Nachrichten aus dem Versandhandel
 (Bild: Markus Wegner Pixelio)
Bild: Markus Wegner PIXELIO

Früh-Frühjahresputz für Newsletter

08.02.2019 - Ihre Kunden erreichen Sie am besten mit passenden, auf ihre Wünsche abgestimmten Newslettern. Wie Sie Ihren Newsletterverteiler in vier Schritten aufräumen.

von Sebastian Halm

1. Empfänger bestehen aus heterogenen Zielgruppen

Kunden, die bereits bei Ihnen gekauft haben, sind wertvoller als solche, die das erste Mal mit Ihrem Shop in Berührung kommen. Sie müssen nicht mehr mit dem gleichen Aufwand überzeugt werden, einen Kauf zu tätigen. Häufig ist es jedoch ein Problem, die Kontakte der EMail-Listen mit den vorhandenen Daten richtig zu segmentieren und diejenigen zu identifizieren, die bereits in Kontakt mit Ihnen standen, sei es durch einen Kauf oder über Soziale Netzwerke. Dann bekommen mehrere Zielgruppen die gleiche Nachricht, die manche Kunden unter Umständen falsch anspricht. Daher empfiehlt es sich, die EMail-Listen zu durchsuchen und die Kontakte herauszufiltern, die bereits mit Ihnen in Kontakt waren. Für solche Analysen reichen die Datensätze des EMail-Marketing-Programms alleine jedoch nicht aus. Es gilt daher, verschiedene Datenquellen wie Kaufhistorien und Interaktionsdaten mit den Kontaktinformationen der EMail-Listen in Kontext zu setzen.

2. Datensätze sind unvollständig

Die Grundlage einer jeden Personalisierung ist die Kenntnis des Vor- und Nachnamens der Zielpersonen. Fehlen diese, sollten die Informationen gelöscht werden. Außerdem empfiehlt es sich, rollenbasierte EMail-Adressen wie webmaster@ oder info@ ebenfalls zu löschen oder mit den betreffenden Personen zusammenzulegen. Auf diese Weise erhalten diese Personen E-Mails nicht mehrfach. So sinkt zwar die Anzahl der Empfänger, dafür steigen aber die Qualität und die Conversions.

3. Engagement-Raten sind im Keller

Öffnungsraten oder Klickzahlen innerhalb von E-Mails sind Indikatoren für die Qualität und Relevanz der Ansprache, aber auch für die Reputation Ihres Unternehmens. Wenn Empfänger über einen langen Zeitraum stumm bleiben und keine Reaktion auf Ansprachen zeigen, sollten Sie die Reißleine ziehen. Anhand von Analysen über die Aktivität der Nutzer lassen sich die nicht ansprechbaren Nutzer herausfinden und aus der Liste löschen. Als Richtlinie sollte eine bestimmte Zeitspanne gelten, seit der die betreffenden Nutzer nicht mehr reagiert haben. Für das gute Gewissen können diese Nutzer zuvor noch im Rahmen einer Re-Engagement-Kampagne angesprochen werden.

4. Steigende Anzahl an Spam-Beschwerden

Nicht alle Empfänger wissen, dass sie irgendwann einmal einen Newsletter abonniert haben, und markieren diesen dann als Spam. Je mehr Empfänger dies tun, desto eher tendieren Mailbox-Provider wie Gmail, Yahoo oder andere dazu, diese E-Mails auch bei anderen direkt in den Spam-Ordner zu verschieben und nicht mehr in den Posteingang. Daher ist es in Ihrem Interesse, die Menge derjenigen zu prüfen, die den Newsletter als Spam markiert haben. Ist diese Zahl höher als die der gekündigten Abonnements, ist das ein Hinweis darauf, dass das Opt-Out-Verfahren vereinfacht werden sollte.

Autor: Alexander Handcock, Senior Director Global Marketing bei Selligent Marketing Cloud .

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