für jede Werbeaktion gleichermaßen - wer beispielsweise Produkte über Google AdWords bewirbt, verwendet auf seiner Landing Page immer mehr Stilelemente als in einer reinen Textanzeige. Wer die Praxis-Tipps allerdings im Hinterkopf behält, dürfte durchaus an der ein oder anderen Stelle noch mehr aus seinen Online-Marketing-Spendings herausholen.

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